Der Wunsch TS zu verstehen
Verfasst: Mi 27. Nov 2013, 22:37
Hallo Vollzeit- Teilzeit- Stuben und Outdoor Mädels.
Ich möchte einfach mal neugierig sein und ein neues Thema eröffnen.
Durch das Forum bekommt man eine Menge mit, was Menschen so bewegt und
welche Sorgen, Nöte und Bedürfnisse es gibt.
Neulich unterhielt ich mich mit meinem Schatz über dies und das und da kamen auf einmal
Fragen auf, auf die wir einfach keine Antwort finden konnten, die uns aber sehr beschäftigten.
Bevor jemand diesen Thread falsch versteht, möchte ich klarstellen,
dass ich niemanden beurteilen, kritisieren oder sonstwie zu nahe treten möchte.
Da müsste ich mir ja selbst an die Nase fassen.
Es geht einfach nur um Neugierde.
Also erst mal zu mir, um darzustellen, wo ich stehe.
Ich sehe mich als Crossdresser.
Eine sexuelle Komponente ist hierbei nur gegenwärtig,
wenn das Crossdressing als Teil des Sexrituals stattfindet,
also wenn es vorher so beabsichtigt war.
Ansonsten sehe ich Crossdressing als sinnliches Abenteuer.
Das sich verwandeln und der Versuch es so gut es geht hinzubekommen,
ist hierbei ein besonderer Reiz.
Und man kann sich dann einfach ganz anders geben, als man sonst ist.
Eine andere Seite von sich heraus lassen. Das ist Stressabbau total.
Ich würde nicht das Tragen von Strumpfhosen damit begründen,
dass sie warm und praktisch sind, weil das in der Regel einfach nicht so ist.
Sie sind feiner, es gibt viele Farben, Muster und Stärken usw. Es ist der Reiz des Besonderen.
Ja und wenn man due Muße hat in sich zu gehen, fühlen sie sich auch klasse an.
Mein Bedürfnis mich zu verwandeln zwar oft latent vorhanden, doch aus praktischen, bequemen und Zeitgründen,
verzichte ich darauf, ohne es zu bedauern.
Also zum Feierabend lieber in Shorts oder Jogger auf der Couch als sich erst so zurecht zu machen,
als würde man ausgehen wollen.
Für mich bedeutet en femme sein, nicht, in etwas bequemes zu schlüpfen.
Aber genau dieses unbequeme, hat dann beim en femme sein auch seinen Reiz,
denn dann ist die Kleidung allgegenwärtig, weil sie Haltung, Bewegung ständig verändert.
So und nun auf den Punkt:
Wenn ich versuche mich in jemanden zu versetzen, der TS ist, interessiert mich einfach mal,
wie genau festgelegt wird, das jemand TS ist und nicht einfach nur einen nennen wir es mal Tick hat.
Also worin er sich wirklich von so jemandem wie mir unterscheidet, ausser dem Leidensdruck der dahinter steckt.
Also da ist jemand, der von sich sagt, daß er in einem falschen Körper lebt.
Er wurde geboren als körperlich kerngesunder Mensch, mit definiertem Geschlecht,
sowohl anatomisch, als auch im Chromosomensatz. Biologisch ist alles perfekt,
doch emotional oder in der Selbstwahrnehmung ist etwas anders.
TS findet also augenscheinlich im Kopf statt.
Wenn jemand magersüchtig ist, dann leidet er auch an einer Störung der Selbstwahrnehmung.
Er findet sich zu dick, egal was Logik, Verstand und der Spiegel, sowie die Mitmenschen behaupten.
Und er steht ebenfalls unter einem gewaltigen Leidensdruck.
Doch einem Magersüchtigen versucht man zu helfen, nicht indem man seine Einstellung fördert,
sondern indem man versucht diese Störung zu therapieren und letztlich zu beheben.
Ok. Ein Magersüchtiger bringt sich durch sein Fehlverhalten in Lebensgefahr, und dagegen muss man etwas tun.
Ein TS schadet seinem Leben und seiner Gesundheit in der Regel nicht.
Aber ist dies der einzige Grund, warum man versucht einen Magersüchtigen von seiner Störung abzubringen
und einen TS in seiner Wahrnehmung zu stärken und am Ende sogar eine sehr schwierige, risikoreiche
und entgültige Op zu bewilligen und sogar auch durchzuführen?
Wenn man bedenkt, dass in den Genitalien sehr viele und empfindliche Nerven verlaufen,
wäre es doch eine Katastrophe, da etwas zu verletzen.
Es gibt hier viele, die TS sind und sich auf eine solche OP vorbereiten,
also den Weg bis zum Ende gehen. Davor habe ich großen Respekt,
doch wirf es bei mir eben auch viele Fragen auf.
Gibt es auch TS, bei denen es nicht funktioniert hat?
Bei denen die OP sogar schief gegangen ist?
Die nach der OP irgendwann festgestellt haben, daß sich die Erwartungen nicht erfüllt haben?
Die nach der OP sogar ihre Entscheidung bereut haben und lieber wieder zurück wollen würden.
Man liest und hört immer nur die positiven Dinge.
Ist es wirklich so, oder werden die "Bad News" einfach nie kommuniziert?
Ich würde gerne alles verstehen lernen, was an Bandbreite vorhanden ist.
Alle Argumente aufsaugen und darüber nachdenken.
Vielleicht geht es auch anderen so und sie trauen sich nicht zu fragen.
