Georginas Way
Verfasst: Sa 11. Feb 2012, 23:22
Dieses ist die Geschichte, wie ich Georgina "wurde", den eigentlich war sie schon immer da.
Fast alles, was ich bisher erlebt habe als Gina, kann ich im Nachhinein als positiv abhaken.
Gewiss, es gibt auch negative Erlebnisse, die ich aber ganz nach hinten in mein Gedächtnis geschoben habe.
Da ich dem Leben immer schon sehr positiv gegenübergestanden habe und auch immer noch tue, ist dies eine gute Entscheidung, wie ich finde.
Ich habe diese Zeilen immer nach und nach verewigt.
Alles, was ich niedergeschrieben habe, entspricht zum größten Teil der Wahrheit, jedenfalls, soweit ich mich noch erinnern kann.
Warum ich sie Hier poste?? Mmm. Gute Frage.
Da fast niemand weiß in meinem Umfeld, das ich Georgina bin und mich auch so wohlfühle, finde ich es hier einfach passend.
Nur mal so, um es einfach mal los zu werden.
Ich habe Sie einfach, ich sage es mal salopp, frei Schnauze niedergeschrieben.
Wünsche viel Spaß.
Georgina
60er und 70er
Ich weiß gar nicht mehr so genau wie und warum es anfing. Ich weiß nur noch, ich stand mit einer Strumpfhose vor der offenen Nachttischschublade im Schlafzimmer meiner Eltern, als mein Vater um die Ecke bog. Er sah mich in ihr ( soweit ich mich erinnern kann war sie blau und sehr blickdicht. ), stutzte kurz und brüllte gleich los
" Was ist den hier los?"
"Nnnnnichts," gab ich wahrscheinlich zurück.
Ich hielt es für wahrscheinlich für ein Verkleidungsspiel, wie mein Vater wohl auch. Es kam jedenfalls nie was nach.
Jahre später, wir waren inzwischen umgezogen, hatte ich das ersten "Erlebnis" als Frau ( oder Mädchen, ich war ja noch sehr jung ) im Kleid meiner Mutter. Gewiss hatte ich vorher einige "feuchte Träume" gehabt, aber diesmal war es anders.
Warum ich mir Unterwäsche und Kleid meiner Mutter angezogen hatte, weiß ich heute nicht mehr. Ich weiß nur noch, das ich drunter einen hellblauen Badeanzug trug, der gepolsterte Körbchen hatte, sodass der Eindruck erweckt wurde, als hätte ich Brüste. Die helle Strumpfhose trug ich natürlich unter dem Badeanzug. Heute weiß ich, das man so einen Body trägt. Aber ich war noch sehr jung und stand gerade erst am Anfang der Pubertät.
Obwohl die BH-Körbchen eigentlich sehr fest gepolstert waren, stopfte ich sie noch zusätzlich noch mit Strumpfhosen aus.
Das Kleid, das ich dazu aussuchte, war in verschiedenen Brauntönen gehalten. Dazu trug ich blaue Sandalen (welch eine Kombination).
So verkleidet stiefelte ich durchs Schlafzimmer. Ich achtete sehr darauf, das ich auch alleine in der Wohnung war und ich später alles ordentlich an seinen alten Platz hinterlegte.
Jedenfalls fing sich mein kleiner Freund an zu regen. Dann passierte etwas, und es war sehr schön. Aber irgendwie fühlte ich mich klebrig, aber angenehm erleichtert. Und so wiederholte ich das Spielchen, sooft ich Zeit dazu fand.
Die Angst aber entdeckt zu werden war aber jedes Mal riesig.
Irgendwie war das auch irgendwann mal vorbei, und ich vergaß es eine lange Zeit.
80er und 90er
In der Zwischenzeit begann ich meine Ausbildung und hatte auch meine erste Freundin. Das verlangen, Frauenkleider zu tragen tauchte nicht mehr auf.
Die erste Freundin ging, und ich näherte mich dem ende meine Ausbildung. Dann lernte ich meine große Liebe kennen, mit der ich dann auch( endlich) den ersten richtigen Sex haben sollte. Der Sex war sehr schön, aber ich merkte bald, das war"™s noch nicht.
Eines nachts, wir kamen aus der Disco und hatten einigermaßen was getrunken, lagen wir nackt im Bett. Da Alkohol ja bekanntlich die Zunge lockert, erzählte ich ihr, das ich gerne mal ihre Unterwäsche, eine Strumpfhose und ein Kleid von ihr probieren würde. Sie stutzte nur kurz und sagte, mach doch.
Also stieg ich nackt aus dem Bett, und begann ihre Wäsche zu durchwühlen und mir das passende raus zu suchen.
Ich entschied mich für Weiße Unterwäsche, einer hellen Strumpfhose und einem gelben Kleid. So ausgerüstet stiefelte ich in Ihr Bad, das direkt an Ihr Zimmer grenze. Ich war und bin in der Beziehung sehr eigen. Sie sollte mich nicht sehen, wie ich mich umzog.
Nach kurzer Zeit war ich fertig und ging zurück zu ihr ins Bett. Sie lächelte, glaub ich.
Ich begann sie zu küssen.
Es war einfach himmlisch, ihre Hände auf meinen bestrumpften Beine zu spüren.
Diese Spielchen wiederholten wir des öfteren, obwohl sie nicht wirklich davon begeistert schien, aber sie ließ es zu.
Eines Tages trieb ich es noch ein bisschen weiter, und fragte sie, ob ich mich auch ein wenig schminken dürfte. Sie verdrehte die Augen, ließ mich aber gewähren, und so schminkte ich mich das erste und letzte Mal für lange Zeit.( Wahrscheinlich sah ich aus wie ein Clown)
------------
Wieder gingen einige Jahre ins Land, ich trennte mich von ihr, und lebte so vor mich hin.
Zwischenzeitlich war ich lange Zeit ohne Freundin, hatte mir aber von meiner Mutter einige Strumpfhosen besorgt und trug sie ab und zu mal in meinem Zimmer. Dazu versuchte ich mir vorzustellen, wie es ist, eine Frau zu sein. Ich dachte aber seltsamerweise nicht daran, es mit einem Mann zu tun, sondern mit einer Frau.
Ich dachte, bei mir stimmt doch etwas nicht.
Dann lernte ich meine Ehefrau kennen, kam zur Bundeswehr, meine Eltern verstarben beide innerhalb kurzer Zeit und ich verdrängte meinen Fetisch. Dachte ich.
