Christiane, mein schöner, steiniger Weg
Verfasst: Mi 7. Mär 2012, 04:21
Hallo Ihr Lieben,
es stand der nunmehr 8.Termin bei meiner Therapeutin an. Da ich das wieder mit einem, von mir ein wenig gesteuerten Geschäftstermin verbinden konnte, hatte ich eine Hotel- Übernachtung geplant.
Es sollte natürlich wieder als Christiane sein.
Positive Erfahrungen dazu konnte ich bereits das letzte Mal sammeln.
Ich wollte allerdings im gleichen Hotel übernachten, in dem ich bisher oft mit meinem Vornamen ohne "e" abgestiegen bin. Das liegt in der Nähe meiner Thera, deshalb wollte ich kein anderes Hotel suchen.
Noch vor einem Monat wäre das für mich undenkbar gewesen aber jetzt bin ich in Sachen Selbstbewußtsein sehr viel weiter. Es hat sich auch in den letzten Wochen viel getan, mein ganzes Privatleben wurde umgekrempelt, so dass solche "Kleinigkeiten" kaum ins Gewicht fallen.
Das Zimmer hatte ich telefonisch auf meinen, dem Hotelpersonal bekannten Namen bestellt.
Dann der Weg zur Rezeption, Guten Tag, ich hatte ein Zimmer reserviert- auf welchen Namen bitte? Ich sagte meinen Namen, die Dame an der Rezeption, stutzte- ach Sie sind das, jetzt bringen Sie mich doch etwas durcheinander.
Sind Sie jetzt verkleidet oder waren Sie es vorher? Diese Frage kann ich ihnen nicht eindeutig beantworten, nur so viel- zukünftig werden Sie mich nicht mehr anders sehen.
Na dann alles Gute und einen angenehmen Aufenthalt Frau D"¦
Nach nochmaligem leichten schminken ging ich dann wieder als Frau in das Hotel- Restaurant.
Auch hier war ich als Mann gut bekannt, ich war schon viele Male hier.
Allerdings habe ich mich hier nicht zu erkennen gegeben und es gab keine
diesbezügliche Reaktion vom Kellner oder den Gästen, alles freundlich und zuvorkommend.
Dann wurde ich aber doch noch geoutet, die Dame an der Rezeption schickte mir über den Kellner ein Glas Sekt — "mit allen guten Wünschen für mein neues Leben". Damit kannte natürlich auch der Kellner mein kleines Geheimnis, wenn er es nicht bereits vorher gemerkt hat.
Nach einer angenehmen Nacht in meinem neuen Seiden- Nachthemd —
frühstücken im Hotel, hier war ich scheinbar bereits als Frau angekündigt, wahrscheinlich war ich allgemeines Gesprächs- Thema der Angestellten.
Ich wurde als Frau D"¦ begrüßt — sehr freundlich und nett.
Der Gesamteindruck, den Hotelangestellten war es völlig egal ob ich Frau oder Mann bin. Ich erlebte nur pure Freundlichkeit, ich glaube sogar mehr als sonst.
Nach dem Frühstück bin ich dann zur Therapeutin gefahren.
Was soll ich sagen- alles wie immer, nur eine kleine Andeutung, das doch viele Dinge auf TS hindeuten. Ich sollte doch die Arzt- Termine angehen, das habe ich bisher, trotz Aufforderung der Thera noch nicht getan.
Obwohl ich in dieser Sache schon lange die Meinung meiner Therapeutin wissen wollte, hat mich
die plötzliche Ankündigung wie ein unerwarteter Schlag getroffen. Die Erkenntnis bedeutet, wenn es sich so bestätigen sollte, nun doch das sichere Ende meiner langjährigen Ehe— meine Frau liebe ich trotz der unschönen Dinge der letzten Wochen noch immer"¦
Ich bekam fast einen Nervenzusammenbruch und versuchte deshalb meinen Geschäfts- Termin abzusagen, es gelang mir aber nicht, ich hatte nur mit dem Anrufbeantworter meines Auftraggebers Verbindung.
Nachdem ich eine lange Zeit nur so im Auto gesessen habe, bin ich doch noch, immerhin en Femme zu meinem Geschäftstermin gefahren- ca 200 km, die Ablenkung tat mir gut, obwohl ich dauernd mit den Tränen zu kämpfen hatte.
Dann mußte ich mich allerdings vorher noch umziehen. Besonders schwierig war im Auto das abschminken, es ist gar nicht so einfach alle Spuren zu beseitigen.
In der Aufregung hätte ich beinahe vergessen den dunklen Lack von meinen Fingernägeln zu entfernen.
Bei der Beratung schaute die Sekretärin meines Auftraggebers oft zu mir und lächelte. Ich bekam einen roten Kopf als mir schlagartig klar wurde warum- ich hatte vergessen meine gemusterten Strümpfe mit Socken zu tarnen.
Der Hotelbesuch- dauerhaft als Frau- war wieder eine wunderschöne Erfahrung- so etwas streut immer unbeschreiblich viele Glückshormone aus. Ich bin dann glücklich und fühle mich unendlich wohl.
Die Ankündigung meiner Therapeutin aber macht mir Angst, obwohl ich es seit Jahren vermutet habe- wenn sich das sicher bestätigen sollte — wird wieder einmal alles anders. Beeinflussen kann ich es ohnehin nicht.
