Seite 1 von 1

Georginas Way

Verfasst: Sa 11. Feb 2012, 23:22
von Georgina
Dieses ist die Geschichte, wie ich Georgina "wurde", den eigentlich war sie schon immer da.
Fast alles, was ich bisher erlebt habe als Gina, kann ich im Nachhinein als positiv abhaken.
Gewiss, es gibt auch negative Erlebnisse, die ich aber ganz nach hinten in mein Gedächtnis geschoben habe.
Da ich dem Leben immer schon sehr positiv gegenübergestanden habe und auch immer noch tue, ist dies eine gute Entscheidung, wie ich finde.
Ich habe diese Zeilen immer nach und nach verewigt.
Alles, was ich niedergeschrieben habe, entspricht zum größten Teil der Wahrheit, jedenfalls, soweit ich mich noch erinnern kann.
Warum ich sie Hier poste?? Mmm. Gute Frage.
Da fast niemand weiß in meinem Umfeld, das ich Georgina bin und mich auch so wohlfühle, finde ich es hier einfach passend.
Nur mal so, um es einfach mal los zu werden.
Ich habe Sie einfach, ich sage es mal salopp, frei Schnauze niedergeschrieben.
Wünsche viel Spaß.

Georgina



60er und 70er
Ich weiß gar nicht mehr so genau wie und warum es anfing. Ich weiß nur noch, ich stand mit einer Strumpfhose vor der offenen Nachttischschublade im Schlafzimmer meiner Eltern, als mein Vater um die Ecke bog. Er sah mich in ihr ( soweit ich mich erinnern kann war sie blau und sehr blickdicht. ), stutzte kurz und brüllte gleich los
" Was ist den hier los?"
"Nnnnnichts," gab ich wahrscheinlich zurück.
Ich hielt es für wahrscheinlich für ein Verkleidungsspiel, wie mein Vater wohl auch. Es kam jedenfalls nie was nach.

Jahre später, wir waren inzwischen umgezogen, hatte ich das ersten "Erlebnis" als Frau ( oder Mädchen, ich war ja noch sehr jung ) im Kleid meiner Mutter. Gewiss hatte ich vorher einige "feuchte Träume" gehabt, aber diesmal war es anders.
Warum ich mir Unterwäsche und Kleid meiner Mutter angezogen hatte, weiß ich heute nicht mehr. Ich weiß nur noch, das ich drunter einen hellblauen Badeanzug trug, der gepolsterte Körbchen hatte, sodass der Eindruck erweckt wurde, als hätte ich Brüste. Die helle Strumpfhose trug ich natürlich unter dem Badeanzug. Heute weiß ich, das man so einen Body trägt. Aber ich war noch sehr jung und stand gerade erst am Anfang der Pubertät.
Obwohl die BH-Körbchen eigentlich sehr fest gepolstert waren, stopfte ich sie noch zusätzlich noch mit Strumpfhosen aus.
Das Kleid, das ich dazu aussuchte, war in verschiedenen Brauntönen gehalten. Dazu trug ich blaue Sandalen (welch eine Kombination).
So verkleidet stiefelte ich durchs Schlafzimmer. Ich achtete sehr darauf, das ich auch alleine in der Wohnung war und ich später alles ordentlich an seinen alten Platz hinterlegte.
Jedenfalls fing sich mein kleiner Freund an zu regen. Dann passierte etwas, und es war sehr schön. Aber irgendwie fühlte ich mich klebrig, aber angenehm erleichtert. Und so wiederholte ich das Spielchen, sooft ich Zeit dazu fand.

Die Angst aber entdeckt zu werden war aber jedes Mal riesig.

Irgendwie war das auch irgendwann mal vorbei, und ich vergaß es eine lange Zeit.






80er und 90er

In der Zwischenzeit begann ich meine Ausbildung und hatte auch meine erste Freundin. Das verlangen, Frauenkleider zu tragen tauchte nicht mehr auf.

Die erste Freundin ging, und ich näherte mich dem ende meine Ausbildung. Dann lernte ich meine große Liebe kennen, mit der ich dann auch( endlich) den ersten richtigen Sex haben sollte. Der Sex war sehr schön, aber ich merkte bald, das war"™s noch nicht.
Eines nachts, wir kamen aus der Disco und hatten einigermaßen was getrunken, lagen wir nackt im Bett. Da Alkohol ja bekanntlich die Zunge lockert, erzählte ich ihr, das ich gerne mal ihre Unterwäsche, eine Strumpfhose und ein Kleid von ihr probieren würde. Sie stutzte nur kurz und sagte, mach doch.
Also stieg ich nackt aus dem Bett, und begann ihre Wäsche zu durchwühlen und mir das passende raus zu suchen.
Ich entschied mich für Weiße Unterwäsche, einer hellen Strumpfhose und einem gelben Kleid. So ausgerüstet stiefelte ich in Ihr Bad, das direkt an Ihr Zimmer grenze. Ich war und bin in der Beziehung sehr eigen. Sie sollte mich nicht sehen, wie ich mich umzog.
Nach kurzer Zeit war ich fertig und ging zurück zu ihr ins Bett. Sie lächelte, glaub ich.
Ich begann sie zu küssen.
Es war einfach himmlisch, ihre Hände auf meinen bestrumpften Beine zu spüren.
Diese Spielchen wiederholten wir des öfteren, obwohl sie nicht wirklich davon begeistert schien, aber sie ließ es zu.
Eines Tages trieb ich es noch ein bisschen weiter, und fragte sie, ob ich mich auch ein wenig schminken dürfte. Sie verdrehte die Augen, ließ mich aber gewähren, und so schminkte ich mich das erste und letzte Mal für lange Zeit.( Wahrscheinlich sah ich aus wie ein Clown)

------------

Wieder gingen einige Jahre ins Land, ich trennte mich von ihr, und lebte so vor mich hin.
Zwischenzeitlich war ich lange Zeit ohne Freundin, hatte mir aber von meiner Mutter einige Strumpfhosen besorgt und trug sie ab und zu mal in meinem Zimmer. Dazu versuchte ich mir vorzustellen, wie es ist, eine Frau zu sein. Ich dachte aber seltsamerweise nicht daran, es mit einem Mann zu tun, sondern mit einer Frau.
Ich dachte, bei mir stimmt doch etwas nicht.

Dann lernte ich meine Ehefrau kennen, kam zur Bundeswehr, meine Eltern verstarben beide innerhalb kurzer Zeit und ich verdrängte meinen Fetisch. Dachte ich.