Bisher hatte ich immer heimlich Ihre Sachen getragen, wobei ich natürlich wie immer sehr darauf achtete, nicht erwischt zu werden. Diese Angst saß sehr tief.
Nach einigen Jahren Ehe, wieder war Alkohol im Spiel, erzählte ich meiner Frau davon,das ich gerne Kleider tragen würde. Sie fand es gar nicht gut und wir hatten fast unseren ersten Streit.
Nach einigem betteln und nach wochenlangem "drängen" durfte ich ihr zeigen, was ich gerne trage.
Da wir beide ungefähr gleich groß waren, war das kein Problem. Sie verzog das Gesicht, war also nicht wirklich davon begeistert.
Ich ging also zu Ihrem Nachtisch. Dort entnahm ich eine schwarze Strumpfhose, einen schwarzen BH mit passendem Slip und ging dann weiter zu ihrer Seite des Kleiderschranks.
"Na," sagte sie," du weißt ja genau wo alles ist."
Wäre das Licht nicht so schummrig gewesen, hätte sie wahrscheinlich gesehen, das ich knallrot anlief.
Ich antwortete nicht darauf und suchte weiter. Ich nahm ihren schwarzen Crinkle Rock und eine von Ihren weißen Blusen. Dann verschwand ich im Badezimmer.
Nach 10 Minuten und auf leisen Sohlen schlich ich mich wieder zurück.
Sie schaut mich an und meinte, dass das aber nicht zur Gewohnheit wird. Ich sagte Nein und stieg zu ihr ins Bett und kuschelte mich an sie.
So schliefen wir einige Male miteinander, sie lag nackt im Bett, und ich trug dabei Sachen von ihr.
Eines Abend überraschte sie mich aber.
Ich hatte mir diesmal eine helle, glänzende Strumpfhose von ihr genommen, BH und Slip. Sowie diesmal eine Stoffhose ( wollte ich einfach mal ausprobieren) von ihr und eine schwarzglänzende Bluse.
Als ich zu ihr ins Bett stieg, hatte sie die Bettdecke bis zum Hals hochgezogen. Ich legte mich also zu ihr, und fragte sie, ob sie friert. Sie antwortete mit nein.
Meine Hände begab sich unter ihre Bettdecke.
Ich stutzte und schlug die Bettdecke zurück.
Sie hatte sich in der Zwischenzeit auch umgezogen. Sie trug den schwarzen Rock mit einer schwarzen Strumpfhose, sowie eine weiße Bluse.
Sie grinste mich an.
"Was Du kannst, kann ich auch!".
Es war einfach herrlich. Unsere bestrumpften Beine rieben sich aneinander, das leise knistern der Nylons, das gegenseitige ausziehen und küssen trieb mich fast in den Wahnsinn.
Wir trugen noch öfters gemeinsam Frauenkleidung, und es war jedes Mal sehr schön.
Einige male kauften wir auch etwas gemeinsam ein, sei es nur eine Strumpfhose oder ein niedliches BH Set in rosa. Aber ich glaube, das sie nicht wirklich begeistert von alle dem war. Sie war nur durch einigem drängen dazu bereit.
Als ich sie mal darauf ansprach, mich zu schminken, sagte sie, das es jetzt langsam mal gut sei.
90er bis heute
Teil 1
Ich weiß zwar nicht, ob meine Neigung der Grund war, aber wir sind mittlerweile geschieden und leben jeder unser eigenes Leben.
Im Nachhinein und mit einigem Abstand bin ich aber der Meinung, das wir uns einfach nur auseinandergelebt haben. Wir sind aber immer noch gute Freunde und die ganze Scheidung lief ohne Streit oder böser Nachrede aus. Neulich war sie sogar bei mir und nörgelte, das sie für eine Feier keine geeigneten Schuhe hätte. Ich habe ihr dann meine schwarzen Sandalen ( darüber kommt weiter unten noch mehr) gegeben.
Noch während des Scheidungsprozess zog ich in eine andere Gegend in eine kleine, niedliche zwei Zimmer Wohnung.
Dort angekommen erstand ich im Internet einige Sachen, wie z.B. eine billige, einfache Perücke in schwarz, ein etwas altbackenes Kleid in schwarz-lila, sowie Flache Sandalen mit kleinem Absatz. Gott sei dank habe ich trotz meine Größe von einem Meter neunzig "nur" Schuhgröße 42, also war das nicht so schwer. Außerdem besaß ich nicht viel Geld ( das hat sich leider bis heute nicht geändert ) und war froh wenigsten einige Sachen günstig zu ersteigern.
Immer wenn "ES" mich überkam, kleidete ich mich als Frau.
Unterwäsche und Strumpfhosen, sowie einen braunen Rock, nahm ich von meiner Ex mit. Die Sachen hatten wir gemeinsam gekauft, sie hatte aber eine andere Größe als ich und konnte also damit nichts anfangen.
Ich trieb mich in diversen Singlebörsen rum und traf mich auch mit einigen Frauen. Meine Neigung hielt ich aber erst mal geheim.
Dann aber traf ich jemandem aus dem hohen Norden. Wir chatteten mehrmals miteinander und waren auch der Meinung, das wir uns unbedingt näher kennen lernen wollten.
So schlug sie eines Tages bei mir auf. Wir waren sofort Feuer und Flamme füreinander, und so dauerte es nicht lange, da lagen wir auch schon fast völlig entkleidet auf dem Sofa. Leider musste sie abends wieder nach Hause zu ihren Kindern.
Als wir mal wieder im Internet rumalberten, kamen wir irgendwie auf das Thema Kleidung zu sprechen, was sie wohl jetzt anhatte und so. Als sie mich fragte, antwortete ich, das ich in einem Kleid am PC sitze.
Erst einmal kam nichts, dann aber eine Reihe von Fragezeichen. "Wie jetzt, im Kleid ??"
"Nee, war ein Scherz," antwortete ich. "Ich habe zwar ein Kleid, aber das habe ich nur einmal getragen, weil ich eine Wette verloren habe". Gott sei Dank konnte sie mich nicht sehen, den ich log sie ja schließlich an, ohne rot zu werden.
Wir verloren das Thema wieder aus den Augen und unterhielten uns über Gott und die Welt.
