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Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Fr 20. Dez 2013, 15:42
von conny
Frank hat geschrieben:Auch ist es eine ganz große Dummheit der Modewirtschaft Kleider und Röcke für Knaben und Herren nicht anzubieten. Viele Kleider und Röcke welche immer nur für Mädchen angeboten werden passen auch sehr gut zur Jungenmode Jungenkleidung besonders zu festlichen Anlässen.
hallo frank,
das ist keine dummheit sondern folgt dem prinzip von angebot und nachfrage.
ich frage mich aber, warum es spezielle männeröcke und -kleider geben sollte. unsereins findet i.d.r. was er möchte in ausreichenden varianten in jedem x-beliebigen gut sortierten geschäft.
das angebot ist also nicht das problem...
i.ü., wenn du mal nach "männerröcke" googelst findest du einige treffer.
lg
conny
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Fr 20. Dez 2013, 17:41
von Lina
Frank hat geschrieben:...
Dabei handelt es sich um Kleidung. Auch Kleider und Röcke können für Jungs und Männern eine sehr schöne und komfortable Kleidung sein.
So ist es auch eine große Disciminierung wenn Kleider und Röcke nicht auch für Knaben und Herren angeboten werden und diese immer nur als weibliche Kleidung bezeichnet wird.
....
Glaubst du das wirklich im Ernst? Ob du es wahr haben willst oder nicht: Kleidung, selbst "Funktionskleidung" ist Teil einer visuellen Sprache und immer Teil des kompletten Gender-Codes. Wenn es dir hilft, nur daran zu denken als ein bedeutungsloses Stück Stoff, weil du es dir sonst nicht traust es zu tragen, OK. Ich glaube aber, dass du glücklicher wirst, je früher dir bewusst wird, dass jede Geste, die du machst, die Kleidung, die du trägst, eine Idee, ein Gefühl oder eine Mutmaßung über deine Persönlichkeit bei dem Betrachter auslöst. Das ist wie eine Sprache, die man zwar in kleinen Schritten ändern aber nicht negieren kann. Je mehr dir bewusst wird, was du damit aussagst - und das einfach selber akzeptierst als Ausdruck deiner Persönlichkeit, je besser, würde ich sagen.
Stell es dir doch mal umgekehrt vor - dass man von einem Tag zum Anderen den kompletten Gender-Code auslöschen könnte, also nicht nur was die Kleidung betrifft sondern alles - bis auf die angeborenen physiologischen Unterschiede. Aber du wärst vielleicht bei dem Punkt angelangt, wo es dir ganz bewusst darum geht, eine weiblichere Seite deiner Persönlichkeit auszudrücken. Das wäre doch schrecklich. Womit würdest du das tun? Es gäbe ja nichts außer dem weiblichen Körper den du nicht hast - und ich auch nicht.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Sa 21. Dez 2013, 18:25
von Ines
Als ich sehr klein war, hat mir meine Mutter aus Jux mal ein Kleid von meiner Schwester angezogen. Im dunkelsten Unterbewusstsein konnte ich mich auch noch daran erinnerinnern. Viele Jahre später erzählte mein Muttchen mir noch mal diese Geschichte und sie sagte, dass man doch sehen konnte, dass ein Junge darin steckte. Vielleicht war das mit ein Auslöser, warum ich heute gerne Kleider und Röcke trage? Ich erinnere mich, dass ich es damals schon gut fand, in dem Kleid zu stecken. Kindererlebnisse prägen ja schließlich das ganze Leben. Aber wie oben schon erwähnt: Der Gender-Code sorgt dafür, dass wir Außenseiter sind, wenn wir uns weiblich kleiden, obwohl es Länder gibt, wo auch Männer Röcke und kleiderähnliche Sachen tragen. Ich würde es auch begrüßen, wenn wir hier alles tragen und mischen könnten wie wir wollen und dass das denn akzeptiert wird. Vielleicht wird eines Tages dieser Punkt kommen, aber davon sind wir noch immer weit entfernt und somit sind wir "Exoten". Sogar wenn man Herrenrock trägt, wird man schon komisch angeschaut, es sei denn man ist Schotte und auf einem Event wo das Outfit passt. Wenn man als Mann hier offiziell Kleider tragen will, dann sollte man vielleicht Pastor, oder Priester werden. Was die Tragen, kann man schon als Kleid bezeichnen.
