Die Suche nach dem Ich
Verfasst: So 2. Aug 2009, 20:16
Hallo,
dieses Wochenende habe ich mich wieder mit der Frage herumgeschlagen, wer bzw. was bin ich. Der Anstoß kam zum Einen
beim Analysieren meiner Empfindungen beim ersten Gang in die Öffentlichkeit zum Anderen durch die Beteiligung am Austausch
zum Thema: Partner/innen einbeziehen.
Dabei stieß ich auf die Seite:
http://www.julaonline.de/imversteck.htm
Einen Beitrag dieser Hompage hatte ich schon vor etlicher Zeit gelesen, aber dort nicht weiter gestöbert.
Nach dem Lesen treibt mich um, daß ich immer wieder zweifele, ob ich mein Ich erkannt habe. Wie schon in anderen Beiträgen von mir geäußert,
habe ich nicht den Wunsch mich total als Frau zu geben, aber ich habe schon den Wunsch mich wie eine Frau zu geben und hofiert zu werden. Das
Zusammensein mit einer Frau macht mir Spaß, aber trotzdem erwische ich mich bei der Vorstellung als Hure von einem Mann genommen zu
werden. (ist es nur eine sexistische Phantasie?)
Nach dem Lesen des obigen Artikels und auch in einer Diskussion mit meiner Partnerin erinnerte ich mich, daß ich schon als KInd bzw. Jugendlicher neidig
auf die Kleidung gleichaltriger Mädchen/Frauen schaute. Im stillen Kämmerlein habe ich die Sachen meiner Schwester
auch mal angefaßt (Probieren kam mir damals abgesehen vom Größenunterschied nicht in den Sinn).
Später habe ich dann heimlich die Kleidung meiner Frau ausprobiert, aber ein Outing kam erst durch meine neu Partnerschaft zu Stande. Meine Partnerin sagte nach dem
ich über meine Wünsche gesprochen hatte: "Ziehs doch an", was ich sofort tat. Nach diesem Erlebnis vergingen wieder einige Wochen bis ich in ihrer Gegenwart ein
Teil von ihr Trug. Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich begann mich nach Röcken und Kleider umzuschauen, um sie für mich zu erwerben. Seit ca. einem Monat
geniesse ich den Feierabend immer nur noch in Damenkleidung.
Mit dem Lesen des oben genannten Artikels kommen aber wieder Zweifel auf, wie ich mein Ich definiere. Bis jetzt betrachte ich mich als Mann mit einer Neigung
zum Tragen von Kleidern. Nun habe ich Gedanken gelesen, die mich an dieser Festtstelung zweifeln lassen. Ich habe mich schon bei dem Gedanken erwischt , ob
ich nicht Brüste tragen möchte. Nach dem Lesen des Artikels probierte ich einen BH meiner Partnerin. Abgesehen davon, daß er auch etwas eng war, fühlte ich mich
mit dem Teil nicht wohl. Auch möchte ich meinen Bart nicht missen. Beim Spielen mit der Kleidung treibt es mich aber immer mehr in die Richtung von pinkfarbenen
Sachen. Ich erkenne nicht, wo ich mich zwischen Mann und Frau einordnen kann.
Ich möchte nicht 100% Frau sein, aber ich möchte auch nicht 100% das sein, was die Natur mir aufgetragen hat. Ich möchte von der Umwelt wahrgenommen akzeptiert
werden wie ich bin: ein femeniner Mann, der durch die Präsentation seiner Fraulichkeit seinen Spaß am Leben zeigt.
Bis denne
Eliot
dieses Wochenende habe ich mich wieder mit der Frage herumgeschlagen, wer bzw. was bin ich. Der Anstoß kam zum Einen
beim Analysieren meiner Empfindungen beim ersten Gang in die Öffentlichkeit zum Anderen durch die Beteiligung am Austausch
zum Thema: Partner/innen einbeziehen.
Dabei stieß ich auf die Seite:
http://www.julaonline.de/imversteck.htm
Einen Beitrag dieser Hompage hatte ich schon vor etlicher Zeit gelesen, aber dort nicht weiter gestöbert.
Nach dem Lesen treibt mich um, daß ich immer wieder zweifele, ob ich mein Ich erkannt habe. Wie schon in anderen Beiträgen von mir geäußert,
habe ich nicht den Wunsch mich total als Frau zu geben, aber ich habe schon den Wunsch mich wie eine Frau zu geben und hofiert zu werden. Das
Zusammensein mit einer Frau macht mir Spaß, aber trotzdem erwische ich mich bei der Vorstellung als Hure von einem Mann genommen zu
werden. (ist es nur eine sexistische Phantasie?)
Nach dem Lesen des obigen Artikels und auch in einer Diskussion mit meiner Partnerin erinnerte ich mich, daß ich schon als KInd bzw. Jugendlicher neidig
auf die Kleidung gleichaltriger Mädchen/Frauen schaute. Im stillen Kämmerlein habe ich die Sachen meiner Schwester
auch mal angefaßt (Probieren kam mir damals abgesehen vom Größenunterschied nicht in den Sinn).
Später habe ich dann heimlich die Kleidung meiner Frau ausprobiert, aber ein Outing kam erst durch meine neu Partnerschaft zu Stande. Meine Partnerin sagte nach dem
ich über meine Wünsche gesprochen hatte: "Ziehs doch an", was ich sofort tat. Nach diesem Erlebnis vergingen wieder einige Wochen bis ich in ihrer Gegenwart ein
Teil von ihr Trug. Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich begann mich nach Röcken und Kleider umzuschauen, um sie für mich zu erwerben. Seit ca. einem Monat
geniesse ich den Feierabend immer nur noch in Damenkleidung.
Mit dem Lesen des oben genannten Artikels kommen aber wieder Zweifel auf, wie ich mein Ich definiere. Bis jetzt betrachte ich mich als Mann mit einer Neigung
zum Tragen von Kleidern. Nun habe ich Gedanken gelesen, die mich an dieser Festtstelung zweifeln lassen. Ich habe mich schon bei dem Gedanken erwischt , ob
ich nicht Brüste tragen möchte. Nach dem Lesen des Artikels probierte ich einen BH meiner Partnerin. Abgesehen davon, daß er auch etwas eng war, fühlte ich mich
mit dem Teil nicht wohl. Auch möchte ich meinen Bart nicht missen. Beim Spielen mit der Kleidung treibt es mich aber immer mehr in die Richtung von pinkfarbenen
Sachen. Ich erkenne nicht, wo ich mich zwischen Mann und Frau einordnen kann.
Ich möchte nicht 100% Frau sein, aber ich möchte auch nicht 100% das sein, was die Natur mir aufgetragen hat. Ich möchte von der Umwelt wahrgenommen akzeptiert
werden wie ich bin: ein femeniner Mann, der durch die Präsentation seiner Fraulichkeit seinen Spaß am Leben zeigt.
Bis denne
Eliot