Bisher hatte ich immer heimlich Ihre Sachen getragen, wobei ich natürlich wie immer sehr darauf achtete, nicht erwischt zu werden. Diese Angst saß sehr tief.
Nach einigen Jahren Ehe, wieder war Alkohol im Spiel, erzählte ich meiner Frau davon,das ich gerne Kleider tragen würde. Sie fand es gar nicht gut und wir hatten fast unseren ersten Streit.
Nach einigem betteln und nach wochenlangem "drängen" durfte ich ihr zeigen, was ich gerne trage.

Da wir beide ungefähr gleich groß waren, war das kein Problem. Sie verzog das Gesicht, war also nicht wirklich davon begeistert.

Ich ging also zu Ihrem Nachtisch. Dort entnahm ich eine schwarze Strumpfhose, einen schwarzen BH mit passendem Slip und ging dann weiter zu ihrer Seite des Kleiderschranks.
"Na," sagte sie," du weißt ja genau wo alles ist."
Wäre das Licht nicht so schummrig gewesen, hätte sie wahrscheinlich gesehen, das ich knallrot anlief.
Ich antwortete nicht darauf und suchte weiter. Ich nahm ihren schwarzen Crinkle Rock und eine von Ihren weißen Blusen. Dann verschwand ich im Badezimmer.
Nach 10 Minuten und auf leisen Sohlen schlich ich mich wieder zurück.
Sie schaut mich an und meinte, dass das aber nicht zur Gewohnheit wird. Ich sagte Nein und stieg zu ihr ins Bett und kuschelte mich an sie.
So schliefen wir einige Male miteinander, sie lag nackt im Bett, und ich trug dabei Sachen von ihr.
Eines Abend überraschte sie mich aber.
Ich hatte mir diesmal eine helle, glänzende Strumpfhose von ihr genommen, BH und Slip. Sowie diesmal eine Stoffhose ( wollte ich einfach mal ausprobieren) von ihr und eine schwarzglänzende Bluse.
Als ich zu ihr ins Bett stieg, hatte sie die Bettdecke bis zum Hals hochgezogen. Ich legte mich also zu ihr, und fragte sie, ob sie friert. Sie antwortete mit nein.
Meine Hände begab sich unter ihre Bettdecke.
Ich stutzte und schlug die Bettdecke zurück.
Sie hatte sich in der Zwischenzeit auch umgezogen. Sie trug den schwarzen Rock mit einer schwarzen Strumpfhose, sowie eine weiße Bluse.
Sie grinste mich an.
"Was Du kannst, kann ich auch!".
Es war einfach herrlich. Unsere bestrumpften Beine rieben sich aneinander, das leise knistern der Nylons, das gegenseitige ausziehen und küssen trieb mich fast in den Wahnsinn.
Wir trugen noch öfters gemeinsam Frauenkleidung, und es war jedes Mal sehr schön.
Einige male kauften wir auch etwas gemeinsam ein, sei es nur eine Strumpfhose oder ein niedliches BH Set in rosa. Aber ich glaube, das sie nicht wirklich begeistert von alle dem war. Sie war nur durch einigem drängen dazu bereit.
Als ich sie mal darauf ansprach, mich zu schminken, sagte sie, das es jetzt langsam mal gut sei.

90er bis heute

Teil 1

Ich weiß zwar nicht, ob meine Neigung der Grund war, aber wir sind mittlerweile geschieden und leben jeder unser eigenes Leben.
Im Nachhinein und mit einigem Abstand bin ich aber der Meinung, das wir uns einfach nur auseinandergelebt haben. Wir sind aber immer noch gute Freunde und die ganze Scheidung lief ohne Streit oder böser Nachrede aus. Neulich war sie sogar bei mir und nörgelte, das sie für eine Feier keine geeigneten Schuhe hätte. Ich habe ihr dann meine schwarzen Sandalen ( darüber kommt weiter unten noch mehr) gegeben.
Noch während des Scheidungsprozess zog ich in eine andere Gegend in eine kleine, niedliche zwei Zimmer Wohnung.
Dort angekommen erstand ich im Internet einige Sachen, wie z.B. eine billige, einfache Perücke in schwarz, ein etwas altbackenes Kleid in schwarz-lila, sowie Flache Sandalen mit kleinem Absatz. Gott sei dank habe ich trotz meine Größe von einem Meter neunzig "nur" Schuhgröße 42, also war das nicht so schwer. Außerdem besaß ich nicht viel Geld ( das hat sich leider bis heute nicht geändert ) und war froh wenigsten einige Sachen günstig zu ersteigern.
Immer wenn "ES" mich überkam, kleidete ich mich als Frau.
Unterwäsche und Strumpfhosen, sowie einen braunen Rock, nahm ich von meiner Ex mit. Die Sachen hatten wir gemeinsam gekauft, sie hatte aber eine andere Größe als ich und konnte also damit nichts anfangen.
Ich trieb mich in diversen Singlebörsen rum und traf mich auch mit einigen Frauen. Meine Neigung hielt ich aber erst mal geheim.
Dann aber traf ich jemandem aus dem hohen Norden. Wir chatteten mehrmals miteinander und waren auch der Meinung, das wir uns unbedingt näher kennen lernen wollten.
So schlug sie eines Tages bei mir auf. Wir waren sofort Feuer und Flamme füreinander, und so dauerte es nicht lange, da lagen wir auch schon fast völlig entkleidet auf dem Sofa. Leider musste sie abends wieder nach Hause zu ihren Kindern.
Als wir mal wieder im Internet rumalberten, kamen wir irgendwie auf das Thema Kleidung zu sprechen, was sie wohl jetzt anhatte und so. Als sie mich fragte, antwortete ich, das ich in einem Kleid am PC sitze.
Erst einmal kam nichts, dann aber eine Reihe von Fragezeichen. "Wie jetzt, im Kleid ??"
"Nee, war ein Scherz," antwortete ich. "Ich habe zwar ein Kleid, aber das habe ich nur einmal getragen, weil ich eine Wette verloren habe". Gott sei Dank konnte sie mich nicht sehen, den ich log sie ja schließlich an, ohne rot zu werden.
Wir verloren das Thema wieder aus den Augen und unterhielten uns über Gott und die Welt.
Ein Wochenende hatte sie vor von Samstag auf Sonntag zu bleiben und ich freut mich auf sie wie bolle. Wir wollten erst zusammen einkaufen und dann kochen und uns dann einen gemütlichen Abend machen.
Später am Abend sagte sie unvermittelt," So, so, Du hast also ein Kleid?"
"Jep," gab ich zurück. " Ich kann es Dir gerne mal zeigen, wenn Du willst?"
"Aber anziehen." sagte sie.
Ich grinste und verzog mich ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen.
Ich schlüpfte in einen Slip, schwarze, halterlose Strümpfe ( die hatte ich noch von meiner Ex ) sowie in einen schwarzen BH und in meine schwarzen Sandalen. Am Schluss streifte ich das Kleid über den Kopf und setzte die billige Perücke auf, die aber nicht vernünftig sitzen wollte.
An der Wohnzimmertür sagte ich: "Aber nicht lachen".
Ich trat in den Raum und sie schaute mich an.
"Was hast Du den alles an?"
"Alles, was ich schon mal anhatte."
"Nur das Kleid hätte doch gereicht. Zeig doch mal. Sogar ne Strumpfhose und Schuhe??"
"Jep und einen BH trage ich auch noch drunter. Und es ist keine Strumpfhose;" sagte ich und zog dabei das Kleid so hoch, das sie die halterlosen sehen konnte.
"Wau," sagte sie und betrachtete mich noch genauer.
"Hübsche Beine hast Du aber. Das verstehe ich immer nicht, dass sieht man so häufig auch im Fernsehen, das Männer in Kleider häufig schönere Beine haben als man selbst."
Ich nahm das als Kompliment und setzte mich auf die Couch.
"Guck nicht so entgeistert, ich habe nur im Moment keine Lust, die Sachen wieder auszuziehen."
Sie setzte sich zu mir und wir küssten uns leidenschaftlich.
Wie sich jeder denken kann, landeten wir wenig später im Schlafzimmer.

