Ich war draußen!
Verfasst: So 8. Dez 2013, 14:49
Hallo Mädels,
ich möchte Euch von meinem Erlebnis erzählen-wenn es Euch interessiert!
Da ich am Freitag Zeit für mich hatte (meine Frau war mit Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt) ist Hellen außerhalb meiner schützenden vier Wände gewesen.
Freitag Nachmittag, nach der Arbeit habe ich mich zurechtgemacht und bin mit dem Auto in die nächste Stadt in der ich mir ziemlich sicher war, dass mich keiner kennt gefahren. Es war kühl und hat geregnet. Mit meinem Aussehen war ich zufrieden. Dezentes Make-up, Strickkleid über dem Knie endend, Wollstrumpfhose, Stiefeletten mit 8cm Blockabsatz, Perücke und Daunenweste mit Kapuze. Gegen 17:00 Uhr, es war schon recht dunkel, bin ich auf einen Parkplatz außerhalb der Fußgängerzone gefahren, habe allen Mut zusammengenommen und bin mit einem Schirm bewaffnet Richtung Fußgängerzone gegangen. Wegen des schlechten Wetters war kaum jemand unterwegs. Obwohl jeder mit sich selbst beschäftigt war hatte ich das Gefühl das mich jeder anschaut. Mein euphorisches Gefühl (vorher hatte ich Schmetterlinge im Bauch) wich immer mehr einer Unsicherheit. Ich war noch nicht mal in der Fußgängerzone als mich der Mut restlos verlassen hatte. Ich wollte nur noch zurück zum Auto. In dem Moment ist ein Ehepaar, Ende der 60er an mir vorbei und beide hatten mich tatsächlich richtig gemustert. Das war`s, ich drehte um. Das Ehepaar lief ca. 20m vor mir und ging mit einander redend recht langsam. Da sie wohl in die gleiche Richtung wollten wie ich wurde auch ich immer langsamer. Der Mann drehte sich nochmals um und schaute mich an. Seine Frau zog Ihn weiter. Um nicht weiter aufzufallen bog ich in eine Seitenstraße ein und ging von dort schnurstracks zu meinem Auto. Ich war total frustriert! Was hab ich mir dabei nur gedacht? Manche von uns brauchen Jahre bis sie soweit sind und ich gehe einfach mal in die Fußgängerzone während der Weihnachtszeit und bilde mir ein, dass mein Passing so gut ist, dass mich keiner als "Mann in Frauenkleidern" erkennt. Zu Hause angekommen habe ich mich umgezogen, die Spuren aus meinem Gesicht entfernt und habe auf meine Frau gewartet. Meine Frau hatte nicht mitbekommen, dass ich weg war und berichtete von dem schönen Abend den sie verbracht hatte. Ich war nur frustriert und bin ins Bett. In der Nacht ist es mir dann zum ersten mal in den Sinn gekommen was ich falsch gemacht habe. Ich war falsch angezogen! Welche Frau geht schon bei so einem Suddelwetter im Strickkleid shoppen? Das haben die Leute gedacht!
Wie ein Reiter der nach einem Sturz vom Pferd sofort wieder in den Sattel muss habe ich beschlossen das ganze zu wiederholen. Gestern habe ich meiner Frau gesagt, dass ich ins Büro muss um für Montag noch was vorzubereiten. Gegen 15:00 Uhr war ich dort wo ich mich umziehen und steilen konnte. Mein Make-up habe ich analog zum Freitag gewählt. Gleiche Kleidung nur anstatt des Kleides eine Jeans über die Stiefeletten. Wieder auf den Parkplatz und den gleichen Weg Richtung Fußgängerzone. Es war bedeutend mehr los als am Freitag, da es nicht geregnet hat. Also kein Schirm und keine Kapuze zum verstecken.
Ich bin über zwei Stunden bummeln gewesen. Nicht einmal hatte ich das Gefühl, dass mich jemand schräg anschaut. Ich war eine von vielen Frauen die natürlich registriert wird aber, zumindest war das mein Gefühl, nicht als "Mann in Frauenkleidern".
Ein unbeschreibliches Gefühl! Das war mein nächster Schritt zur Selbstfindung. Die Schmetterlinge im Bauch sind immer noch da, während ich jetzt davon berichte.
