Melanie59 „ Ein Blick zurück und was wird folgen ...
Verfasst: Do 10. Mai 2012, 20:26
Hallo liebe FOREN-Mitglieder, wenn ihr dies lesen wollt müßt ihr schon etwas Zeit und Geduld aufbringen ..!! 
Dieser Beitrag könnte auch die Überschrift tragen:
Die Entwicklung vom Liebhaber des feinen Garns (Nylons u. FSH) hin zu Melanie.
Ein Blick zurück in den November 2010 — Seinerzeit Eingestellt im Strumpfhosenforum:
Von NULL auf 100 — Am Nachmittag en femme in die Fußgängerzone!
Wie ein lang gehegter Wunsch / Traum von mir am vergangenen Freitag in die Tat umgesetzt wurde ( X = 0 = heute, Nov. 2010) (Beispiel: Die Angabe X > - 30 bedeutet: vor mehr als 30 Jahren!)
Nachdem ich schon seit Jahrzehnten (X > - 30 Jahre) dem feinen Garn verfallen bin und in den letzten Jahren auch ab und an in Damenwäsche geschlüpft bin, habe ich nun den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Wie an anderer Stelle schon mehrfach berichtet und fotografisch dokumentiert, habe ich mich in der Vergangenheit ja schon in Damenkleidung nach draußen gewagt, allerdings stets nur in freier Natur abseits von Menschenansammlungen und Hals-aufwärts immer als Mann erkennbar (ungeschminkt und ohne Perücke!).
Aber wie auch an anderer Stelle in einem Thread im Forum schon festgestellt wurde, der Drang nach mehr und es auch mal ganz en femme in der Öffentlichkeit auszuprobieren, scheint auch mich nicht losgelassen zu haben.
Erst fängst DU an, heimlich FSH anzuziehen, nur mal kurz und nur für dich, um dieses Gefühl zu genießen (X > - 30).
Dann auch schon mal unter der Hose/Jeans - mit Tarnsocken versteht sich — und vielleicht auch beim Bummel durch die Stadt oder auf die Arbeit; aber immer schon im Vorfeld überlegend, könnte ich in eine kompromittierende Situation kommen (X -25).
Was passiert, wenn ich einen Unfall habe oder, ganz banal, beim Sitzen mein Hosenbein zu hoch rutscht und die Tarnsocken das "Unheil" nicht mehr verhindern können und den Blick auf meine feinbestrumpften Unterschenkel freigeben?!
Aber man wächst an den Herausforderungen, wird abgeklärter und lässt dann irgendwann mal die Tarnsocken weg, dann immer öfter (X - 20).
Dazwischen mit Sicherheit immer mal wieder Phasen, wo das Interesse daran nachlässt, sei
es aufgrund des Alters, oder das Verlangen danach ist nicht vorhanden, sei es des Eingehen einer partnerschaftlichen Beziehungen oder anderweitig - für den eigenen Lebenslauf - wichtigerer Prozesse und Entwicklungen.
Tja und im Laufe der Zeit und auch dank Internet und entsprechendem Forum wirst DU immer mutiger, möchtest immer seltener auf dieses faszinierende Kleidungsstück verzichten, probierst auch Feinstrümpfe, Nylons und vielleicht Damenunterwäsche (in erster Linie Slips) unter der Alltagskleidung aus (X - 15).
Das Beleuchten dieses Verhaltens in einer partnerschaftlichen Beziehung blende ich an dieser Stelle mal aus, da dies den Rahmen sprengen würde und auch in der entsprechenden Rubrik
unseres Forums (Strumpfhose.net) schon ausführlich thematisiert wurde.
Und so kommt es, dass sich die FSH für DICH vielleicht schon als "normales" Kleidungs-stück entpuppt, im Besonderen, wenn du in deiner gewohnten Umgebung / gegenüber der Partnerin und Familie darauf nicht mehr verzichten musst, da es dort toleriert oder gar akzeptiert wird. So verhält es sich zumindest bei mir (X -12). Damit wäre der Ein oder Andere hier vielleicht schon glücklich und zufrieden, was durchaus zu verstehen ist.
Aber tief im Innern ist da etwas, das mich / dich zu locken versucht, noch einen Schritt weiter zu gehen. Man(n) malt sich aus wie es denn wäre, mal ganz in Damenkleidung zu schlüpfen, träumt davon mal ein paar Stunden oder einen Tag ganz in die Frauenrolle eintauchen zu können ohne sich dabei auf den ersten Blick sofort als DWT / Crossdresser zu outen (X - 8 ).
Und peu a peu gibt man dem Gefühl nach, legt sich das ein oder andere Kleidungsstück zu, es folgen die ersten Damenschuhe / High Heels und es folgen bald erste Versuche, sich en femme gekleidet in der Wohnung auf ungewohntem Schuhwerk zu bewegen (X - 5).
