Mein erstes Mal
Verfasst: Do 29. Aug 2013, 15:45
Nein jetzt kommt nichts Schlüpfriges. Ich verbrachte ein langes Wochenende bei Freunden, da ich dort die ganze Zeit Inge sein wollte habe ich keine "normalen" Sachen mitgenommen. Das Wochenende war auch total schön, ich fühlte mich in meiner zweiten Haut rundum wohl aber es kam der Abschied und die Fahrt nach Hause. Was ich natürlich vorher nicht bedacht hatte, mit einer Tankfüllung komme ich nur knapp hin und wieder zurück. Da ich zwischendurch auch noch etwas umhergefahren bin könnte es sehr knapp werden. Ich sah also auf die Verbrauchsanzeige und stellte fest wenn ich schön langsam und ruhig fahre müsste es passen. Gleichzeitig kam mir aber der Gedanke, wenn es dann doch nicht reicht muss ich vielleicht nahe der Heimat tanken, also vielleicht lieber doch vorher"¦
Ich grübelte, aber die Entscheidung wurde mir abgenommen: Stau!
Nie war er so nervig wie heute, die Tankanzeige ging kontinuierlich nach unten, der Kilometerzähler aber wenig rauf. Es musste also sein, Inge musste tanken. Die nächste Autobahntanke war also meine, zum Glück oder leider hatten viele Staugeplagte dieselbe Idee so dass ich mich vor der Zapfanlage wieder in den Stau stellte. Ich musste eine ganze Weile warten , schaute mich um und machte mir selbst Mut in dem ich mir einredete dass ich sicher eher weiblich aussehe als die eine oder andere Frau die hier herumlief. Dann war es soweit. Ich war dran, parkte vor der Zapfsäule und überlegte wie Frau nun wohl aussteigt, also ganz Dame Tür auf, auf dem Sitz gedreht und mit geschlossenen Beinen aufgestanden. Ein scheuer Blick umher, niemand hat mich beachtet. Ich gehe ums Auto herum, mache die üblichen Tanktätigkeiten und warte dass mein durstiges Ross genug der edlen (und fürchterlich teuren) Flüssigkeit in sich hat.
Schon etwas mutiger schaue ich mich um und wieder beachtet mich niemand, das heißt fast niemand. Das Pärchen im Auto hinter mir beobachtet mich ganz genau. Ich denke aber sie haben nur gedacht "Boah, ist das langweilig, hoffentlich macht die Tusse da vorne schnell"
Schnell bin ich ja, selbst in meinen Keilpumps also spurte ich mit gesenktem Kopf los in Richtung Kasse. Auch hier beachtet mich niemand, der Kassierer schaut gelangweilt hoch.
Ich sage ganz freundlich "Hallo, die vier bitte"
Er: "die vier"
Ich: "Ja die vier" und setze dabei ein freundliches lächeln auf
Er: "fünfzigeuroundzwei"
Sonst kam von ihm keine Reaktion, ich reiche ihm einen fünfziger und krame nach 2 Cent, reiche sie ihm und er gibt mir wortlos die Quittung. Ich wünschte ihm noch einen schönen Tag. Das hat er aber komplett ignoriert. Ich denke mir du kannst mich auch mal, drehe mich um, hebe die Nase hoch und stöckel wieder zum Auto. Einige Stunden später bin ich dann glücklich, mit noch gut gefülltem Tank, zu Hause angekommen. Gut 2,5h habe ich im Stau verbracht.
Fazit:
Inge war zum ersten Mal in einem Geschäft, auch wenn es nur eine Autobahntanke war. Wenn ich überlege wie viel Panik ich vor dieser Situation hatte und wie einfach es war kann ich mich ärgern mich so lange versteckt zu haben.
Die passenden Bilder findet ihr in meinem Blog unter http://zweileben.eu/mein-erstes-mal-als-crossdresser/
Ich grübelte, aber die Entscheidung wurde mir abgenommen: Stau!
Nie war er so nervig wie heute, die Tankanzeige ging kontinuierlich nach unten, der Kilometerzähler aber wenig rauf. Es musste also sein, Inge musste tanken. Die nächste Autobahntanke war also meine, zum Glück oder leider hatten viele Staugeplagte dieselbe Idee so dass ich mich vor der Zapfanlage wieder in den Stau stellte. Ich musste eine ganze Weile warten , schaute mich um und machte mir selbst Mut in dem ich mir einredete dass ich sicher eher weiblich aussehe als die eine oder andere Frau die hier herumlief. Dann war es soweit. Ich war dran, parkte vor der Zapfsäule und überlegte wie Frau nun wohl aussteigt, also ganz Dame Tür auf, auf dem Sitz gedreht und mit geschlossenen Beinen aufgestanden. Ein scheuer Blick umher, niemand hat mich beachtet. Ich gehe ums Auto herum, mache die üblichen Tanktätigkeiten und warte dass mein durstiges Ross genug der edlen (und fürchterlich teuren) Flüssigkeit in sich hat.
Schon etwas mutiger schaue ich mich um und wieder beachtet mich niemand, das heißt fast niemand. Das Pärchen im Auto hinter mir beobachtet mich ganz genau. Ich denke aber sie haben nur gedacht "Boah, ist das langweilig, hoffentlich macht die Tusse da vorne schnell"
Schnell bin ich ja, selbst in meinen Keilpumps also spurte ich mit gesenktem Kopf los in Richtung Kasse. Auch hier beachtet mich niemand, der Kassierer schaut gelangweilt hoch.
Ich sage ganz freundlich "Hallo, die vier bitte"
Er: "die vier"
Ich: "Ja die vier" und setze dabei ein freundliches lächeln auf
Er: "fünfzigeuroundzwei"
Sonst kam von ihm keine Reaktion, ich reiche ihm einen fünfziger und krame nach 2 Cent, reiche sie ihm und er gibt mir wortlos die Quittung. Ich wünschte ihm noch einen schönen Tag. Das hat er aber komplett ignoriert. Ich denke mir du kannst mich auch mal, drehe mich um, hebe die Nase hoch und stöckel wieder zum Auto. Einige Stunden später bin ich dann glücklich, mit noch gut gefülltem Tank, zu Hause angekommen. Gut 2,5h habe ich im Stau verbracht.
Fazit:
Inge war zum ersten Mal in einem Geschäft, auch wenn es nur eine Autobahntanke war. Wenn ich überlege wie viel Panik ich vor dieser Situation hatte und wie einfach es war kann ich mich ärgern mich so lange versteckt zu haben.
Die passenden Bilder findet ihr in meinem Blog unter http://zweileben.eu/mein-erstes-mal-als-crossdresser/