War es bei Euch ähnlich?
LG Hellen
ich möchte Euch von meinem Erlebnis erzählen-wenn es Euch interessiert!
Da ich am Freitag Zeit für mich hatte (meine Frau war mit Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt) ist Hellen außerhalb meiner schützenden vier Wände gewesen.
Freitag Nachmittag, nach der Arbeit habe ich mich zurechtgemacht und bin mit dem Auto in die nächste Stadt in der ich mir ziemlich sicher war, dass mich keiner kennt gefahren. Es war kühl und hat geregnet. Mit meinem Aussehen war ich zufrieden. Dezentes Make-up, Strickkleid über dem Knie endend, Wollstrumpfhose, Stiefeletten mit 8cm Blockabsatz, Perücke und Daunenweste mit Kapuze. Gegen 17:00 Uhr, es war schon recht dunkel, bin ich auf einen Parkplatz außerhalb der Fußgängerzone gefahren, habe allen Mut zusammengenommen und bin mit einem Schirm bewaffnet Richtung Fußgängerzone gegangen. Wegen des schlechten Wetters war kaum jemand unterwegs. Obwohl jeder mit sich selbst beschäftigt war hatte ich das Gefühl das mich jeder anschaut. Mein euphorisches Gefühl (vorher hatte ich Schmetterlinge im Bauch) wich immer mehr einer Unsicherheit. Ich war noch nicht mal in der Fußgängerzone als mich der Mut restlos verlassen hatte. Ich wollte nur noch zurück zum Auto. In dem Moment ist ein Ehepaar, Ende der 60er an mir vorbei und beide hatten mich tatsächlich richtig gemustert. Das war`s, ich drehte um. Das Ehepaar lief ca. 20m vor mir und ging mit einander redend recht langsam. Da sie wohl in die gleiche Richtung wollten wie ich wurde auch ich immer langsamer. Der Mann drehte sich nochmals um und schaute mich an. Seine Frau zog Ihn weiter. Um nicht weiter aufzufallen bog ich in eine Seitenstraße ein und ging von dort schnurstracks zu meinem Auto. Ich war total frustriert! Was hab ich mir dabei nur gedacht? Manche von uns brauchen Jahre bis sie soweit sind und ich gehe einfach mal in die Fußgängerzone während der Weihnachtszeit und bilde mir ein, dass mein Passing so gut ist, dass mich keiner als "Mann in Frauenkleidern" erkennt. Zu Hause angekommen habe ich mich umgezogen, die Spuren aus meinem Gesicht entfernt und habe auf meine Frau gewartet. Meine Frau hatte nicht mitbekommen, dass ich weg war und berichtete von dem schönen Abend den sie verbracht hatte. Ich war nur frustriert und bin ins Bett. In der Nacht ist es mir dann zum ersten mal in den Sinn gekommen was ich falsch gemacht habe. Ich war falsch angezogen! Welche Frau geht schon bei so einem Suddelwetter im Strickkleid shoppen? Das haben die Leute gedacht!
Wie ein Reiter der nach einem Sturz vom Pferd sofort wieder in den Sattel muss habe ich beschlossen das ganze zu wiederholen. Gestern habe ich meiner Frau gesagt, dass ich ins Büro muss um für Montag noch was vorzubereiten. Gegen 15:00 Uhr war ich dort wo ich mich umziehen und steilen konnte. Mein Make-up habe ich analog zum Freitag gewählt. Gleiche Kleidung nur anstatt des Kleides eine Jeans über die Stiefeletten. Wieder auf den Parkplatz und den gleichen Weg Richtung Fußgängerzone. Es war bedeutend mehr los als am Freitag, da es nicht geregnet hat. Also kein Schirm und keine Kapuze zum verstecken.
Ich bin über zwei Stunden bummeln gewesen. Nicht einmal hatte ich das Gefühl, dass mich jemand schräg anschaut. Ich war eine von vielen Frauen die natürlich registriert wird aber, zumindest war das mein Gefühl, nicht als "Mann in Frauenkleidern".
Ein unbeschreibliches Gefühl! Das war mein nächster Schritt zur Selbstfindung. Die Schmetterlinge im Bauch sind immer noch da, während ich jetzt davon berichte.
War es bei Euch ähnlich?
LG Hellen