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Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 13:44
von exuser-2013-12-17
hallo Jennifer,
nein das sehe ich leider nicht, mein Gesicht ist und bleibt einfach zu männlich. Dabei hätte ich riesig Freude, feinere Züge zu haben. Aber eben dieses Gesicht ist mir in die Wiege gelegt worden, obwohl ich lieber ein Mädchen gewesen währe. Keine Angst, das bringt mich nicht um und ich verzweifle darob auch nicht. Wenigstens ist mein Körper eher feingliedrig, aber wie gesagt ich muss mich nicht im Spiegel nach dem Geschlecht abfragen, das geht einfach nicht
Liebe Grüsse urock
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 15:34
von Sabrina Verena
Hallo Jennifer!
Das hängt davon ab, ob ich mich in Eile oder mit Zeit und Muße zurecht mache.
Bei Letzteren sehe ich eine Frau beim Ersteren einen Mann in Frauenfummel.
Auch wirkt sich Stress oder Müdigkeit eher in Richtung Mann aus.
Liebe Grüße
Verena

Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 16:56
von Desiree
Hallo Jennifer!
Ich bin immer wieder erstaunt, daß ich bei mir nur noch wenige männliche Merkmale finde, wenn ich mich entsprechend zurecht mache. Das ist aber anders, wenn nur ein paar Kleinigkeiten fehlen. Dann sehe ich eher nach Mann in Frauensachen aus. Das sieht im Spiegel manchmal ganz anders aus als z.B. auf einem Foto. Dazu habe ich mir mal welche ausgedruckt und mit meinen ,,Männerfotos'' verglichen. Also daß es sich um die gleiche Person handelt, kann man nicht feststellen und genau das ist auch mein Ziel. Ich sehe mich da tatsächlich als Frau.
Die natürlichen Voraussetzungen spielen eine wichtige Rolle wieviel Weiblichkeit möglich ist. Schlank und blonde Haare sind schon mal gut. Allein die Perücke macht bei mir sehr viel aus, da ich zumindest auf dem Kopf, nur wenig Haare habe. Das Schminken ist auch ein ganz wichtiges Detail. Man(n) braucht nicht unbedingt viel, aber an den richtigen Stellen. Ich bin sowieso noch viel am Probieren. Meine Erfahrung beträgt gerade mal ca 3 Monate.
Gruß Desiree.
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 17:00
von conny
ich bilde mir ein, das aussehen einer frau einigermaßen gut hin zu bekommen. d.h. für mich, dass ich auch eine frau im spiegel sehe (einbildung ist auch ne bildung?!).
meine frau sagt mir aber, dass ein rest des mannes da ist, der auch nicht weg zu bekommen ist.
allerdings bin ich mir mit ihr einig, dass es auch biofrauen mit stark maskulinen zügen gibt (haben erst kürzlich eine gesehen, die in männersachen auch als mann durchgehen würde) und dann stimmt die welt für mich wieder

Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 18:39
von Dana
Moin Moin
Eine Frage die nicht leicht zu beantworten ist.
Wenn ich in den Spiegel schaue sehe ich ein Bild von mir, welches mich glücklich macht.
Ob ich jetzt mehr Mann oder Frau sehe, kann ich garnicht so genau sagen. Ich lebe ja schon fast 50 Jahre in diesem Körper und habe mich an den Anblick gewöhnt. Die Veränderung waren ja ein Prozess der sich bis jetzt, über 2 Jahre hinzog, in vielen kleinen Schritten. Der Blick in den Spiegel ist Alltag und ich selbst nehme die kleinen täglichen Veränderungen längst nicht so wahr wie mein Umfeld.
Vergleiche ich allerdings Bilder von mir, die mich vor meiner Wandlung und Heute zeigen, dann sehe ich Eindeutig mehr Frau als Mann.