Damit hat man(n) schon mal einige Monate zu tun, wird immer sicherer und "¦. dann kommt er wieder, der Teufel (?) in deinem Innern:
Wie sich das wohl anfühlt, in freier Natur mit Rock und FSH bekleidet, den Wind um die - dann frisch rasierten - feinbestrumpften Beine wehen zu lassen? Anfangs gibt man(n) sich noch mit der Vorstellung als solches zufrieden, erkundet dann vielleicht erste Örtlichkeiten, wo man das Ansinnen eventuell doch in die Tat umsetzen könnte, verwirft den Gedanken immer wieder, um dann irgendwann doch dem Drang nachzugeben. Und hat man einmal den Schritt gewagt und dies ohne negative Begleiterscheinungen, so gewinnt man an Sicherheit und genießt diese wenigen Minuten outdoor (X - 4)!
Als begeisterter Radfahrer nutze ich dann wenigstens die Chance, mein Radleroutfit mit entweder hautfarbenen dünnen FSH oder blickdichten schwarzen FSH zu kombinieren und genieße dann wenigstens für 1-2 Stunden dieses herrliche Gefühl an meinen feinbestrumpften Beinen. Auch dies toleriert meine Frau und ich starte in dem Outfit von der Terrasse unseres Hauses meine Radtouren, vorher prüfend, ob nicht gerade ein Nachbar in unmittelbarer Nähe ist ( X -2).
Nun dürfte für einen Großteil ähnlich veranlagter Lebewesen schon das Ende der Glückselig-keit erreicht sein bzw. umgekehrt dem Gros der lieben Mitmenschen dürfte es hier schon an dem nötigen Verständnis für ein solches Verhalten fehlen?!
Aber der Nachteil dieser ersten Outdoor-Erfahrungen ist eben:
MAN(N) ist als solcher schon auf die Ferne erkennbar und im Falle des Begegnens anderer Mitmenschen damit der Gefahr des ungewollten OUTING preisgegeben. Selbst wenn man(n) auf vermeintlich einsamen Wegen unterwegs ist (Wanderer, Radfahrer, Jäger usw.), der Teufel ist bekanntlich ein Eichhörnchen und wenn du jemanden triffst, dann ist es ausge-rechnet ein Nachbar, der mit seinem Hund auf Pilzsuche ist!!! Dann heißt es Deckung nehmen und hoffen, dass man nicht erkannt wurde.
Somit spinnen sich deine Gedanken darum, wie wäre das ggf. zu verhindern? Also ergeben sich nach reiflicher Abwägung der individuellen körperlichen Gegebenheiten, einer umfang-reichen Recherche hinsichtlich der Stylingmöglichkeiten Halsaufwärts (Haare / Schminken) und einer eingehenden Risikoanalyse nur zwei Wege:
1. Man(n) gibt sich mit dem Erreichten zufrieden "¦.!
2. Oder man(n) legt sich mangels eigener vorhandener Haarpracht eine Perücke zu und
übt sich im Schminken (bei Vollbart/Schnauzer wenig vielversprechend)!
Ich entschied mich nach reiflicher Überlegung für den zweiten Weg (X - 0,2 = 7 Wochen) Der Idealfall wäre eine Partnerin/Bekannte, die einem nun hier Hilfestellung geben kann.
Letzteres ist bei mir nicht gegeben, da ich mich mit dieser Neigung meiner Frau gegenüber nicht offenbart habe, also selbst ist der Mann!
Nachdem ich mir in einem Geschäft in Flensburg nach einigem durchprobieren erst eine langhaarige dunkelbraune Perücke zugelegt hatte, die dann aber am darauf folgenden Tag gegen eine dunkelblonde, etwas teurere Perücke umgetauscht wurde, habe ich mich ans Schminken gemacht. Nach zweimaligen Üben schwang ich mich dann in volle Montur und machte ich mit dem Selbstauslöser zu Hause einige Probe-Aufnahmen.
Das Ergebnis ist für einen selbst natürlich schwierig zu bewerten und die Frage, bist DU das da auf dem Foto oder würdest du DIE so im Vorübergehen für eine fremde Frau, altersgemäß gestylt und dezent geschminkt, durchgehen lassen. Ich denke, dies können nur Außenstehende und da wäre es für mich schon hilfreich, ein feedback zu erfahren. Aber ein komplettes Outing via Internet / durch ein Porträt-Foto im Forum kann und will ich nicht riskieren.
Aber ich fand das Ergebnis so schlecht nicht und machte mich mit Kleidung und sonstigen Utensilien bepackt mit dem Wagen auf in die weitere Umgebung, um einmal bei Tageslicht als Frau gestylt abseits der Zivilisation
ein paar Probeaufnahmen zu schießen.
Das Foto wurde von mir hier eingestellt und ich erhielt auch die erhofften Rückmeldungen.
So gestärkt riskierte ich dann auf der Rückfahrt bei einbrechender Dunkelheit (nach Geschäftsschluss) in einem 20 km entfernten kleinen Ort in unserem Kreis meine erste Outdoor-Erfahrung, komplett als Frau gekleidet. Allerdings nur vor der Schaufensterfront eines bereits geschlossenen Möbelmarktes flanierend und so gut wie kein Publikumsverkehr (3-4 Personen die mich in größerer Entfernung > 30 mtr passierten). Das ganze mag vielleicht 15 Minuten gedauert haben (X - 0,04 = 2 Wochen).
