Ein kleines Jubiläum
Verfasst: Fr 30. Nov 2012, 09:36
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Das ist mein 400. Beitrag im Forum. Außerdem hatte ich mich heute vor genau einem Jahr hier angemeldet. Das soll Anlass für einen kleinen Rückblick sein, aber auch für einen kleinen Blick weiter nach vorn.
Vorausgegangen war die Trennung von meiner Frau, was meine Möglichkeiten zum Crossdressing ein ganzes Stück verbesserte. Lange Zeit trug ich auf ihren Wunsch einen Bart. Nach draußen gehen war so unmöglich, aber als der ab war ... Ich suchte erst Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe in meiner Nähe. So ist mein erstes Avatarbild auch in den Räumen des different people in Chemnitz entstanden, als ich mich erstmals als Andrea anderen vorstellte. Gleich am nächsten Tag habe ich mich auch hier vorgestellt (viewtopic.php?f=2&t=3653).
Wenn ich geahnt hätte, was für eine Kettenreaktion ich damit auslöse, mir wäre schon bei dem Gedanken daran schwindlig geworden. Der Austausch mit Gleichgesinnten nach 40-jährigem Crossdressing auf mich allein gestellt, war eine ganz neue Lebensqualität. Ich hatte nur noch ein Ziel, als Frau gekleidet bei Tageslicht nach draußen ohne aufzufallen, war mir aber anfangs noch nicht sicher, ob das tatsächlich die Erfüllung eines Lebenstraumes, wie ich es mir vorstellte, sein sollte.
Unerwartet boten sich Gelegenheiten, den Aktionsradius meiner bis dahin nur nächtlichen Ausflüge deutlich zu erweitern. Einige hier im Forum werden sich an meinen Bericht dazu erinnern (viewtopic.php?f=6&t=3816).
Mein Schlüsselerlebnis aber war die erste professionelle Komplettverwandlung und der sich anschließende erste Gang in die Öffentlichkeit bei Tageslicht. Viel früher als ursprünglich geplant konnte ich davon berichten (viewtopic.php?f=6&t=4017). Mein Crossdresser-Dasein wurde dadurch förmlich auf den Kopf gestellt. Während ich vorher fast jede sich bietende Gelegenheit nutzte, um mal schnell (ohne Schminken) in die weibliche Rolle zu schlüpfen, hatte ich für solche "halben Sachen" jetzt einfach keine Lust mehr. Jetzt kam für mich nur noch ein komplettes Styling in Frage. Die bisherigen kleinen Gelegenheiten, in denen sich der ganze Aufwand nicht lohnte, wurden zur Planung der nächsten großen Erlebnisse genutzt.
Jetzt wusste ich, was ich wollte und stand voll zu dem, was ich tat und noch vorhatte. Jetzt konnte ich endlich das jahrzehntelange Versteckspiel beenden. Zuerst offenbarte ich mich meiner Mutter (viewtopic.php?f=6&t=4120), später meiner erwachsenen Stieftochter und einigen anderen Bekannten. Für den einen oder anderen mag es ein kleiner Schock gewesen sein, aber keiner hat mir deswegen die Freundschaft gekündigt.
Ein weiterer Meilenstein meiner Entwicklung waren erste Einkaufstage als Andrea, als ich erstmals Damensachen im Geschäft anprobierte (viewtopic.php?f=6&t=4235). Einkaufen war und ist für mich als Mann ein Graus. Mit diesen neuen Möglichkeiten ist es zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden. Anfangs war ich bei meinen Ausflügen nach draußen noch auf die Unterstützung einer Kosmetikerin angewiesen. Nach und nach aber gelang es mir, ein ansprechendes Makeup auch selbst hinzukriegen. Vorläufiger Höhenpunkt dieser Entwicklung war ein mehrtägiger Urlaub als Andrea. Eigentlich waren es nur mehrere Ausflüge, aber 7 Tage Andrea am Stück, das war einerseits anstrengend, andererseits aber bedeutete es beeindruckende Erlebnisse und jede Menge neue Erfahrungen. Nebenbei konnte ich eine andere Leidenschaft, die ich fast 2 Jahrzehnte unterdrücken musste, wieder aufleben lassen (viewtopic.php?f=6&t=4402).
