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Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 16:19
von MEL
Hallo ihr Lieben, TEIL 1

heute möchte ich von meinem ersten Auftritt ganz en femme in Begleitung meiner Ehefrau in der breiten Öffentlichkeit während unseres Familienurlaubs im Westen und Südwesten der Republik berichten.


Bevor ich mit dem Bericht beginne, möchte ich zum besseren Verständnis für den/die ein oder andere neue(-n) Leser/-in, die meine Entwicklung bisher nicht kennen/oder mit verfolgt haben, ein/zwei einleitende Sätze vorweg schicken.

Ich bin seit fast 3 Jahrzehnten glücklich verheiratet, Vater von erwachsenen Kindern und liebe nicht nur das feine Garn, sondern vor einigen Jahren setze da eine Entwicklung ein, die mich zu neuen Ufern aufbrechen ließ. Nur FSH unter der normalen Kleidung zu tragen — dies seit mehr als 15 Jahren mit Wissen meiner Frau u. Kinder - genügte mir nicht mehr, ich spürte den Drang, mal ganz in die andere Rolle zu schlüpfen, sprich mich als Frau zu stylen.

Diese Entwicklung nahm in den letzten 4-5 Jahren immer konkretere Formen an, war aber aufgrund des privaten Umfelds als Ehemann und Familienvater auf wenige Gelegenheiten im Jahr beschränkt und fand, wenn, im stillen Kämmerlein bzw. bei Outdoor-Auftritten fernab von Publikumsverkehr statt. Letztere eigentlich immer in unmittelbarer Nähe des schützen-den Autos und nur, um den ein oder anderen Schnappschuss zu tätigen.

Dies alles aber — aus heutiger Sicht LEIDER - ohne Wissen meiner Frau, die ich so sehr liebe und aus Angst, sie zu verlieren, wenn ich mich ihr gegenüber offenbaren würde, versuchte ich das Ganze zu verheimlichen.

Dies gelang auch bis zum Dezember des vergangenen Jahres, da kam es ungewollt zum Outing gegenüber meiner Frau, dem dann zahlreiche ausführliche Gespräche folgten und ich reinen Tisch machte. Ihre Reaktion war phantastisch, nachzulesen unter diesem Link: Die Offenbarung und der Himmel stürzte nicht ein.

Von anfänglicher Toleranz für mein Verlangen und der Aussage, du darfst aber nicht erwarten, dass ich dich bei deinen Ausflügen en femme begleite,
folgten Verständnis, kurze Zeit später das Angebot, mich einmal zu Schminken (was ich begeistert bei nächster Gelegenheit annahm),
Unterstützung bei der Wahl und Anschaffung der Bekleidung (u.a. aus ihrem Fundus),
Kauf einer weiteren Perücke, Schmuck und Schminkutensilien sowie ein komplettes Styling mit anschließender Fotosession im eigenen Heim.
Auch darüber habe ich hier bereits berichtet.

Tja, und dann entschlossen wir uns, im Mai diesen Jahres unsere Familien im Westen und Südwesten der Republik zu besuchen, UND dabei sollte ich Gelegenheit erhalten, mal ganz als Frau gekleidet/gestylt auf die Mitmenschen losgelassen zu werden. Und das TOLLSTE, meine Frau wollte mich dabei begleiten!!! :) :) :)

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich es nur einmal gewagt, als Frau gekleidet in die Öffentlichkeit zu gehen, das war vor 1 -½ Jahren im benachbarten Dänemark, so für knapp 1,5 Stunden am späten Nachmittag und bei einbrechender Dunkelheit in der Fußgängerzone von Apenrade.

Während unseres fast 2-wöchigen Urlaubs konnten wir es dann so einrichten, dass wir 2 Tage nur für uns allein hatten und diese frei planen konnten. Während unseres Aufenthalts im Saarland — wir hatten eine Ferienwohnung übers internet gebucht - sollte der erste Mädels-Tag über die Bühne gehen.

Ziel hierfür sollte die Landeshauptstadt sein, eigentlich vorgesehen war ein Besuch im Zoo oder Deutsch-Französischen Garten.
Also an einem Montagmorgen nach dem Frühstück war es soweit. Nachdem ich bereits zuvor ausgiebig dem Körperkult gefrönt und dabei auch den Nassrasierer geschwungen hatte, schritt meine Frau zur Tat und begann mich zu schminken.

Die Kleiderwahl hatten wir zuvor getroffen, angepasst an die Witterung, es war warm bei allerdings bedecktem Himmel, so entschieden wir uns für ein dunkelblaues 2-Lagen-Shirt, einen knielangen Rock mit blumigen Motiv, die blonde Perücke, neue beigefarbene Sandaletten mit ca. 6 cm hohem Blockabsatz, meine neue rote Perlenkette und Ring mit rotem Schmuckstein (Geschenke meiner Frau zu meinem Geburtstag!), Damenuhr und darunter trug Frau eine hautfarbene 15-DEN-FSH und einen Body mit 2 airbags (Silis). Handtasche (aus dem Fundus meiner Frau) mit den notwendigen Utensilien befüllt und kurze Zeit später waren die Damen dann ausgehfertig.

Noch während wir uns fertig machten, meinte meine Frau dann: "Sag mal, auf dem Weg nach Saarbrücken kommen wir an dem großen schwedischen Möbelhaus vorbei, da könnten wir doch mal kurz anhalten und nach einigen Küchenutensilien Ausschau halten. Traust du dich?!" UPPS, eben noch von Zoobesuch oder Park als Ziel ausgegangen — weil weniger Publikum — sollte es nun gleich beim ersten Mal einen Frontalangriff geben!!!

Dazu muss man wissen: Selbst wenn ich das ideale feminine Antlitz hätte, über einen graziösen Gang verfügte und perfekt gestylt wäre, so würde man(n)/Frau sich vom Rest - zumindest der weiblichen Mitmenschen — deutlich abheben, bei nunmehr rund 190cm Gardemaß und das Ganze verteilt auf 85kg. :(

Und da ich über die erstgenannten Eigenschaften wahrlich nicht verfüge, bleibt es eben bei dem Versuch, über einen biologisch männlichen Kern eine weibliche Hülle zu stülpen! Nichts desto trotz immer mit dem Bestreben verbunden, das Beste dabei rauszuholen und sich stetig zu verbessern.

Aber zurück zum Vorschlag meiner Frau, gleich mit einem Besuch im Möbelhaus zu beginnen; kurz überlegt und dann: Okay, lass uns losziehen!!!

Es folgte die erste Hürde: Wir hatten eine Ferienwohnung im ersten Stock eines 2-Familien-hauses im Nachbarort unser Eltern gemietet und die Vermieter bewohnten das Erdgeschoss. Tja, und diese hatten die Wohnung eigentlich an ein freundliches Ehepaar — wo sich während eines ersten Gesprächs auch noch Bekanntschaft zu dessen familiären Verbindungen und Verwandtschaft ableiten ließ — vermietet, aber doch nicht an 2 Frauen.

Aber es ging alles gut, ich schlich mich vorneweg aus dem Haus und bog gleich rechts um die Ecke, meine Frau folgte, stieg in unser Auto und pickte mich dann 50m weiter auf, bzw. wir machten Fahrerwechsel und steuerten kurz darauf den Möbelmarkt an.
Gott sei Dank, es war Montag und nicht viel los. Andererseits, als wir den Markt betraten, standen dann gleich 3 Verkäuferinnen am Eingangsbereich, die wir mit knapp 2 Meter Abstand passieren mussten.

Aber da muss man(n) äh Frau jetzt durch, Schultern zurück, Brust raus, auf den Gang achten und immer freundlich lächeln. Und siehe da, ging doch. So schlenderten wir durch den gesamten Markt und ich bemerkte durchaus den ein oder anderen kritischen vielleicht auch erstaunten Blick, aber weder Getuschel geschweige denn irgendwelche negativen Äußerungen. So nach 10 Minuten hatte sich meine Nervosität dann auch etwas gelegt und meine Frau versicherte mir, dass es an meinem Auftreten/Gang eigentlich nichts zu bemängeln gäbe, ich solle nur nicht den Kopf so oft nach unten richten, sondern selbst-bewusst aufschauen und immer ein dezentes Lächeln zeigen.

So verließen wir den Markt, bestiegen wieder unser Auto und steuerten Saarbrücken an. Nunmehr hatte sich auch das dortige Ziel verlagert, statt Zoo war jetzt die Innenstadt mit Besuch der Altstadt, Fußgängerzone und Besuch eines Kaffees angesagt — so die Planung meiner Frau.

Hier noch ein Foto meines Stylings, aufgenommen vorm Start in unserer Ferienwohnung.
Mel und Frau on tour 002a.jpg

Versuche baldmöglichst weiter zu berichten — sollte denn Interesse bestehen -, denn es folgten interessante Stunden zum einen in der Landeshauptstadt Saarbrücken, einem Restaurantbesuch sowie Schaulaufen an einem anderen Tag in der Einkaufsmetropole sen.

Ende Teil 1

GlG Melanie59

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 16:50
von anna-Lea
Herzlichen Glückwunsch, ---))) (flo)

siehst auf dem Foto toll aus, würde nicht vermuten das Du nicht eine Frau bist.

Warte schon sehnsüchtig auf die Fortseztung.

Liebe Grüße ---)))

anna-lea

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 17:25
von Joe95
na, ich denke auch das du so ohne weiteres in die öffentlichkeit kannst...