Nun fragt sich der geneigte Leser,
wenn er denn überhaupt bis hierhin durchgehalten hat,
wie die Überschrift zu diesem Thread zustand kam:
Der besagte Teufel in meinem Innern gab keine Ruh und ermunterte mich, nun auch den nächsten Schritt zu machen. Also bei Tage den Schritt als Frau gestylt in die Öffentlichkeit zu wagen.
So, nun könnte man(n) ja sagen, gut Ding will Weile haben und erstmal einen Spaziergang in
Feld Wald und Flur riskieren und die Reaktionen der einem dabei begegnenden Mitmenschen einfangen!
Aber nein, was macht der Kerl, nachdem er am Freitag sturmfreie Bude hat:
Duscht und rasiert sich, zieht Slip, FSH, formenden Body an, legt nach Tagescreme eine erste Schicht Make up auf, lackiert die Nägel und zieht anschliessend Herrenoberbekleidung an.
In die große Reisetasche wird Schminkzeug (einschl. Abschminkutensilien), Damenoberbe-kleidung, Perücke und Fotoapparat gepackt, dann in die neuen Damen-/Westernstiefel (Gr. 45 mit 5 cm Absatz) geschlüpft, Sonnenbrille auf und ab zum Wagen.
Es ist mittlerweile 1430Uhr, Ziel: ins Nachbarland Dänemark, die Fußgängerzone von Abenraa (ca. 40.000 Einwohner) und ca. 35km von Flensburg entfernt. Alles passt, das Wetter zeigt sich bereits den ganzen Tag (und das will in diesem November hier oben im Norden was heißen) von seiner sonnigen Seite.
Aber leider verdunkelt sich auf dem Weg dorthin der Himmel und der Wind nimmt zu, sieht sehr nach Regen aus. Oh nein, das darf doch nicht wahr sein, sollten alle Vorbereitungen für die Katz gewesen sein?! Würde ich noch mal so entschlossen sein wie heute, wenn ich jetzt unverrichteter Dinge zurückfahre?? Nein, jetzt ziehst du das durch. Einen freien Rastplatz vor Apenrade gesucht, fertig umziehen, künstliche Wimpern angelegt, Augenbrauen nachgezogen, etwas Bronze Puder und Lippenstift aufgelegt, Perücke auf, durchbürsten und ein letzter prüfender Blick in den Spiegel: OK jetzt in die City von Apenrade und einen kostenfreien Parkplatz in der Nähe der Fußgängerzone angefahren (dem Navi sei Dank!).
Nachdem ich eine Parklücke ergattert habe, es ist mittlerweile 1550Uhr, ein letzter prüfender Blick, tief durchatmen und aussteigen, Jacke an und Handtasche umgehängt, Fahrzeug verschließen und Schlüssel "¦ nein nicht in die Jackentasche, wozu hat FRAU denn eine Handtasche!
Ein weiterer dezenter (?) Blick rundum, hat jemand Notiz von dieser stattlichen Frau (jetzt mit Stiefel so um bei 188 cm, 90 kg) genommen? Ist zumindest nicht feststellbar. Also, auf geht"™s in die Fußgängerzone, die zu dieser Zeit am Freitag Nachmittag gut besucht ist. Zu Anfang halte ich den Kopf ziemlich gesenkt, bei entgegenkommenden Passanten wende ich mich zu Beginn - wo immer es geht - Richtung Schaufenster, verharre kurz und gehe dann weiter.
Aber nach zehn Minuten werde ich sicherer und gehe aufrecht durch die Geschäftsmeile und blicke nach weiteren 10-15 Minuten auch den ein oder anderen entgegenkommenden Passanten offen ins Gesicht. Auch vor den Auslagen bleibe ich neben anderen Betrachtern stehen und versuche Gesprächsfetzen aufzuschnappen / mögliche Reaktionen ob meiner Erscheinung festzustellen. Aber bis auf eine Bemerkung - auf deutsch — von einer jüngeren Frau zu ihrem Partner: "Hast du die gesehn "¦." konnte ich nichts weiter feststellen.
Und dann öffnete so gegen 1645 Uhr der Himmel die Schleusen, starker Wind kam auf und
die Fußgängerzone lichtete sich merklich. Bis dato hatte ich versucht, mit meiner Kamera ein paar Erinnerungsfotos von meinem Ausflug zu schießen, was in Anbetracht der Lichtverhält-nisse und ohne Aufsehen zu erregen gar nicht so einfach war. Leider lässt die Qualität der Aufnahmen etwas zu wünschen übrig, so dass ich nicht weiß, ob ich überhaupt Fotos hier in die Galerie einstellen soll?!
Als dann der Regen kam hatte ich das Problem, dass ich einen Schirm vergessen hatte und sich nun die Qualität meiner Kunsthaar-Perücke bemerkbar machte, ich sah nach einiger Zeit wohl wie ein begossener Pudel aus.