Ein Wochenende hatte sie vor von Samstag auf Sonntag zu bleiben und ich freut mich auf sie wie bolle. Wir wollten erst zusammen einkaufen und dann kochen und uns dann einen gemütlichen Abend machen.
Später am Abend sagte sie unvermittelt," So, so, Du hast also ein Kleid?"
"Jep," gab ich zurück. " Ich kann es Dir gerne mal zeigen, wenn Du willst?"
"Aber anziehen." sagte sie.
Ich grinste und verzog mich ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen.
Ich schlüpfte in einen Slip, schwarze, halterlose Strümpfe ( die hatte ich noch von meiner Ex ) sowie in einen schwarzen BH und in meine schwarzen Sandalen. Am Schluss streifte ich das Kleid über den Kopf und setzte die billige Perücke auf, die aber nicht vernünftig sitzen wollte.
An der Wohnzimmertür sagte ich: "Aber nicht lachen".
Ich trat in den Raum und sie schaute mich an.
"Was hast Du den alles an?"
"Alles, was ich schon mal anhatte."
"Nur das Kleid hätte doch gereicht. Zeig doch mal. Sogar ne Strumpfhose und Schuhe??"
"Jep und einen BH trage ich auch noch drunter. Und es ist keine Strumpfhose;" sagte ich und zog dabei das Kleid so hoch, das sie die halterlosen sehen konnte.
"Wau," sagte sie und betrachtete mich noch genauer.
"Hübsche Beine hast Du aber. Das verstehe ich immer nicht, dass sieht man so häufig auch im Fernsehen, das Männer in Kleider häufig schönere Beine haben als man selbst."
Ich nahm das als Kompliment und setzte mich auf die Couch.
"Guck nicht so entgeistert, ich habe nur im Moment keine Lust, die Sachen wieder auszuziehen."
Sie setzte sich zu mir und wir küssten uns leidenschaftlich.
Wie sich jeder denken kann, landeten wir wenig später im Schlafzimmer.
-------------------------------
Einige Zeit später trafen wir uns wieder im Internet und unterhielten uns über das erlebte.
"Gehst Du so auch vor die Tür?"
"Um Gottes Willen, nein. Ich könnte mich ja nicht mal schminken. Wäre mir alles viel zu peinlich! Ich trage es nur in meiner Wohnung."
Es kam erst mal keine Antwort. Dann:
"Möchtest Du den mal geschminkt werden?"
"Wie jetzt? So richtig mit allem? Mit Fingernägeln und allem?"
Jetzt war ich baff und schwieg ein Moment.
"Ja", schrieb sie.
Ich glaube in dem Moment grinste ich wie ein Honigkuchenpferd, wie man so schön sagt.
"Wenn Du es auch möchtest, gerne," schrieb ich zurück " Ich habe mir auch einige neue Sachen gekauft." Das ich eigentlich eine angebliche Wette verloren hatte, darüber wurde kein Wort mehr drüber verloren. Sie hatte wohl schon bemerkt, das da ein wenig mehr hinter steckte.
Ich fragte sie, was sie überhaupt von der Sache gehalten hat.
" Ich habe kein Problem damit. Es war am Anfang ein wenig ungewohnt, aber Du warst und bist ja immer noch der selbe. Aber du warst sehr viel zärtlicher als vorher. Trägst Du die Klamotten den nur wenn Du mit einer Frau schläfst? Oder möchtest Du es auch mal mit einem Mann machen??"
Jetzt war ich ein wenig baff über Ihre Offenheit.
"Ich trage die Sachen eigentlich fast nur, wenn ich mit einer Frau zusammen bin und es Ihr auch nicht peinlich ist. Es kann nicht jeder damit umgehen. Und ich habe nicht vor es mit einem Mann zu machen. Ich bin und bleibe der gleiche, der ich auch vorher schon war, nur das ich andere Sachen trage. Es sollte auch beiden Spaß machen, und ich glaube, das es Dir auch ein wenig Spaß gemacht hat. Ich sehe es als eine Art Fetisch. Andere tragen Lack und Leder, oder lassen sich auspeitschen. Ich trage gerne Frauenkleidung. Aber auch nicht immer, es kommt ganz auf meine Stimmung an."
"Das stimmt. Und wie gesagt warst Du auch sehr, sehr zärtlich zu mir und auch ein wenig entspannter als beim ersten mal.
Dann schminke ich Dich das nächste Mal und lassen uns Zeit, damit du es auch genießen kannst."
Somit verabredeten wir uns für das nächste Wochenende.
Nach dem abschalten des PCs dachte ich über die Situation nach. Ich hatte eine Freundin, die mich so akzeptierte wie ich bin und die sogar bereit war, mich zu schminken. Ich war wie im siebten Himmel.
Ich hatte in der zwischen Zeit mal wieder im Internet zugeschlagen:
Einen schwarzen, knielangen Rock, eine weiß-blaue Bluse und schwarze Pumps mit 8cm hohem Absatz. Und als Krönung eine rote Kurzhaarperücke aus besserem Material als die alte Schwarze. Davon wusste sie aber noch nichts.
Das Wochenende kam und ich war schon ganz aufgeregt, wie man sich sicherlich denken kann. Da ich ja überhaupt nicht neugierig war fragte ich Sie gleich an der Tür, ob sie auch an alles gedacht hatte.
" Ganz ruhig. Ich habe alles mit."
Der Abend kam und dann sagte sie:
"Wenn Du möchtest, können wir ja anfangen. Wie möchtest Du den Geschminkt werden?"
Na toll, das war jetzt wieder ne Frage.
"Ich habe absolut keine Ahnung. Ich weiß nur, dass das Make-up zur Kleidung passen sollte. Da ich heute mal was anderes tragen möchte, sollte es passen."
"Du hast auch noch andere Sachen?"
Verlegen neigte ich den Kopf und sagte:
"Ja. Ich habe noch einen schwarzen Rock. Den wollte ich dann mit einem weißen Hemd kombinieren." Von der Bluse sagte ich erst mal nichts, ebenso wenig wie von den anderen Sachen.
"Aha"., sagte sie. Dann ging sie in den Flur, um Ihre Sachen zu holen.
"Soll ich mich vorher umziehen, oder erst später?"
"Das kannst Du machen, wie du möchtest. Ich würde Dich gern erst schminken. Danach kannst Du Dich ja umziehen."
Dann breitete sie Ihre Sachen auf meinem Wohnzimmertisch aus.
Worauf hatte ich mich da eingelassen. Das waren so viele Tiegel und kleine Dosen und was weiß ich noch.
"Dann fangen wir mal mit den Fingernägeln an."
"Ich hoffe, Du hast auch entferner mit, ich wollte nicht mit bemalten Nägeln Montag wieder zur Arbeit !"
"Keine Sorge, hab ich."
Und so fing sie dann an meine Nägel zu lackieren, mit einem herrlichem Rot.
Sie ging dabei sehr gewissenhaft vor und korrigierte hier und da das übergemalte.
"So," sagte sie," jetzt muss es nur noch ein wenig trocknen."
Ich schaute auf meine Finger. Ich war begeistert.
Nach einem Gläschen Sekt und einer Zigarette sollte es weitergehen.
"Und was kommt nu?" fragte ich neugierig.
"Die Grundierung."
"Ich bin doch kein Auto," frozelte ich.
Sie griff zu eine weiteren Tube und einem kleinem Schwämmchen.
"Das ist Make-up, damit man nicht Deine Pickel und kleine Unreinheiten sieht."
"Aha." Ich ließ sie gewähren.
Vorsichtig und sehr gründlich trug sie die Grundierung auf. Mehrmals wich sie ein Stück zurück, um ihr werk zu begutachten.
Als sie fertig war griff sie wieder in Richtung Tisch.
"Jetzt mach mal die Augen weit auf, ich werde jetzt den Kajal Stift benutzten, um Deine Augen zu betonen."
Ich tat wie geheißen und schaute dabei nach oben.
Ich vertraute ihr völlig.
Es war allerdings ungewohnt, das jemand sich an meinen Augen zu schaffen macht. Und so zwinkerte ich ein paar Mal.
"Bleib einfach ganz entspannt. Ist ja gleich vorbei. Und wer schön sein will muss leiden."
Dabei grinste sie
Es folgten weitere Tuben und Dosen.
Lidschatten, Wimpernroller, Rouge und zum Schluss der Lippenstift.
Nach einer halben Ewigkeit, so kam es mir jedenfalls vor, sagte Sie:
"Fertig!"
Ich atmete durch. Sie schaute noch ein wenig skeptisch und sagte:
"Schau mal in den Spiegel, ob dir das so gefällt."
Nervös stand ich auf , schnappte mir meine Brille vom Tisch und stiefelt in den Flur zum Garderobenspiegel.
Was ich da sah war unglaublich. Meine markanten Züge waren gewichen. Die blaue Farbe meiner Augen wurden vom Lidschatten hervorgehoben, ebenso wie auch meine Augenbrauen, die sie wohl auch mit einigen Pinselstrichen mit dem Kajal unterstrichen hatte.
Der Hammer aber waren meine Lippen. In einem knalligem und doch angenehmen Rot unterstrichen sie den Rest.
Ich war einfach nur Happy.
"Wenn du willst, kannst Du dich ja jetzt umziehen. Ich wasche mir nur eben die Hände und räume den Wohnzimmertisch auf."
Ich küsste sie vorsichtig ( ich wollte ja den Lippenstift nicht verwischen ), drehte mich um und ging in mein Schlafzimmer.
Ich hatte mir die Sachen schon soweit rausgesucht, sie aber an einer freien Stelle auf einem Regal im Schrank hinterlegt.
Als besondere Überraschung wollte ich auch mal wieder meine schwarze Corsage, die ich seit meine Ehe nicht mehr anhatte, überziehen. Die abnehmbaren Strapshalter hatte ich schon vorher befestigt.
Ich zog also meine Hose und mein T-Shirt aus und begann mit den halterlosen, schwarzen Strümpfen. An denen wollte ich auch die Strapsbänder befestigen, obwohl man das ja nicht brauchte. Dann streifte ich mir die Corsage über, bei der ich schon vorher die kleinen Häkchen am Rücken geschlossen hatte. Dann verband ich die Strapsbänder mit den Strümpfen, was ich mir eigentlich einfacher vorgestellt hatte. Ich verdrehte mir den fast den Rücken. Ist halt eine ungewohnte Bewegung, dachte ich mir.
Dan erst folgte der, ebenfalls schwarze, Slip. Ich trug ihn über den Strapsen, für den fall, das ich mal musste. War einfacher.
Dann griff ich mir den Rock und die Bluse und zog beides an.
Es folgten meine neuen Pumps und die rote Perücke.
Ich schaute an mir runter und ein wohliger Schauer überfiel mich. Mein kleiner Freund fand es auch sehr schön und war der Meinung, das er sich auch mal mitteilen musste.
Ich strich die Kleidung noch mal glatt und öffnete die Tür zum Flur, um noch mal in den Spiegel zu schauen und um evtl. die Haare noch ein wenig zu richten.
Ich war völlig baff. Das war nicht ich. Und doch sah ich einige bekannte Züge. Das leichte Grinsen in den Mundwinkeln. Die Haare noch mal kurz gezupft, kurz durchgeatmet, stöckelte ich ins Wohnzimmer.
"Tataaa", stieß ich aus.
Sie dreht sich zur Tür.
"Wauu", sagte sie.
Ich ging auf sie zu.
"Und ? Gefällt Dir was du siehst?" fragte ich.
"Unglaublich. Wo hast Du den die Sachen her? Und erst die Schuhe. Auf denen kannst Du laufen?"
"Alles aus dem Internet. Die Schuhe sind eigentlich recht bequem, nur muss ich an der Tür aufpassen, das ich mir nicht den Schädel einrenne."
Ich begab mich zu Ihr, beugte mich zu ihr runter und küsste sie.
"Danke Schatz. Danke für Deine Mühe und Dein Verständnis. Ich fühle mich unglaublich"
"Gerne doch. Ich muss sagen, die Sachen stehen Dir. Auch die Haare sehen gut aus."
"Danke."
Ich setzte mich neben sie, was gar nicht so einfach war. Mein Sofa war etwas flacher und durch die etwas höheren Schuhe wusste ich nicht so recht, wie "Frau" sich ordentlich hinsetzte. Aber nach einigem hin und her rutschen bekam ich auch das in den Griff.
Ich griff nach dem Glas Sekt, den sie zwischenzeitlich eingeschenkt hatte, drehte den Kopf und stieß mit Ihr an.
"Auf einen schönen Abend und noch mal danke für alles."
Wir stießen an und hatten einen schönen Abend und vor allem eine schöne Nacht.