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 19:27
von Regina
Hi Melanie,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Frau. Ich finde es toll, dass Sie nun doch mit Dir raus geht.

Für die Partnerinnen ist es sicher nicht einfach, wenn sie plötzlich von der Leidenschaft ihres Mannes erfahren.
Was soll das?
Was will er?
Wo soll das hin führen?
Wenn sie uns dann aber einige Zeit beobachten konnten und feststellten, dass es eigentlich ein eher harmloses "Hobby" ist und man dabei sogar gemeinsam auch Spaß haben kann ändern sie häufig ihre zuvor gefasste Meinung.

Schön, dass es bei Euch auch so war.

Liebe Grüße und viel Spaß bei weiteren Ausflügen,
Regina

NAtürlich freue ich mich auch auf die Fortsetzung Deines Erlebnisberichtes.

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 20:34
von Bianca D.
Moin Melanie,

Glückwunsch zu dem gelungenen Ausflug und natürlich auch zu deiner tollen Frau,die dich so großartig unterstützt.Dein Outfit auf dem Bild,schick,da merkt man gleich,daß da eine Frau mit
Geschmack ihre Finger im Spiel hatte.Paßt alles ganz toll zusammen.

Gruß Bianca

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Fr 8. Jun 2012, 21:28
von Kerstin
Hallo Melanie

Wenn du so wie auf dem Bild drausen warst, dann warst du deutlich besser gekleidet als die meisten Frauen.
Zu deiner Frau und zu deinem Mut kann man nur gratulieren.

LG Kerstin

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 9. Jun 2012, 07:49
von Marlene
Hallo Melanie,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht! Ich kann das alles nur zu gut verstehen und es könnte auch von mir geschrieben sein... Sogar das mit der Ferienwohnung kommt mir verdammt bekannt vor, wobei der Mann unseres Vermieterehepaares eines Tages früh auf der Straße vorm Haus auftauchte, als wir gerade ins Auto einsteigen wollten, mich en femme sah und auf Anhieb meinte: "Was ist denn mit Dir heute los? Mann, das sieht aber jut aus..." Wir wollten einen Tag im Cottbuser Zoo verbringen und ich war mit meiner Frau dorthin aufgebrochen.
Also, auch von mir die Bestätigung, alles halb so schlimm und nur Mut! (so)

L.G. Marlene

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 9. Jun 2012, 13:17
von MEL
Hallo liebe Forengemeinde, Teil 2 (von 3)

Hier nun Teil Zwo unseres Erlebnis-/Erfahrungsberichts en femme in der Öffentlichkeit in Begleitung der Ehefrau (Kuss für Dich, mein Schatz!) :flower

Wie zum Ende von Teil 1 angekündigt, machten wir uns nach dem Besuch des Möbelhauses auf den Weg in die Landeshauptstadt.
Übrigens, ein ganz neues Fahrgefühl, mit Sandaletten an den Hufen und ganz en femme ein Auto zu bewegen.
Wider Erwarten klappte das Bedienen der Pedale darin ganz gut, wenngleich ich ein Fahren z.B. mit 12cm Stilettos eher ablehnen würde,
schon aus Gründen der Unfallgefährdung.

Nach 20-minütiger Fahrt über die Autobahn erreichten wir dann Saarbrücken, und begaben uns auf die Suche nach einer Parkmöglichkeit. Wir steuerten die Altstadt an und stellten den Wagen im Rathausparkhaus ab, natürlich auf den bevorzugten, explizit für Frauen ausgewiesenen, Parkflächen. ;)
OK, ein prüfender Blick in den Spiegel, etwas Lippenstift nachgezogen, nochmals durchatmen und dann raus aus dem schützenden Auto und Richtung Fußgängerzone in Marsch gesetzt.

Erste Blick-Kontakte zu den anderen Passanten,
wie nehmen sie dich wahr, nehmen sie überhaupt Notiz von dir/Uns,
bewegst du dich halbwegs passabel als Frau,
Schatz kuck mal nach mir, mach ich nich zu große Schritte, hat sich da nicht eben einer umgedreht?
Bloß nicht zurück kucken "¦"¦ all dies passierte in den ersten Minuten und ging mir durch den Kopf.

Wie schon in Teil 1 erwähnt:: Selbst wenn ich das ideale feminine Antlitz hätte, über einen graziösen Gang verfügte und perfekt gestylt wäre, so würde man(n)/Frau sich vom Rest - zumindest der weiblichen Mitmenschen — deutlich abheben, bei nunmehr rund 190cm Gardemaß und das Ganze verteilt auf 85kg. :(
Und da ich über die erstgenannten Eigenschaften wahrlich nicht verfüge, bleibt es eben bei dem Versuch, über einen biologisch männlichen Kern eine weibliche Hülle zu stülpen!

Nichts desto trotz immer mit dem Bestreben verbunden, das Beste dabei rauszuholen und sich stetig zu verbessern. Aber bei all dem muss Man(n)/Frau berücksichtigen, dass die Fünfzig deutlich überschritten sind und man(n)/Frau sich dementsprechend zu kleiden/zu schminken hat, will man nicht von vornherein dadurch schon extrem auffallen.

Auch wenn man(n) vielleicht wohlgeformte lange Beine hat, welche Frau mit fast Mitte fünfzig würde da noch im Mini rumlaufen?!

So gesehen bin ich auch jederzeit für Kritik (positiv wie negativ) dankbar, nur bitte nicht unterhalb der Gürtellinie.

Aber zurück zum Geschehen. Meine Frau meinte nur, alles gut, fahr dich runter und sei selbstbewusst. Als wir dann in die Fußgängerzone einbogen, stellten wir fest, dass wir uns in unmittelbarer Nähe zum St. Johanner Markt, dem gastronomischen Mittelpunkt der Altstadt befanden. Es war gegen 1500Uhr und meine Frau meinte, sie hätte schon etwas Appetit, denn schließlich hatten wir seit dem Frühstück nichts mehr zu uns genommen. Wir einigten uns darauf, dass wir Ausschau nach einem Cafe halten wollten, um einen Cappucino und ein Stück Kuchen zu schnabulieren.

Als wir dann am St. Johanner Markt eintrafen mussten wir feststellen, dass trotz bedeckten Himmels die Außenplätze
der gastronomischen Betriebe gut gefüllt waren und ein einzelner Tisch eigentlich nirgendwo frei war.
Gleichzeitig entwickelte sich die Suche nach einem Tisch zu einem Schaulaufen, denn wir passierten die äußeren
Tischreihen so in ca. 2m Abstand und der Marktplatz als solches ist von allen Seiten frei einsehbar (war eben kein Markttag!)
und auch sonst war wenig Publikumsverkehr.

Dabei passierten wir u.a. einen Herrn mittleren Alters, der mich sehr genau betrachtete und den Blick mehr oder weniger nicht mehr von mir wendete. Mir fiel es anfangs gar nicht so auf, aber meiner Frau sofort.
Wir umkreisten den Platz einmal im Uhrzeigersinn um dann festzustellen, dass wir uns nicht direkt zu anderen Leuten mit an den Tisch setzen wollten und uns nun lieber bei den Saar-Terrassen nach einem Cafe umsehen.

Beim 2.-ten Passieren taxierte ich den eben erwähnten Herrn und sah ihn dabei bewusst auch ins Gesicht. Na meen Gudster, watt denkste nu:
1. Dammich noch e mal, da steckt doch een Kerl in Weiberfummeln drin!
2. Mann, die Alte hat sich ja ganz gut gehalten, aber ganz schön langes Gerät.
3. Oh Mann, der traut sich was, wenn ich nur den Mut dazu hätte?!


Ich entschied dann, ihn in Schublade 3 zu tun und spazierte mit meinem Schatz durch die Fußgängerzone Richtung Saarterrassen.
Dort wurden wir dann auch fündig, es hatte gerade ein Cafe Neueröffnung und meine Frau fragte mich, möchtest du gerne draußen oder lieber drinnen sitzen?
Okay, wenn schon dann auch den Ausblick genießen und sehen und gesehen werden. Wir nahmen an einem Tisch in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich Platz und bevor die Bedienung kam, fragte meine Frau: Möchtest Du dass ich für uns bestelle? Entscheide ich spontan, gab ich zur Antwort. Denn zu so einem Resonanzkörper gehört dann auch die entsprechende (männliche) Stimme :( .

Kurz darauf kam die Bedienung, ein nettes Mädchen so um die 20, und brachte uns die Karten.
Wir entschieden uns für Cappuccino nebst warmem Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne.
Die Bedienung erschien und "¦ Melanie gab die Bestellung auf. :)

Aber wie sich dann herausstellte, hatte wohl nicht nur das Cafe den ersten Tag geöffnet, auch die Bedienung war wohl ganz neu im Geschäft?! Oder sollte es daran liegen, dass ich sie durch meinen Auftritt komplett aus dem Konzept gebracht hatte? Denn sie brachte für 2 Personen nur 1 Cappuccino. Also orderte ich einen 2.-ten gleichzeitig mit dem Hinweis, dass wir auch 2 Portionen Apfelstrudel bestellt haben. Kurzum, wir mussten noch 2 mal nachfragen, u.a. auch bei der männlichen Bedienung, bis wir denn mit allem versorgt waren.