-------------------------------

Einige Zeit später trafen wir uns wieder im Internet und unterhielten uns über das erlebte.
"Gehst Du so auch vor die Tür?"
"Um Gottes Willen, nein. Ich könnte mich ja nicht mal schminken. Wäre mir alles viel zu peinlich! Ich trage es nur in meiner Wohnung."
Es kam erst mal keine Antwort. Dann:
"Möchtest Du den mal geschminkt werden?"
"Wie jetzt? So richtig mit allem? Mit Fingernägeln und allem?"
Jetzt war ich baff und schwieg ein Moment.
"Ja", schrieb sie.
Ich glaube in dem Moment grinste ich wie ein Honigkuchenpferd, wie man so schön sagt.
"Wenn Du es auch möchtest, gerne," schrieb ich zurück " Ich habe mir auch einige neue Sachen gekauft." Das ich eigentlich eine angebliche Wette verloren hatte, darüber wurde kein Wort mehr drüber verloren. Sie hatte wohl schon bemerkt, das da ein wenig mehr hinter steckte.
Ich fragte sie, was sie überhaupt von der Sache gehalten hat.
" Ich habe kein Problem damit. Es war am Anfang ein wenig ungewohnt, aber Du warst und bist ja immer noch der selbe. Aber du warst sehr viel zärtlicher als vorher. Trägst Du die Klamotten den nur wenn Du mit einer Frau schläfst? Oder möchtest Du es auch mal mit einem Mann machen??"
Jetzt war ich ein wenig baff über Ihre Offenheit.
"Ich trage die Sachen eigentlich fast nur, wenn ich mit einer Frau zusammen bin und es Ihr auch nicht peinlich ist. Es kann nicht jeder damit umgehen. Und ich habe nicht vor es mit einem Mann zu machen. Ich bin und bleibe der gleiche, der ich auch vorher schon war, nur das ich andere Sachen trage. Es sollte auch beiden Spaß machen, und ich glaube, das es Dir auch ein wenig Spaß gemacht hat. Ich sehe es als eine Art Fetisch. Andere tragen Lack und Leder, oder lassen sich auspeitschen. Ich trage gerne Frauenkleidung. Aber auch nicht immer, es kommt ganz auf meine Stimmung an."
"Das stimmt. Und wie gesagt warst Du auch sehr, sehr zärtlich zu mir und auch ein wenig entspannter als beim ersten mal.
Dann schminke ich Dich das nächste Mal und lassen uns Zeit, damit du es auch genießen kannst."
Somit verabredeten wir uns für das nächste Wochenende.
Nach dem abschalten des PCs dachte ich über die Situation nach. Ich hatte eine Freundin, die mich so akzeptierte wie ich bin und die sogar bereit war, mich zu schminken. Ich war wie im siebten Himmel.

Ich hatte in der zwischen Zeit mal wieder im Internet zugeschlagen:
Einen schwarzen, knielangen Rock, eine weiß-blaue Bluse und schwarze Pumps mit 8cm hohem Absatz. Und als Krönung eine rote Kurzhaarperücke aus besserem Material als die alte Schwarze. Davon wusste sie aber noch nichts.

