Zwei CD„Damen erleben Premieren ...
Verfasst: Sa 27. Apr 2013, 06:50
Liebe Leserinnen, ich möchte Euch auf einen Kurztripp ins vergangene Wochenende mitnehmen, also geniesst es!
Voller Euphorie fiebere ich dem Freitag und Samstag entgegen. Ein ganz besonderes Wochende liegt da vor mir, weil es gespickt mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen sein wird, bezeichne ich es als mein persönliches Premieren-Wochenende.
Meine erste, große Premiere wird das persönliche Treffen mit Andrea in natura sein. Wie werden wir beiden CD-Lädies wohl miteinander und aufeinander reagieren? Da unsere kulturellen Interessensgebiete sehr identisch sind, werden wir doch ganz kompatibel sein. Als zweites, besonders Highlight steht der Besuch der Frankfurter Oper am Samstagabend an. Im festlichen Ladylike-Outfit in die Oper zu gehen, war schon ein lang gehegter Wunsch von mir, der jetzt in die Tat umgesetzt wird.
Eine gewisse Aufregung, gepaart mit einer großen Portion Neugier, überkommt mich als ich das Parkhaus mit dem Auto verlasse, um in Richtung Frankfurt aufzubrechen. Die Metamorphose in Deborah ist mir schnell und ordentlich von der Hand gegangen. Mein Outfit ist sehr frühlingshaft, vielleicht zu sehr, aber ich bin einfach eine frühlingshafte und farbenfrohe Optimistin. Schnell erreiche die Frankfurter City, da bis zu Andreas Ankunft noch genügend Zeit verbleibt, werde ich zuerst das Hotel in Bahnhofsnähe ansteuern, um mein reserviertes Zimmer zu belegen. Nach einigem Suchen finde ich direkt vor dem Hotel einen entsprechenden Parkplatz. Zum ersten Mal in meinem jungen Leben als Deborah betrete ich ein Hotel. Was für eine Premiere, ein absolutes Novum. Innerhalb von fast einem Jahr ist aus der schüchternen Deborah doch eine ziemlich selbstbewusste kleine Lady geworden. Die jetzt mit dem Koffer in der linken Hand und dem schwarzen Täschen in der Rechten die Hotel -Lobby betritt. Die Empfangsdame wird auf mich aufmerksam, ich nenne meinen weiblichen Namen und die Reservierungsnummer. Freundlich überreicht sie mir die Schlüsselkarte und fragt zugleich nach meiner Kreditkarte. Leider besitze ich in dem Moment keine Kreditkarte, denn mein männlicher Name könnte mich auf der Karte enttarnen, so etwas will Deborah auf keinen Fall. Somit muss das Zimmer von mir bar bezahlt werden. Sie stellt mir die Rechnung aus und wünscht mir noch einen angenehmen Aufenthalt. Eine nette Person denke ich mir so, sie zeigte auch keine irritierende Reaktion, war wohl doch sehr überzeugend als echte Lady.
Das Zimmer ist sauber, modern und praktisch eingerichtet, leider funktioniert die Klimaanlage nicht. Schnell verstaue ich mein Sachen im Schrank. Bis zum Eintreffen von Andrea verbleiben noch etwa 30 Minuten. Zeit zum Ausruhen.
Nach einer 15minütigen Ruhepause mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Verlasse das Hotel, laufe quer durch die Kaiser zum Bahnhof. An einigen Ecken stehen die Damen vom horizontalen Gewerbe und bieten ihre Dienste an. Das Bahnhofsviertel ist nicht die allerbeste Seite von Frankfurt.
Im Bahnhof warte ich an Gleis 6 auf Andreas Ankunft. Der ICE fährt ein, hält, und ein Strom von Reisenden ergießt sich in den Bahnhof. Nur, wo bleibt meine Andrea? Nach einer kleinen Weile sehe ich sie endlich. Lächelnd kommt sie auf mich zu, wir umarmen uns. Schick sieht sie aus, wie sie da im grünen Bläzer und schwarz-gepunkteten Rock so vor mir steht.
