Verführerischer Rosenzauber
Verfasst: So 16. Jun 2013, 05:59
Eine lange Erkrankung zwang mich zu einer dreiwöchigen CD-Abstinenz, so leidete ich im doppelten Sinn.
Langsam regenerieren sich meine Kräfte und ein unbändiges Verlangen nach Deborah stellt sich ein.
Wie habe ich dieses Weib mit all ihrer Unternehmungslust und ihrem femininen Zauber vermisst. Seit fast einem Jahr begleitet sie mich als meines zweites Selbst durchs Leben. Wir Zwei sind mittlerweile ein äußerst gutes Team geworden, mittlerweile bestens aufeinander eingespielt - ergänzen wir uns perfekt.
Deborah möchte unbedingt an die frische Luft, sie möchte die verführerischen Düfte des Lebens spüren. Die betörenden Düfte von alten englischen Rosen werden in meiner Erinnerung stimuliert, ich benötige ganz klar eine "Rosentherapie", denke ich mir. Die Rose ist für mich der Inbegriff von Schönheit und Verführung, sie beflügelt meine Sinne und Lebenslust.
Wie eine Rose möchte auch Deborah sein. Es gibt nur einen Ort, wo ich meiner Rosen-Passion nachgehen kann. Schnell ist der Entschluss gefasst nach Zweibrücken zu fahren. Zweibrücken besitzt eine fast 5 ha großen Rosengarten, der durch einen alten Rhodedendronbestand ergänzt wird.
Als Deborah möchte ich mal wieder so richtig extravagant und rassig-feminin in Erscheinung treten. Wie eine Rose, so soll mein persönliches Styling sein, also leicht betörend und schön anzusehen. Entsprechend sorgfältig wähle ich mein Outfit: Eine weisse Bluse mit großen Armrüschen besetzt; einen roten Rock mit weissen Punkten; eine 15den amber FSH; rote, 10cm hohe Riemchen-Sandaletten (übrigens sehr bequem); rote Handtasche; roter Blazer; weißer Seidenschal. Fingernägel und Lippen sind dazu passend lackiert. Weisse Perlenketten und Armbänder umschließen Arme und Halspartie. Meine tiefschwarze Perücke rundet das rassige Erscheinungsbild gänzlich ab. Ein äußerst verführerisches Weib erblicke ich jetzt im Spiegel. Vor mir steht ein rosaler Zauber in rot und weiss, der eine sehr feminine Wirkung erzielt. Auf die Reaktionen meiner Mitmenschen darf ich jetzt schon sehr gespannt sein.
Die einstündige Autofahrt nach Zweibrücken ist entspannend, und schnell finde ich den gut ausgeschilderten Rosengarten gegenüber der Pferderennbahn. Vom Parkplatz geht es direkt zum Eingang vom Rosengarten. Oh,Schreck! Im Eingangsbereich tummelt sich eine etwa 40 köpfige Rentner-Meute. Vor lauter Oldies erkenne ich kaum den Kassenbereich. Vor einem Jahr wäre ich wohl noch sehr aufgeregt und unsicher durch ein solches Wolfsrudel stolziert. Mittlerweile bin ich als Deborah sehr selbstbewusst und daher schreite ich hüftschwingend in Ladylike-Manier auf die Dame an der Kasse zu. Grüsse sie freundlich!
Dabei sind mir die lüsternen Blicke der alten Böcke nicht entgangen, weil ich gewiss auch durch meinen geraden Gang einen beeindruckenden Vorbau biete. Ganz im Sinne von Claudia Kleinert, wer sie kennt, weiß was ich meine. Entsprechend dazu lästern noch die alten Landfrauen:"Schau dir die nur an, geht angezogen wie ein junges Mädchen. Wie kann die auf solchen Absätzen überhaupt gehen?" Das Ganze in einem saarländischen Dialekt geplappert. Ich muss mir mein Lachen absolut verkneifen. Ein besseres Kompliment hätten mir die eifersüchtigen Lädies nicht machen können.
Die Kassiererin lächelt mir freundlich zu und fragt nach meiner Postleitzahl. Während ich die 4,50 € Eintritt bezahle, spüre ich die interessierten und taxierenden Blicke der Umstehenden. Mit meiner Eintrittskarte in der Hand wende ich mich dem Drehkreuz zu, das gerade von einem älteren Herr blockiert wird. Schnurstracks gehe ich auf ihn zu und gebe mit einer deutlichen Geste zu verstehen mich doch hindurch zulassen. Fast panikartig springt er mit der Bemerkung zur Seite:"Einer schönen Frau mache er gerne den Weg frei." Besser kann der Tag nicht beginnen, denke ich mir.
