Lieber Anne-Mette,
ganz lieben herzlichen Dank für diese Erinnerung aus gegebenem Anlaß!
Der Hinweis tat der Seele gut - Ich weiß, Mitleid passt nicht in unsere Zeit. - Unsere Gesellschaft hat andere 'Werte', sieht
menschliches Verhalten als Schwäche und nicht als Tugend an.
Auch wenn vieles beim Ethikrat nicht optimal lief, kamen damals die Betroffenen zumindest teilweise zu Wort. Mittlerweile versucht man -
aus verständlichen Gründen - es wieder zu vergessen.
Ruhm und Geld spielen die dominierende Rolle und das Leid von Betroffenen wird, wenn möglich, vergessen, weil es nur stört. Die Aktivitäten werden also nicht gebremst, sondern ausgebaut, um Op-Methoden zu 'verfeinern'. Intersexuelle sieht man/frau dabei als interessante Versuchsobjekte, um eigene technische Fähigkeiten beweisen zu können.
vgl. aktuell den Ausbau an der Universitätskinderklinik Ulm:
http://blog.zwischengeschlecht.info/
Trotz neuer Regierung (BW) schaut die Politik tatenlos zu - Das Leid kleinerer Gruppen sind eben uninteressant -
Egal ob bei Klima, Banken, NSU oder bei unnötigen Operationen, die nur Leid verursachen - Es geht um Ruhm und Geld! - Es geht darum, koste es was es wolle, für
sich das Beste rauszuholen
- Moral, Menschenrechte, Gerichtsurteile, Gesetze stören natürlich und werden, wenn möglich mißachtet.
Vielleicht liegt es daran, dass ich weiblich bin, dass mir der Bericht über die Universitätskinderklinik Ulm so weh tut...
Eine traurige
ab
P.S. Das Urteil der Geschichte oder das Schicksal künftiger Generationen spielt in der Werteordung keine Rolle. Erfolgreich sind skrupellose Menschen - Andere leiden darunter...