Warum tolerieren Ehefrauen das CD des Partners nicht?
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 12:01
Moin zusammen,
ich möchte die Frage der Toleranz des Crossdressings durch die Ehefrau/Partnerin einmal anders herum stellen, da ich zu Hause dieses Problem habe und versuchen möchte die tieferen Gründe für die Ablehnung des Themas durch meine Frau zu beleuchten und mehr darüber zu erfahren.
In anderen Themen dieses Forums ist ganz viel und umfassend geschrieben worden, warum CD durch die Partnerin toleriert und mitgetragen wird und unter welchen Bedingungen das funktionieren kann und auch tut. Das ist natürlich immer von den jeweiligen Gegebebheiten der Partnerschaft/Ehe abhängig und nicht übertragbar.
Von meinem Outing als mögliche TS vor einem Jahr war meine Frau nach 34 Jahren Parnerschaft geschockt und mehr als unangehm berührt, obwohl sie schon immer meine weiblichen Anteile wahrgenommen und geschätzt hat. Nur nicht so und in dieser Form! Sie hat einen Mann geheiratet und sie spricht mir jegliches Frausein kompetenzmäßig ab und sagt, das dass wohl eher Midlifecrisisgetue nach dem Auszug unserer beiden Söhne sei. Mit dem Thema selbst möchte sie sich nicht weiter belasten und lehnt auch tiefere Diskussionen und Informationen darüber ab und wirft mir Unehrlichkeit von Anfang unser Beziehung an vor; sie meint, wenn es denn so wäre, wie ich nun sein möchte, dann hätte ich das damals schon sagen sollen und nicht erst jetzt, wo das Leben sozusagen auch altersmäßig für uns gelaufen ist. Sie stellt die Frage, was sie denn davon hätte, wenn ich als Frau gehen würde und sie meint, dass das für sie unerträglich wäre das Gerede im Dorf etc. mal ganz davon abgesehen, dass sie keine Frau neben sich im Haus haben möchte. Allein aus Selbstschutzgründen lehnt sie jede Veränderung des Status Quo ab und wünscht keinerlei außenwirksame Veränderungen an mir. Sie hat mich auch schon als Frau (siehe Bild) gesehen und weiss, dass ich gerne DW trage; trotzdem stören sie meine langen Haare und mein ganzes Getue, wie sie sagt. Wenn ich nun unbedingt mich verändern wollte, dann täte das auf eine Trennug hinauslaufen. Sie könne zwar meine Beweggründe akzeptieren und sie würde mich auf dem Weg auch begleiten aber nicht mit mir zusammen in einem Haus mit allen daraus folgenden Konsquenzen, d.h. die Zerstörung unseres bisherigen gemeinsamen Lebens.
Das so mal als Grundinformation...in der Hoffnung neue Aspekte zum Thema erfahren zu können...
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa

ich möchte die Frage der Toleranz des Crossdressings durch die Ehefrau/Partnerin einmal anders herum stellen, da ich zu Hause dieses Problem habe und versuchen möchte die tieferen Gründe für die Ablehnung des Themas durch meine Frau zu beleuchten und mehr darüber zu erfahren.
In anderen Themen dieses Forums ist ganz viel und umfassend geschrieben worden, warum CD durch die Partnerin toleriert und mitgetragen wird und unter welchen Bedingungen das funktionieren kann und auch tut. Das ist natürlich immer von den jeweiligen Gegebebheiten der Partnerschaft/Ehe abhängig und nicht übertragbar.
Von meinem Outing als mögliche TS vor einem Jahr war meine Frau nach 34 Jahren Parnerschaft geschockt und mehr als unangehm berührt, obwohl sie schon immer meine weiblichen Anteile wahrgenommen und geschätzt hat. Nur nicht so und in dieser Form! Sie hat einen Mann geheiratet und sie spricht mir jegliches Frausein kompetenzmäßig ab und sagt, das dass wohl eher Midlifecrisisgetue nach dem Auszug unserer beiden Söhne sei. Mit dem Thema selbst möchte sie sich nicht weiter belasten und lehnt auch tiefere Diskussionen und Informationen darüber ab und wirft mir Unehrlichkeit von Anfang unser Beziehung an vor; sie meint, wenn es denn so wäre, wie ich nun sein möchte, dann hätte ich das damals schon sagen sollen und nicht erst jetzt, wo das Leben sozusagen auch altersmäßig für uns gelaufen ist. Sie stellt die Frage, was sie denn davon hätte, wenn ich als Frau gehen würde und sie meint, dass das für sie unerträglich wäre das Gerede im Dorf etc. mal ganz davon abgesehen, dass sie keine Frau neben sich im Haus haben möchte. Allein aus Selbstschutzgründen lehnt sie jede Veränderung des Status Quo ab und wünscht keinerlei außenwirksame Veränderungen an mir. Sie hat mich auch schon als Frau (siehe Bild) gesehen und weiss, dass ich gerne DW trage; trotzdem stören sie meine langen Haare und mein ganzes Getue, wie sie sagt. Wenn ich nun unbedingt mich verändern wollte, dann täte das auf eine Trennug hinauslaufen. Sie könne zwar meine Beweggründe akzeptieren und sie würde mich auf dem Weg auch begleiten aber nicht mit mir zusammen in einem Haus mit allen daraus folgenden Konsquenzen, d.h. die Zerstörung unseres bisherigen gemeinsamen Lebens.
Das so mal als Grundinformation...in der Hoffnung neue Aspekte zum Thema erfahren zu können...
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa