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Berlinale 2012 „ Srdjan Dragojevics "Parada"

Verfasst: Di 14. Feb 2012, 07:52
von Anne-Mette
Die TAZ stellt die Frage:

Kann man über Homophobie und Nationalismus in Serbien eine Komödie machen?
In "Parada" versucht Regisseur Srdjan Dragojevic Unterhaltung als Therapie

Weiter unten hießt es im Text:

"Parada" ist kein Film für liberal denkende Menschen, sondern für Homophobe. Diese Leute erreicht man nicht mit einem hermetischen Kunstfilm, sondern mit Unterhaltung. Ich bin ein ausgebildeter Psychotherapeut und betrachte meine Filme als therapeutisches Mittel. "Parada" soll dem durchschnittlichen Bewohner des ehemaligen Jugoslawiens die einfache Wahrheit vermitteln, dass alle Menschen gleich sind, egal mit wem sie ins Bett gehen, an welchen Gott sie glauben oder welcher Nationalität sie angehören".

http://www.taz.de/Berlinale-2012-Srdjan ... da/!87581/