Ich versuchte unter den Markisen der einzelnen Schaufenster zwischen den Ständern mit der Ausstellungsware Schutz zu suchen, was mich aber nach mehreren Minuten des Verweilens für die Geschäftsinhaber verdächtig machte, ob ich mich denn eventuell an ihrer Ware unlauter bereichern wollte. Bei der einen Boutique kam ein junger Mann heraus und fing an die Kleiderständer durchzuzählen. Da es zu dem Zeitpunkt gerade stark regnete blieb ich unter der Markise stehen und wir wechselten mehrmals die Blicke, so ungefähr 3-4 m voneinander entfernt. Die Schaufenster waren hell erleuchtet und ich konnte seine Blicke dennoch nicht deuten: Misstrauisch ob einer möglichen Ladendiebin / was ist mit der Frau / ist das überhaupt ne Frau oder wie oder was "¦?
Na wie auch immer, ich sah dann doch zu, mich von diesem Unterstand zu verdrücken denn eine Überprüfung durch die dänische Polizei wollte ich, wenn auch unschuldig, nicht in diesem Outfit über mich ergehen lassen.
Vor H & M blieb ich dann stehen und dort hätte mich fast der Teufel geritten, als ich Überlegungen anstellte, den hell erleuchteten Laden zu betreten, in dem ca. 4-5 Verkäuferinnen zu sehen waren, aber nur zwei Kundinnen. Das ließ ich dann nach kurzer Überlegung dann doch bleiben, zumal es an der dänischen Sprache hapert, wobei hier im Grenzgebiet sprechen die Dänen wenigstens zu 80% deutsch.
Und was mir dann erst in der Stadt auffiel, ca. 50% waren Deutsche, die sich dort zum shoppen aufhielten und insofern wäre es auch nicht verwunderlich gewesen, dort auf Leute aus dem Flensburger Umland zu treffen.
Nachdem ich dann in der nun ziemlich menschenleeren Zone noch ein paar Fotos von mir — jetzt mit Blitz und damit umso mehr auffallend - geschossen hatte, begab ich mich zurück zu meinem Fahrzeug. Gegen 1730Uhr trat ich dann die Heimreise an.
Kurz vor der Grenze fuhr ich dann nochmals einen Parkplatz an, um mich abzuschminken (grob) und die Oberbekleidung zu wechseln.
Was mir erst im Nachhinein bewusst wurde, durch die wohl innere Aufregung konnte ich das Feeling in Frauenkleidung / als Frau gestylt gar nicht so richtig wahrnehmen. Was sich weder vor, bei dem Aufenthalt noch danach einstellte waren sexuelle Empfindungen. Ich weiß eigentlich gar nicht genau, wie ich das Erlebte einzuordnen habe. Kann momentan auch nicht sagen, ob ich ähnliches bald wiederholen möchte. Irgendwie alles kompliziert "¦..?!
_________________________________________________________________________________________
ENDE DES BERICHTES aus dem November 2010, eingestellt in meinem anderen Forum!
Tja, dies ein Blick zurück "¦
und welche Entwicklung das Ganze nunmehr genommen hat könnt ihr ja hier in diesem unserem Forum unter Beiträge von Melanie59 nachlesen (z.B. die Offenbarung — und was danach folgte). Angemeldet habe ich mich hier im September 2011 und dann folgte kurz darauf das Outing gegenüber meiner Frau im Dezember letzten Jahres!!
Habe diesen persönlichen Bericht (eigentlich ein Lebenslauf hin zur Entwicklung von Melanie) hier eingestellt und denke, dass er etwas mehr Aufschluss über die eigene Entwicklung und Psyche liefert und verdeutlicht, dass es nicht in meinem Bestreben liegt, ganz in die Rolle des anderen Geschlechts zu wechseln.
Ich bin und bleibe ein Mann, der ab und an, gerne auch öfter, in die Kleidung und Rolle einer Frau schlüpft, dabei aber nach wie vor dem weiblichen Geschlecht zugewandt und meiner geliebten Frau treu ergeben bleibt.
Gleichwohl ist es mein Bestreben in der Rolle als Frau möglichst perfekt aber dennoch natürlich und dem Alter angemessen rüber zu kommen und eigentlich auch nicht gleich von meinem Gegenüber auf den ersten Blick als Mann in Frauenkleidung entlarvt zu werden.
Und ja, mit dem Umstylen en femme findet wohl auch innerlich eine Wandlung statt (glaube ich zumindest, da bis dato selten bis keine Gelegenheit dazu war), die hier schwer zu beschreiben ist und die ich erst noch näher erkunden muss?!
Mal sehen, erste Gelegenheit zur Erkundung wird sich in Kürze bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub Ende nächster Woche wohl ergeben, wenn meine Frau mit mir und Melanie unterwegs ist und wir dann auch gemeinsame Unternehmungen planen.
Ich werde dann — ähnlich wie Anja in ihrem Tagebuch, allerdings erst nach dem Urlaub — darüber berichten.