Dann meinte meine Frau, wäre doch schön, wenn wir ein Bild von uns Beiden hätten und ob wir die Bedienung
mal fragen sollten, ob sie uns fotografiert? Gesagt, getan.

Ich sprach das junge Mädchen an, und ja klar, überhaupt kein Problem, sehr gerne. Und sie schoss 3 oder 4 Aufnahmen, wovon ich ein Bild hier einstellen werde.

Nun, und dann kam auch der Moment, wo Melanie mal dringend irgendwo hin musste. Also, Frau schnappt sich die Handtasche und ab längs durchs Cafe am Tresen und Bedienungen vorbei Richtung Toilette. War gespannt, was sich hinter der Tür mit dem weiblichen Hinweisschild verbergen würde, aber siehe da, alles picko-bello sauber (kein Wunder, bei Neueröffnung) und bis auf die fehlenden Pissoires alles wie gehabt!

Während des Cafe-Besuches klärten wir die weiteren Vorhaben ab. Da wir in der Nähe ein TiKäy-Mäcks ausgemacht hatten, wollten wir dort als nächstes shoppen gehen. U.a. wollten wir dort nach einem Taschenspiegel sehen, der mir für meine Handtasche noch fehlte.
Der Besuch in dem riesigen Shoppingtempel TiKäy-Mäcks war ein Erlebnis, gerade für Frauen, denen ja ein Faible für Schuhe, Schmuck und Handtaschen nachgesagt wird?!! ;)

Außerdem ist es etwas anderes, auf der Straße Passanten zu begegnen, als nun im Geschäft vor den Regalen und Auslagen neben anderen, bei diesem Warenangebot zumeist 99% weiblichen Kundinnen zu stehen und sich das Ein oder andere Objekt der Begierde näher anzuschauen!

Und die Auswahl z.B. an Handtaschen war dort gewaltig, ca. 500 - 600 Stück von 9,95€ bis 650,-€, von no name bis zur Markenhandtasche. Aber wie ich dann feststellen musste, die anderen Kundinnen nahmen keine bis wenig Notiz von dieser großgewachsenen älteren Dame neben ihnen ;) , war man doch selbst zu sehr mit dem Studium des Warenangebots beschäftigt.

Eigentlich wollte ich meiner Liebsten eine Handtasche, die ihr eigentlich ganz gut gefiel, schenken, aber nöö, sie wollte nicht von wegen zu teuer und finden vielleicht noch was Besseres=Günstigeres!

Danach sollte es noch die Fußgängerzone einen Teil hinauf und hinab gehen, dabei den ein oder anderen Blick in Schmuck- und Lederboutiquen werfend und auch das ein oder andere (Beweis-)Foto von mir/uns schießend.

Hier endet nun Teil 2 von 3, wie es weiterging sollt ihr in Kürze erfahren, dann auch die Schilderung des "Highlights" (wenn man(n)/Frau es denn als solches bezeichnen will?!)

Ich stelle hier noch das Foto vom Cafe-Besuch ein, alle weiteren werden in ein separates Album unter Melanie59 eingestellt werden, Titel Mel und Frau on Tour.
Mel und Frau on tour 007.jpg
Euch allen ein schönes Wochenende und schon mal vielen Dank für die lieben Kommentare zu Teil 1 unseres Berichts.

Es grüßen Mel und Frau

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 9. Jun 2012, 23:16
von Andrea aus Sachsen
.
Hallo Melanie,
was für ein Super-Erlebnisbericht! Ich kann gut nachfühlen, wie du dich jetzt fühlst, schließlich ist mein erstes Mal noch nicht so lange her. Du siehst phantastisch aus auf deinen Bildern, und dass deine Frau so prima mitspielt; unglaublich!
Beim Lesen deiner Berichte bekomme ich richtig Lust, selbst mal wieder was zu unternehmen. Ich wünsche dir noch viele tolle Erlebnisse mit deiner ebenso tollen Frau.

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: So 10. Jun 2012, 14:36
von Regina
Melanie hat geschrieben:Meine Frau meinte nur, alles gut, ... sei selbstbewusst.
das hätte auch O-Ton von meiner Frau sein können.

Vielen Dank für die Fortsetzung Deines Berichtes.

Ach, wenn ich das so lese stelle ich fest, dass ich selbst schon lange nicht mehr unterwegs war.
Ich will auch :)

Liebe Grüße,
Regina

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 16. Jun 2012, 17:53
von MEL
Hallo liebe Forengemeinde,

hier nun der Dritte und letzter Teil des Berichtes Mel und Frau on Tour (Tag 1 von 2 solchen Tagen)

Da am späten Nachmittag dann doch noch die Sonne raus kam entschieden wir uns, den Aufenthalt in der Innenstadt zu beenden und noch in den Deutsch-Französischen Garten - am Stadtrand von SB gelegen — zu fahren. Wir entschieden uns für einen Rundgang um den kleinen See und genossen die Abendsonne.