Haut in die Tasten und lasst mich nicht dumm sterben.
Ich möchte einfach mal neugierig sein und ein neues Thema eröffnen.
Durch das Forum bekommt man eine Menge mit, was Menschen so bewegt und
welche Sorgen, Nöte und Bedürfnisse es gibt.
Neulich unterhielt ich mich mit meinem Schatz über dies und das und da kamen auf einmal
Fragen auf, auf die wir einfach keine Antwort finden konnten, die uns aber sehr beschäftigten.
Bevor jemand diesen Thread falsch versteht, möchte ich klarstellen,
dass ich niemanden beurteilen, kritisieren oder sonstwie zu nahe treten möchte.
Da müsste ich mir ja selbst an die Nase fassen.
Es geht einfach nur um Neugierde.
Also erst mal zu mir, um darzustellen, wo ich stehe.
Ich sehe mich als Crossdresser.
Eine sexuelle Komponente ist hierbei nur gegenwärtig,
wenn das Crossdressing als Teil des Sexrituals stattfindet,
also wenn es vorher so beabsichtigt war.
Ansonsten sehe ich Crossdressing als sinnliches Abenteuer.
Das sich verwandeln und der Versuch es so gut es geht hinzubekommen,
ist hierbei ein besonderer Reiz.
Und man kann sich dann einfach ganz anders geben, als man sonst ist.
Eine andere Seite von sich heraus lassen. Das ist Stressabbau total.
Ich würde nicht das Tragen von Strumpfhosen damit begründen,
dass sie warm und praktisch sind, weil das in der Regel einfach nicht so ist.
Sie sind feiner, es gibt viele Farben, Muster und Stärken usw. Es ist der Reiz des Besonderen.
Ja und wenn man due Muße hat in sich zu gehen, fühlen sie sich auch klasse an.
Mein Bedürfnis mich zu verwandeln zwar oft latent vorhanden, doch aus praktischen, bequemen und Zeitgründen,
verzichte ich darauf, ohne es zu bedauern.
Also zum Feierabend lieber in Shorts oder Jogger auf der Couch als sich erst so zurecht zu machen,
als würde man ausgehen wollen.
Für mich bedeutet en femme sein, nicht, in etwas bequemes zu schlüpfen.
Aber genau dieses unbequeme, hat dann beim en femme sein auch seinen Reiz,
denn dann ist die Kleidung allgegenwärtig, weil sie Haltung, Bewegung ständig verändert.
So und nun auf den Punkt:
Wenn ich versuche mich in jemanden zu versetzen, der TS ist, interessiert mich einfach mal,
wie genau festgelegt wird, das jemand TS ist und nicht einfach nur einen nennen wir es mal Tick hat.
Also worin er sich wirklich von so jemandem wie mir unterscheidet, ausser dem Leidensdruck der dahinter steckt.
Also da ist jemand, der von sich sagt, daß er in einem falschen Körper lebt.
Er wurde geboren als körperlich kerngesunder Mensch, mit definiertem Geschlecht,
sowohl anatomisch, als auch im Chromosomensatz. Biologisch ist alles perfekt,
doch emotional oder in der Selbstwahrnehmung ist etwas anders.
TS findet also augenscheinlich im Kopf statt.
Wenn jemand magersüchtig ist, dann leidet er auch an einer Störung der Selbstwahrnehmung.
Er findet sich zu dick, egal was Logik, Verstand und der Spiegel, sowie die Mitmenschen behaupten.
Und er steht ebenfalls unter einem gewaltigen Leidensdruck.
Doch einem Magersüchtigen versucht man zu helfen, nicht indem man seine Einstellung fördert,
sondern indem man versucht diese Störung zu therapieren und letztlich zu beheben.
Ok. Ein Magersüchtiger bringt sich durch sein Fehlverhalten in Lebensgefahr, und dagegen muss man etwas tun.
Ein TS schadet seinem Leben und seiner Gesundheit in der Regel nicht.
Aber ist dies der einzige Grund, warum man versucht einen Magersüchtigen von seiner Störung abzubringen
und einen TS in seiner Wahrnehmung zu stärken und am Ende sogar eine sehr schwierige, risikoreiche
und entgültige Op zu bewilligen und sogar auch durchzuführen?
Wenn man bedenkt, dass in den Genitalien sehr viele und empfindliche Nerven verlaufen,
wäre es doch eine Katastrophe, da etwas zu verletzen.
Es gibt hier viele, die TS sind und sich auf eine solche OP vorbereiten,
also den Weg bis zum Ende gehen. Davor habe ich großen Respekt,
doch wirf es bei mir eben auch viele Fragen auf.
Gibt es auch TS, bei denen es nicht funktioniert hat?
Bei denen die OP sogar schief gegangen ist?
Die nach der OP irgendwann festgestellt haben, daß sich die Erwartungen nicht erfüllt haben?
Die nach der OP sogar ihre Entscheidung bereut haben und lieber wieder zurück wollen würden.
Man liest und hört immer nur die positiven Dinge.
Ist es wirklich so, oder werden die "Bad News" einfach nie kommuniziert?
Ich würde gerne alles verstehen lernen, was an Bandbreite vorhanden ist.
Alle Argumente aufsaugen und darüber nachdenken.
Vielleicht geht es auch anderen so und sie trauen sich nicht zu fragen.
Haut in die Tasten und lasst mich nicht dumm sterben.