Wir wiederholten es noch mal Wochen später und sie machte mit meinem Handy ein paar Fotos von mir, die ich wie einen Augapfel hüte.
Fast alles, was ich bisher erlebt habe als Gina, kann ich im Nachhinein als positiv abhaken.
Gewiss, es gibt auch negative Erlebnisse, die ich aber ganz nach hinten in mein Gedächtnis geschoben habe.
Da ich dem Leben immer schon sehr positiv gegenübergestanden habe und auch immer noch tue, ist dies eine gute Entscheidung, wie ich finde.
Ich habe diese Zeilen immer nach und nach verewigt.
Alles, was ich niedergeschrieben habe, entspricht zum größten Teil der Wahrheit, jedenfalls, soweit ich mich noch erinnern kann.
Warum ich sie Hier poste?? Mmm. Gute Frage.
Da fast niemand weiß in meinem Umfeld, das ich Georgina bin und mich auch so wohlfühle, finde ich es hier einfach passend.
Nur mal so, um es einfach mal los zu werden.
Ich habe Sie einfach, ich sage es mal salopp, frei Schnauze niedergeschrieben.
Wünsche viel Spaß.
Georgina
60er und 70er
Ich weiß gar nicht mehr so genau wie und warum es anfing. Ich weiß nur noch, ich stand mit einer Strumpfhose vor der offenen Nachttischschublade im Schlafzimmer meiner Eltern, als mein Vater um die Ecke bog. Er sah mich in ihr ( soweit ich mich erinnern kann war sie blau und sehr blickdicht. ), stutzte kurz und brüllte gleich los
" Was ist den hier los?"
"Nnnnnichts," gab ich wahrscheinlich zurück.
Ich hielt es für wahrscheinlich für ein Verkleidungsspiel, wie mein Vater wohl auch. Es kam jedenfalls nie was nach.
Jahre später, wir waren inzwischen umgezogen, hatte ich das ersten "Erlebnis" als Frau ( oder Mädchen, ich war ja noch sehr jung ) im Kleid meiner Mutter. Gewiss hatte ich vorher einige "feuchte Träume" gehabt, aber diesmal war es anders.
Warum ich mir Unterwäsche und Kleid meiner Mutter angezogen hatte, weiß ich heute nicht mehr. Ich weiß nur noch, das ich drunter einen hellblauen Badeanzug trug, der gepolsterte Körbchen hatte, sodass der Eindruck erweckt wurde, als hätte ich Brüste. Die helle Strumpfhose trug ich natürlich unter dem Badeanzug. Heute weiß ich, das man so einen Body trägt. Aber ich war noch sehr jung und stand gerade erst am Anfang der Pubertät.
Obwohl die BH-Körbchen eigentlich sehr fest gepolstert waren, stopfte ich sie noch zusätzlich noch mit Strumpfhosen aus.
Das Kleid, das ich dazu aussuchte, war in verschiedenen Brauntönen gehalten. Dazu trug ich blaue Sandalen (welch eine Kombination).
So verkleidet stiefelte ich durchs Schlafzimmer. Ich achtete sehr darauf, das ich auch alleine in der Wohnung war und ich später alles ordentlich an seinen alten Platz hinterlegte.
Jedenfalls fing sich mein kleiner Freund an zu regen. Dann passierte etwas, und es war sehr schön. Aber irgendwie fühlte ich mich klebrig, aber angenehm erleichtert. Und so wiederholte ich das Spielchen, sooft ich Zeit dazu fand.
Die Angst aber entdeckt zu werden war aber jedes Mal riesig.
Irgendwie war das auch irgendwann mal vorbei, und ich vergaß es eine lange Zeit.
80er und 90er
In der Zwischenzeit begann ich meine Ausbildung und hatte auch meine erste Freundin. Das verlangen, Frauenkleider zu tragen tauchte nicht mehr auf.
Die erste Freundin ging, und ich näherte mich dem ende meine Ausbildung. Dann lernte ich meine große Liebe kennen, mit der ich dann auch( endlich) den ersten richtigen Sex haben sollte. Der Sex war sehr schön, aber ich merkte bald, das war"™s noch nicht.
Eines nachts, wir kamen aus der Disco und hatten einigermaßen was getrunken, lagen wir nackt im Bett. Da Alkohol ja bekanntlich die Zunge lockert, erzählte ich ihr, das ich gerne mal ihre Unterwäsche, eine Strumpfhose und ein Kleid von ihr probieren würde. Sie stutzte nur kurz und sagte, mach doch.
Also stieg ich nackt aus dem Bett, und begann ihre Wäsche zu durchwühlen und mir das passende raus zu suchen.
Ich entschied mich für Weiße Unterwäsche, einer hellen Strumpfhose und einem gelben Kleid. So ausgerüstet stiefelte ich in Ihr Bad, das direkt an Ihr Zimmer grenze. Ich war und bin in der Beziehung sehr eigen. Sie sollte mich nicht sehen, wie ich mich umzog.
Nach kurzer Zeit war ich fertig und ging zurück zu ihr ins Bett. Sie lächelte, glaub ich.
Ich begann sie zu küssen.
Es war einfach himmlisch, ihre Hände auf meinen bestrumpften Beine zu spüren.
Diese Spielchen wiederholten wir des öfteren, obwohl sie nicht wirklich davon begeistert schien, aber sie ließ es zu.
Eines Tages trieb ich es noch ein bisschen weiter, und fragte sie, ob ich mich auch ein wenig schminken dürfte. Sie verdrehte die Augen, ließ mich aber gewähren, und so schminkte ich mich das erste und letzte Mal für lange Zeit.( Wahrscheinlich sah ich aus wie ein Clown)
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Wieder gingen einige Jahre ins Land, ich trennte mich von ihr, und lebte so vor mich hin.
Zwischenzeitlich war ich lange Zeit ohne Freundin, hatte mir aber von meiner Mutter einige Strumpfhosen besorgt und trug sie ab und zu mal in meinem Zimmer. Dazu versuchte ich mir vorzustellen, wie es ist, eine Frau zu sein. Ich dachte aber seltsamerweise nicht daran, es mit einem Mann zu tun, sondern mit einer Frau.
Ich dachte, bei mir stimmt doch etwas nicht.
Dann lernte ich meine Ehefrau kennen, kam zur Bundeswehr, meine Eltern verstarben beide innerhalb kurzer Zeit und ich verdrängte meinen Fetisch. Dachte ich.