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Di 15. Jan 2013, 21:46
von Marlene
Wenn ich gut aufgelegt bin und vor allem ausgeschlafen und somit keine schichtdienstgezeichnete "Faltgarage" mehr bin, sehe ich nach einem guten Makup auf jeden Fall eine Frau, wenngleich da doch noch einiges männliches da ist. Damit das immer mehr verschwindet, lasse ich mir momentan den Bart weg"lasern" mit IPL. Drei Behandlungen habe ich hinter mir und es sind schon recht gute Erfolge zu shen. Der Bartschatten hat mich immer rasend gemacht. Das Zeug wächst bei mir wie blöd. (Aber nicht mehr lange...

). Somit habe ich Hoffnung in einem halben Jahr mein Aussehen noch etwas verbessern zu können. Alles weitere wird sich finden; niemand ist perfekt.
L.G. Marlene
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Mi 16. Jan 2013, 02:21
von Inga
Hi, Jennifer,
gute Frage.
Beim Blick in den Spiegel sehe ich vor allem mich. Manchmal bin ich dann schon erstaunt, wie mit passender Kleidung, etwas Brust, etwas Make-up und stimmige Perücke ich mich im Spiegel nur noch als Frau sehe, so ganz ohne männliche Züge. Nach einiger Zeit, wenn dann dieser Bartschatten wieder durchdringt, sehe ich gleich wieder die Männlichkeit in mir hervor gekrochen, die meine weibliche Erscheinung zu zerstören scheint: Zum Kerl in Frauenkleider. Ich könnte verzweifeln!
Liebe Grüße
Inga
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Mi 16. Jan 2013, 06:27
von ExuserIn-2015-02-14
Hallo, Jennifer,
so manche ungeschminkte Bio-Frau zeigt doch eine ausgeprägte maskuline Physiognomie, was uns beruhigen sollte. Anmerkung: Könnte wohl auch etwas am emanzipatorischen Zeitgeist liegen.
Zu meiner persönlichen femininen Erscheinung:
Ich erkenne mich im Spiegel, wenn das Make-up dezent und perfekt ist, immer als Weib. Was mir das nötige Selbstvertrauen für meine ausgedehnten en femme-Ausflüge verschafft. Im Kontakt mit diversen Verkäuferinnen wird mir mein überzeugendes Frausein abgekauft. Da mein Bartschatten durch intensives Epilieren fast nicht mehr zu erkennen ist, sogar wenn ich einen ganzen Tag lang als Deborah unterwegs bin, scheint meine feminie Erscheinung sehr echt zu wirken. Als Frau fühle ich mich einfach rundherum gut, weil schöne Kleidung, Make-up, Frisur und lackierte Nägel mir eine innere und äußere Harmonie verschaffen. Ich bin nun einmal mit Haut, Haaren und Seele einfach Ladylike.
Liebe Grüsse von Deborah L.
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Do 17. Jan 2013, 12:52
von steffiw
ich sehe im spiegel sogar dann keinen mann, wenn ich ungeschminkt und maskulin gekleidet bin....
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Do 17. Jan 2013, 13:06
von exuserin-2014-05-17
Liebe Jennifer,
ich wünschte das wäre so. Ich erblicke einen geschminkten Mann im Spiegel mit hübscher weiblicher Kleidung auf einem schrecklichen Körper. Es gibt nur wenige Augenblicke wo ich mich als weiblich erkenne oder hübsch finde. Mein Anblick deprimiert mich leider. Dabei fühle ich mich so wohl als Frau.
Liebe Grüße
Lara
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Do 17. Jan 2013, 13:34
von Julia65
Hallo Jennifer,
inzwischen ist es bei mir etwas anders. Aber bisher, also bis vor ein paar Monaten war es so, dass ich im Spiegel, bei genauerer Betrachtung fast immer den Mann sehen konnte. Es gibt halt maskuline Züge, die sich nicht einfach so wegschminken lassen. Jedoch, wenn ich manchmal, (aus versehen) ein glückliches Händchen hatte, war ich ganz entzückt beim Blick in den Spiegel, weil ich in das Gesicht einer Frau schauen konnte. Aber dies war wirklich nur gelegentlich der Fall. In der Regel sah ich oberflächlich das Gesicht einer Frau, dass aber einem genaueren Blick dann doch nicht standhalten kann.
