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Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: So 29. Dez 2013, 19:47
von Anne-Mette
Moin, danke für den Hinweis! Das ist der bekannte Film von und mit Phoebe Hart.
LG Anne-Mettel

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: So 29. Dez 2013, 19:57
von Saskia.shewulf
Danke Claudia


für den Hinweis wir werden uns das sicherlich anschauen notiert ist es jedenfalls schon mal.


Lg Saskia ))):s

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: So 29. Dez 2013, 23:18
von Inga
Hallo, Claudia,

ich glaube, ich habe den Film schon irgendwo anders gesehen. Macht aber nichts. Lohnt sich, noch einmal anzugucken.

Liebe Grüße
Inga

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: Mo 30. Dez 2013, 02:28
von Lina
Und wer keinen Bock hat, bis zum 2. Jan. zu warten:

http://www.youtube.com/watch?v=poleIfo9fEA

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: Fr 3. Jan 2014, 04:23
von nicole.f
Ich denke ich habe den auch schonmal gesehen - aber so konnte ich ihn auch nochmal in HD aufnehmen :)

Was mich aber jetzt das erste mal richtig schockierte, war die Verlogenheit der Eltern ihren Kindern gegenüber. Wie kommt man nur auf die Idee, soetwas den betroffenen Kindern vorzuenthalten?
Finster, sehr finster... und um so grossartiger, wie Phebe damit nun umgeht. Da bekomme ich glatt Lust ihre eMail Adresse herauszufinden und ihr zu gratulieren.

Liebe Grüße
nicole

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: Sa 4. Jan 2014, 16:25
von nicole.f
..gibt es jetzt übrigens auch in der Arte Mediathek..

Liebe Grüße
nicole

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: Sa 4. Jan 2014, 17:12
von Yasmine
nicole.b hat geschrieben:Was mich aber jetzt das erste mal richtig schockierte, war die Verlogenheit der Eltern ihren Kindern gegenüber. Wie kommt man nur auf die Idee, soetwas den betroffenen Kindern vorzuenthalten?
Na ja, einerseits gehbe ich dir Recht, andererseits musst du auch die Probleme sehen, die die Eltern vielleicht hatten. Zu der damaligen Zeit war es halt quasi nicht möglich an Informationen heranzukommen. Ich denke, denen blieb nicht viel anderes übrig, als sich auf den Rat der Ärzte einzulassen. Außerdem: Wann sollte man das den Kindern sagen? Gibt es hierfür einen passenden Zeitpunkt? Ich weiß es nicht, aber man sollte sich glaube ich bewusst sein, dass auch die Eltern es nicht leicht hatten und so, wie die sich mir im Film gezeigt hatten, denke ich, sie haben das Beste für ihr Kind gewollt.
nicole.b hat geschrieben:... und um so grossartiger, wie Phebe damit nun umgeht. Da bekomme ich glatt Lust ihre eMail Adresse herauszufinden und ihr zu gratulieren.
Hatte ich auch schon gedacht, man findet sie heraus, wenn man mal nach ihr googelt und rausfindet, was sie sonst noch so macht...
LG
Yasmine

Re: arte: Mein Leben zwischen den Geschlechtern

Verfasst: So 5. Jan 2014, 02:40
von nicole.f
Yasmine hat geschrieben:
nicole.b hat geschrieben:Was mich aber jetzt das erste mal richtig schockierte, war die Verlogenheit der Eltern ihren Kindern gegenüber. Wie kommt man nur auf die Idee, soetwas den betroffenen Kindern vorzuenthalten?
Na ja, einerseits gehbe ich dir Recht, andererseits musst du auch die Probleme sehen, die die Eltern vielleicht hatten. Zu der damaligen Zeit war es halt quasi nicht möglich an Informationen heranzukommen. Ich denke, denen blieb nicht viel anderes übrig, als sich auf den Rat der Ärzte einzulassen. Außerdem: Wann sollte man das den Kindern sagen? Gibt es hierfür einen passenden Zeitpunkt? Ich weiß es nicht, aber man sollte sich glaube ich bewusst sein, dass auch die Eltern es nicht leicht hatten und so, wie die sich mir im Film gezeigt hatten, denke ich, sie haben das Beste für ihr Kind gewollt.
OK, eines würde ich wirklich gelten lassen, sie werden sicherlich in dem Glauben gehandelt haben, das Beste für die Kinder zu tun.

Aber so wirklich verstehen kann ich das trotzdem nicht. Phebe wurde wann geboren? 1980er Jahre? Das heisst bei ihr und ihrer Schwester wurde es irgendwann Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre offensichtlich. Das war, zumindest in Mitteleuropa, eine bereits sehr aufgeklärte Zeit - jetzt nicht unbedingt spziell bzgl. Intersexualität, aber AGS sollte dennoch keinesfalls etwas wirklich Neues gewesen sein und die Ärzte hätten eigentlich die Eltern deutlich besser betreuen und beraten können.

Und auch für die Eltern war das doch irgendwie eine wirklich ausgesprochen dumme und kurzsichtige Lösung? Es war doch völlig klar, dass sie Ihre Kinder irgendwann aufklären müssten, also warum dann erst so eine haarsträubende Geschichte wie "Leistenbruch" auftischen? Vielleicht hätte man nicht gleich die ganze Wahrheit sagen müssen. Käme ein Kind nicht damit zu Recht, wenn man ihm sagt "Du bist anders. Wie genau würdest Du jetzt noch nicht verstehen, wir erklären es Dir, wenn Du älter bist."? Ich kann es nicht sagen, wir haben keine Kinder.
Yasmine hat geschrieben:
nicole.b hat geschrieben:... und um so grossartiger, wie Phebe damit nun umgeht. Da bekomme ich glatt Lust ihre eMail Adresse herauszufinden und ihr zu gratulieren.
Hatte ich auch schon gedacht, man findet sie heraus, wenn man mal nach ihr googelt und rausfindet, was sie sonst noch so macht...
LG
Yasmine
:)
Mal sehen, vielleicht mache ich das wirklich mal...

Liebe Grüße
nicole