Wiederfindung
Verfasst: Sa 1. Jun 2013, 19:25
Hallo, mein Name ist Christina und ich bin neu hier.
Bevor ich auf das eigentliche Thema "Wiederfindung" komme, muss ich Euch erst ein bischen von mir erzählen:
Ich bin 28 Jahre alt und habe vor 6 Jahre die Diagnose "Intersexuell" erhalten.
Mir war schon lange klar, dass ich etwas "anders" bin, aber dass es für meine weibliche Seite eine so logische Erklärung gibt, hätte ich nie gedacht!
Drauf gebracht, hatte mich meine Ex-Freundin und ein Blutbild bei meiner Hausärztin, da ich plötzlich Probleme mit meiner Schilddrüse bekam.
Darauf hin wurde festgestellt, dass mein Hormonhaushalt jede Skala sprengte und es wurde weiter geforscht....
Nach langem Hin-und Her, vielen Tränen und noch mehr Ängsten stand es dann fest- Ich bin beides. Mann & Frau.
Da ich auch nie viele sexuelle Erfahrungen gesammelt hatte, gab es für mich auch keine Vergleichsmöglichkeiten und so lebte ich mit mir und meinem Körper Jahre lang zufrieden vor mich hin.
Schon in meiner Kindheit und Jugend glich mein Leben ehr dem eines Mädchens. Zumindest ausserhalb meines Elternhauses.
Innerhalb meines Elternhauses war ich das etwas "sonderbare" Kind, dass heimlich Mamas Klamotten anprobierte und mehr mit Mädchen, als mit Jungs zu tun hatte.
Auch in der Schule hatte ich 2 Leben. Das 1. war das des "coolen Typen" mit dem alle viel zu tun haben wollten und der geile Hobbys hatte,
das 2. war das eines Jungen, der sich von seinen Freundinnen schminken ließ und lernte auf hohen absätzen rum zu stöckeln.
Ich weiss nicht wie, aber es gelang mir problemlos diese zwei Leben zu führen, ohne größere Probleme zu bekommen.
Das einzige, das mich nachdenklich machte war, dass ich im alter von 15 mit einem Mädchen zusammen war, dass sich selber als lesbisch bezeichnete und es während unserer 8 jährigen Beziehung auch blieb.
Ich war Ihre Freundin und so wurde ich auch von allen Freunden behandelt.
*nun fasse ich mich aber kurz*
...
Nachdem die Diagnose Intersexuell feststand ging ich zu sogenannten "FACHÄRZTEN" und mir wurde verkündet, Intersexuallität wäre eine Krankheit die Behandelt werden sollte.
Ich hatte allerdings bei all meinen Untersuchungen keinerlei Krankheitsanzeichen, wie z.B. Krebsbildung, Tumore o.ä. !
Dennoch wurde mir gesagt, man solle mit Hormonen gegensteuern, bevor es zu Problemen kommen könnte.
Also nahm ich die Hormone...
Und jetzt der Grund weshalb ich mich bei Euch angemeldet habe:
Die Hormone haben meinen gesammten Körper versaut. Ich habe einen Bart bekommen und sehe seit dem ehr aus wie ein Mann, wie eine Frau.
Zwar bin ich dabei mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, aber es ist unheimlich schwer!
Natürlich habe ich die Hormone schon lägst wieder abgesetzt. Ich gehe inzwischen auch zu einer Therapie und habe auch vernünftige Ärzte gefunden, die mich unterstützen, aber es ist sehr, sehr schwer, das leben wieder zu bekommen, dass mir genommen wurde.
Zum Glück bin ich ein "Steh-auf-Männchen (oder Mädchen)" also braucht niemand feuchte Augen zu bekommen, wenn Er/Sie diesen Text liesst, aber ich brauche einfach ein Paar Tipps, wie ich mich selbst wiederfinden kann.
Eines möchte ich hier auch noch schreiben auch wenn es auf dieser Seite niemand verstehen wird, aber JESSY ich liebe DICH und ohne DIch hätte ich es nie geschafft !!!