Nach kurzer Begrüßung geht's ab ins Hotel. Andrea checkt nach identischem Modus wie ich ein. Ich begleite sie noch bis aufs Zimmer, gönne ihr eine kleine Verschnaufpause. Wir verabreden uns in etwa 15 Minuten in Richtung City aufzubrechen. Andrea ist brennend vor Neugier und so stöckeln wir beide in Richtung Zeil los. Für mich ist es eine ganz neue Erfahrung in Begleitung einer CD-Freundin unterwegs zu sein. Einfach wieder so eine wundervolle Premiere. Relativ schnell erreichen wir die Frankfurter Shoppingmeile, genannt "Zeil".
Wir wollen an einem Sitzrondell ein paar Fotos von uns schießen, werden dabei von Obdachlosen aber ziemlich Missverstanden und schlagen verbal auf uns ein. Wir ergreifen die Flucht und verschwinden schnell in der Menschenmassse. Der zweite fotografische Anlauf gelingt doch wesentlich besser. Andrea bittet einen etwa 10jährigen Jungen uns zu fotografieren, was er auch bereitwillig macht. Als Nächstes möchte Andrea neue Pumps kaufen, da sie ein spezielles Geschäft mit Übergrössen kennt, gehen wir direkt dort hin.
Nach dem wir das Geschäft betreten haben, wendet sich eine Verkäuferin zu Andrea und fragt nach ihren Wünschen. Eine Biofrau mit großen Füssen wird parallel von ihr bedient, ich setze mich auf eine kleine Couch, und lausche dem Verkaufsgespräch. Andrea sucht nach entsprechenden Schuhen, ich geniesse die Situation en femme'mit einer Freundin im Schuhgeschäft zu sein. Irgendwie so selbstverständlich schön und absolut feminin. Die Verkäuferin behandelt uns wie zwei echte, reife Damen, sollte sie uns doch durchschaut haben, so lässt sie sich nichts anmerken. Sehr professionell, wie ich finde. Andrea wird nach einer gewissen Zeit fündig und ersteht ein Paar Pumps.
Unser nächstes Ziel ist der Frankfurter Römer, langsam schlendern wir dorthin. Andrea muss immer wieder in ihrem Schritttempo von mir gebremst werden, weil sie mir zu schnell ist. Als Deborah habe ich mir eine bewusst langsame Gangart mit kurzen Schritten angewöhnt, so ganz anders als mein männliches Pendant.
Zwischendurch besichtigen wir die Paulskirche, gelangen zum Römer und lassen die Szenerie auf uns einwirken. Langsam spüren wir eine gewisse Leere im Oberbauch, unsere knurrenden Mägen erinnern uns an das Abendessen.
Zurückgehend über die Zeil finden wir ein hungerstillendes Restaurant. Da die Abendluft noch recht mild ist, setzen wir uns nach draußen, genießen dabei die untergehende Sonne.
Ich mache mir bewusst, es ist Freitagabend, ich sitze mit Andrea im Strassenrestaurant, wir erzählen, kommen uns dabei menschlich näher und wir sind zwei passable CD-Frauen. So schön kann das Leben sein. Wieder so eine Premiere!
Nach dem Essen stellt sich eine leichte Müdigkeit ein, wir beschließen in Richtung Hotel zurückzugehen. Das nächtliche Frankfurt ist voller testosterongesteuerter Männer, die in ihrem archaischen Weltbild Frauen als Freiwild betrachten. Ihr versteht, was ich meine? Je näher wir unserem Hotel kommen, desto brisanter wird der Testosterongehalt in der Luft. Wir müssen durch eine solche Ansammlung hindurchlaufen, selbstbewusst kreuzen wir die jungen laut gestikulierenden Machos, und da ist auch schon das rettende Hotel in Sicht.
Wir verabreden uns, den Abend an der Hotelbar ausklingen zulassen. Auf dem Zimmer angekommen ziehe ich mir einen dunkelblauen engen Rock, schwarze Lackpumps und meine Rüschenbluse an. So gehts ab in die Bar. Andrea bestellt sich ein Glas Wein und ich bevorzuge einen ordentlichen Scotch zum Entspannen. Wie es sich für zwei Damen gehört, tratschen und erzählen wir die ganze Zeit, bis es wir schließlich um halb elf müde und erschöpft ins Bett gehen. Man(n) ist doch nicht mehr die Jüngste. Was für ein schöner Tag als Ladylike, und dazu noch die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag, rundherum, ohne Unterbrechung nur Lady sein zu konnen. Einfach grandios! Noch so eine Premiere.