So, ich hoffe ich habe niemanden gelangweilt, würde mich über jegliche Resonanz freuen und wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende,
ganz liebe Grüße Melanie59
Dieser Beitrag könnte auch die Überschrift tragen:
Die Entwicklung vom Liebhaber des feinen Garns (Nylons u. FSH) hin zu Melanie.
Ein Blick zurück in den November 2010 — Seinerzeit Eingestellt im Strumpfhosenforum:
Von NULL auf 100 — Am Nachmittag en femme in die Fußgängerzone!
Wie ein lang gehegter Wunsch / Traum von mir am vergangenen Freitag in die Tat umgesetzt wurde ( X = 0 = heute, Nov. 2010) (Beispiel: Die Angabe X > - 30 bedeutet: vor mehr als 30 Jahren!)
Nachdem ich schon seit Jahrzehnten (X > - 30 Jahre) dem feinen Garn verfallen bin und in den letzten Jahren auch ab und an in Damenwäsche geschlüpft bin, habe ich nun den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Wie an anderer Stelle schon mehrfach berichtet und fotografisch dokumentiert, habe ich mich in der Vergangenheit ja schon in Damenkleidung nach draußen gewagt, allerdings stets nur in freier Natur abseits von Menschenansammlungen und Hals-aufwärts immer als Mann erkennbar (ungeschminkt und ohne Perücke!).
Aber wie auch an anderer Stelle in einem Thread im Forum schon festgestellt wurde, der Drang nach mehr und es auch mal ganz en femme in der Öffentlichkeit auszuprobieren, scheint auch mich nicht losgelassen zu haben.
Erst fängst DU an, heimlich FSH anzuziehen, nur mal kurz und nur für dich, um dieses Gefühl zu genießen (X > - 30).
Dann auch schon mal unter der Hose/Jeans - mit Tarnsocken versteht sich — und vielleicht auch beim Bummel durch die Stadt oder auf die Arbeit; aber immer schon im Vorfeld überlegend, könnte ich in eine kompromittierende Situation kommen (X -25).
Was passiert, wenn ich einen Unfall habe oder, ganz banal, beim Sitzen mein Hosenbein zu hoch rutscht und die Tarnsocken das "Unheil" nicht mehr verhindern können und den Blick auf meine feinbestrumpften Unterschenkel freigeben?!
Aber man wächst an den Herausforderungen, wird abgeklärter und lässt dann irgendwann mal die Tarnsocken weg, dann immer öfter (X - 20).
Dazwischen mit Sicherheit immer mal wieder Phasen, wo das Interesse daran nachlässt, sei
es aufgrund des Alters, oder das Verlangen danach ist nicht vorhanden, sei es des Eingehen einer partnerschaftlichen Beziehungen oder anderweitig - für den eigenen Lebenslauf - wichtigerer Prozesse und Entwicklungen.
Tja und im Laufe der Zeit und auch dank Internet und entsprechendem Forum wirst DU immer mutiger, möchtest immer seltener auf dieses faszinierende Kleidungsstück verzichten, probierst auch Feinstrümpfe, Nylons und vielleicht Damenunterwäsche (in erster Linie Slips) unter der Alltagskleidung aus (X - 15).
Das Beleuchten dieses Verhaltens in einer partnerschaftlichen Beziehung blende ich an dieser Stelle mal aus, da dies den Rahmen sprengen würde und auch in der entsprechenden Rubrik
unseres Forums (Strumpfhose.net) schon ausführlich thematisiert wurde.
Und so kommt es, dass sich die FSH für DICH vielleicht schon als "normales" Kleidungs-stück entpuppt, im Besonderen, wenn du in deiner gewohnten Umgebung / gegenüber der Partnerin und Familie darauf nicht mehr verzichten musst, da es dort toleriert oder gar akzeptiert wird. So verhält es sich zumindest bei mir (X -12). Damit wäre der Ein oder Andere hier vielleicht schon glücklich und zufrieden, was durchaus zu verstehen ist.
Aber tief im Innern ist da etwas, das mich / dich zu locken versucht, noch einen Schritt weiter zu gehen. Man(n) malt sich aus wie es denn wäre, mal ganz in Damenkleidung zu schlüpfen, träumt davon mal ein paar Stunden oder einen Tag ganz in die Frauenrolle eintauchen zu können ohne sich dabei auf den ersten Blick sofort als DWT / Crossdresser zu outen (X - 8 ).
Und peu a peu gibt man dem Gefühl nach, legt sich das ein oder andere Kleidungsstück zu, es folgen die ersten Damenschuhe / High Heels und es folgen bald erste Versuche, sich en femme gekleidet in der Wohnung auf ungewohntem Schuhwerk zu bewegen (X - 5).
