hinundwieder hat geschrieben:Wieso muss außerdem immer alles politisch korrekt 50:50 sein?
Irgendwo steht immer auch was anderes, das ist mir nicht neu.
Hier handelt es sich aber um spezielle Formen der Intersexualität, also um ein Problem aus dem biologischen Bereich.
Es hat also nichts mit "political correctness" zu tun, sondern als Naturwissenschaftlerin gehe ich bei einer Arbeitshypothese zunächst von einer Gleichverteilung aus.
Wenn ich exakte Daten (mit sauberer Quellenangabe!!!) hätte, würde ich mich gern überzeugen lassen.
Liebe Grüße, nix für ungut
ab
P.S. Aufgrund diverser Stipendien (+Prüfungen) konnte ich in den 70ern bequem studieren und fertigte die wissenschaftliche Abschlussarbeit wirklich
allein an,

was einfach beweisbar ist: Meine Arbeit bestand in der Korrektur einer wichtigen, aber in Teilen fehlerhaften, Originalarbeit zum Raumproblem (
vgl. Helmholtz-Lie-Hilbert-Kolmogoroff-Tits-Freudenthal). Mit Hilfe selbst entwickelter Lemmata stellte ich Teile richtig. - Ich wurde später ja auch Lehrerin...
Durch nachgewiesene Fakten lasse mich selber auch heute noch
gern korrigieren.
-
Schwule und Lesben, da geht es um sexuelle Orientierung. (
In dem Fall scheint es mir die Aussage teilweise plausibel, wenn hier das gesellschaftliche Erscheinungsbild betrachtet wird. )
Auch hier ist die Frage, ob wir von der
Veranlagung sprechen oder vom
gesellschaftlichen Erscheinungsbild. Menschen verdrängen viel und gestehen sich Veranlagungen oft selber nicht ein. Auch hier würde ich ohne eindeutige statistische Beweise (nicht aus 'Befragungen', sondern aus der
Hirnforschung!!) von 50 :50
bei der Veranlagung (!) ausgehen.
Wir leben in einer patriarchalischen Gesellschaft, da fallen Lesben weniger auf... - Auch Lesben können mit Männern verheiratet sein. - Trotz IS / T-Frau zeugte ich ja auch Kinder.
Nachtrag:
Dass irgendwo was steht, sagt gar nix. Schüler antworten oft, nachdem ihnen ein klarer mathematischer Beweis vorgeführt wurde - "Aber mein Taschenrechner zeigt doch was anderes an."
oder in Physik, "Aber in der Zeitung stand doch..." Sogar Lehrbücher enthalten manchen Fehler.
Wir gewinnen nur Erkenntnisse, indem wir prüfen, Fakten sammeln, wieder prüfen und Ergebnisse immer wieder anzweifeln und weitere Fakten suchen. Das mache ich seit der Jugend.
Ich freue mich, wenn ich kritisiert und meine Aussagen angezweifelt werden. Nur... es sollte nicht nur gesagt, sondern auch begründet werden, sonst kann ich leider nix damit anfangen.