Liebe Lerserinnen dies ist der erste Teil meines, unseres fantastischen Premienenwochenendes. Fortsetzung folgt, also dran bleiben!
Liebe Grüsse Deborah LL.
Voller Euphorie fiebere ich dem Freitag und Samstag entgegen. Ein ganz besonderes Wochende liegt da vor mir, weil es gespickt mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen sein wird, bezeichne ich es als mein persönliches Premieren-Wochenende.
Meine erste, große Premiere wird das persönliche Treffen mit Andrea in natura sein. Wie werden wir beiden CD-Lädies wohl miteinander und aufeinander reagieren? Da unsere kulturellen Interessensgebiete sehr identisch sind, werden wir doch ganz kompatibel sein. Als zweites, besonders Highlight steht der Besuch der Frankfurter Oper am Samstagabend an. Im festlichen Ladylike-Outfit in die Oper zu gehen, war schon ein lang gehegter Wunsch von mir, der jetzt in die Tat umgesetzt wird.
Eine gewisse Aufregung, gepaart mit einer großen Portion Neugier, überkommt mich als ich das Parkhaus mit dem Auto verlasse, um in Richtung Frankfurt aufzubrechen. Die Metamorphose in Deborah ist mir schnell und ordentlich von der Hand gegangen. Mein Outfit ist sehr frühlingshaft, vielleicht zu sehr, aber ich bin einfach eine frühlingshafte und farbenfrohe Optimistin. Schnell erreiche die Frankfurter City, da bis zu Andreas Ankunft noch genügend Zeit verbleibt, werde ich zuerst das Hotel in Bahnhofsnähe ansteuern, um mein reserviertes Zimmer zu belegen. Nach einigem Suchen finde ich direkt vor dem Hotel einen entsprechenden Parkplatz. Zum ersten Mal in meinem jungen Leben als Deborah betrete ich ein Hotel. Was für eine Premiere, ein absolutes Novum. Innerhalb von fast einem Jahr ist aus der schüchternen Deborah doch eine ziemlich selbstbewusste kleine Lady geworden. Die jetzt mit dem Koffer in der linken Hand und dem schwarzen Täschen in der Rechten die Hotel -Lobby betritt. Die Empfangsdame wird auf mich aufmerksam, ich nenne meinen weiblichen Namen und die Reservierungsnummer. Freundlich überreicht sie mir die Schlüsselkarte und fragt zugleich nach meiner Kreditkarte. Leider besitze ich in dem Moment keine Kreditkarte, denn mein männlicher Name könnte mich auf der Karte enttarnen, so etwas will Deborah auf keinen Fall. Somit muss das Zimmer von mir bar bezahlt werden. Sie stellt mir die Rechnung aus und wünscht mir noch einen angenehmen Aufenthalt. Eine nette Person denke ich mir so, sie zeigte auch keine irritierende Reaktion, war wohl doch sehr überzeugend als echte Lady.
Das Zimmer ist sauber, modern und praktisch eingerichtet, leider funktioniert die Klimaanlage nicht. Schnell verstaue ich mein Sachen im Schrank. Bis zum Eintreffen von Andrea verbleiben noch etwa 30 Minuten. Zeit zum Ausruhen.
Nach einer 15minütigen Ruhepause mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Verlasse das Hotel, laufe quer durch die Kaiser zum Bahnhof. An einigen Ecken stehen die Damen vom horizontalen Gewerbe und bieten ihre Dienste an. Das Bahnhofsviertel ist nicht die allerbeste Seite von Frankfurt.
Im Bahnhof warte ich an Gleis 6 auf Andreas Ankunft. Der ICE fährt ein, hält, und ein Strom von Reisenden ergießt sich in den Bahnhof. Nur, wo bleibt meine Andrea? Nach einer kleinen Weile sehe ich sie endlich. Lächelnd kommt sie auf mich zu, wir umarmen uns. Schick sieht sie aus, wie sie da im grünen Bläzer und schwarz-gepunkteten Rock so vor mir steht.
Nach kurzer Begrüßung geht's ab ins Hotel. Andrea checkt nach identischem Modus wie ich ein. Ich begleite sie noch bis aufs Zimmer, gönne ihr eine kleine Verschnaufpause. Wir verabreden uns in etwa 15 Minuten in Richtung City aufzubrechen. Andrea ist brennend vor Neugier und so stöckeln wir beide in Richtung Zeil los. Für mich ist es eine ganz neue Erfahrung in Begleitung einer CD-Freundin unterwegs zu sein. Einfach wieder so eine wundervolle Premiere. Relativ schnell erreichen wir die Frankfurter Shoppingmeile, genannt "Zeil".