Ich habe es mir einrichten können, etwa 2 Mal im Monat als Andrea etwas zu unternehmen, in der Regel dann, wenn meine Tochter nicht zu Hause ist. (viewtopic.php?f=6&t=4662)
Trotz einer gewissen Routine, die sich bei meinen Ausflügen inzwischen einstellt, erstaunt es mich immer wieder, dass scheinbar keiner merkt, dass ich nicht "echt" bin, obwohl ich in letzter Zeit immer öfter in der Öffentlichkeit auch spreche. Ich frage mich deshalb immer wieder: Ist nun mein Passing tatsächlich so perfekt oder mein Wahrnehmungsvermögen gegenüber den Reaktionen anderer so schlecht. Manchmal überlege ich mir, ob ich nicht mal einen Detektiv hinter mir herschicke, der die Leute, mit denen ich draußen Kontakt hatte, fragt, ob ihnen an der "Dame" etwas aufgefallen sei.
Im Gegensatz zu anderen Forumsmitgliedern möchte ich im Zusammenhang mit meinem Jubiläum aber nicht von einem Geburtstag sprechen. Es gibt bedeutendere Meilensteine meiner Entwicklung als die kleine Formalität der Anmeldung hier. Vielleicht würden mein erster nächtlicher Spaziergang vor etwa 33 Jahren oder meine Namensgebung vor etwa 4 Jahren diese Bezeichnung eher verdienen, aber da weiß ich kein genaues Datum mehr. Vielleicht ist es auch besser so. Ich hasse es sowieso, Geburtstag zu feiern und hinterher zu jammern, weil wieder ein Jahr älter.
Während die Entwicklung meiner weiblichen Seite in einem atemberaubendem Tempo vonstatten ging, hat sich sonst im privaten Bereich leider nicht viel bewegt. Inzwischen ist zwar meine Scheidung durch, aber viele damit zusammenhängende Fragen wie das Sorgerecht für meine Tochter und finanzielle Auseinandersetzungen sind aufgrund des kontraproduktiven Verhaltens meiner Ex-Frau nach über 2 Jahren Trennung immer noch nicht geklärt, und das zerrt ganz schön an den Nerven. Unter diesen Bedingungen war es mir auch noch nicht möglich, mich vor meiner Tochter zu outen, denn so ein heikles Thema, wie es das Crossdressing für Außenstehende ist, soll bei den kommenden möglicherweise gerichtlichen Auseinandersetzungen keinesfalls eine Rolle spielen.
Wenn ich nun mal etwas in die Zukunft zu blicken versuche, so haben die eben genannten Probleme natürlich höchste Priorität, damit ich das Thema Scheidung in absehbarer Zeit doch einmal abhaken kann. Wenn es denn mal soweit wäre, dass meine Tochter auch Bescheid weiß und ich zu Hause freie Hand für"™s Crossdressing hätte, könnte ich mir vorstellen, in der Woche als Mann zu arbeiten und die Wochenenden fast ausschließlich als Andrea zu verbringen. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, komplett als Frau zu leben. In meinem Beruf weiterzuarbeiten sähe ich nicht als Problem, aber der tägliche Aufwand, mich als Frau zurechtzumachen würde mich wohl von diesem Schritt abhalten. Weiter spekulieren möchte ich erstmal nicht.
Ich nehme diesen Jahrestag zum Anlass, mal mein Avatarbild zu aktualisieren.
Durch mein Crossdressing und meine Aktivität hier im Forum ist bei mir allerdings einiges liegen geblieben, was ich eigentlich längst erledigt haben wollte. Ich muss deshalb aufpassen, dass die "Droge Crossdressing" mich nicht noch mehr vereinnahmt. Bitte nehmt es mir deshalb nicht übel, wenn ich meine Aktivitäten hier demnächst etwas zurückfahre.