Ich trete hinaus, ein herrlicher Blick auf einen kleinen See eröffnet sich mir. Erst jetzt registriere ich
Langsam regenerieren sich meine Kräfte und ein unbändiges Verlangen nach Deborah stellt sich ein.
Wie habe ich dieses Weib mit all ihrer Unternehmungslust und ihrem femininen Zauber vermisst. Seit fast einem Jahr begleitet sie mich als meines zweites Selbst durchs Leben. Wir Zwei sind mittlerweile ein äußerst gutes Team geworden, mittlerweile bestens aufeinander eingespielt - ergänzen wir uns perfekt.
Deborah möchte unbedingt an die frische Luft, sie möchte die verführerischen Düfte des Lebens spüren. Die betörenden Düfte von alten englischen Rosen werden in meiner Erinnerung stimuliert, ich benötige ganz klar eine "Rosentherapie", denke ich mir. Die Rose ist für mich der Inbegriff von Schönheit und Verführung, sie beflügelt meine Sinne und Lebenslust.
Wie eine Rose möchte auch Deborah sein. Es gibt nur einen Ort, wo ich meiner Rosen-Passion nachgehen kann. Schnell ist der Entschluss gefasst nach Zweibrücken zu fahren. Zweibrücken besitzt eine fast 5 ha großen Rosengarten, der durch einen alten Rhodedendronbestand ergänzt wird.
Als Deborah möchte ich mal wieder so richtig extravagant und rassig-feminin in Erscheinung treten. Wie eine Rose, so soll mein persönliches Styling sein, also leicht betörend und schön anzusehen. Entsprechend sorgfältig wähle ich mein Outfit: Eine weisse Bluse mit großen Armrüschen besetzt; einen roten Rock mit weissen Punkten; eine 15den amber FSH; rote, 10cm hohe Riemchen-Sandaletten (übrigens sehr bequem); rote Handtasche; roter Blazer; weißer Seidenschal. Fingernägel und Lippen sind dazu passend lackiert. Weisse Perlenketten und Armbänder umschließen Arme und Halspartie. Meine tiefschwarze Perücke rundet das rassige Erscheinungsbild gänzlich ab. Ein äußerst verführerisches Weib erblicke ich jetzt im Spiegel. Vor mir steht ein rosaler Zauber in rot und weiss, der eine sehr feminine Wirkung erzielt. Auf die Reaktionen meiner Mitmenschen darf ich jetzt schon sehr gespannt sein.
Die einstündige Autofahrt nach Zweibrücken ist entspannend, und schnell finde ich den gut ausgeschilderten Rosengarten gegenüber der Pferderennbahn. Vom Parkplatz geht es direkt zum Eingang vom Rosengarten. Oh,Schreck! Im Eingangsbereich tummelt sich eine etwa 40 köpfige Rentner-Meute. Vor lauter Oldies erkenne ich kaum den Kassenbereich. Vor einem Jahr wäre ich wohl noch sehr aufgeregt und unsicher durch ein solches Wolfsrudel stolziert. Mittlerweile bin ich als Deborah sehr selbstbewusst und daher schreite ich hüftschwingend in Ladylike-Manier auf die Dame an der Kasse zu. Grüsse sie freundlich!
Dabei sind mir die lüsternen Blicke der alten Böcke nicht entgangen, weil ich gewiss auch durch meinen geraden Gang einen beeindruckenden Vorbau biete. Ganz im Sinne von Claudia Kleinert, wer sie kennt, weiß was ich meine. Entsprechend dazu lästern noch die alten Landfrauen:"Schau dir die nur an, geht angezogen wie ein junges Mädchen. Wie kann die auf solchen Absätzen überhaupt gehen?" Das Ganze in einem saarländischen Dialekt geplappert. Ich muss mir mein Lachen absolut verkneifen. Ein besseres Kompliment hätten mir die eifersüchtigen Lädies nicht machen können.
Die Kassiererin lächelt mir freundlich zu und fragt nach meiner Postleitzahl. Während ich die 4,50 € Eintritt bezahle, spüre ich die interessierten und taxierenden Blicke der Umstehenden. Mit meiner Eintrittskarte in der Hand wende ich mich dem Drehkreuz zu, das gerade von einem älteren Herr blockiert wird. Schnurstracks gehe ich auf ihn zu und gebe mit einer deutlichen Geste zu verstehen mich doch hindurch zulassen. Fast panikartig springt er mit der Bemerkung zur Seite:"Einer schönen Frau mache er gerne den Weg frei." Besser kann der Tag nicht beginnen, denke ich mir.
Ich trete hinaus, ein herrlicher Blick auf einen kleinen See eröffnet sich mir. Erst jetzt registriere ich