Liebe Grüße
Ines
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Sa 21. Dez 2013, 20:26
von Lina
@Der Gender-Code sorgt dafür, dass wir Außenseiter sind, wenn wir uns weiblich kleiden, obwohl es Länder gibt, wo auch Männer Röcke und kleiderähnliche Sachen tragen.
Dann ist bei denen Röcke und Kleider in bestimmter Ausführung einfach Teil des männlichen Gender-Codes da. Welchen unterschied soll das machen? Glaubst du trotzdem, dass es da keine T gibt?
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Sa 21. Dez 2013, 20:52
von Kitsune
An sich finde ich das Kleidungsangebot (für Männer) eh lächerlich. In jeglichem x-beliebigen Katalog, Kaufhaus, und selbst in Onlineshops unter "Männermode" finden sich etlichen Frauenteile. Und dann das mangelnde Angebot. Für Ihn gibts 5Jeans, 8Shirts,.... Für Sie gibts gleich mal 13Kleider, 20+Blusen, etc....
Und was ich vorallem diskriminierend finde, dass es eh kaum "große Größen" gibt. Vorallem wenn es die wirklich schönen Kleider bis maximal 44 gibt, naja. Die "großen" Sachen sind dann auch meist noch unerschwinglich
Ich muss dir aber zustimmen. Es ist ein Unding, das Frauen ins Jeans tolleriert oder gar gewünscht sind, am Besten noch nen Schlabberpulli, und bekommen so zu ihrer riesen Auswahl noch ein kleines Zuckerstück oben drauf.
Sobald ein Mann jedoch, Rock, Kleid, oÄ. tragt, wird er direkt schief angeguckt. (Ähnlich sehe ich es übrigens auch mit Schuhen. Wie gerne würde ich mit schönen (Damen)Schuhen herumlaufen, aber da gibt es ja noch mehr Probleme mit den Größen...Frau in Sneakern = top. Mann in Pumps = flop) Einfach nur weil viele altmodisch/verklemmt sind. Leider.
Wieso sich ein Mann dann mit dem bisschen Kleidung zufrieden geben soll, akzeptiere ich nicht. Aber da spielt mir die Modewirtschaft nicht in die Karten. Für diese existieren CD nicht, da (große Größen) zu teuer und selten gekauft werden. Also gewiss ein zu erschließender Markt, aber wann es akzeptiert wird/ist/bleibt, bleibt offen. Und das junge Jungen davon abgehalten werden, die (altmodischen) Eltern würden es nicht verstehen, ob sie von der Veranlagung ihres Kindes wissen würden oder auch nicht.
Röcke lassen sich ja leicht unter vielem (selbst Hosen) tragen, nur jetzt zur Winterzeit ließe sich ja gemütlich in langem Parker, mit Kleid/en femme ausgehen.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Sa 21. Dez 2013, 23:44
von Lina
Männer kaufen ja auch nicht mehr als das - deshalb ist nicht mehr in den Katalogen. Und Oversize, Damen? Da gibt es doch mehr als je bevor.
Und wie glaubst du, dass die Modelle, die für 170cm gr. 36 entworfen wurde an jemanden 175 Gr. 48 aussehen wird? Die Proportionen müssen doch beim Design berücksichtigt werden.
Die wirkliche Frage bei der Männermode, warum interessieren Männer sich nicht dafür. Dieses Ewige, die Modedesigner, oder die Industrie, oder die Werber sind daran Schuld, kann ich einfach nicht mehr hören. Glaubst du nicht, dass die Modeindustrie die Marktanteile um vielfaches erweitern wollen - wenn Männer genausoviel Kleidung und Makeup kaufen würde, wie Frauen tun, würde dei Mode- und Kosmetikindustrie es auch tun. Und warum beauftragen sie dann nicht einfach die allmächtige Werbeindustrie damit, die Männer dazu die massen an Modekleidung zu kaufen, die sie sonst nicht wollen? "Die Werbung" kann ja angeblich Leute dazu bringen, Sachen zu kaufen, die sie nicht Brauchen oder wollen.