Tja, dies taten auch die anderen Parkbesucher, die die ein oder andere Parkbank in Beschlag genommen hatten.
Hier herrschte natürlich die Ruhe der Natur, der Park war zwar nur wenig bevölkert, da es ein Wochentag war,
aber diejenigen, die da waren, beobachteten natürlich auch mehr oder weniger aufmerksam ihr Umfeld.

Da geht es in der Stadt dann doch hektischer zu und man widmet dem Gegenüber beim Passieren - wenn überhaupt - nur einen kurzen Blick.

Ausnahmen gibt es natürlich auch hier, z.B. wenn man(n)/Frau (=Melanie) sich vor einem Schaufenster in Pose stellt
und die Frau versucht, eine schöne Aufnahme von ihrem Partner zu machen, ihm Regieanweisungen dazu gibt und so
erst mal den Passantenstrom unterbricht, bis die Aufnahmen im Kasten sind.
Da war Man(n)/Frau sich natürlich der Aufmerksamkeit des unmittelbaren Umfeldes gewiss!!! ;)

Also hier im Park eine ganz andere Situation, weniger Leute, aber dafür umso aufmerksamer.
Und so kam dem Betrachter/der Betrachterin irgendwann eben dieses (auffällige?) weibliche DUO ins Blickfeld,
die eine knapp 170, die andere eine Hünin. Aber auch dies perlte mittlerweile an mir ab und wir suchten uns
auf der Hälfte des Weges auch eine freie Parkbank aus und nahmen darauf Platz.

Gegen 1930 Uhr beendeten wir den Parkbesuch und es stellte sich die Frage, wo und was wir denn als Abendbrot
zu uns nehmen wollten. Noch kurz in den Supermarkt und etwas einkaufen, um es nach Rückkehr in der Ferienwohnung
zu verzehren, oder an einem Imbiss eine Kleinigkeit zu sich nehmen oder gar ein Restaurantbesuch?

Nun, wir entschieden uns für Letzteres. Wir wollten nach einem italienischen Restaurant Ausschau halten,
allerdings außerhalb von Saarbrücken und dies mit dem Rückweg zu unserem Feriendomizil verbinden.
Aber es war Montag, und damit hatte ein Großteil der Restaurants, die auf der Strecke lagen, Ruhetag.

Nun, als ehemalige Saarländer wussten wir ja eigentlich, dass das Gastronomie-Angebot schlechthin in der Altstadt
von Saarlouis lag, nach Düsseldorf die "längste Theke Deutschlands". Aber hier war natürlich auch die Gefahr am Größten,
dass wir eventuell dem Ein oder Anderen — oder vielmehr meine Frau mit ihrem riesigen Verwandtschaftskreis — Bekannten
über den Weg laufen könnten, lag doch unser Heimatort nur 2 km entfernt und man stelle sich vor,
sie wäre erkannt und angesprochen worden "¦.mit mir im Schlepptau!! images/smilies/icon_redface.gif

Also verschlug es uns in die Nachbarstadt, wo wir auf eines der angesagtesten und auch größten Restaurants stießen,
das "Carnaby -Die Nudel". Dieses hatte geöffnet und ich konnte schon von außen sehen, dass es gut besucht war.

Nun bekam ich doch etwas Bammel vor der eigenen Courage und sagte zu meiner Frau, also wenn es dort zu voll ist
und wir uns zu anderen an einen gemeinsamen Tisch setzen müssen, das pack ich nicht. images/smilies/abgelehnt.gif

Ach, meinte sie, wir werden schon was Freies finden, nu ma los und rein! Nun, ich vorneweg und rein ins Lokal.
Dies war unser erster Besuch hier und mein Blick schweifte umher, bloß nicht in unmittelbarer Nähe des Tresens,
wo schon alleine 2-3 Bedienungen hinter der Theke standen und uns begrüßten, lieber etwas weiter hinten im Lokal.

Da erblickte ich nach hinten raus einen Tisch für 2 Personen am Fenster und steuerte diesen zielstrebig an.
Eigentlich ging es mir nur darum, so schnell wie möglich Platz zu nehmen, damit man(n) nicht weiter im Fokus
der anderen Restaurantbesucher und Bedienungen war.

Also am Tisch angekommen registrierte ich eigentlich nur im Unterbewusstsein, dass in unmittelbarer Nähe
dieses Tisches - vom Eingangsbereich war dies zuvor so nicht einsehbar — einen ellenlanger (Stamm-)Tisch stand,
der auch voll besetzt war. Ich nahm mit dem Rücken zu diesem Tisch meinen Platz ein, meine Frau mir gegenüber
mit Blickrichtung zu mir und eben jenem langen Tisch.