Das Wochenende kam und ich war schon ganz aufgeregt, wie man sich sicherlich denken kann. Da ich ja überhaupt nicht neugierig war fragte ich Sie gleich an der Tür, ob sie auch an alles gedacht hatte.
" Ganz ruhig. Ich habe alles mit."
Der Abend kam und dann sagte sie:
"Wenn Du möchtest, können wir ja anfangen. Wie möchtest Du den Geschminkt werden?"
Na toll, das war jetzt wieder ne Frage.
"Ich habe absolut keine Ahnung. Ich weiß nur, dass das Make-up zur Kleidung passen sollte. Da ich heute mal was anderes tragen möchte, sollte es passen."
"Du hast auch noch andere Sachen?"
Verlegen neigte ich den Kopf und sagte:
"Ja. Ich habe noch einen schwarzen Rock. Den wollte ich dann mit einem weißen Hemd kombinieren." Von der Bluse sagte ich erst mal nichts, ebenso wenig wie von den anderen Sachen.
"Aha"., sagte sie. Dann ging sie in den Flur, um Ihre Sachen zu holen.
"Soll ich mich vorher umziehen, oder erst später?"
"Das kannst Du machen, wie du möchtest. Ich würde Dich gern erst schminken. Danach kannst Du Dich ja umziehen."
Dann breitete sie Ihre Sachen auf meinem Wohnzimmertisch aus.
Worauf hatte ich mich da eingelassen. Das waren so viele Tiegel und kleine Dosen und was weiß ich noch.
"Dann fangen wir mal mit den Fingernägeln an."
"Ich hoffe, Du hast auch entferner mit, ich wollte nicht mit bemalten Nägeln Montag wieder zur Arbeit !"
"Keine Sorge, hab ich."
Und so fing sie dann an meine Nägel zu lackieren, mit einem herrlichem Rot.
Sie ging dabei sehr gewissenhaft vor und korrigierte hier und da das übergemalte.
"So," sagte sie," jetzt muss es nur noch ein wenig trocknen."
Ich schaute auf meine Finger. Ich war begeistert.
Nach einem Gläschen Sekt und einer Zigarette sollte es weitergehen.
"Und was kommt nu?" fragte ich neugierig.
"Die Grundierung."
"Ich bin doch kein Auto," frozelte ich.
Sie griff zu eine weiteren Tube und einem kleinem Schwämmchen.
"Das ist Make-up, damit man nicht Deine Pickel und kleine Unreinheiten sieht."
"Aha." Ich ließ sie gewähren.
Vorsichtig und sehr gründlich trug sie die Grundierung auf. Mehrmals wich sie ein Stück zurück, um ihr werk zu begutachten.
Als sie fertig war griff sie wieder in Richtung Tisch.
"Jetzt mach mal die Augen weit auf, ich werde jetzt den Kajal Stift benutzten, um Deine Augen zu betonen."
Ich tat wie geheißen und schaute dabei nach oben.
Ich vertraute ihr völlig.
Es war allerdings ungewohnt, das jemand sich an meinen Augen zu schaffen macht. Und so zwinkerte ich ein paar Mal.
"Bleib einfach ganz entspannt. Ist ja gleich vorbei. Und wer schön sein will muss leiden."
Dabei grinste sie
Es folgten weitere Tuben und Dosen.
Lidschatten, Wimpernroller, Rouge und zum Schluss der Lippenstift.
Nach einer halben Ewigkeit, so kam es mir jedenfalls vor, sagte Sie:
"Fertig!"
Ich atmete durch. Sie schaute noch ein wenig skeptisch und sagte:
"Schau mal in den Spiegel, ob dir das so gefällt."
Nervös stand ich auf , schnappte mir meine Brille vom Tisch und stiefelt in den Flur zum Garderobenspiegel.
Was ich da sah war unglaublich. Meine markanten Züge waren gewichen. Die blaue Farbe meiner Augen wurden vom Lidschatten hervorgehoben, ebenso wie auch meine Augenbrauen, die sie wohl auch mit einigen Pinselstrichen mit dem Kajal unterstrichen hatte.
Der Hammer aber waren meine Lippen. In einem knalligem und doch angenehmen Rot unterstrichen sie den Rest.
Ich war einfach nur Happy.
"Wenn du willst, kannst Du dich ja jetzt umziehen. Ich wasche mir nur eben die Hände und räume den Wohnzimmertisch auf."
Ich küsste sie vorsichtig ( ich wollte ja den Lippenstift nicht verwischen ), drehte mich um und ging in mein Schlafzimmer.
Ich hatte mir die Sachen schon soweit rausgesucht, sie aber an einer freien Stelle auf einem Regal im Schrank hinterlegt.
Als besondere Überraschung wollte ich auch mal wieder meine schwarze Corsage, die ich seit meine Ehe nicht mehr anhatte, überziehen. Die abnehmbaren Strapshalter hatte ich schon vorher befestigt.
Ich zog also meine Hose und mein T-Shirt aus und begann mit den halterlosen, schwarzen Strümpfen. An denen wollte ich auch die Strapsbänder befestigen, obwohl man das ja nicht brauchte. Dann streifte ich mir die Corsage über, bei der ich schon vorher die kleinen Häkchen am Rücken geschlossen hatte. Dann verband ich die Strapsbänder mit den Strümpfen, was ich mir eigentlich einfacher vorgestellt hatte. Ich verdrehte mir den fast den Rücken. Ist halt eine ungewohnte Bewegung, dachte ich mir.
Dan erst folgte der, ebenfalls schwarze, Slip. Ich trug ihn über den Strapsen, für den fall, das ich mal musste. War einfacher.
Dann griff ich mir den Rock und die Bluse und zog beides an.
Es folgten meine neuen Pumps und die rote Perücke.
Ich schaute an mir runter und ein wohliger Schauer überfiel mich. Mein kleiner Freund fand es auch sehr schön und war der Meinung, das er sich auch mal mitteilen musste.
Ich strich die Kleidung noch mal glatt und öffnete die Tür zum Flur, um noch mal in den Spiegel zu schauen und um evtl. die Haare noch ein wenig zu richten.
Ich war völlig baff. Das war nicht ich. Und doch sah ich einige bekannte Züge. Das leichte Grinsen in den Mundwinkeln. Die Haare noch mal kurz gezupft, kurz durchgeatmet, stöckelte ich ins Wohnzimmer.
"Tataaa", stieß ich aus.
Sie dreht sich zur Tür.
"Wauu", sagte sie.
Ich ging auf sie zu.
"Und ? Gefällt Dir was du siehst?" fragte ich.
"Unglaublich. Wo hast Du den die Sachen her? Und erst die Schuhe. Auf denen kannst Du laufen?"
"Alles aus dem Internet. Die Schuhe sind eigentlich recht bequem, nur muss ich an der Tür aufpassen, das ich mir nicht den Schädel einrenne."
Ich begab mich zu Ihr, beugte mich zu ihr runter und küsste sie.
"Danke Schatz. Danke für Deine Mühe und Dein Verständnis. Ich fühle mich unglaublich"
"Gerne doch. Ich muss sagen, die Sachen stehen Dir. Auch die Haare sehen gut aus."
"Danke."
Ich setzte mich neben sie, was gar nicht so einfach war. Mein Sofa war etwas flacher und durch die etwas höheren Schuhe wusste ich nicht so recht, wie "Frau" sich ordentlich hinsetzte. Aber nach einigem hin und her rutschen bekam ich auch das in den Griff.
Ich griff nach dem Glas Sekt, den sie zwischenzeitlich eingeschenkt hatte, drehte den Kopf und stieß mit Ihr an.
"Auf einen schönen Abend und noch mal danke für alles."
Wir stießen an und hatten einen schönen Abend und vor allem eine schöne Nacht.
Wir wiederholten es noch mal Wochen später und sie machte mit meinem Handy ein paar Fotos von mir, die ich wie einen Augapfel hüte.

Re: Georginas Way

Verfasst: So 12. Feb 2012, 09:53
von Georgina
Um die Frage zu beantworten, leider nicht, den die Geschichte ist noch nicht zu ende.

90er bis heute

Teil 2



Wie das Leben aber so spielt, kamen wir nicht zusammen, aus Gründen, dir ich nicht weiter erläutern möchte. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich sie wirklich sehr, sehr gern gehabt und wäre sogar bereit mit ihr eine Beziehung einzugehen. Aber leider.......