Angst, dass ich verloren gehen könnte, braucht ihr aber nicht zu haben, dafür hänge ich viel zu sehr an dem Forum. Ich möchte das kleine Jubiläum auch nutzen, um mich einmal bei all denen, die ich hier kennenlernen konnte, für die vielen Tipps, aufschlussreichen Diskussionen, den respektvollen Umgang miteinander und die aufmunternden Worte bedanken. Ohne euch wäre ich noch lange nicht soweit, wie ich heute bin. Umgekehrt hoffe ich natürlich, dass ich im vergangenen Jahr auch selbst einen bescheidenen Beitrag zum Erfolg dieses Forums leisten konnte.
Nach dieser Lobeshymne möchte ich aber auch mal ein paar kritische Worte verlieren. Es gibt durchaus auch Dinge, die mich am Forum etwas nerven, wo ich noch Verbesserungspotenzial sehe.
"¢ Ich sehe es als Unsitte, längere Beiträge komplett zu zitieren (eventuell enthalten diese wiederum Zitate) und dann mit maximal einem Satz zu antworten. So ist erstens die Antwort schwer zu finden und zweitens nicht erkennbar, auf welche Stelle im Zitat es ankommt. Also versucht doch bitte mal, aus einem Zitat alles Überflüssige herauszuschneiden!
"¢ Die Empfehlung, sich bei der Vorstellung kurz zu fassen, wird bei Neulingen sehr unterschiedlich interpretiert. Vielleicht könnte man die Empfehlung etwas konkreter formulieren oder ganz weglassen, denn über eine zu ausführliche Vorstellung hat sich meines Wissens noch keine(r) beschwert.
"¢ Viele Begrüßungsbeiträge sind Standarttext. Vor einem Jahr hatte ich mich auch darüber gefreut, heute nervt es eher. Etwas individuellere Begrüßungstexte könnten deshalb meines Erachtens nicht schaden.
"¢ Manche stellen ihre Galerie nach dem Motto "Masse statt Klasse" zusammen (viele Bilder, die sich nur geringförmig unterscheiden).
"¢ Verwirrend ist auch ein zu häufiger Wechsel des Avatarbildes.
"¢ Für meine Begriffe gibt es inzwischen zu viele Off-Topic-Themen. Extremstes Beispiel: die schier endlose Diskussion zur Energiewende
Das sollen nur mal ein paar kleine Anregungen sein. Ansonsten, nix für ungut! Macht weiter so!
Das ist mein 400. Beitrag im Forum. Außerdem hatte ich mich heute vor genau einem Jahr hier angemeldet. Das soll Anlass für einen kleinen Rückblick sein, aber auch für einen kleinen Blick weiter nach vorn.
Vorausgegangen war die Trennung von meiner Frau, was meine Möglichkeiten zum Crossdressing ein ganzes Stück verbesserte. Lange Zeit trug ich auf ihren Wunsch einen Bart. Nach draußen gehen war so unmöglich, aber als der ab war ... Ich suchte erst Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe in meiner Nähe. So ist mein erstes Avatarbild auch in den Räumen des different people in Chemnitz entstanden, als ich mich erstmals als Andrea anderen vorstellte. Gleich am nächsten Tag habe ich mich auch hier vorgestellt (viewtopic.php?f=2&t=3653).
Wenn ich geahnt hätte, was für eine Kettenreaktion ich damit auslöse, mir wäre schon bei dem Gedanken daran schwindlig geworden. Der Austausch mit Gleichgesinnten nach 40-jährigem Crossdressing auf mich allein gestellt, war eine ganz neue Lebensqualität. Ich hatte nur noch ein Ziel, als Frau gekleidet bei Tageslicht nach draußen ohne aufzufallen, war mir aber anfangs noch nicht sicher, ob das tatsächlich die Erfüllung eines Lebenstraumes, wie ich es mir vorstellte, sein sollte.
Unerwartet boten sich Gelegenheiten, den Aktionsradius meiner bis dahin nur nächtlichen Ausflüge deutlich zu erweitern. Einige hier im Forum werden sich an meinen Bericht dazu erinnern (viewtopic.php?f=6&t=3816).