Bisher hatte ich immer heimlich Ihre Sachen getragen, wobei ich natürlich wie immer sehr darauf achtete, nicht erwischt zu werden. Diese Angst saß sehr tief.
Nach einigen Jahren Ehe, wieder war Alkohol im Spiel, erzählte ich meiner Frau davon,das ich gerne Kleider tragen würde. Sie fand es gar nicht gut und wir hatten fast unseren ersten Streit.
Nach einigem betteln und nach wochenlangem "drängen" durfte ich ihr zeigen, was ich gerne trage.
Da wir beide ungefähr gleich groß waren, war das kein Problem. Sie verzog das Gesicht, war also nicht wirklich davon begeistert.
Ich ging also zu Ihrem Nachtisch. Dort entnahm ich eine schwarze Strumpfhose, einen schwarzen BH mit passendem Slip und ging dann weiter zu ihrer Seite des Kleiderschranks.
"Na," sagte sie," du weißt ja genau wo alles ist."
Wäre das Licht nicht so schummrig gewesen, hätte sie wahrscheinlich gesehen, das ich knallrot anlief.
Ich antwortete nicht darauf und suchte weiter. Ich nahm ihren schwarzen Crinkle Rock und eine von Ihren weißen Blusen. Dann verschwand ich im Badezimmer.
Nach 10 Minuten und auf leisen Sohlen schlich ich mich wieder zurück.
Sie schaut mich an und meinte, dass das aber nicht zur Gewohnheit wird. Ich sagte Nein und stieg zu ihr ins Bett und kuschelte mich an sie.
So schliefen wir einige Male miteinander, sie lag nackt im Bett, und ich trug dabei Sachen von ihr.
Eines Abend überraschte sie mich aber.
Ich hatte mir diesmal eine helle, glänzende Strumpfhose von ihr genommen, BH und Slip. Sowie diesmal eine Stoffhose ( wollte ich einfach mal ausprobieren) von ihr und eine schwarzglänzende Bluse.
Als ich zu ihr ins Bett stieg, hatte sie die Bettdecke bis zum Hals hochgezogen. Ich legte mich also zu ihr, und fragte sie, ob sie friert. Sie antwortete mit nein.
Meine Hände begab sich unter ihre Bettdecke.
Ich stutzte und schlug die Bettdecke zurück.
Sie hatte sich in der Zwischenzeit auch umgezogen. Sie trug den schwarzen Rock mit einer schwarzen Strumpfhose, sowie eine weiße Bluse.
Sie grinste mich an.
"Was Du kannst, kann ich auch!".
Es war einfach herrlich. Unsere bestrumpften Beine rieben sich aneinander, das leise knistern der Nylons, das gegenseitige ausziehen und küssen trieb mich fast in den Wahnsinn.
Wir trugen noch öfters gemeinsam Frauenkleidung, und es war jedes Mal sehr schön.
Einige male kauften wir auch etwas gemeinsam ein, sei es nur eine Strumpfhose oder ein niedliches BH Set in rosa. Aber ich glaube, das sie nicht wirklich begeistert von alle dem war. Sie war nur durch einigem drängen dazu bereit.
Als ich sie mal darauf ansprach, mich zu schminken, sagte sie, das es jetzt langsam mal gut sei.
90er bis heute
Teil 1
Ich weiß zwar nicht, ob meine Neigung der Grund war, aber wir sind mittlerweile geschieden und leben jeder unser eigenes Leben.
Im Nachhinein und mit einigem Abstand bin ich aber der Meinung, das wir uns einfach nur auseinandergelebt haben. Wir sind aber immer noch gute Freunde und die ganze Scheidung lief ohne Streit oder böser Nachrede aus. Neulich war sie sogar bei mir und nörgelte, das sie für eine Feier keine geeigneten Schuhe hätte. Ich habe ihr dann meine schwarzen Sandalen ( darüber kommt weiter unten noch mehr) gegeben.
Noch während des Scheidungsprozess zog ich in eine andere Gegend in eine kleine, niedliche zwei Zimmer Wohnung.
Dort angekommen erstand ich im Internet einige Sachen, wie z.B. eine billige, einfache Perücke in schwarz, ein etwas altbackenes Kleid in schwarz-lila, sowie Flache Sandalen mit kleinem Absatz. Gott sei dank habe ich trotz meine Größe von einem Meter neunzig "nur" Schuhgröße 42, also war das nicht so schwer. Außerdem besaß ich nicht viel Geld ( das hat sich leider bis heute nicht geändert ) und war froh wenigsten einige Sachen günstig zu ersteigern.
Immer wenn "ES" mich überkam, kleidete ich mich als Frau.
Unterwäsche und Strumpfhosen, sowie einen braunen Rock, nahm ich von meiner Ex mit. Die Sachen hatten wir gemeinsam gekauft, sie hatte aber eine andere Größe als ich und konnte also damit nichts anfangen.
Ich trieb mich in diversen Singlebörsen rum und traf mich auch mit einigen Frauen. Meine Neigung hielt ich aber erst mal geheim.
Dann aber traf ich jemandem aus dem hohen Norden. Wir chatteten mehrmals miteinander und waren auch der Meinung, das wir uns unbedingt näher kennen lernen wollten.
So schlug sie eines Tages bei mir auf. Wir waren sofort Feuer und Flamme füreinander, und so dauerte es nicht lange, da lagen wir auch schon fast völlig entkleidet auf dem Sofa. Leider musste sie abends wieder nach Hause zu ihren Kindern.
Als wir mal wieder im Internet rumalberten, kamen wir irgendwie auf das Thema Kleidung zu sprechen, was sie wohl jetzt anhatte und so. Als sie mich fragte, antwortete ich, das ich in einem Kleid am PC sitze.
Erst einmal kam nichts, dann aber eine Reihe von Fragezeichen. "Wie jetzt, im Kleid ??"
"Nee, war ein Scherz," antwortete ich. "Ich habe zwar ein Kleid, aber das habe ich nur einmal getragen, weil ich eine Wette verloren habe". Gott sei Dank konnte sie mich nicht sehen, den ich log sie ja schließlich an, ohne rot zu werden.
Wir verloren das Thema wieder aus den Augen und unterhielten uns über Gott und die Welt.
Ein Wochenende hatte sie vor von Samstag auf Sonntag zu bleiben und ich freut mich auf sie wie bolle. Wir wollten erst zusammen einkaufen und dann kochen und uns dann einen gemütlichen Abend machen.