Ist es nun "Fluch oder Segen" ? Ich weiß es nicht"¦
Liebe Grüße
Christiane
es stand der nunmehr 8.Termin bei meiner Therapeutin an. Da ich das wieder mit einem, von mir ein wenig gesteuerten Geschäftstermin verbinden konnte, hatte ich eine Hotel- Übernachtung geplant.
Es sollte natürlich wieder als Christiane sein.
Positive Erfahrungen dazu konnte ich bereits das letzte Mal sammeln.
Ich wollte allerdings im gleichen Hotel übernachten, in dem ich bisher oft mit meinem Vornamen ohne "e" abgestiegen bin. Das liegt in der Nähe meiner Thera, deshalb wollte ich kein anderes Hotel suchen.
Noch vor einem Monat wäre das für mich undenkbar gewesen aber jetzt bin ich in Sachen Selbstbewußtsein sehr viel weiter. Es hat sich auch in den letzten Wochen viel getan, mein ganzes Privatleben wurde umgekrempelt, so dass solche "Kleinigkeiten" kaum ins Gewicht fallen.
Das Zimmer hatte ich telefonisch auf meinen, dem Hotelpersonal bekannten Namen bestellt.
Dann der Weg zur Rezeption, Guten Tag, ich hatte ein Zimmer reserviert- auf welchen Namen bitte? Ich sagte meinen Namen, die Dame an der Rezeption, stutzte- ach Sie sind das, jetzt bringen Sie mich doch etwas durcheinander.
Sind Sie jetzt verkleidet oder waren Sie es vorher? Diese Frage kann ich ihnen nicht eindeutig beantworten, nur so viel- zukünftig werden Sie mich nicht mehr anders sehen.
Na dann alles Gute und einen angenehmen Aufenthalt Frau D"¦
Nach nochmaligem leichten schminken ging ich dann wieder als Frau in das Hotel- Restaurant.
Auch hier war ich als Mann gut bekannt, ich war schon viele Male hier.
Allerdings habe ich mich hier nicht zu erkennen gegeben und es gab keine
diesbezügliche Reaktion vom Kellner oder den Gästen, alles freundlich und zuvorkommend.
Dann wurde ich aber doch noch geoutet, die Dame an der Rezeption schickte mir über den Kellner ein Glas Sekt — "mit allen guten Wünschen für mein neues Leben". Damit kannte natürlich auch der Kellner mein kleines Geheimnis, wenn er es nicht bereits vorher gemerkt hat.
Nach einer angenehmen Nacht in meinem neuen Seiden- Nachthemd —
frühstücken im Hotel, hier war ich scheinbar bereits als Frau angekündigt, wahrscheinlich war ich allgemeines Gesprächs- Thema der Angestellten.
Ich wurde als Frau D"¦ begrüßt — sehr freundlich und nett.
Der Gesamteindruck, den Hotelangestellten war es völlig egal ob ich Frau oder Mann bin. Ich erlebte nur pure Freundlichkeit, ich glaube sogar mehr als sonst.
Nach dem Frühstück bin ich dann zur Therapeutin gefahren.
Was soll ich sagen- alles wie immer, nur eine kleine Andeutung, das doch viele Dinge auf TS hindeuten. Ich sollte doch die Arzt- Termine angehen, das habe ich bisher, trotz Aufforderung der Thera noch nicht getan.
Obwohl ich in dieser Sache schon lange die Meinung meiner Therapeutin wissen wollte, hat mich
die plötzliche Ankündigung wie ein unerwarteter Schlag getroffen. Die Erkenntnis bedeutet, wenn es sich so bestätigen sollte, nun doch das sichere Ende meiner langjährigen Ehe— meine Frau liebe ich trotz der unschönen Dinge der letzten Wochen noch immer"¦
Ich bekam fast einen Nervenzusammenbruch und versuchte deshalb meinen Geschäfts- Termin abzusagen, es gelang mir aber nicht, ich hatte nur mit dem Anrufbeantworter meines Auftraggebers Verbindung.
Nachdem ich eine lange Zeit nur so im Auto gesessen habe, bin ich doch noch, immerhin en Femme zu meinem Geschäftstermin gefahren- ca 200 km, die Ablenkung tat mir gut, obwohl ich dauernd mit den Tränen zu kämpfen hatte.
Dann mußte ich mich allerdings vorher noch umziehen. Besonders schwierig war im Auto das abschminken, es ist gar nicht so einfach alle Spuren zu beseitigen.
In der Aufregung hätte ich beinahe vergessen den dunklen Lack von meinen Fingernägeln zu entfernen.
Bei der Beratung schaute die Sekretärin meines Auftraggebers oft zu mir und lächelte. Ich bekam einen roten Kopf als mir schlagartig klar wurde warum- ich hatte vergessen meine gemusterten Strümpfe mit Socken zu tarnen.
Der Hotelbesuch- dauerhaft als Frau- war wieder eine wunderschöne Erfahrung- so etwas streut immer unbeschreiblich viele Glückshormone aus. Ich bin dann glücklich und fühle mich unendlich wohl.
Die Ankündigung meiner Therapeutin aber macht mir Angst, obwohl ich es seit Jahren vermutet habe- wenn sich das sicher bestätigen sollte — wird wieder einmal alles anders. Beeinflussen kann ich es ohnehin nicht.
Ist es nun "Fluch oder Segen" ? Ich weiß es nicht"¦
Liebe Grüße
Christiane