Wir wollen an einem Sitzrondell ein paar Fotos von uns schießen, werden dabei von Obdachlosen aber ziemlich Missverstanden und schlagen verbal auf uns ein. Wir ergreifen die Flucht und verschwinden schnell in der Menschenmassse. Der zweite fotografische Anlauf gelingt doch wesentlich besser. Andrea bittet einen etwa 10jährigen Jungen uns zu fotografieren, was er auch bereitwillig macht. Als Nächstes möchte Andrea neue Pumps kaufen, da sie ein spezielles Geschäft mit Übergrössen kennt, gehen wir direkt dort hin.
Nach dem wir das Geschäft betreten haben, wendet sich eine Verkäuferin zu Andrea und fragt nach ihren Wünschen. Eine Biofrau mit großen Füssen wird parallel von ihr bedient, ich setze mich auf eine kleine Couch, und lausche dem Verkaufsgespräch. Andrea sucht nach entsprechenden Schuhen, ich geniesse die Situation en femme'mit einer Freundin im Schuhgeschäft zu sein. Irgendwie so selbstverständlich schön und absolut feminin. Die Verkäuferin behandelt uns wie zwei echte, reife Damen, sollte sie uns doch durchschaut haben, so lässt sie sich nichts anmerken. Sehr professionell, wie ich finde. Andrea wird nach einer gewissen Zeit fündig und ersteht ein Paar Pumps.
Unser nächstes Ziel ist der Frankfurter Römer, langsam schlendern wir dorthin. Andrea muss immer wieder in ihrem Schritttempo von mir gebremst werden, weil sie mir zu schnell ist. Als Deborah habe ich mir eine bewusst langsame Gangart mit kurzen Schritten angewöhnt, so ganz anders als mein männliches Pendant.
Zwischendurch besichtigen wir die Paulskirche, gelangen zum Römer und lassen die Szenerie auf uns einwirken. Langsam spüren wir eine gewisse Leere im Oberbauch, unsere knurrenden Mägen erinnern uns an das Abendessen.
Zurückgehend über die Zeil finden wir ein hungerstillendes Restaurant. Da die Abendluft noch recht mild ist, setzen wir uns nach draußen, genießen dabei die untergehende Sonne.
Ich mache mir bewusst, es ist Freitagabend, ich sitze mit Andrea im Strassenrestaurant, wir erzählen, kommen uns dabei menschlich näher und wir sind zwei passable CD-Frauen. So schön kann das Leben sein. Wieder so eine Premiere!
Nach dem Essen stellt sich eine leichte Müdigkeit ein, wir beschließen in Richtung Hotel zurückzugehen. Das nächtliche Frankfurt ist voller testosterongesteuerter Männer, die in ihrem archaischen Weltbild Frauen als Freiwild betrachten. Ihr versteht, was ich meine? Je näher wir unserem Hotel kommen, desto brisanter wird der Testosterongehalt in der Luft. Wir müssen durch eine solche Ansammlung hindurchlaufen, selbstbewusst kreuzen wir die jungen laut gestikulierenden Machos, und da ist auch schon das rettende Hotel in Sicht.
Wir verabreden uns, den Abend an der Hotelbar ausklingen zulassen. Auf dem Zimmer angekommen ziehe ich mir einen dunkelblauen engen Rock, schwarze Lackpumps und meine Rüschenbluse an. So gehts ab in die Bar. Andrea bestellt sich ein Glas Wein und ich bevorzuge einen ordentlichen Scotch zum Entspannen. Wie es sich für zwei Damen gehört, tratschen und erzählen wir die ganze Zeit, bis es wir schließlich um halb elf müde und erschöpft ins Bett gehen. Man(n) ist doch nicht mehr die Jüngste. Was für ein schöner Tag als Ladylike, und dazu noch die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag, rundherum, ohne Unterbrechung nur Lady sein zu konnen. Einfach grandios! Noch so eine Premiere.
Liebe Lerserinnen dies ist der erste Teil meines, unseres fantastischen Premienenwochenendes. Fortsetzung folgt, also dran bleiben!
Liebe Grüsse Deborah LL.