Mein Schlüsselerlebnis aber war die erste professionelle Komplettverwandlung und der sich anschließende erste Gang in die Öffentlichkeit bei Tageslicht. Viel früher als ursprünglich geplant konnte ich davon berichten (viewtopic.php?f=6&t=4017). Mein Crossdresser-Dasein wurde dadurch förmlich auf den Kopf gestellt. Während ich vorher fast jede sich bietende Gelegenheit nutzte, um mal schnell (ohne Schminken) in die weibliche Rolle zu schlüpfen, hatte ich für solche "halben Sachen" jetzt einfach keine Lust mehr. Jetzt kam für mich nur noch ein komplettes Styling in Frage. Die bisherigen kleinen Gelegenheiten, in denen sich der ganze Aufwand nicht lohnte, wurden zur Planung der nächsten großen Erlebnisse genutzt.
Jetzt wusste ich, was ich wollte und stand voll zu dem, was ich tat und noch vorhatte. Jetzt konnte ich endlich das jahrzehntelange Versteckspiel beenden. Zuerst offenbarte ich mich meiner Mutter (viewtopic.php?f=6&t=4120), später meiner erwachsenen Stieftochter und einigen anderen Bekannten. Für den einen oder anderen mag es ein kleiner Schock gewesen sein, aber keiner hat mir deswegen die Freundschaft gekündigt.
Ein weiterer Meilenstein meiner Entwicklung waren erste Einkaufstage als Andrea, als ich erstmals Damensachen im Geschäft anprobierte (viewtopic.php?f=6&t=4235). Einkaufen war und ist für mich als Mann ein Graus. Mit diesen neuen Möglichkeiten ist es zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden. Anfangs war ich bei meinen Ausflügen nach draußen noch auf die Unterstützung einer Kosmetikerin angewiesen. Nach und nach aber gelang es mir, ein ansprechendes Makeup auch selbst hinzukriegen. Vorläufiger Höhenpunkt dieser Entwicklung war ein mehrtägiger Urlaub als Andrea. Eigentlich waren es nur mehrere Ausflüge, aber 7 Tage Andrea am Stück, das war einerseits anstrengend, andererseits aber bedeutete es beeindruckende Erlebnisse und jede Menge neue Erfahrungen. Nebenbei konnte ich eine andere Leidenschaft, die ich fast 2 Jahrzehnte unterdrücken musste, wieder aufleben lassen (viewtopic.php?f=6&t=4402).
Ich habe es mir einrichten können, etwa 2 Mal im Monat als Andrea etwas zu unternehmen, in der Regel dann, wenn meine Tochter nicht zu Hause ist. (viewtopic.php?f=6&t=4662)
Trotz einer gewissen Routine, die sich bei meinen Ausflügen inzwischen einstellt, erstaunt es mich immer wieder, dass scheinbar keiner merkt, dass ich nicht "echt" bin, obwohl ich in letzter Zeit immer öfter in der Öffentlichkeit auch spreche. Ich frage mich deshalb immer wieder: Ist nun mein Passing tatsächlich so perfekt oder mein Wahrnehmungsvermögen gegenüber den Reaktionen anderer so schlecht. Manchmal überlege ich mir, ob ich nicht mal einen Detektiv hinter mir herschicke, der die Leute, mit denen ich draußen Kontakt hatte, fragt, ob ihnen an der "Dame" etwas aufgefallen sei.
Im Gegensatz zu anderen Forumsmitgliedern möchte ich im Zusammenhang mit meinem Jubiläum aber nicht von einem Geburtstag sprechen. Es gibt bedeutendere Meilensteine meiner Entwicklung als die kleine Formalität der Anmeldung hier. Vielleicht würden mein erster nächtlicher Spaziergang vor etwa 33 Jahren oder meine Namensgebung vor etwa 4 Jahren diese Bezeichnung eher verdienen, aber da weiß ich kein genaues Datum mehr. Vielleicht ist es auch besser so. Ich hasse es sowieso, Geburtstag zu feiern und hinterher zu jammern, weil wieder ein Jahr älter.
Während die Entwicklung meiner weiblichen Seite in einem atemberaubendem Tempo vonstatten ging, hat sich sonst im privaten Bereich leider nicht viel bewegt. Inzwischen ist zwar meine Scheidung durch, aber viele damit zusammenhängende Fragen wie das Sorgerecht für meine Tochter und finanzielle Auseinandersetzungen sind aufgrund des kontraproduktiven Verhaltens meiner Ex-Frau nach über 2 Jahren Trennung immer noch nicht geklärt, und das zerrt ganz schön an den Nerven. Unter diesen Bedingungen war es mir auch noch nicht möglich, mich vor meiner Tochter zu outen, denn so ein heikles Thema, wie es das Crossdressing für Außenstehende ist, soll bei den kommenden möglicherweise gerichtlichen Auseinandersetzungen keinesfalls eine Rolle spielen.
