Linksfraktion verlangt Abschaffung der Praxisgebühr
Verfasst: Mi 21. Mär 2012, 19:52
Linksfraktion verlangt Abschaffung der Praxisgebühr
Gesundheit/Antrag
Die Fraktion Die Linke fordert, die Praxisgebühr abzuschaffen. In einem Antrag (17/9031), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestages steht, schreiben die Abgeordneten, die mit der Einführung der Praxisgebühr im Jahr 2004 verfolgten Ziele seien nicht erreicht worden. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass vor allem Geringverdienende "auf Arztbesuche, auch auf notwendige" verzichteten, heißt es in dem Antrag. Dies könne zur Verschleppung von Krankheiten, zu negativen Folgen für die Gesundheit und auch zu Zusatzkosten führen. Zudem sei die Erhebung der Gebühr bürokratisch aufwendig. Die hierfür verwendete Zeit stehe nicht zur Versorgung der Patienten zur Verfügung, schreibt die Linksfraktion. Weiter heißt es in der Vorlage, zwar erbringe die Praxisgebühr derzeit ein Volumen von etwa 1,9 Milliarden Euro pro Jahr. "Im Verhältnis zu den gesamten Einnahmen des Gesundheitsfonds in Höhe von 185,7 Milliarden Euro ist das ein geringer Finanzierungsbeitrag von rund ein Prozent, der aber einseitig die Patientinnen und Patienten belastet", schreibt Die Linke weiter.
Gesundheit/Antrag
Die Fraktion Die Linke fordert, die Praxisgebühr abzuschaffen. In einem Antrag (17/9031), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestages steht, schreiben die Abgeordneten, die mit der Einführung der Praxisgebühr im Jahr 2004 verfolgten Ziele seien nicht erreicht worden. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass vor allem Geringverdienende "auf Arztbesuche, auch auf notwendige" verzichteten, heißt es in dem Antrag. Dies könne zur Verschleppung von Krankheiten, zu negativen Folgen für die Gesundheit und auch zu Zusatzkosten führen. Zudem sei die Erhebung der Gebühr bürokratisch aufwendig. Die hierfür verwendete Zeit stehe nicht zur Versorgung der Patienten zur Verfügung, schreibt die Linksfraktion. Weiter heißt es in der Vorlage, zwar erbringe die Praxisgebühr derzeit ein Volumen von etwa 1,9 Milliarden Euro pro Jahr. "Im Verhältnis zu den gesamten Einnahmen des Gesundheitsfonds in Höhe von 185,7 Milliarden Euro ist das ein geringer Finanzierungsbeitrag von rund ein Prozent, der aber einseitig die Patientinnen und Patienten belastet", schreibt Die Linke weiter.