Wie mir meine Frau dann kurze Zeit später mitteilte, war sie schon etwas erstaunt über meine Platzwahl
und welcher Teufel mich da geritten hätte, denn an diesem langen Tisch hatte wohl "¦"¦


eine komplette Fußballmannschaft mit teils weiblicher Begleitung Platz genommen und war gerade zu
jenem Zeitpunkt unseres Eintreffens damit beschäftigt, die Bestellung aufzugeben.

So, nun war es zu spät, ich wollte mir auch nicht die Blöße geben, nochmals den Platz zu wechseln,
denn die Möglichkeit war durchaus gegeben, war doch auch der Bier-/Wintergarten des Lokals geöffnet
und dort nur 1 Tisch belegt.
Also, wir gaben unsere Bestellung auf, nein vielmehr ich für uns beide, einmal Getränke und kurze Zeit später
bestellte ich für uns auch die ausgesuchten Speisen. Die Bedienungen waren alle super nett, keine ließ sich was anmerken
und das Essen war fantastisch.

Aber da ich schon seit geraumer Zeit wieder einen gewissen Druck verspürte, musste ich so nach 10 Minuten
unseres Hierseins das Örtchen aufsuchen. Also Handtasche geschnappt und da ich zuvor schon einige Gäste
beobachtet hatte, wusste ich in welcher Richtung die Toilette lag.

Also wieder die Tür mit dem entsprechenden Hinweistäfelchen geöffnet und man(n) äh Frau war erstaunt
über die Größe diese Raumes, riesige Spiegel mit Tischablagen, darauf Boxen mit Kosmetiktüchern, ein Korb
mit Bürsten sowie Blumengestecke und dezente Musik im Hintergrund.
Die Toiletten selbst hightec und alles sehr sauber. Unmittelbar nach mir stürmten gleich mehrere, der Lautstärke
und Vernehmen nach jüngere Mädchen die Toilette und ich wartete mit dem Verlassen der WC-Kabine solange,
bis wieder Ruhe eingekehrt war.

Dann nahm ich mir aber nach dem Händewaschen auch noch die Zeit, meine Haare zu ordnen und die Lippen
nochmals nachzuziehen. Tja, und dann verließ ich die Toilette und steuerte wieder unseren Tisch an.

Und nun durfte ich mir einer größeren Aufmerksamkeit gewiss sein, zumindest vom Gros der Herren (und 1-2 Frauen)
am Stammtisch, die mit Blick zu unserem Tisch saßen. Sofort wurde getuschelt und man tauschte sich untereinander wohl aus.
Verstehen konnten wir zwar nichts, aber es war offensichtlich, dass wir, vielmehr ich, eine Weile für Gesprächsstoff dort sorgten.

Dies war, wie sich bei meinem Gespräch mit meiner Frau noch im Restaurant als auch später zu Hause herausstellte,
kurzzeitig der einzige etwas unangenehme Moment für Sie. Ich bemerkte dies sofort, war ihr Gesicht doch gerötet und
ihre Augen sprachen Bände! Sie tat mir in diesem Moment sehr leid, mein eigenes Befinden war da nebensächlich.

Ich sprach Sie darauf an und sagte, dass es aufgrund unserer Auswahl der einzelnen Örtlichkeiten / locations bei
unserem Ausflug zwangsläufig mal dazu kommen würde/musste und ob wir dies in Zukunft lieber unterlassen sollten.
Nein, nein, sagte sie, ist schon in Ordnung und kurze Zeit später hatte sie sich wieder beruhigt.
Lediglich 1 Typ schien sich über die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes nicht beruhigen zu wollen und blickte immer
wieder zu uns hinüber.

Nun ja, welche Gedanken er auch immer gehabt haben mag, wir werden es nicht erfahren und es ist eigentlich auch egal!!!

Jedenfalls war das Essen Spitze und gegen 2145Uhr traten wir dann den Rückzug und unseren Heimweg an. Stellte sich nur
noch die Frage: Waren unsere Herbergseltern noch auf und wie wollten wir in unsere Wohnung zurück? Ich vorher aussteigen, bevor meine Frau dann den Wagen vor der Einfahrt der Ferienwohnung parkt, dann aussteigt, die Lage peilt und ich dann still und heimlich reinschlüpfe? Aber was, wenn meine Frau einen der Beiden beim Aufschließen der Tür antrifft und diese fragen, wo ich denn abgeblieben sei?

Also kurz überlegt, Entscheidung getroffen, es bleibt alles wie gewohnt, ich fahre vor, parke den Wagen, wir steigen gemeinsam aus und gehen ganz normal zur Haustür und von dort hoch in die Wohnung. Sollten wir überrascht werden, nun, dann ist es eben Schicksal und dann stellt sich die Frage: muss man sich als Gast dann wirklich rechtfertigen?