Später am Abend sagte sie unvermittelt," So, so, Du hast also ein Kleid?"
"Jep," gab ich zurück. " Ich kann es Dir gerne mal zeigen, wenn Du willst?"
"Aber anziehen." sagte sie.
Ich grinste und verzog mich ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen.
Ich schlüpfte in einen Slip, schwarze, halterlose Strümpfe ( die hatte ich noch von meiner Ex ) sowie in einen schwarzen BH und in meine schwarzen Sandalen. Am Schluss streifte ich das Kleid über den Kopf und setzte die billige Perücke auf, die aber nicht vernünftig sitzen wollte.
An der Wohnzimmertür sagte ich: "Aber nicht lachen".
Ich trat in den Raum und sie schaute mich an.
"Was hast Du den alles an?"
"Alles, was ich schon mal anhatte."
"Nur das Kleid hätte doch gereicht. Zeig doch mal. Sogar ne Strumpfhose und Schuhe??"
"Jep und einen BH trage ich auch noch drunter. Und es ist keine Strumpfhose;" sagte ich und zog dabei das Kleid so hoch, das sie die halterlosen sehen konnte.
"Wau," sagte sie und betrachtete mich noch genauer.
"Hübsche Beine hast Du aber. Das verstehe ich immer nicht, dass sieht man so häufig auch im Fernsehen, das Männer in Kleider häufig schönere Beine haben als man selbst."
Ich nahm das als Kompliment und setzte mich auf die Couch.
"Guck nicht so entgeistert, ich habe nur im Moment keine Lust, die Sachen wieder auszuziehen."
Sie setzte sich zu mir und wir küssten uns leidenschaftlich.
Wie sich jeder denken kann, landeten wir wenig später im Schlafzimmer.
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Einige Zeit später trafen wir uns wieder im Internet und unterhielten uns über das erlebte.
"Gehst Du so auch vor die Tür?"
"Um Gottes Willen, nein. Ich könnte mich ja nicht mal schminken. Wäre mir alles viel zu peinlich! Ich trage es nur in meiner Wohnung."
Es kam erst mal keine Antwort. Dann:
"Möchtest Du den mal geschminkt werden?"
"Wie jetzt? So richtig mit allem? Mit Fingernägeln und allem?"
Jetzt war ich baff und schwieg ein Moment.
"Ja", schrieb sie.
Ich glaube in dem Moment grinste ich wie ein Honigkuchenpferd, wie man so schön sagt.
"Wenn Du es auch möchtest, gerne," schrieb ich zurück " Ich habe mir auch einige neue Sachen gekauft." Das ich eigentlich eine angebliche Wette verloren hatte, darüber wurde kein Wort mehr drüber verloren. Sie hatte wohl schon bemerkt, das da ein wenig mehr hinter steckte.
Ich fragte sie, was sie überhaupt von der Sache gehalten hat.
" Ich habe kein Problem damit. Es war am Anfang ein wenig ungewohnt, aber Du warst und bist ja immer noch der selbe. Aber du warst sehr viel zärtlicher als vorher. Trägst Du die Klamotten den nur wenn Du mit einer Frau schläfst? Oder möchtest Du es auch mal mit einem Mann machen??"
Jetzt war ich ein wenig baff über Ihre Offenheit.
"Ich trage die Sachen eigentlich fast nur, wenn ich mit einer Frau zusammen bin und es Ihr auch nicht peinlich ist. Es kann nicht jeder damit umgehen. Und ich habe nicht vor es mit einem Mann zu machen. Ich bin und bleibe der gleiche, der ich auch vorher schon war, nur das ich andere Sachen trage. Es sollte auch beiden Spaß machen, und ich glaube, das es Dir auch ein wenig Spaß gemacht hat. Ich sehe es als eine Art Fetisch. Andere tragen Lack und Leder, oder lassen sich auspeitschen. Ich trage gerne Frauenkleidung. Aber auch nicht immer, es kommt ganz auf meine Stimmung an."
"Das stimmt. Und wie gesagt warst Du auch sehr, sehr zärtlich zu mir und auch ein wenig entspannter als beim ersten mal.
Dann schminke ich Dich das nächste Mal und lassen uns Zeit, damit du es auch genießen kannst."
Somit verabredeten wir uns für das nächste Wochenende.
Nach dem abschalten des PCs dachte ich über die Situation nach. Ich hatte eine Freundin, die mich so akzeptierte wie ich bin und die sogar bereit war, mich zu schminken. Ich war wie im siebten Himmel.
Ich hatte in der zwischen Zeit mal wieder im Internet zugeschlagen:
Einen schwarzen, knielangen Rock, eine weiß-blaue Bluse und schwarze Pumps mit 8cm hohem Absatz. Und als Krönung eine rote Kurzhaarperücke aus besserem Material als die alte Schwarze. Davon wusste sie aber noch nichts.
Das Wochenende kam und ich war schon ganz aufgeregt, wie man sich sicherlich denken kann. Da ich ja überhaupt nicht neugierig war fragte ich Sie gleich an der Tür, ob sie auch an alles gedacht hatte.
" Ganz ruhig. Ich habe alles mit."
Der Abend kam und dann sagte sie:
"Wenn Du möchtest, können wir ja anfangen. Wie möchtest Du den Geschminkt werden?"
Na toll, das war jetzt wieder ne Frage.
"Ich habe absolut keine Ahnung. Ich weiß nur, dass das Make-up zur Kleidung passen sollte. Da ich heute mal was anderes tragen möchte, sollte es passen."
"Du hast auch noch andere Sachen?"
Verlegen neigte ich den Kopf und sagte:
"Ja. Ich habe noch einen schwarzen Rock. Den wollte ich dann mit einem weißen Hemd kombinieren." Von der Bluse sagte ich erst mal nichts, ebenso wenig wie von den anderen Sachen.
"Aha"., sagte sie. Dann ging sie in den Flur, um Ihre Sachen zu holen.
"Soll ich mich vorher umziehen, oder erst später?"
"Das kannst Du machen, wie du möchtest. Ich würde Dich gern erst schminken. Danach kannst Du Dich ja umziehen."
Dann breitete sie Ihre Sachen auf meinem Wohnzimmertisch aus.
Worauf hatte ich mich da eingelassen. Das waren so viele Tiegel und kleine Dosen und was weiß ich noch.
"Dann fangen wir mal mit den Fingernägeln an."