...und nun schreibt fleißig. Ich freue mich auf Eure Antworten
Bevor ich auf das eigentliche Thema "Wiederfindung" komme, muss ich Euch erst ein bischen von mir erzählen:
Ich bin 28 Jahre alt und habe vor 6 Jahre die Diagnose "Intersexuell" erhalten.
Mir war schon lange klar, dass ich etwas "anders" bin, aber dass es für meine weibliche Seite eine so logische Erklärung gibt, hätte ich nie gedacht!
Drauf gebracht, hatte mich meine Ex-Freundin und ein Blutbild bei meiner Hausärztin, da ich plötzlich Probleme mit meiner Schilddrüse bekam.
Darauf hin wurde festgestellt, dass mein Hormonhaushalt jede Skala sprengte und es wurde weiter geforscht....
Nach langem Hin-und Her, vielen Tränen und noch mehr Ängsten stand es dann fest- Ich bin beides. Mann & Frau.
Da ich auch nie viele sexuelle Erfahrungen gesammelt hatte, gab es für mich auch keine Vergleichsmöglichkeiten und so lebte ich mit mir und meinem Körper Jahre lang zufrieden vor mich hin.
Schon in meiner Kindheit und Jugend glich mein Leben ehr dem eines Mädchens. Zumindest ausserhalb meines Elternhauses.
Innerhalb meines Elternhauses war ich das etwas "sonderbare" Kind, dass heimlich Mamas Klamotten anprobierte und mehr mit Mädchen, als mit Jungs zu tun hatte.
Auch in der Schule hatte ich 2 Leben. Das 1. war das des "coolen Typen" mit dem alle viel zu tun haben wollten und der geile Hobbys hatte,
das 2. war das eines Jungen, der sich von seinen Freundinnen schminken ließ und lernte auf hohen absätzen rum zu stöckeln.
Ich weiss nicht wie, aber es gelang mir problemlos diese zwei Leben zu führen, ohne größere Probleme zu bekommen.
Das einzige, das mich nachdenklich machte war, dass ich im alter von 15 mit einem Mädchen zusammen war, dass sich selber als lesbisch bezeichnete und es während unserer 8 jährigen Beziehung auch blieb.
Ich war Ihre Freundin und so wurde ich auch von allen Freunden behandelt.
*nun fasse ich mich aber kurz*
...
Nachdem die Diagnose Intersexuell feststand ging ich zu sogenannten "FACHÄRZTEN" und mir wurde verkündet, Intersexuallität wäre eine Krankheit die Behandelt werden sollte.
Ich hatte allerdings bei all meinen Untersuchungen keinerlei Krankheitsanzeichen, wie z.B. Krebsbildung, Tumore o.ä. !
Dennoch wurde mir gesagt, man solle mit Hormonen gegensteuern, bevor es zu Problemen kommen könnte.
Also nahm ich die Hormone...
Und jetzt der Grund weshalb ich mich bei Euch angemeldet habe:
Die Hormone haben meinen gesammten Körper versaut. Ich habe einen Bart bekommen und sehe seit dem ehr aus wie ein Mann, wie eine Frau.
Zwar bin ich dabei mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, aber es ist unheimlich schwer!
Natürlich habe ich die Hormone schon lägst wieder abgesetzt. Ich gehe inzwischen auch zu einer Therapie und habe auch vernünftige Ärzte gefunden, die mich unterstützen, aber es ist sehr, sehr schwer, das leben wieder zu bekommen, dass mir genommen wurde.
Zum Glück bin ich ein "Steh-auf-Männchen (oder Mädchen)" also braucht niemand feuchte Augen zu bekommen, wenn Er/Sie diesen Text liesst, aber ich brauche einfach ein Paar Tipps, wie ich mich selbst wiederfinden kann.
Eines möchte ich hier auch noch schreiben auch wenn es auf dieser Seite niemand verstehen wird, aber JESSY ich liebe DICH und ohne DIch hätte ich es nie geschafft !!!
...und nun schreibt fleißig. Ich freue mich auf Eure Antworten