Nachdem wieder einige Zeit ins Land gegangen war, durchforstete ich mal wieder die Singlebörse, bei der ich gemeldet war.
Es dauerte auch nicht lange, da hatte ich auch wieder Kontakt zu einer Frau, diesmal aus dem Süden.
Da wir uns sehr gut verstanden, beschloss sie kurzerhand, mich zu besuchen und evtl. auch übers Wochenende zu bleiben, nachdem ich angeboten hatte auf meinem großen , aufblasbarem Luftbett zu schlafen.
Im nachhinein bewundere ich Ihren Mut, einen Mann zu besuchen, den sie eigentlich nur aus dem Internet und durch Skype kannte.

Am dem Samstag, kurz vor 15 Uhr klingelte mein Telefon. Sie war dran.
"Hallo, ich schon fast da, kann aber Deine Straße nicht finden."
"Moment," sagte ich" ich komme raus und weise Dich ein"
Gesagt getan. Während sie am Telefon war, tigerte ich die Auffahrt runter und wies ihr dann den Weg.
Da bog sie auch schon um die Ecke. Da ich ja wusste, in welcher Stadt sie lebte, habe ich ihr Fahrzeug am Nummernschild erkannt.

Sie parkte Ihr Fahrzeug und stieg aus. Wir begrüßten uns herzlich und gingen in meine Wohnung.
Wir tranken gemeinsam Kaffee und redeten über Gott und die Welt.
Schließlich schauten wir uns tief in die Augen und unsere Gesichter näherten sich. Schließlich küssten wir uns heiß und innig.
"Was machst Du mit mir?" fragte sie zwischenzeitlich.
"Öhh wieso?? Ich sitze hier und küsse Dich."
"Das ist mir noch nie passiert. In so kurzer Zeit."
" Wenn es Dich stört, höre ich sofort auf"
"Nein nein."
Und wir begannen uns weiter zu küssen.
Unsere Küsse wurden inniger und heißer. Unsere Hände gingen auf Wanderschaft am Körper des jeweils anderen.
"Ich will ja nichts sagen," begann sie," aber Deine Couch ist nicht gerade sehr bequem."
"Entschuldige, aber im Moment habe ich leider kein Geld, um mir eine andere zu kaufen. Schließlich wohne ich ja noch nicht so lange hier, und da waren andere Sachen einfach wichtiger. Das einzige, was bequemer wäre, ist mein Bett," sagte ich grinsend und auch mehr scherzhaft.
"Dann müssen wir wohl umziehen", sagte sie.
Verdattert schaute ich sie an.
"Wie jetzt?"
"Du hast mich so heiß gemacht, das ich mit dir ins Bett möchte. Versteh das bitte nicht falsch, das ist mir noch nie passiert und ich mache so was auch nicht gleich beim ersten Mal, aber ich vertraue Dir. Ich glaube ich habe mich ein wenig verschossen in Dich. Schon als Du in der Auffahrt dachte ich, Wau, der ist es."
Ich war sprachlos, obwohl ich eigentlich nicht auf dem Mund gefallen bin.
Ich schaute Ihr noch mal tief in die Augen, nahm Ihre Hand und stand auf.
" Aber nur, wenn Du es auch wirklich möchtest."
"Ja," hauchte sie, und so führte ich sie in mein Schlafzimmer.
Sie blieb über Nacht und das Luftbett war natürlich kein Thema mehr.

Wir trafen uns von da an öfter, meist natürlich an den Wochenenden. Mal kam sie, mal fuhr ich zu Ihr. In der Woche unterhielten wir uns via Webcam und Internet, wo wir uns dann gegenseitig das neuste vom Tage berichteten. Ich glaub ich war auch verschossen in sie und hielt mein kleines Geheimnis vor ihr geheim. Vorläufig.
Eines Tages kamen wir auf das Thema Macken und kleine Geheimnisse.
"Jeder hat sein kleines Geheimnis und seine Macken," sagte ich.
"Du hast auch ein Geheimnis? Erzähl."
" Das ist mir jetzt ein wenig peinlich, aber ich habe mal eine Wette verloren."
Das war es wieder. Der Grund, den ich vorschob um jemanden auf meinen "Fetisch" vorzubereiten. Ich hatte mir eigentlich geschworen, es nicht wieder so zu machen, aber jetzt war das Kind in den Brunnen gefallen, wie man so schön sagt.
Ich schickte Ihr via Kurzmitteilung eines von den Bilder, die ich in den tiefen meines PCs aufbewahrte.
"Was ist das den? Bist Du das?"
Oha, dachte ich, was habe ich jetzt wieder getan?
Verlegen schaute ich in die Kamera und sagte
"Ja."
Da ich die Bilder vorher bearbeitet hatte, konnte sie den Hintergrund, der ja in meinem Wohnzimmer war, nicht erkennen.
"Na, das sieht ja mal schnieke aus."
Dabei beließen ich es auch, ich wollte nicht noch mehr Öl in Feuer gießen.
Wir verabschiedeten uns und verabredeten uns für den nächsten Tag.
Ich musste am nächsten Tag früh raus da ich Frühschicht hatte.
Während der Arbeit bekam ich eine SMS von Ihr:
" Ich habe noch einmal über Dein Bild als Frau nachgedacht und wir müssen unbedingt darüber reden."
Okay, dachte ich, die hast Du jetzt vergrault.
Aber es kam ganz anders und schlimmer.
Zu Hause angekommen beeilte ich mich an den PC zu kommen. Duschen und essen ging im Eiltempo.
Ich schalte die Webcam ein und wählte Ihre Adresse.
Da saß sie auf ihrer Couch im Wohnzimmer an Ihrem Laptop. Aber irgendwas stimmte nicht.
Ich schaute genauer hin. Ihre Augen waren völlig verquollen, als hätte sie gerade geweint.
" Hallo süße, was ist den los?"
"Ich habe noch mal über das Bild von Dir als Frau nachgedacht. Da sind wieder Bilder in mir hochgekommen, die ich schon lange vergessen glaubte."
O weiha, was sollte den jetzt kommen??
" Du trägst die Klamotten doch nur zu Hause, oder? Du gehst nicht damit raus?"
"Nein," antwortete ich wahrheitsgemäß," das könnte ich gar nicht, das wäre mir viel zu peinlich. Wieso fragst Du?"
Plötzlich schaute sie in die Kamera und fing an zu heulen.
" Wie gesagt sind wieder Erinnerungen eines Exfreundes wieder da, der sich auch Frauenkleider anzog und in einen Puff ging um sich mit einer Prostituierten zu vergnügen. Ich kam mir so hilflos und ausgenutzt vor. Es war einfach nur schrecklich."
Oh man. Was sollte ich darauf antworten. Ich fühlte mich im Moment völlig überfordert, trotzdem versuchte ich Ihr zu antworten.
"Süße, das wollte ich nicht. Das konnte ich nicht wissen. Es tut mir schrecklich leid. Ich verspreche Dir, das ich nur Frauenkleider trage, wenn ich mit einer Frau zusammen bin, die ich gernhabe und die es auch akzeptiert. Ich wollte Die wirklich nicht wehtun damit. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es nicht getan."
" Dann ist es ja gut. Aber es hat wirklich wehgetan, die Bilder vor Augen zu haben. Ich glaube Dir aber."
"Danke," sagte ich. "Wie gesagt, ich wollte Dich wirklich nicht verletzten damit."
"Schon gut, das konntest Du nicht wissen."
Mittlerweile hatte sie sich wieder beruhigt. Wir wechselten das Thema und unterhielten uns noch eine Weile.
Um sie auf andere Gedanken zu bringen und um sie zu beruhigen, blieb ich am PC sitzen und schrieb ihr einen Brief, den ich aber bis heute nicht abgeschickt habe. Ich habe keine Ahnung wieso:

