Machen Minirock und Nylons wirklich "Weiblichkeit" aus...?
Verfasst: Sa 5. Okt 2013, 12:53
Hallo meine Damen/Herren,
in einem anderen Thread wurde diese Frage gestellt und nun möchte ich diese noch einmal aufgreifen.
Ich möchte behaupten, dass keine Frau und kein Mann weiß, wie es sich anfühlt ein anderer zu sein.
Jeder fühlt nur das, was er selbst fühlt auch aufgrund dessen, wie er von seiner Umwelt wahrgenommen wird und von anderen behandelt wird.
Aber wie könnte sich Weiblichkeit denn nun anfühlen?
Fest steht, dass abhängig von der Wirkung auf meine Umwelt, wie ich agiere und welche Signale ich sende, ich entsprechende Reaktionen empfangen werde.
Der große Unterschied liegt somit in der Wahrnehmung der Person durch die Umwelt, und wie mich meine Umwelt behandelt.
Der große Unterschied liegt darin, dass ein Mann wie ein Mann behandelt wird, und eine Frau wie eine Frau.
Am ehersten wird man vermutlich Weiblichkeit noch dadurch erfahren können, wenn man wirklich als Frau wahrgenommen wird und auch entsprechend behandelt wird.
Allein das Tragen von "weiblicher" Kleidung wird nicht ausreichen um zu erfahren, was Weiblichkeit bedeutet.
Ein CD, der nicht komplett als Frau erkannt wird, da immer noch mehr oder weniger der Mann durchscheint, wird wohl nie wissen, wie es sich anfühlt als Frau erkannt zu werden, und als solche behandelt zu werden. Im schlimmsten Fall wird er erkennen müssen, wie es sich anfühlt, wenn man gesellschaftlich nicht dazugehört und ausgegrenzt wird, da man der typischen Geschlechterrolle/bild nicht entspricht.
Gestern hatte ich ein prägendes Erlebnis, als uns (meiner Frau und mir) auf dem Nachhauseweg ein CD/TV auffiel. Schon beim Einfahren der Bahn durchs Fenster fiel er/ihr mir und auch meiner Frau sofort ins Auge. Vermutlich auch anderen, seine/ihre Sitzumgebung blieb unbelegt, und die Leute schienen zwanghaft an ihm/ihr vorbeizuschaun.
In dem Moment war ich echt erschrocken.
Perücke, Makeup, Stiefel, Strumpfhose und Rock machen eben keine Frau aus.
Und erschrocken war ich auch deshalb, weil ich mir unsicher war, ob ich nicht auch so einfach zu durchschauen bin , wenn ich mich auch mal zurecht gemacht habe. Gestern war ich übrigens "nur" in meinem Männerrockoutfit unterwegs, und war in dem Moment sehr froh darüber.
Meine Frau meinte nur, als ich sie fragte, ob ich denn ähnlich wahrgenommen werde, wenn ich gestylt bin (bislang nur im Fasching, habe mich sonst noch nicht getraut), dass sie das nicht beurteilen könne.
Ich schloß daraus, dass meine Erscheinung dann auch nicht wirklich überzeugend ist.
Jedenfalls möchte ich so nicht wahrgenommen werden, da ich mich solch Reaktionen der Umwelt einschließlich meiner nicht aussetzen wollte.
Vielleicht wollt Ihr auch Eure Ansichten/Gedanken mitteilen...
Grüße von der Biene
in einem anderen Thread wurde diese Frage gestellt und nun möchte ich diese noch einmal aufgreifen.
Ich möchte behaupten, dass keine Frau und kein Mann weiß, wie es sich anfühlt ein anderer zu sein.
Jeder fühlt nur das, was er selbst fühlt auch aufgrund dessen, wie er von seiner Umwelt wahrgenommen wird und von anderen behandelt wird.
Aber wie könnte sich Weiblichkeit denn nun anfühlen?
Fest steht, dass abhängig von der Wirkung auf meine Umwelt, wie ich agiere und welche Signale ich sende, ich entsprechende Reaktionen empfangen werde.
Der große Unterschied liegt somit in der Wahrnehmung der Person durch die Umwelt, und wie mich meine Umwelt behandelt.
Der große Unterschied liegt darin, dass ein Mann wie ein Mann behandelt wird, und eine Frau wie eine Frau.
Am ehersten wird man vermutlich Weiblichkeit noch dadurch erfahren können, wenn man wirklich als Frau wahrgenommen wird und auch entsprechend behandelt wird.
Allein das Tragen von "weiblicher" Kleidung wird nicht ausreichen um zu erfahren, was Weiblichkeit bedeutet.
Ein CD, der nicht komplett als Frau erkannt wird, da immer noch mehr oder weniger der Mann durchscheint, wird wohl nie wissen, wie es sich anfühlt als Frau erkannt zu werden, und als solche behandelt zu werden. Im schlimmsten Fall wird er erkennen müssen, wie es sich anfühlt, wenn man gesellschaftlich nicht dazugehört und ausgegrenzt wird, da man der typischen Geschlechterrolle/bild nicht entspricht.
Gestern hatte ich ein prägendes Erlebnis, als uns (meiner Frau und mir) auf dem Nachhauseweg ein CD/TV auffiel. Schon beim Einfahren der Bahn durchs Fenster fiel er/ihr mir und auch meiner Frau sofort ins Auge. Vermutlich auch anderen, seine/ihre Sitzumgebung blieb unbelegt, und die Leute schienen zwanghaft an ihm/ihr vorbeizuschaun.
In dem Moment war ich echt erschrocken.
Perücke, Makeup, Stiefel, Strumpfhose und Rock machen eben keine Frau aus.
Und erschrocken war ich auch deshalb, weil ich mir unsicher war, ob ich nicht auch so einfach zu durchschauen bin , wenn ich mich auch mal zurecht gemacht habe. Gestern war ich übrigens "nur" in meinem Männerrockoutfit unterwegs, und war in dem Moment sehr froh darüber.
Meine Frau meinte nur, als ich sie fragte, ob ich denn ähnlich wahrgenommen werde, wenn ich gestylt bin (bislang nur im Fasching, habe mich sonst noch nicht getraut), dass sie das nicht beurteilen könne.
Ich schloß daraus, dass meine Erscheinung dann auch nicht wirklich überzeugend ist.
Jedenfalls möchte ich so nicht wahrgenommen werden, da ich mich solch Reaktionen der Umwelt einschließlich meiner nicht aussetzen wollte.
Vielleicht wollt Ihr auch Eure Ansichten/Gedanken mitteilen...
Grüße von der Biene