Natürlich ist man bereit, auf Nachfragen offen zu antworten und die Vermieter machten eigentlich einen überaus netten und sympathischen Eindruck, so dass wir auch eine solche Situation wohl unbeschadet überstanden hätten?!
Aber andererseits legten wir auch keinen gesteigerten Wert auf eine solch kompromittierende Situation, zumal die Vermieter ja u.a. die am gleichen Ort lebende Cousine meiner Frau kannten.

So ging dann mit dem Abschminken und Resümee ziehen dieser Tag

- mein erster Tag komplett als Frau gestylt
- mit Ausflug und Aufsuchen verschiedenster Orte
- und dies alles in Begleitung meiner Frau :) :) :)

zu Ende und ich nahm meine Frau in den Arm und dankte ihr für dieses tolle Erlebnis und die Erfahrungen. images/smilies/202.gif

Aber es sollte ja nicht der letzte Tag von Melanie und Frau on tour während diese Urlaubs gewesen sein,
es folgte noch ein weiterer Tag in Essen, mit Schaulaufen in ganz anderen Dimensionen.
Aber hiervon werde ich ein anderes Mal berichten.

Bilder von diesem 1.Tag en femme habe ich in mein persönliches Album unter Melanie59 "Mel und Frau on tour" eingestellt und wir
würden uns über das ein oder andere feedback dazu freuen.

RESÜMEE:
Wir sind hunderten von Menschen begegnet,
der / die Ein oder Andere mag sich sein Teil dabei gedacht haben,
aber niemand hat mich/uns laut ausgelacht, angepöbelt geschweige denn,
dass man handgreiflich geworden wäre.
Und alle, mit denen wir direkten Kontakt hatten,
waren freundlich und respektvoll uns gegenüber!
Wir hoffen, mit diesem Bericht dem ein oder anderen damit Mut zu machen,
sich gegenüber der Partnerin zu öffnen
oder aber Ängste nehmen, um sich mal selbst entsprechend gestylt an die Öffentlichkeit
bzw. nach draußen zu wagen.



In diesem Sinne, Euch allen ein schönes Wochenende,

es grüßen Melanie59 und Frau

Ende dieses Berichtes

P.S.: Irgendwie klappt das bei mir mit den Smilies nicht ?!

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 16. Jun 2012, 20:02
von Bianca D.
Melanie59 hat geschrieben:
RESÜMEE:
Wir sind hunderten von Menschen begegnet,
der / die Ein oder Andere mag sich sein Teil dabei gedacht haben,
aber niemand hat mich/uns laut ausgelacht, angepöbelt geschweige denn,
dass man handgreiflich geworden wäre.
Und alle, mit denen wir direkten Kontakt hatten,
waren freundlich und respektvoll uns gegenüber!!
Moin Melanie,

Danke für den ausführlichen Bericht und dein Resümee.Es zeigt doch wieder auf,daß man sich mit gutem Styling und entsprechend selbstbewußtem Auftreten nicht verstecken muß.Und mal eine
Frage in den Raum geworfen: Wer outet sich denn in der Fußgängerzone oder im Restaurant? Der,der ruft: "Äähh,eine Transe!" und darauf keine Reaktionen kommen oder du,der du völlig normal bummeln oder essen gehst?

Gruß Bianca

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: Sa 16. Jun 2012, 22:34
von Kerstin
Hallo Melanie

Herzlichen Dank für deinen Bericht ich sollte dann doch einmal den Umgang mit "Pinsel und Farbe" lernen.

Grüße an deine Frau
Kerstin

Re: Der erste Auftritt mit Partnerin in der Öffentlichkeit

Verfasst: So 17. Jun 2012, 14:04
von Regina
Hallo Melanie,

vielen Dank für Deinen schönen Bericht.

Ist es nicht irgendwie komisch, wenn man zurückblickt nach so einem Tag bzw. Erlebnis, wie schwer man sich vorher tat als Frau gekleidet raus zu gehen? Ich stellte seinerzeit das gleiche fest. Alles nicht so schlimm. Sicher kann einem immer etwas unangenehmes widerfahren. Das kann einem aber auch als Mann passieren.
Melanie59 hat geschrieben:Sollten wir überrascht werden, nun, dann ist es eben Schicksal und dann stellt sich die Frage: muss man sich als Gast dann wirklich rechtfertigen?
Auch diese Einstellung zeigt, dass man sich verändert hat. Mir geht es auch so. Ich muss es nicht jedem auf die Nase binden. Wenn mich aber jemand sieht, erkennt und anspricht, dann stehe ich offen dazu. Was ist denn auch schlimmes dabei.

Liebe Grüße,
Regina