Re: eure Geschichten
Verfasst: Di 22. Okt 2013, 21:08
Hallo Kathrin!
Bei solchen Medien Berichten zu Schicksalsschlägen und dergleichen werde ich, tut mir leid, immer etwas skeptisch. Es ist ein sehr schmaler Grat, zwischen Sensationslust und echter Information. Die Frage die sich mir dabei stellt, was möchtest Du damit erreichen? Denn nur Schicksale aufzuzeigen hat, meiner Meinung nach, keinen grossen Sinn. Gibt es einen weiteren roten Faden in Deiner Arbeit? Geht es um Randgruppen? Psycho-soziale Aspekte? Was möchtest Du mit Deiner Arbeit erreichen? Einfach nur, dass diese Schicksale bekannt werden?
Ohne Botschaft würde das glaube ich schnell verpuffen und dann doch in die Sensationslust abgleiten. Und dafür ist dann unser Trans* Thema doch ein wenig zu ernst, bei allem Spass den man dabei haben kann, um als bemittleidenswerte Person oder Gruppe zu enden. Mitleid ist nicht das, was wir brauchen. Wir brauchen Verständnis, Verstehen und Akzeptanz.
Ja, ich fände es super und würde es nach Kräften unterstützen, wenn es eine Arbeit wäre, die bspw. ganz speziell uns Trans* als Gruppe darstellt, in ihrer schier unendlichen Vielfältigkeit und mit all unseren Probleme, Leiden und Leidensdruck. Und dies um die Botschaft zu vermitteln, dass wir zwar anders, aber doch normal sind und das das "anders" sein für sehr viele von uns eine grosse Last und Bürde ist.
Liebe Grüße
nicole
Bei solchen Medien Berichten zu Schicksalsschlägen und dergleichen werde ich, tut mir leid, immer etwas skeptisch. Es ist ein sehr schmaler Grat, zwischen Sensationslust und echter Information. Die Frage die sich mir dabei stellt, was möchtest Du damit erreichen? Denn nur Schicksale aufzuzeigen hat, meiner Meinung nach, keinen grossen Sinn. Gibt es einen weiteren roten Faden in Deiner Arbeit? Geht es um Randgruppen? Psycho-soziale Aspekte? Was möchtest Du mit Deiner Arbeit erreichen? Einfach nur, dass diese Schicksale bekannt werden?
Ohne Botschaft würde das glaube ich schnell verpuffen und dann doch in die Sensationslust abgleiten. Und dafür ist dann unser Trans* Thema doch ein wenig zu ernst, bei allem Spass den man dabei haben kann, um als bemittleidenswerte Person oder Gruppe zu enden. Mitleid ist nicht das, was wir brauchen. Wir brauchen Verständnis, Verstehen und Akzeptanz.
Ja, ich fände es super und würde es nach Kräften unterstützen, wenn es eine Arbeit wäre, die bspw. ganz speziell uns Trans* als Gruppe darstellt, in ihrer schier unendlichen Vielfältigkeit und mit all unseren Probleme, Leiden und Leidensdruck. Und dies um die Botschaft zu vermitteln, dass wir zwar anders, aber doch normal sind und das das "anders" sein für sehr viele von uns eine grosse Last und Bürde ist.
Liebe Grüße
nicole