Hallo meine Süße

Ich schreibe dir diese Zeilen, um Dir ein wenig die schlechten Gedanken wegen der Fotos, wo ich als Frau zu sehen war, zu nehmen und weil ich ein wenig Erklärungsbedarf sehe und ich hoffe, das du mich vielleicht ein wenig besser verstehst.

Ich möchte dir außerdem hiermit erklären, was ich eigentlich in der Richtung machen möchte, aber nur dann, wenn auch Du dafür bereit bist.
Ich will dich nicht dazu zwingen oder drängen!!!!!
Es gibt auch nicht viele die davon wissen, den ich finde es oberpeinlich.

Ich bin der Meinung, beim Sex ist alles erlaubt, solange BEIDE es wollen und BEIDE Spaß daran haben.

Das in meinen Augen wichtigste zu erst.
Es war leider keine einmalige Sache, wie Du Dir sicherlich mittlerweile schon gedacht hast.
Tut mir leid.
Ich habe diese Kleidung nie privat bzw. alleine getragen oder bin in denen außer Haus gegangen!
Das könnte ich gar nicht!
Ich hatte sie immer nur im Schlafzimmer und während ich Sex hatte an.
Ich trage die Sachen auch nur, wenn mir danach ist und der Partner "mitspielt".
Ich muss die Sachen nicht beim Sex tragen, aber das hast Du ja sicherlich auch bemerkt, sonst hätten wir ja nicht ein paar schöne Stunden im Bett gehabt.
Und der Sex mit Dir ist sehr schön und ich genieße ihn auch jedes Mal.

Warum ich ab und zu gerne mal im Bett Frauenkleider trage, kann ich Dir nicht beantworten, weil ich es selber nicht weiß.
Ich weiß nur, das es mich sehr erregt, und je "weiblicher" ich aussehe, oder mich fühle, desto erregter bin ich.
Mit dem weiblicher aussehen meine ich hauptsächlich die Kleidung, was auch die Unterwäsche bzw. Dessous betrifft. Je mehr Spitze, desto besser.
Wenn ich mich "verkleide", dann mache ich das komplett, das heißt, ich trage auch BH, Slip und Strumpfhosen, bzw. halterlose Strümpfe.

Es ist sehr schwer für mich es zu beschreiben.

Ich würde nie auf die Idee kommen, sie jemanden anderem zu zeigen, oder in der Öffentlichkeit damit herum zu laufen, das ist mir viel zu peinlich.
Ich sehe das ganze als eine Art von Vorspiel oder Rollenspiel an ( nicht immer, sondern nur ab und zu).
Wenn man es als Fetisch sehen will, dann ist es eben leider so, obwohl ich es ein wenig anders sehe.
Ich sehe es als eine andere Art von Vorspiel, das ich gerne mit einer Frau, die ich sehr gerne habe und der ich vertraue, erleben möchte.

Beim letzten Mal, du kennst ja die Bilder, war ich das erste Mal geschminkt ( schließlich hatte ich ja eine wette verloren). Es war eine sehr ungewöhnliche Erfahrung, die ich genossen habe, das gebe ich zu.
Ich hatte dann ganz normalen Sex, und mehr will ich auch nicht.
Ich will nicht mit irgendwelchen Spielzeugen herum experimentieren oder sonst irgendwelche Experimente.
Nur ganz "normalen" Sex. Zwar verkleidet, aber sonst nichts anderes.

Ich bin und bleibe unter der Kleidung genau der selbe, der ich auch sonst bin!!!

Nun, was möchte ich? Es ist ein wenig schwer für mich das zu beschreiben, jetzt wo ich weiß, das du sehr schlechte Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation gehabt hast.

Aber ich versuche es einmal.

Ich würde gerne mit dir einen netten Abend verbringen, an dem wir ein Glas Wein trinken, uns schminken ( natürlich Müsstest du mir dabei helfen, den ich bin wahrscheinlich zu ungeschickt und töffelig dafür), uns weiblich kleiden (natürlich mit den entsprechenden Dessous, soweit vorhanden "grins".)
Danach möchte ich mit dir bei Kerzenschein ein wenig unsere Zweisamkeit genießen.
Dann möchte ich dich langsam und zärtlich streicheln, küssen und dich dann im Bett weiter verführen, wo wir uns dann langsam gegenseitig ausziehen.
Der Rest ergibt sich dann "grins".
So ungefähr jedenfalls stelle ich es mir vor.

Und wer weiß, vielleicht hast du auch ein wenig Spaß daran, was ich natürlich hoffe.
Vielleicht kaufen wir dann ja mal zusammen Kleidung ( wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich viel zu schüchtern dazu und mir wäre es oberpeinlich, in einen Laden zu gehen und mir eine Strumpfhose zu kaufen, selbst beim Kauf eines einfachen Lippenstifts würde ich wahrscheinlich knallrot werden.)

Ich weiß, die ganze Sache ist nicht einfach, das ist mir klar.

Dies alles aber nur, wenn du dafür bereit bist. Wie gesagt, ich möchte dich nicht dazu drängen.

Wenn du Fragen dazu hast, so antworte ich dir gerne darauf, denn ich möchte, das wir uns gegenseitig vertrauen und über solche Sachen miteinander reden, den du bedeutest mir unheimlich viel und ich möchte unsere Beziehung dadurch nicht gefährden oder kaputt machen.

Es ist auch nicht einfach für mich darüber zu reden, das kannst du mir glauben ( deswegen schreibe ich es auch auf, den schriftlich kann ich mich besser äußern und ein wenig freier mit dieser Sache umgehen, denn die ganze Sache ist mir doch schon ein wenig peinlich), aber ich möchte auch nicht, das diese Sache zwischen uns steht.

