Seite 1 von 1

Kann ein Mann Feminist sein?

Verfasst: Di 24. Jan 2012, 09:06
von Sylvia
Moin,

eher am Rande unseres Themas, aber trotzdem glaube ich nicht ganz uninteressant, dieser Artikel aus dem Wiener Standard:

https://derstandard.at/1326503535867/Ma ... -eine-Frau

LG,
Sylvia

Re: Kann ein Mann Feminist sein?

Verfasst: Di 24. Jan 2012, 09:17
von Cybill
Ganz bestimmt: nämlich dann, wenn er gleiche Rechte und Pflichten für Frauen und Männer unterstützt.

Da aber das Unterstützen von Pflichten für Frauen per se von den selbsternannten Feministinnen als "frauenfeindlich" angesehen wird, gestaltet sich das Thema schwierig.

Andersrum: Kann eine Frau Virilistin sein?

Re: Kann ein Mann Feminist sein?

Verfasst: Di 24. Jan 2012, 15:54
von Jennifer Sorensen
Hallo Mädels,

ich habe ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl und finde es selbstverständlich, das ich für die gleichen Rechte von Männer und Frauen eintrete und setze mich auch aktiv dafür ein.
Macht mich das als Jennifer zu einer Feministin und als Mann zu einem Feminist?

Viele liebe Grüße
Jennifer S

Re: Kann ein Mann Feminist sein?

Verfasst: Mi 25. Jan 2012, 08:49
von Cybill
Jennifer ist dann Virilistin und als Mann Feminist -> also als Persönlichkeit: Humanist

Re: Kann ein Mann Feminist sein?

Verfasst: Mi 25. Jan 2012, 11:03
von yvon
Irgendwie versteh' ich die Frage nicht. Ein Mann ist meines Erachtens sehr wohl imstande (sofern bestrebt) sich für die Rechte anderer
Menschen einzusetzen. Da meines Wissens unter Letzterem auch weibliche Wesen zu finden sind ,noch dazu in in nicht unbeträchtlichem Ausmaß,
erschliesst sich mir der Sinn dieser Frage nur bedingt. Ist das ein rein rhetorisches Ding ?
Was auch immer an Problemen welche mit der Geschlechtszugehörigkeit verbunden sind von beiden Seiten wahrgenommen wird ,die Perspektiven
werden sich immer unterscheiden. Das Gleiche gilt im Hinblick auf jegliche gemeinsame Bemühungen Zuständen der Ungerechtigkeit entgegenzutreten.
Wie einig oder uneinig man sich auch sein mag.Es wird immer "ihren" Blick auf die Dinge geben wie auch "seinen" .
Ich glaube nicht daß die persönlich wahrgenommene eigene , persönliche Identität daran irgendetwas zu ändern imstande ist.
Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist mitnichten in erster Hinsicht eine Frage subjektiver Befindlichkeiten,
sondern manifestiert sich im diesbezüglichen Handlungsbedarf in Gestalt nüchtern recherschierter , sachlicher und objektiver (soweit möglich) Fakten.
Liebste Grüße,