Ich sage dir warum die das nicht tun. Weil es so nicht funktioniert. Männer kaufen nicht Modeklamotten, wie Frauen es tun, deshalb gibt es auch keine wirtschaftliche Basis, eine gleich große Auswahl auf den Markt zu bringen. Daran kann weder eine Werbeagentur noch sonst jemand was ändern.
In den 80ern haben Männer sich anders gekleidet und sich sehr oft geschminkt. Wenn das ein dauerhafter Trend gewesen wäre hätte die Kosmetikindustrie den mit Kusshand aufgenommen. Der war aber nicht von dauer. Der Trend wurde weder von der Kosmetikindustrie geschaffen, noch konnte sie sie aufrecht erhalten.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: So 22. Dez 2013, 10:36
von Vincent
Lina hat geschrieben:Die wirkliche Frage bei der Männermode, warum interessieren Männer sich nicht dafür. Dieses Ewige, die Modedesigner, oder die Industrie, oder die Werber sind daran Schuld, kann ich einfach nicht mehr hören.
Hallo Lina,
mir geht es genauso.
Würden die Männer kaufen, und tragen, wäre das Angebot sehr kurzfristig da - wo's was zu verdienen gibt, findet sich auch ein Anbieter.
Und, würden einfach mehr Männer andere Kleidung offen tragen, wären die Kritiker auch bald verstummt - die ersten Frauen in Hosen hatten es auch nicht leicht.
Nur, viele Frauen wollten damals Hosen, aber derzeit wollen nur wenige Männer Röcke. Und von denen die welche wollen, möchten die meisten nicht mal für einen Mann gehalten werden, wenn sie Röcke tragen.
Ebenso wenig wie Frauen für manche Bereiche der Technik zu begeistern sind (da würde sich manche Branche auch freuen) sind derzeit Männer für kreative Kleidung zu begeistern.
Schade, aber Mann muss wohl damit leben
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: So 22. Dez 2013, 14:51
von Ines
Lina hat geschrieben:@Der Gender-Code sorgt dafür, dass wir Außenseiter sind, wenn wir uns weiblich kleiden, obwohl es Länder gibt, wo auch Männer Röcke und kleiderähnliche Sachen tragen.
Dann ist bei denen Röcke und Kleider in bestimmter Ausführung einfach Teil des männlichen Gender-Codes da. Welchen unterschied soll das machen? Glaubst du trotzdem, dass es da keine T gibt?
Die haben in ihrem Gender-Code die Kleidung schon drin - dann sind sie uns hier also um Einiges voraus, denn auf so etwas warten wir ja noch. Natürlich gibt es da auch T, aber bei den dort getragenen Klamotten fallen die deutlicher weniger, oder gar nicht auf. Na, warten wir mal ab, was die ferne Zukunft bringt? Solange sind wir halt noch Außenseiter und fallen evtl. schon mal auf. Aber was soll`s, Hauptsache wir fühlen uns wohl in der Kleidung.
LG
Ines
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: So 22. Dez 2013, 22:56
von Lina
Vincent hat geschrieben:Lina hat geschrieben:
Ebenso wenig wie Frauen für manche Bereiche der Technik zu begeistern sind (da würde sich manche Branche auch freuen) sind derzeit Männer für kreative Kleidung zu begeistern.
Schade, aber Mann muss wohl damit leben
Genau - wenn beipielsweise einige relativ gut verdienende Frauen 100 bis 200 Euro Monatlich für Kleidung ausgeben (weggeworfen werden jährlich 15 kg pro capita in D) würde es voll für ein Auto reichen. Wenn sie schon eines hat, dann ein Teureres. Wenn die Autohersteller Frauen dazu bewegen könnten, teurere Autos statt Modeklamotten, würden die es bestimmt auch tun.