Ich finde, es ist schon nicht ganz so einfach, ein männliches Gesicht weiblich aussehen zu lassen, wenn man auf Veränderungen, die sich nicht schnell wieder umkehren lassen, verzichten muss. Je nachdem, wie markant ein Gesicht ist, wie stark ein Bartwuchs ist, wie dicht (oder gezupft) die Augenbrauen sind, kann es bei der einen mehr, bei der anderen weniger erfolgreich sein.
Erst seit ich durch IPL und Hormontherapie, sowie das Wachsenlassen der Haare bleibende Veränderungen herbeiführe, sehe ich inzwischen auch immer öfter völlig ungeschminkt, z.B. direkt nach dem Aufstehen eine Frau im Spiegel. Nicht immer, aber immer öfter.
Auch wer nicht ständig als Frau auftritt, dies aber regelmässig tut oder tun möchte, ist m.E. mit einer Bartentfernung mit IPL gut beraten. Im Falle einer bestehenden Partnerschaft oder Ehe, sollte das aber mit der Partnerin abgesprochen sein. Denn auch ohne Bartschatten ist man als Mann unauffällig. Aber das hilft sicher ungemein bei der Verwandlung zur Frau. Ausserdem spart das in Zukunft Zeit und Geld, wenn man nicht jedesmal einen Bartschatten überdecken muss, was meist eh nicht vollständig zu schaffen ist.
LG
Julia
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Do 17. Jan 2013, 19:30
von Julia65
Ja, und meiner Erfahrung nach (auch was ich bei anderen so sah) gelingte es mal mehr mal weniger den Bartschatten zu überschminken, aber eigentlich nie ganz.
LG
Julia
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Do 17. Jan 2013, 23:52
von Lina
Lady Jennifer hat geschrieben:...
Mich würde ja mal von euch folgendes interessieren: ihr habt ein passendes Make Up aufgelegt und die Perücke/Haare richtig in Stellung gebracht. Wenn ihr euch jetzt im Spiegel betrachtet, erkennt ihr euch dann tatsächlich als Frau, oder zeigen sich noch Anzeichen eurer eigentlichen Person ?
...
Jennifer
Du lässt es so klingen als wäre beides nicht gleichzeitig möglich - ist es aber.
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Fr 18. Jan 2013, 17:55
von melanie
Also, mir geht es so, wenn ich richtig sorgfältig zurechtgemacht in den Spiegel schaue: Ich würde da rasend gern eine Frau sehen, und da das so ist,
ist meine Kritikfähigkeit in dieser Hinsicht weitgehend ausser Kraft gesetzt. Ich sehe eine Frau im Spiegel, weil ich eine Frau sehen will.
Und geich darauf meldet sich das andere Ich, ich sag es mal mit Goethe, besser kann man es nicht formulieren:
Mephistopheles:
Du bist am Ende — was du bist.
Setz"™ dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz"™ deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
Du bleibst doch immer, was du bist.
(Aus Faust, Der Tragödie erster Teil)
Tja, total ambivalent halt das ganze und das schon über 50 Jahre.
lg
Melanie
Re: Der Blick in den Spiegel
Verfasst: Fr 18. Jan 2013, 18:08
von exuserin-2014-05-17
melanie hat geschrieben:
Du bist am Ende — was du bist.
Setz"™ dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz"™ deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
Du bleibst doch immer, was du bist.
Aber das ist heute nicht mehr zwangsläufig der Falle:
http://www.t-change.com/en/facial-femin ... fter.shtml
Ein Verweiblichung des Gesichtes kann es deutlich zur Frau verändern. Nach der OP gehen vom Gesicht her eigentlich alle als Frau durch.
Damit will ich nicht sagen, dass man eine OP machen soll. Ich will nur Möglichkeiten aufzeigen (Haartransplantation, Gesichtsverweiblichung, Diät, Verweiblichung durch Hormontherapie, Brustimplantate, Haarentfernung im Gesicht und Körper, Kehlkopfverkleinerung, Stimmbandoperation, Medikamente um Haarausfall zu Stoppen und wieder neues Jahr anzuregen...)
Liebe Grüße
Lara