Ich hoffe, das du mich jetzt ein wenig besser verstehst.


Ich habe dich unendlich Lieb!!!!!!!!


Ein paar Wochen später, hatte sie vor ein paar Tage mehr zu bleiben, obwohl ich zur Arbeit musste. Ich hatte nichts dagegen. Da sie mir versprochen hatte zu kochen und dass das Essen fertig wäre, wenn ich zu Hause bin, freute ich mich drauf.
Sie erschien diesmal schon am Freitagabend.
Nach dem Essen sagte sie.
"Wenn Du jetzt ne Flasche Sekt aufmachst, dann würde Dich gern schminken und dich in deinen Klamotten sehen."
Jetzt war ich aber Baff. Frauen, das unbekannte Wesen. Natürlich machte ich den Sekt auf.
Nach der Prozedur, die ich ja schon kannte, tranken wir gemeinsam noch die Flasche Sekt aus und gingen danach in Schlafzimmer.
Später am Abend, als ich noch dabei war die Schminke von mir zu entfernen sprach ich sie an.
" Und wie fühlst Du dich jetzt? Ist alles in Ordnung?"
"Es war schön, aber auch ungewohnt. Aber wir können es gerne wieder machen. Ich werde mich dann aber auch sexy anziehen und schminken.
Meine kleine Georgina."
"Georgina?? Wie bist Du den jetzt darauf gekommen??"
"Keine Ahnung. Für mich bist Du eine Georgina !"
Ich nahm es hin und freut mich eigentlich drüber, einen Frauennamen bekommen zu haben.
Ich glaub ich war in dem Moment verknallt.
Sie fuhr nach einigen tagen wieder nach Hause und ich schrieb ihr als Georgina, das ich das Wochenende sehr genossen habe und das ich auf ein baldiges Wiedersehen hoffe.
Am nächsten Tag kam Ihre Antwort und wieder überraschte sie mich:

Hallo Georgina,
das ist schön, das ich dir solch eine große Freude bereiten konnte. Ich freue mich auch schon auf unser Wiedersehen, auch wenn ich dabei ein komisches Gefühl habe. Ich hoffe aber, das wir ein schönes Wochenende haben werden mit ganz viel Spaß, Erotik und Liebe. Denke an deine Dessous, damit wir uns gegenseitig schön verwöhnen können, mit allen Sinnen..... grins
Vielleicht sind wir beide ja diesmal auch ein bisschen erfindungsreicher als beim ersten Treffen, da fühlte ich mich ein bisschen überrumpelt von dir und konnte mich gar nicht so recht auf dich einlassen. Außerdem haben mich deine Klamotten ein bisschen abgeschreckt, denn du sahst damit irgendwie total altbacken aus. Also ich finde wir beide sollten mal losgehen und ein paar neue Sachen für dich kaufen, in denen du ein bisschen sexy aussiehst und nicht wie deine eigene Oma... sei mir nicht böse, aber so wirkst du in den Sachen.... Eigentlich reicht es ja wenn du deine Dessous und Pumps mitbringst, ich gehe dann auch nur in Dessous. Evtl. können wir ja vorher gemeinsam in die Badewanne gehen und uns ein bisschen "schön" machen. Ich würde dich gerne noch ein bisschen besser enthaaren, damit du nicht so pickst im Bett. Danach könnten wir uns ja stylen (ich habe einen heißen neuen Nagellack in knallrot) und dann gehen wir zum gemütlichen Teil des Abends über....wenn du Lust hast heißt das. Ein feines Gläschen Sekt und ein paar erotische Spielchen bzw. Neckereien?? Wenn wir beide dann heiß genug sind, verziehen wir uns ins Liebesnest und verwöhnen uns nach Strich und Faden....wobei ich mich da auch über ein bisschen mehr Einfallsreichtum von dir freuen würde?? Na ich lasse mich mal überraschen, vielleicht fällt dir ja was nettes ein und du überrascht mich auch mit etwas?? Das würde mich freuen!

Bis dahin, ich freue mich schon auf dich


Ich war geplättet. Ich musste die Zeilen noch mal lesen. Hatte sie das wirklich geschrieben oder träumte ich das nur?? Ich konnte das kommende Wochenende kaum erwarten.