Ganz entgegen üblicher Vorurteile gibt es keine "die Werbung", die Leute dazu manipuliert Sachen zu kaufen, die sie nicht haben wollen. Wir sind eine ganze Menge WerberInnen, die unterschiedliche Vorgaben, Aufträge und Ziele haben. Meistens geht es uns darum, dass die End-Kunden ("Verbraucher") die Ware oder Dienstleistung, die sie eh haben wollen, von genau UNSEREM Kunden zu beziehen.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Mi 25. Dez 2013, 20:32
von Andrea aus Sachsen
.
Hallo alle zusammen,
ich möchte mal eine Hypothese in den Raum stellen, die sicher nicht ohne Widerspruch bleiben wird:
Eine durchgängige geschlechtsneutrale Kleidung gibt es nicht, hat es nie gegeben und wird es auch nie geben.
Meine Begründung liefere ich gleich dazu:
Die kleidungsmäßige Geschlechtertrennung abzubauen, sich "alles" anziehen zu dürfen, ist der fromme Wunsch einer Minderheit, die, aus welchen Gründen auch immer, die Kleidung des jeweils anderen Geschlechts bevorzugen (würden). Eine große Mehrheit der Leute legt dagegen bewusst oder unbewusst eher Wert darauf, die Geschlechter äußerlich leicht unterscheiden zu können oder ihr ist die Sache zumindest egal. Gegen diese Mehrheit wird sich der oben genannte Wunsch nie durchsetzen können.
Das bedeutet nicht, dass Röcke oder Kleider für Männer nicht doch einmal modern werden könnten. Aber die würden sich dann in Aufmachung, Form, Farbe oder Accessoires dazu von denen für Damen unterscheiden (sofern diese dann nicht etwas ganz anderes tragen würden), sodass das Gesamterscheinungsbild sich immer noch deutlich in männlich und weiblich einteilen ließe. Ein vielfältigere Männermode, wie sie bis zum 18. Jahrhundert schon einmal üblich war, würde meine These genauso wenig ausschließen, aber dazu müsste vor allem das Interesse der Männer daran vorhanden sein.
Ich als Teilzeitfrau bin ja gar nicht böse darüber, dass die Mode so ist, wie sie ist und im Wesentlichen so bleiben wird. Dadurch geht wenigstens die Motivation fürs Crossdressing nicht verloren, und um die Zukunft unseres Forums brauche ich mir so auch keine Sorgen zu machen.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 14:54
von marabella68
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Ich als Teilzeitfrau bin ja gar nicht böse darüber, dass die Mode so ist, wie sie ist und im Wesentlichen so bleiben wird. Dadurch geht wenigstens die Motivation fürs Crossdressing nicht verloren, und um die Zukunft unseres Forums brauche ich mir so auch keine Sorgen zu machen.
Andrea hat es auf den Punkt gebracht. Gäbe es nicht diese Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Kleidung, meine Motivation zum Crossdressen wäre dahin. Bedauerlich allerdings für alle Biofrauen, denn die Grenze in Richtung männlicher Kleidung ist inzwischen so verwaschen, dass es für sie gar kein Crossdressing in dem Sinne wie wir Biomänner es betreiben (können) mehr gibt.
LG
Marabella
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 16:35
von Vincent
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
bin ja gar nicht böse darüber, dass die Mode so ist, wie sie ist und im Wesentlichen so bleiben wird. Dadurch geht wenigstens die Motivation fürs Crossdressing nicht verloren,
marabella68 hat geschrieben: Bedauerlich allerdings für alle Biofrauen, denn die Grenze in Richtung männlicher Kleidung ist inzwischen so verwaschen, dass es für sie gar kein Crossdressing in dem Sinne wie wir Biomänner es betreiben (können) mehr gibt.
Das sind ja auch mal interessante Sichtweisen, die wohl die wenigsten Menschen teilen werden
Ich habe jedenfalls noch nie von einer Frau gehört, dass sie es bedauern würde wie es ist, aber schon oft, dass ihnen die Männer leid täten, seine so große Auswahl zu haben.
Ganz persönlich würde mir vor allem wünschen, dass ungewöhnliche oder nicht geschlechtsangepasste Kleidung an Männern in der selben Weise toleriert würde wie an Frauen - eine Frau im Herrenanzug und Krawatte fällt auch auf, und wird manchen Kommentar erhalten

, aber nicht in der Art wie es der Mann im sommerlichen Blümchenkleid erleiden muß.