Wenn ich nun mal etwas in die Zukunft zu blicken versuche, so haben die eben genannten Probleme natürlich höchste Priorität, damit ich das Thema Scheidung in absehbarer Zeit doch einmal abhaken kann. Wenn es denn mal soweit wäre, dass meine Tochter auch Bescheid weiß und ich zu Hause freie Hand für"™s Crossdressing hätte, könnte ich mir vorstellen, in der Woche als Mann zu arbeiten und die Wochenenden fast ausschließlich als Andrea zu verbringen. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, komplett als Frau zu leben. In meinem Beruf weiterzuarbeiten sähe ich nicht als Problem, aber der tägliche Aufwand, mich als Frau zurechtzumachen würde mich wohl von diesem Schritt abhalten. Weiter spekulieren möchte ich erstmal nicht.
Ich nehme diesen Jahrestag zum Anlass, mal mein Avatarbild zu aktualisieren.
Durch mein Crossdressing und meine Aktivität hier im Forum ist bei mir allerdings einiges liegen geblieben, was ich eigentlich längst erledigt haben wollte. Ich muss deshalb aufpassen, dass die "Droge Crossdressing" mich nicht noch mehr vereinnahmt. Bitte nehmt es mir deshalb nicht übel, wenn ich meine Aktivitäten hier demnächst etwas zurückfahre.
Angst, dass ich verloren gehen könnte, braucht ihr aber nicht zu haben, dafür hänge ich viel zu sehr an dem Forum. Ich möchte das kleine Jubiläum auch nutzen, um mich einmal bei all denen, die ich hier kennenlernen konnte, für die vielen Tipps, aufschlussreichen Diskussionen, den respektvollen Umgang miteinander und die aufmunternden Worte bedanken. Ohne euch wäre ich noch lange nicht soweit, wie ich heute bin. Umgekehrt hoffe ich natürlich, dass ich im vergangenen Jahr auch selbst einen bescheidenen Beitrag zum Erfolg dieses Forums leisten konnte.
Nach dieser Lobeshymne möchte ich aber auch mal ein paar kritische Worte verlieren. Es gibt durchaus auch Dinge, die mich am Forum etwas nerven, wo ich noch Verbesserungspotenzial sehe.
"¢ Ich sehe es als Unsitte, längere Beiträge komplett zu zitieren (eventuell enthalten diese wiederum Zitate) und dann mit maximal einem Satz zu antworten. So ist erstens die Antwort schwer zu finden und zweitens nicht erkennbar, auf welche Stelle im Zitat es ankommt. Also versucht doch bitte mal, aus einem Zitat alles Überflüssige herauszuschneiden!
"¢ Die Empfehlung, sich bei der Vorstellung kurz zu fassen, wird bei Neulingen sehr unterschiedlich interpretiert. Vielleicht könnte man die Empfehlung etwas konkreter formulieren oder ganz weglassen, denn über eine zu ausführliche Vorstellung hat sich meines Wissens noch keine(r) beschwert.
"¢ Viele Begrüßungsbeiträge sind Standarttext. Vor einem Jahr hatte ich mich auch darüber gefreut, heute nervt es eher. Etwas individuellere Begrüßungstexte könnten deshalb meines Erachtens nicht schaden.
"¢ Manche stellen ihre Galerie nach dem Motto "Masse statt Klasse" zusammen (viele Bilder, die sich nur geringförmig unterscheiden).
"¢ Verwirrend ist auch ein zu häufiger Wechsel des Avatarbildes.
"¢ Für meine Begriffe gibt es inzwischen zu viele Off-Topic-Themen. Extremstes Beispiel: die schier endlose Diskussion zur Energiewende
Das sollen nur mal ein paar kleine Anregungen sein. Ansonsten, nix für ungut! Macht weiter so!