Damit hat man(n) schon mal einige Monate zu tun, wird immer sicherer und "¦. dann kommt er wieder, der Teufel (?) in deinem Innern:
Wie sich das wohl anfühlt, in freier Natur mit Rock und FSH bekleidet, den Wind um die - dann frisch rasierten - feinbestrumpften Beine wehen zu lassen? Anfangs gibt man(n) sich noch mit der Vorstellung als solches zufrieden, erkundet dann vielleicht erste Örtlichkeiten, wo man das Ansinnen eventuell doch in die Tat umsetzen könnte, verwirft den Gedanken immer wieder, um dann irgendwann doch dem Drang nachzugeben. Und hat man einmal den Schritt gewagt und dies ohne negative Begleiterscheinungen, so gewinnt man an Sicherheit und genießt diese wenigen Minuten outdoor (X - 4)!
Als begeisterter Radfahrer nutze ich dann wenigstens die Chance, mein Radleroutfit mit entweder hautfarbenen dünnen FSH oder blickdichten schwarzen FSH zu kombinieren und genieße dann wenigstens für 1-2 Stunden dieses herrliche Gefühl an meinen feinbestrumpften Beinen. Auch dies toleriert meine Frau und ich starte in dem Outfit von der Terrasse unseres Hauses meine Radtouren, vorher prüfend, ob nicht gerade ein Nachbar in unmittelbarer Nähe ist ( X -2).
Nun dürfte für einen Großteil ähnlich veranlagter Lebewesen schon das Ende der Glückselig-keit erreicht sein bzw. umgekehrt dem Gros der lieben Mitmenschen dürfte es hier schon an dem nötigen Verständnis für ein solches Verhalten fehlen?!
Aber der Nachteil dieser ersten Outdoor-Erfahrungen ist eben:
MAN(N) ist als solcher schon auf die Ferne erkennbar und im Falle des Begegnens anderer Mitmenschen damit der Gefahr des ungewollten OUTING preisgegeben. Selbst wenn man(n) auf vermeintlich einsamen Wegen unterwegs ist (Wanderer, Radfahrer, Jäger usw.), der Teufel ist bekanntlich ein Eichhörnchen und wenn du jemanden triffst, dann ist es ausge-rechnet ein Nachbar, der mit seinem Hund auf Pilzsuche ist!!! Dann heißt es Deckung nehmen und hoffen, dass man nicht erkannt wurde.
Somit spinnen sich deine Gedanken darum, wie wäre das ggf. zu verhindern? Also ergeben sich nach reiflicher Abwägung der individuellen körperlichen Gegebenheiten, einer umfang-reichen Recherche hinsichtlich der Stylingmöglichkeiten Halsaufwärts (Haare / Schminken) und einer eingehenden Risikoanalyse nur zwei Wege:
1. Man(n) gibt sich mit dem Erreichten zufrieden "¦.!
2. Oder man(n) legt sich mangels eigener vorhandener Haarpracht eine Perücke zu und
übt sich im Schminken (bei Vollbart/Schnauzer wenig vielversprechend)!
Ich entschied mich nach reiflicher Überlegung für den zweiten Weg (X - 0,2 = 7 Wochen) Der Idealfall wäre eine Partnerin/Bekannte, die einem nun hier Hilfestellung geben kann.
Letzteres ist bei mir nicht gegeben, da ich mich mit dieser Neigung meiner Frau gegenüber nicht offenbart habe, also selbst ist der Mann!
Nachdem ich mir in einem Geschäft in Flensburg nach einigem durchprobieren erst eine langhaarige dunkelbraune Perücke zugelegt hatte, die dann aber am darauf folgenden Tag gegen eine dunkelblonde, etwas teurere Perücke umgetauscht wurde, habe ich mich ans Schminken gemacht. Nach zweimaligen Üben schwang ich mich dann in volle Montur und machte ich mit dem Selbstauslöser zu Hause einige Probe-Aufnahmen.
Das Ergebnis ist für einen selbst natürlich schwierig zu bewerten und die Frage, bist DU das da auf dem Foto oder würdest du DIE so im Vorübergehen für eine fremde Frau, altersgemäß gestylt und dezent geschminkt, durchgehen lassen. Ich denke, dies können nur Außenstehende und da wäre es für mich schon hilfreich, ein feedback zu erfahren. Aber ein komplettes Outing via Internet / durch ein Porträt-Foto im Forum kann und will ich nicht riskieren.
Aber ich fand das Ergebnis so schlecht nicht und machte mich mit Kleidung und sonstigen Utensilien bepackt mit dem Wagen auf in die weitere Umgebung, um einmal bei Tageslicht als Frau gestylt abseits der Zivilisation
Das Foto wurde von mir hier eingestellt und ich erhielt auch die erhofften Rückmeldungen.
So gestärkt riskierte ich dann auf der Rückfahrt bei einbrechender Dunkelheit (nach Geschäftsschluss) in einem 20 km entfernten kleinen Ort in unserem Kreis meine erste Outdoor-Erfahrung, komplett als Frau gekleidet. Allerdings nur vor der Schaufensterfront eines bereits geschlossenen Möbelmarktes flanierend und so gut wie kein Publikumsverkehr (3-4 Personen die mich in größerer Entfernung > 30 mtr passierten). Das ganze mag vielleicht 15 Minuten gedauert haben (X - 0,04 = 2 Wochen).