Re: Georginas Way

Verfasst: Fr 24. Feb 2012, 22:47
von Georgina
90er bis heute

Teil 3

Am folgenden Freitag nahm ich mir ein paar Stunden früher frei, um ein wunderbares Wochenende zu verbringen. Am Abend vorher hatte ich meine Taschen gepackt. Eine Große mit meinen "Normalen" Sachen und eine kleine für Georgina in der ich eigentlich nur die halterlosen, die Pumps und die schwarze Korsage und die Perücke sowie einen weißen Slip hatte.
Bei Ihr angekommen klingelte ich an der Tür und wunderte mich, das sie hinter der Tür stehen blieb. Als sie die Tür hinter mir schloss, drehte ich mich um.
Sie hatte sich schon fertiggemacht. Sie trug schwarze, halterlose Strümpfe, flache Pumps und einen kurzen Rock.
Und sie roch unheimlich lecker !
"Hallo", sagte ich." Du siehst toll aus !"
"Schön, das Du da bist," gab sie zurück.
Ich stellte meine Sachen in den Flur und zog meine Jacke und Schuhe aus.
"Du hast bestimmt Hunger. Möchtest Du erst Duschen oder erst Essen?"
" Eigentlich möchte ich erst Essen. Habe tierischen Kohldampf"
Wir begaben uns in Ihr Wohnzimmer. Ich schaute auf den Tisch. Sie hatte sich schon einen Sekt genehmigt und außerdem lagen dort Ihre Schminkutensilien quer über den Tisch verteilt.
"Hast Du noch was größeres vor,? fragte ich schelmisch.
"Warte es ab. Setzt Dich erst mal, eß was und dann kannst Du in Ruhe duschen. Ich habe Dir auch etwas schönes gekauft."
"Was den ?"
"Liegt im Schlafzimmer. Kannst Du nach dem duschen anziehen. Ich hoffe, es gefällt Dir.
Ich setzte mich an den Tisch. Sie verschwand derweil in der Küche und holte das Essen.
Ich versuchte langsam zu essen, doch meine Aufgeregtheit machte sich immer mehr bemerkbar. Trotzdem fragte ich nach einer zweiten Portion.
Als ich auch den zweiten Teller geleert hatte, lehnte ich mich zurück und griff zu meinen Zigaretten.
"So, jetzt bin ich satt !"
"Ruh Dich einen Augenblick aus, ich räume hier inzwischen auf. Wenn Du geduscht hast und Dich umgezogen hast, machen wir Dich mal richtig hübsch.!"
Ich grinste übers ganze Gesicht stand auf und ging ins Bad um zu duschen und mich zu rasieren.
Nach ca. 20 Minuten war ich fertig und tigerte nur mit einem Handtuch um die Hüften durch den Flur.
"So süße, ich bin fertig mit duschen und ziehe mich jetzt an."
"Die Sachen liegen auf dem Bett," kam es aus dem Wohnzimmer.
Ich schnappte mir meine kleine Tasche mit meiner Wäsche und den Pumps und ging ins Schlafzimmer.
Natürlich schaute ich zuerst aufs Bett um zu schauen, was sie mir gekauft hatte.
Dort lagen ein Lila — farbener Slip und eine lange, schwarze Tunika.
"Und gefällt Dir`s ?"
" Sieht gut aus, aber ich muss ja erst mal sehen, ob es passt."
"Vergess nicht Deine Perücke aufzusetzen!"
Häh ? Natürlich würde ich das nicht vergessen. Ich fand die Aussage etwas seltsam, dachte mir aber nichts dabei.
Ich entledigte mich des Handtuchs und schlüpfte in den Slip
Passt.
Als nächstes folgten die schwarzen halterlose Strümpfe gefolgt von meinem schwarzen Korsage, von der ich die Strapshalter abgenommen hatte. Zum Schluss folgte die Tunika, die an mir saß, als hätte ich ein etwas seeehr kurzes Kleid an.
Ich pulte noch meine Haare aus der Tasche und fertig.
Ich schaute an mir runter. Ach so, dachte ich, da fehlen ja noch die Pumps.
Also angezogen und ab ins Wohnzimmer gestöckelt.
Sie hatte in der Zeit ein paar Kerzen angezündet und uns jeweils ein Glas Sekt eingeschenkt.
"Und gefallen Dir die Sachen?"
"Nicht schlecht, aber ich überlege noch, wie ich mich in dem extrem kurzen Kleid hinsetzten soll."
"Einfach ein wenig runterziehen und dann draufsetzten."
Ich tat wie geheißen und versuchte mein bestes. Es klappte mehr oder weniger. Die Spitzte der Strümpfe ragten frech unter der Tunika hervor.
"Auf einen schönen Abend," sagte sie und reichte mir ein Glas Sekt rüber.
"Auf einen schönen Abend," gab ich zurück und wir stießen an.
Nachdem wir ein Schluck genommen hatten, sagte sie:
"Mal überlegen, wie ich Dich am besten Schminke."
"Das überlasse ich ganz Dir."
Als erste fing sie mit den Fingernägeln an. Sie lackierte sie in einem sehr dunklem rot.
Als sie trocken waren kam sie zu mir herüber und setzte sich mit dem Gesicht zu mir auf meinen Schoß und begann mit der "Prozedur".
Während sie immer wieder hinter sich auf den Tisch griff, um verschiedene Utensilien vom Tisch zu nehmen, rieben sich natürlich unsere bestrumpften Beine aneinander.
Mein kleiner Freund wurde schon ganze unruhig. Ich wurde ein wenig unruhig.
"Alles klar bei Dir?"
Ich grinste.
"Natürlich."
Nach gefühlten drei Stunden lehnte sie sich zurück und überprüfte ihre Arbeit.
"So, ich glaube Georgina ist fertig."
"Da bin ich mal gespannt."
Wir erhoben uns von dem Sofa und gingen gemeinsam in den Flur, wo ein großer Spiegel hing. Da wir ja beide Pumps trugen, war das Geräusch unserer Absätzte in der ganzen Wohnung zu hören. Ich grinste.
Dann schaute ich in den Spiegel.
Wau. Sie hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Es passte alles zusammen und hielt sich alles Ton in Ton ohne wirklich aufgesetzt zu wirken. Ich drehte das Gesicht nach links und rechts.
Es sah wirklich toll aus.
"Und gefällt Dir was du siehst ?"
"Ich bin ganz hin und weg. Hast Du wirklich toll hinbekommen. Ich danke Dir."
Ich küsste sie sanft auf die Wange.
Wir begaben uns wieder ins Wohnzimmer und setzten uns nebeneinander auf die Couch.
Wir griffen zu unseren Gläsern und stießen an.
Dabei schaut ich in Ihre Augen. Ich fühlte mich in dem so glücklich, wie selten zuvor.
Nachdem wir unsere Gläser wieder abgestellt hatten, schaute ich wieder zu ihr rüber und nahem ihre Hand. Der Anblick unsere bemalten Fingernägel, war einfach nur genial.
Unsere Gesichter näherten sich und wir begannen uns zu küssen. Erst langsam, dann immer wilder.
"Ich glaube, wir sollte uns ins Schlafzimmer verdrücken, aber erst möchte ich wissen, was Du eigentlich drunter anhast."
Sie zog an der Tunika und schaute mir in den Ausschnitt.
"Was ist den das?"
"Na, eine Korsage," sagte ich grinsend.
"Wo hast Du die den her, die ist ja klasse!"
"Die habe ich schon länger, Du hast sie nur noch nie gesehen," sagte ich grinsend.
Wir standen also auf und begaben uns, natürlich mit unseren Absätzen klappernd, ins Schlafzimmer. Dort verbrachten wir einfach nur wunderschöne Stunden, als währen wir zwei Freundinnen. Nur eine halt mit einem extra.



Dies war eines der letzten Male, wo wir uns gesehen haben. Leider haben wir uns getrennt.
Angeblich fing sie an, mich nicht mehr zu lieben und wollte mich in der Beziehung nicht belügen.

Wie dem auch sei, das alles geschah letztes Jahr, und seitdem habe ich mir viele Gedanken gemacht, über das was ich bin und was ich fühle.
War es am Anfang noch sexuelle Erregung, Frauenkleidung zu tragen, ist es mittlerweile ein Teil von mir geworden.
Ich fühle mich wohl dabei !!
Nach und nach habe ich mir in den letzte Monaten Schminke zugelegt, zwei Perücken (einfache wie ich zugeben muss, aber ich weiß noch nicht, welchen Stil ich einschlagen möchte ) sowie diverse Röcke, Stiefel und Dessous, sowie auch Silikon-Einlagen für den BH.
Ich trage Frauenkleider zwar immer noch, wen ich alleine in meiner Wohnung bin und meistens nur am Wochenende, aber ich weiß nicht wie lange noch.
Ich hoffe irgendwann mal den Schritt nach draußen zu wagen, aber wie schon erwähnt stehe ich noch ganz am Anfang.

Liebe Grüße

Georgina