Paradigmenwechsel im Umgang mit Intersex„Personen
Verfasst: Di 25. Jun 2013, 14:42
Die Forschungsgruppe "Körpertheorien / Theorizing the Body" als Teil der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung lud am 14. Juni 2013 in Kooperation mit der Buchhandlung liber wiederin die Herausgeberinnen eines neuen einschlägigen Handbuchs zur Intersexualität (Hertha Richter-Appelt und Katinka Schweizer) ein.
Es ist für mich erschreckend, wenn ich z.B. das lese:
Sie berichten auch von einem medizinischen Paradigmenwechsel in dieser Frage — weg vom Versuch, um jeden Preis auch durch massive körperliche Eingriffe eine Eindeutigkeit im Sinne der Alltagsüberzeugung herzustellen, hin zu einem behutsamen Vorgehen, das sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert und sich bei Interventionen auf das unbedingt notwendige beschränkt: "Bis vor wenigen Jahren maßte sich die Medizin generell und ohne jede Reflexion an, zu entscheiden, welche Klitoris zu groß und welcher Penis zu klein ist.
Was war das? Auslese? Gleichmachung? ... wir formen uns mal einen richtigen Menschen?
Das erinnert mich an Menschenversuche.
Die "Versprechungen" für die Gegenwart und Zukunft klingen uneindeutig und gehen für mich eher in die Richtung "weniger schmerzhaft", als einen ganz neuen Ansatz vorzuschlagen.
Es wird Zeit, dass endlich umfassende Aufklärung betrieben und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Bundestag muss endlich mal Nägel mit Köpfen machen und sich nicht wieder in die nächste Legislaturperiode hinüberretten.
Ach ja, wer sich das mit der Buch-Präsentation auf der Seite "iPoint - das Informationsportal der Universität Innsbruck" ansehen möchte, kann das hier tun: http://www.uibk.ac.at/ipoint/blog/1093460.html
Um den Inhalt des Buches beurteilen zu können, müsste man es ganz gelesen haben. Es ist z.B. hier erhältlich: http://web.psychosozial-verlag.de/psych ... ?p_id=2188
Es ist für mich erschreckend, wenn ich z.B. das lese:
Sie berichten auch von einem medizinischen Paradigmenwechsel in dieser Frage — weg vom Versuch, um jeden Preis auch durch massive körperliche Eingriffe eine Eindeutigkeit im Sinne der Alltagsüberzeugung herzustellen, hin zu einem behutsamen Vorgehen, das sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert und sich bei Interventionen auf das unbedingt notwendige beschränkt: "Bis vor wenigen Jahren maßte sich die Medizin generell und ohne jede Reflexion an, zu entscheiden, welche Klitoris zu groß und welcher Penis zu klein ist.
Was war das? Auslese? Gleichmachung? ... wir formen uns mal einen richtigen Menschen?
Das erinnert mich an Menschenversuche.
Die "Versprechungen" für die Gegenwart und Zukunft klingen uneindeutig und gehen für mich eher in die Richtung "weniger schmerzhaft", als einen ganz neuen Ansatz vorzuschlagen.
Es wird Zeit, dass endlich umfassende Aufklärung betrieben und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Bundestag muss endlich mal Nägel mit Köpfen machen und sich nicht wieder in die nächste Legislaturperiode hinüberretten.
Ach ja, wer sich das mit der Buch-Präsentation auf der Seite "iPoint - das Informationsportal der Universität Innsbruck" ansehen möchte, kann das hier tun: http://www.uibk.ac.at/ipoint/blog/1093460.html
Um den Inhalt des Buches beurteilen zu können, müsste man es ganz gelesen haben. Es ist z.B. hier erhältlich: http://web.psychosozial-verlag.de/psych ... ?p_id=2188