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 18:01
von s_Roeckchen
Lina hat geschrieben:...Männer kaufen nicht Modeklamotten, wie Frauen es tun, deshalb gibt es auch keine wirtschaftliche Basis, eine gleich große Auswahl auf den Markt zu bringen. Daran kann weder eine Werbeagentur noch sonst jemand was ändern...
Wohl wahr, das ändert sich nur wenn sich das Denken in erziehenden Köpfen (Eltern) ändert. So ist unser Kaufverhalten geschlechtsspezifisch anerzogen. Oder wollt ihr Teilzeitfrauen behaupten, euer Kaufverhalten hat sich nicht geändert?
Vincent hat geschrieben:Würden die Männer kaufen, und tragen, wäre das Angebot sehr kurzfristig da - wo's was zu verdienen gibt, findet sich auch ein Anbieter....
Das klassische Henne-/Ei-Paradox. Würden wir mehr sein (in der Öffentlichkeit), gäbe es einen Markt. Gäbe der Markt mehr her, wären wir mehr (in der Öffentlichkeit).
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:...Die kleidungsmäßige Geschlechtertrennung abzubauen, sich "alles" anziehen zu dürfen, ist der fromme Wunsch einer Minderheit, die, aus welchen Gründen auch immer, die Kleidung des jeweils anderen Geschlechts bevorzugen (würden)...
So funktioniert das auch nicht. Mich Exot interessieren Farbe, Muster, Vielfältigkeit im Stil. So greife ich auf Damenblusen, -pullis, - jacken, - röcke zu um dem tristen Männerfarb- und Stileinerlei zu entkommen. Dabei nehme ich in Kauf, daß die Oberteil mit unter nicht optimal passen. Wo kein Busen und kein Ersatz gewünscht, da schlabbert das Gebilde halt (aber man(n) lernt, welche Schnitte passen und welche mal läßt). Gäbe es die Vielfalt an Farbe, Muster, Stil auch bei Herrenoberbekleidung, dann würd ich sofort darauf zurückgreifen, einfach deshalb weil es besser sitzt. Da es das aber nicht gibt greife ich "notgedrungen" auf die Kleidung des anderen Geschlechts zurück.
s'Röckchen
...Ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant - Prince Charming)
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 16:00
von Plisseedreher70
Hallo,
Mit unserem Wunschdenken werden wir weiterhin in einer Sackgasse landen und somit wir die nächsten Jahrzehnte uns in unseren
4 Wänden verstecken müssen. Unsere Gesellschaft wird auch weiterhin alle Minderheiten, nicht nur wir, belächeln und ausgrenzen. Damit habe ich mich schon lange abgefunden, leider. Jeder muß für sich selbst entscheiden, wie weit er sich nach
draußen wagt und den Nervenkitzel auf sich nimmt...kann auch spannend sein, wenigstens bei mir!
Grüße vom Plisseedreher 70
Re: Kleider nicht und Röcke nur heimlich tragen
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 16:12
von Sabrina Verena
Frank hat geschrieben:
Auch ist es eine ganz große Dummheit der Modewirtschaft Kleider und Röcke für Knaben und Herren nicht anzubieten. Viele Kleider und Röcke welche immer nur für Mädchen angeboten werden passen auch sehr gut zur Jungenmode Jungenkleidung besonders zu festlichen Anlässen.
Hallo!
Das kann ich nicht ganz bestätigen. Soweit es im Handel Herrenröcke gibt, handelt es sich um Ladenhüter.
Tatsächlich besteht so gut wie keine Nachfrage. Auch Unsereins bevorzugt die weibliche Variante.
Ich muss aber zugeben, dass es Herrenröcke selten offen angeboten werden.
Allein der Kilt wird nicht nur von Dudelsackbläsern gekauft, sondern auch von Metal- und Punkfreunden.
Nachthemden für Herren sind in Katalogen durchaus zu finden.
Ich selber bestelle aber lieber die hübscheren Damennachthemden.
Ausgesprochene Herrenkleider sind mir nicht bekannt.
Liebe Grüße
Verena