Nun fragt sich der geneigte Leser,
wenn er denn überhaupt bis hierhin durchgehalten hat,
wie die Überschrift zu diesem Thread zustand kam:
Der besagte Teufel in meinem Innern gab keine Ruh und ermunterte mich, nun auch den nächsten Schritt zu machen. Also bei Tage den Schritt als Frau gestylt in die Öffentlichkeit zu wagen.
So, nun könnte man(n) ja sagen, gut Ding will Weile haben und erstmal einen Spaziergang in
Feld Wald und Flur riskieren und die Reaktionen der einem dabei begegnenden Mitmenschen einfangen!
Aber nein, was macht der Kerl, nachdem er am Freitag sturmfreie Bude hat:
Duscht und rasiert sich, zieht Slip, FSH, formenden Body an, legt nach Tagescreme eine erste Schicht Make up auf, lackiert die Nägel und zieht anschliessend Herrenoberbekleidung an.
In die große Reisetasche wird Schminkzeug (einschl. Abschminkutensilien), Damenoberbe-kleidung, Perücke und Fotoapparat gepackt, dann in die neuen Damen-/Westernstiefel (Gr. 45 mit 5 cm Absatz) geschlüpft, Sonnenbrille auf und ab zum Wagen.
Es ist mittlerweile 1430Uhr, Ziel: ins Nachbarland Dänemark, die Fußgängerzone von Abenraa (ca. 40.000 Einwohner) und ca. 35km von Flensburg entfernt. Alles passt, das Wetter zeigt sich bereits den ganzen Tag (und das will in diesem November hier oben im Norden was heißen) von seiner sonnigen Seite.
Aber leider verdunkelt sich auf dem Weg dorthin der Himmel und der Wind nimmt zu, sieht sehr nach Regen aus. Oh nein, das darf doch nicht wahr sein, sollten alle Vorbereitungen für die Katz gewesen sein?! Würde ich noch mal so entschlossen sein wie heute, wenn ich jetzt unverrichteter Dinge zurückfahre?? Nein, jetzt ziehst du das durch. Einen freien Rastplatz vor Apenrade gesucht, fertig umziehen, künstliche Wimpern angelegt, Augenbrauen nachgezogen, etwas Bronze Puder und Lippenstift aufgelegt, Perücke auf, durchbürsten und ein letzter prüfender Blick in den Spiegel: OK jetzt in die City von Apenrade und einen kostenfreien Parkplatz in der Nähe der Fußgängerzone angefahren (dem Navi sei Dank!).
Nachdem ich eine Parklücke ergattert habe, es ist mittlerweile 1550Uhr, ein letzter prüfender Blick, tief durchatmen und aussteigen, Jacke an und Handtasche umgehängt, Fahrzeug verschließen und Schlüssel "¦ nein nicht in die Jackentasche, wozu hat FRAU denn eine Handtasche!
Ein weiterer dezenter (?) Blick rundum, hat jemand Notiz von dieser stattlichen Frau (jetzt mit Stiefel so um bei 188 cm, 90 kg) genommen? Ist zumindest nicht feststellbar. Also, auf geht"™s in die Fußgängerzone, die zu dieser Zeit am Freitag Nachmittag gut besucht ist. Zu Anfang halte ich den Kopf ziemlich gesenkt, bei entgegenkommenden Passanten wende ich mich zu Beginn - wo immer es geht - Richtung Schaufenster, verharre kurz und gehe dann weiter.
Aber nach zehn Minuten werde ich sicherer und gehe aufrecht durch die Geschäftsmeile und blicke nach weiteren 10-15 Minuten auch den ein oder anderen entgegenkommenden Passanten offen ins Gesicht. Auch vor den Auslagen bleibe ich neben anderen Betrachtern stehen und versuche Gesprächsfetzen aufzuschnappen / mögliche Reaktionen ob meiner Erscheinung festzustellen. Aber bis auf eine Bemerkung - auf deutsch — von einer jüngeren Frau zu ihrem Partner: "Hast du die gesehn "¦." konnte ich nichts weiter feststellen.
Und dann öffnete so gegen 1645 Uhr der Himmel die Schleusen, starker Wind kam auf und
die Fußgängerzone lichtete sich merklich. Bis dato hatte ich versucht, mit meiner Kamera ein paar Erinnerungsfotos von meinem Ausflug zu schießen, was in Anbetracht der Lichtverhält-nisse und ohne Aufsehen zu erregen gar nicht so einfach war. Leider lässt die Qualität der Aufnahmen etwas zu wünschen übrig, so dass ich nicht weiß, ob ich überhaupt Fotos hier in die Galerie einstellen soll?!
Als dann der Regen kam hatte ich das Problem, dass ich einen Schirm vergessen hatte und sich nun die Qualität meiner Kunsthaar-Perücke bemerkbar machte, ich sah nach einiger Zeit wohl wie ein begossener Pudel aus.