"Ich hoffe, Du hast auch entferner mit, ich wollte nicht mit bemalten Nägeln Montag wieder zur Arbeit !"
"Keine Sorge, hab ich."
Und so fing sie dann an meine Nägel zu lackieren, mit einem herrlichem Rot.
Sie ging dabei sehr gewissenhaft vor und korrigierte hier und da das übergemalte.
"So," sagte sie," jetzt muss es nur noch ein wenig trocknen."
Ich schaute auf meine Finger. Ich war begeistert.
Nach einem Gläschen Sekt und einer Zigarette sollte es weitergehen.
"Und was kommt nu?" fragte ich neugierig.
"Die Grundierung."
"Ich bin doch kein Auto," frozelte ich.
Sie griff zu eine weiteren Tube und einem kleinem Schwämmchen.
"Das ist Make-up, damit man nicht Deine Pickel und kleine Unreinheiten sieht."
"Aha." Ich ließ sie gewähren.
Vorsichtig und sehr gründlich trug sie die Grundierung auf. Mehrmals wich sie ein Stück zurück, um ihr werk zu begutachten.
Als sie fertig war griff sie wieder in Richtung Tisch.
"Jetzt mach mal die Augen weit auf, ich werde jetzt den Kajal Stift benutzten, um Deine Augen zu betonen."
Ich tat wie geheißen und schaute dabei nach oben.
Ich vertraute ihr völlig.
Es war allerdings ungewohnt, das jemand sich an meinen Augen zu schaffen macht. Und so zwinkerte ich ein paar Mal.
"Bleib einfach ganz entspannt. Ist ja gleich vorbei. Und wer schön sein will muss leiden."
Dabei grinste sie
Es folgten weitere Tuben und Dosen.
Lidschatten, Wimpernroller, Rouge und zum Schluss der Lippenstift.
Nach einer halben Ewigkeit, so kam es mir jedenfalls vor, sagte Sie:
"Fertig!"
Ich atmete durch. Sie schaute noch ein wenig skeptisch und sagte:
"Schau mal in den Spiegel, ob dir das so gefällt."
Nervös stand ich auf , schnappte mir meine Brille vom Tisch und stiefelt in den Flur zum Garderobenspiegel.
Was ich da sah war unglaublich. Meine markanten Züge waren gewichen. Die blaue Farbe meiner Augen wurden vom Lidschatten hervorgehoben, ebenso wie auch meine Augenbrauen, die sie wohl auch mit einigen Pinselstrichen mit dem Kajal unterstrichen hatte.
Der Hammer aber waren meine Lippen. In einem knalligem und doch angenehmen Rot unterstrichen sie den Rest.
Ich war einfach nur Happy.
"Wenn du willst, kannst Du dich ja jetzt umziehen. Ich wasche mir nur eben die Hände und räume den Wohnzimmertisch auf."
Ich küsste sie vorsichtig ( ich wollte ja den Lippenstift nicht verwischen ), drehte mich um und ging in mein Schlafzimmer.
Ich hatte mir die Sachen schon soweit rausgesucht, sie aber an einer freien Stelle auf einem Regal im Schrank hinterlegt.
Als besondere Überraschung wollte ich auch mal wieder meine schwarze Corsage, die ich seit meine Ehe nicht mehr anhatte, überziehen. Die abnehmbaren Strapshalter hatte ich schon vorher befestigt.
Ich zog also meine Hose und mein T-Shirt aus und begann mit den halterlosen, schwarzen Strümpfen. An denen wollte ich auch die Strapsbänder befestigen, obwohl man das ja nicht brauchte. Dann streifte ich mir die Corsage über, bei der ich schon vorher die kleinen Häkchen am Rücken geschlossen hatte. Dann verband ich die Strapsbänder mit den Strümpfen, was ich mir eigentlich einfacher vorgestellt hatte. Ich verdrehte mir den fast den Rücken. Ist halt eine ungewohnte Bewegung, dachte ich mir.
Dan erst folgte der, ebenfalls schwarze, Slip. Ich trug ihn über den Strapsen, für den fall, das ich mal musste. War einfacher.
Dann griff ich mir den Rock und die Bluse und zog beides an.
Es folgten meine neuen Pumps und die rote Perücke.
Ich schaute an mir runter und ein wohliger Schauer überfiel mich. Mein kleiner Freund fand es auch sehr schön und war der Meinung, das er sich auch mal mitteilen musste.
Ich strich die Kleidung noch mal glatt und öffnete die Tür zum Flur, um noch mal in den Spiegel zu schauen und um evtl. die Haare noch ein wenig zu richten.
Ich war völlig baff. Das war nicht ich. Und doch sah ich einige bekannte Züge. Das leichte Grinsen in den Mundwinkeln. Die Haare noch mal kurz gezupft, kurz durchgeatmet, stöckelte ich ins Wohnzimmer.
"Tataaa", stieß ich aus.
Sie dreht sich zur Tür.
"Wauu", sagte sie.
Ich ging auf sie zu.
"Und ? Gefällt Dir was du siehst?" fragte ich.
"Unglaublich. Wo hast Du den die Sachen her? Und erst die Schuhe. Auf denen kannst Du laufen?"
"Alles aus dem Internet. Die Schuhe sind eigentlich recht bequem, nur muss ich an der Tür aufpassen, das ich mir nicht den Schädel einrenne."
Ich begab mich zu Ihr, beugte mich zu ihr runter und küsste sie.
"Danke Schatz. Danke für Deine Mühe und Dein Verständnis. Ich fühle mich unglaublich"
"Gerne doch. Ich muss sagen, die Sachen stehen Dir. Auch die Haare sehen gut aus."
"Danke."
Ich setzte mich neben sie, was gar nicht so einfach war. Mein Sofa war etwas flacher und durch die etwas höheren Schuhe wusste ich nicht so recht, wie "Frau" sich ordentlich hinsetzte. Aber nach einigem hin und her rutschen bekam ich auch das in den Griff.
Ich griff nach dem Glas Sekt, den sie zwischenzeitlich eingeschenkt hatte, drehte den Kopf und stieß mit Ihr an.
"Auf einen schönen Abend und noch mal danke für alles."
Wir stießen an und hatten einen schönen Abend und vor allem eine schöne Nacht.
Wir wiederholten es noch mal Wochen später und sie machte mit meinem Handy ein paar Fotos von mir, die ich wie einen Augapfel hüte.