EMMA gelesen
Verfasst: Sa 4. Jan 2014, 19:15
Moin,
es war nicht so einfach, überhaupt ein Heft zu kaufen. Bei uns wurde ich nicht fündig - aber in Berlin müsste es das bekannte Feministinnenblatt doch wohl "an jeder Ecke geben".
FEHLANZEIGE!
In den "Frauenecken" der Zeitschriftenabteilungen entdeckte ich so manches "goldene Blatt" und "Frauenzeitschriften" über Mode, Kinder, Handarbeiten, Kochen, Putzen und nochvielmehr - aber keine EMMA.
Aber am Bahnhof ZOO wurde ich fündig. Endlich hielt ich das Heft in der Hand.
Triebfeder meines Kaufwunsches war eine Information, dass ein Artikel über INTERSEXUELLE im aktuellen Heft enthalten sein sollte.
7,50 Euro fand ich ganz schön teuer für ein Heft mit 115 Seiten - aber es sind fast 115 Seiten, auf denen man Beiträge lesen kann. Man muss die Artikel nicht zwischen lauter Werbung suchen, wie es bei anderen Zeitschriften üblich ist; ein echter Pluspunkt!
Der von mir erwartete Beitrag war auch tatsächlich in der Zeitschrift vorhanden, nannte sich "Intersexuelle: Wir sind so frei!"
Ein Foto von Lucie Veith ergänzte die Überschrift. Wenn irgendwo das Thema "Intersexualität" auftaucht, muss man nicht lange nach einem Foto von Lucie suchen
Der Artikel brachte weder etwas Neues, noch rief er den Eindruck bei mir hervor, da hätte sich jemand richtig Mühe gegeben. Auf 1,5 Seiten konnte man das lesen, was man in den letzten Wochen schon vielfach in anderen Zeitungen/Zeitschriften oder in Internet-Magazinen gelesen hat.
Um sich über das Thema Intersexualität zu informieren hätte ich mir das Heft nicht kaufen müssen.
Zum Weiterlesen wird empfohlen: "Der sehr kleine Unterschied (aus 4/07)" und "Ich bin ich - weder Mann noch Frau (aus 6/99) und "Dossier: Transsexualität (aus 2/94)". Auch diese Empfehlungen zeigen (ohne dass ich sie überprüft habe), dass man bei EMMA zum Thema INTERSEXUALITÄT nicht unbedingt auf einem aktuellen Stand ist.
Natürlich gab es nicht nur diesen Artikel im aktuellen Heft; die Hälfte des Umfanges (geschätzt) wird von der Kampagne gegen Prostitution eingenommen und dient wohl auch zur Vermarktung des Buches von Alice Schwarzer: "Prostitution Ein deutscher Skandal".
Aufgefallen ist mir noch ein kleiner Beitrag mit Fotos: "Heute schon getauscht?" GENDER TROUBLE (Paare tauschen die Kleidung und lassen sich mal so - und mal so fotografieren).
Auch dieser Beitrag ist weder besonders aktuell, noch geht der Informationsgehalt über Bildzeitungsniveau hinaus.
Alles in Allem bin ich nicht besonders motiviert, EMMA häufiger zu kaufen.
Gruß Anne-Mette
es war nicht so einfach, überhaupt ein Heft zu kaufen. Bei uns wurde ich nicht fündig - aber in Berlin müsste es das bekannte Feministinnenblatt doch wohl "an jeder Ecke geben".
FEHLANZEIGE!
In den "Frauenecken" der Zeitschriftenabteilungen entdeckte ich so manches "goldene Blatt" und "Frauenzeitschriften" über Mode, Kinder, Handarbeiten, Kochen, Putzen und nochvielmehr - aber keine EMMA.
Aber am Bahnhof ZOO wurde ich fündig. Endlich hielt ich das Heft in der Hand.
Triebfeder meines Kaufwunsches war eine Information, dass ein Artikel über INTERSEXUELLE im aktuellen Heft enthalten sein sollte.
7,50 Euro fand ich ganz schön teuer für ein Heft mit 115 Seiten - aber es sind fast 115 Seiten, auf denen man Beiträge lesen kann. Man muss die Artikel nicht zwischen lauter Werbung suchen, wie es bei anderen Zeitschriften üblich ist; ein echter Pluspunkt!
Der von mir erwartete Beitrag war auch tatsächlich in der Zeitschrift vorhanden, nannte sich "Intersexuelle: Wir sind so frei!"
Ein Foto von Lucie Veith ergänzte die Überschrift. Wenn irgendwo das Thema "Intersexualität" auftaucht, muss man nicht lange nach einem Foto von Lucie suchen
Der Artikel brachte weder etwas Neues, noch rief er den Eindruck bei mir hervor, da hätte sich jemand richtig Mühe gegeben. Auf 1,5 Seiten konnte man das lesen, was man in den letzten Wochen schon vielfach in anderen Zeitungen/Zeitschriften oder in Internet-Magazinen gelesen hat.
Um sich über das Thema Intersexualität zu informieren hätte ich mir das Heft nicht kaufen müssen.
Zum Weiterlesen wird empfohlen: "Der sehr kleine Unterschied (aus 4/07)" und "Ich bin ich - weder Mann noch Frau (aus 6/99) und "Dossier: Transsexualität (aus 2/94)". Auch diese Empfehlungen zeigen (ohne dass ich sie überprüft habe), dass man bei EMMA zum Thema INTERSEXUALITÄT nicht unbedingt auf einem aktuellen Stand ist.
Natürlich gab es nicht nur diesen Artikel im aktuellen Heft; die Hälfte des Umfanges (geschätzt) wird von der Kampagne gegen Prostitution eingenommen und dient wohl auch zur Vermarktung des Buches von Alice Schwarzer: "Prostitution Ein deutscher Skandal".
Aufgefallen ist mir noch ein kleiner Beitrag mit Fotos: "Heute schon getauscht?" GENDER TROUBLE (Paare tauschen die Kleidung und lassen sich mal so - und mal so fotografieren).
Auch dieser Beitrag ist weder besonders aktuell, noch geht der Informationsgehalt über Bildzeitungsniveau hinaus.
Alles in Allem bin ich nicht besonders motiviert, EMMA häufiger zu kaufen.
Gruß Anne-Mette