Ich versuchte unter den Markisen der einzelnen Schaufenster zwischen den Ständern mit der Ausstellungsware Schutz zu suchen, was mich aber nach mehreren Minuten des Verweilens für die Geschäftsinhaber verdächtig machte, ob ich mich denn eventuell an ihrer Ware unlauter bereichern wollte. Bei der einen Boutique kam ein junger Mann heraus und fing an die Kleiderständer durchzuzählen. Da es zu dem Zeitpunkt gerade stark regnete blieb ich unter der Markise stehen und wir wechselten mehrmals die Blicke, so ungefähr 3-4 m voneinander entfernt. Die Schaufenster waren hell erleuchtet und ich konnte seine Blicke dennoch nicht deuten: Misstrauisch ob einer möglichen Ladendiebin / was ist mit der Frau / ist das überhaupt ne Frau oder wie oder was "¦?
Na wie auch immer, ich sah dann doch zu, mich von diesem Unterstand zu verdrücken denn eine Überprüfung durch die dänische Polizei wollte ich, wenn auch unschuldig, nicht in diesem Outfit über mich ergehen lassen.
Vor H & M blieb ich dann stehen und dort hätte mich fast der Teufel geritten, als ich Überlegungen anstellte, den hell erleuchteten Laden zu betreten, in dem ca. 4-5 Verkäuferinnen zu sehen waren, aber nur zwei Kundinnen. Das ließ ich dann nach kurzer Überlegung dann doch bleiben, zumal es an der dänischen Sprache hapert, wobei hier im Grenzgebiet sprechen die Dänen wenigstens zu 80% deutsch.
Und was mir dann erst in der Stadt auffiel, ca. 50% waren Deutsche, die sich dort zum shoppen aufhielten und insofern wäre es auch nicht verwunderlich gewesen, dort auf Leute aus dem Flensburger Umland zu treffen.
Nachdem ich dann in der nun ziemlich menschenleeren Zone noch ein paar Fotos von mir — jetzt mit Blitz und damit umso mehr auffallend - geschossen hatte, begab ich mich zurück zu meinem Fahrzeug. Gegen 1730Uhr trat ich dann die Heimreise an.
Kurz vor der Grenze fuhr ich dann nochmals einen Parkplatz an, um mich abzuschminken (grob) und die Oberbekleidung zu wechseln.
Was mir erst im Nachhinein bewusst wurde, durch die wohl innere Aufregung konnte ich das Feeling in Frauenkleidung / als Frau gestylt gar nicht so richtig wahrnehmen. Was sich weder vor, bei dem Aufenthalt noch danach einstellte waren sexuelle Empfindungen. Ich weiß eigentlich gar nicht genau, wie ich das Erlebte einzuordnen habe. Kann momentan auch nicht sagen, ob ich ähnliches bald wiederholen möchte. Irgendwie alles kompliziert "¦..?!
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ENDE DES BERICHTES aus dem November 2010, eingestellt in meinem anderen Forum!
Tja, dies ein Blick zurück "¦
und welche Entwicklung das Ganze nunmehr genommen hat könnt ihr ja hier in diesem unserem Forum unter Beiträge von Melanie59 nachlesen (z.B. die Offenbarung — und was danach folgte). Angemeldet habe ich mich hier im September 2011 und dann folgte kurz darauf das Outing gegenüber meiner Frau im Dezember letzten Jahres!!
Habe diesen persönlichen Bericht (eigentlich ein Lebenslauf hin zur Entwicklung von Melanie) hier eingestellt und denke, dass er etwas mehr Aufschluss über die eigene Entwicklung und Psyche liefert und verdeutlicht, dass es nicht in meinem Bestreben liegt, ganz in die Rolle des anderen Geschlechts zu wechseln.
Ich bin und bleibe ein Mann, der ab und an, gerne auch öfter, in die Kleidung und Rolle einer Frau schlüpft, dabei aber nach wie vor dem weiblichen Geschlecht zugewandt und meiner geliebten Frau treu ergeben bleibt.
Gleichwohl ist es mein Bestreben in der Rolle als Frau möglichst perfekt aber dennoch natürlich und dem Alter angemessen rüber zu kommen und eigentlich auch nicht gleich von meinem Gegenüber auf den ersten Blick als Mann in Frauenkleidung entlarvt zu werden.
Und ja, mit dem Umstylen en femme findet wohl auch innerlich eine Wandlung statt (glaube ich zumindest, da bis dato selten bis keine Gelegenheit dazu war), die hier schwer zu beschreiben ist und die ich erst noch näher erkunden muss?!
Mal sehen, erste Gelegenheit zur Erkundung wird sich in Kürze bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub Ende nächster Woche wohl ergeben, wenn meine Frau mit mir und Melanie unterwegs ist und wir dann auch gemeinsame Unternehmungen planen.
Ich werde dann — ähnlich wie Anja in ihrem Tagebuch, allerdings erst nach dem Urlaub — darüber berichten.
So, ich hoffe ich habe niemanden gelangweilt, würde mich über jegliche Resonanz freuen und wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende,
ganz liebe Grüße Melanie59