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Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Do 19. Jan 2012, 14:53
von Anne-Mette
Die TAZ greift immer wieder das Thema "Transsexualität" auf, so heute mit dem Thema
Wer wollte das rosa Einhorn?
Der kleine Alexander wollte schon im Kindergarten lieber Alexandra sein. Nun wünscht sich die Elfjährige eine Hormonbehandlung. Das Jugendamt ist dagegen.
http://www.taz.de/Transsexualitaet-im-K ... er/!85899/
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Do 19. Jan 2012, 15:58
von Regina
Absolut schrecklich wie borniert einige Typen sind. Und alle glauben sie wissen genau Bescheid. Nur das Kind hat niemand gefragt.
Schrecklich.
Lieb Grüße,
Regina
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Do 19. Jan 2012, 16:25
von Julia
Der Bericht erinnert mich an den Film " Einer flog übers Kuckucksnest " . Wer nicht paßt wird passend gemacht. Keiner hinterfrägt die Kompetenz dieser Behörden.
Wer sich Psychiater oder Doktor nennen kann hat die Allwissenheit scheinbar dazugekriegt. Für mich erschreckend.
Julia
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Do 19. Jan 2012, 20:01
von Seraphine
Erschreckender Artikel. Das Kind kann einem nur Leid tun. Von dem Vater mal ganz zu Schweigen.
Das Jugendamt ist auch voll daneben. Dem Kind gehört geholfen und zwar im positiven Sinne, sprich das es in seiner Entwicklung gefördert wird.
Man kann für die Kleine nur hoffen das sich alles zum Guten wendet.
LG
Seraphine
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Fr 20. Jan 2012, 09:03
von Cybill
Julia hat geschrieben:-...Keiner hinterfragt die Kompetenz dieser Behörden.
Wer sich Psychiater oder Doktor nennen kann hat die Allwissenheit scheinbar dazugekriegt. Für mich erschreckend.
Julia
Was mich an der Geschichte stutzig macht, ist die Tatsache, dass das JA überhaupt eingeschaltet worden ist - und das nur für die Gesundheitsfürsorge???. Offenbar handelt es sich um eine Art "Rosenkrieg", der auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird. Auch scheint der Vater bei diesem Spiel die treibende Kraft zu sein. Im Sinnes des Kindswohls wäre es sicherlich sinnvoll, wenn die Mutter sich eine vernünftige Anwält(in) nimmt und eine Einschränkung des Umgangsrechts anstrebt.
Der einzig wirklich Kranke im diesem bösen Spiel ist der Vater - die Behörden sind mit solchen Sachlagen sowie vollständig überfordert, dazu kommt noch die Ignoranz der dort angestellten Ärzteschaft in solchen speziellen Fällen. Da will sich der Mediziner schließlich keine Blöße geben und entscheidet - nach Gutsherrenart.
Leider sind solche Fälle hier in der Haupstadt nicht selten - oft bewirkt schon eine Wohnungswechsel in einen anderen Bezirk wahre Wunder.
Mutter und Tochter wünsche ich alles Gute, den aktuell zuständigen Behördenmitarbeitern: drei Wochen Dünnschiss und weit und breit kein Klopapier, dem Vater: unheilbare Hodenfäule und ein Prostatakarzinom!
- Cybill
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Fr 20. Jan 2012, 17:25
von exuser-12-02-2013
Hallo
ich habe mir den Artikel gerade durchgelesen, und wann das alles stimmt, was da steht (was ich befürchte, obwohl ich der taz generell nicht wirklich traue), dann ist das ein Riesen Skandal. Ich meine wo leben wir denn und vor allem wann? Ts allgemein und insbesondere im Kindesalter sollte doch schon längst in Wissenschaftskreisen verstanden sein.
Irgendwie ist das schon merkwürdig, hier steht das Jugendamt sofort auf der Matte, aber wenn irgendwo in der BRD ein Kind zu Tode misshandelt wird oder verhungert oder was weiss ich nicht alles, dann heisst es wieder: "Uns sind die Hände gebunden"
Am zynischsten fand ich den Grund für die angeordnete Einweisung: Selbstmordgefährdung. Woran mag das wohl liegen?
Cybill hat geschrieben:den aktuell zuständigen Behördenmitarbeitern: drei Wochen Dünnschiss und weit und breit kein Klopapier, dem Vater: unheilbare Hodenfäule und ein Prostatakarzinom!
Ich würde betreffenden lieber Vernunft und Mitleid wünschen. Wünsche ich übrigens sehr vielen Menschen.
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Fr 20. Jan 2012, 17:43
von exuser-12-02-2013
Hallo
Ich habe mir den Artikel gerade selbst durchgelesen, und wenn das alles stimmt (ich befürchte es, obwohl ich der taz generell nicht traue), dann ist das doch skandalös. Was für leute arbeiten denn für dieses Bundesamt? Das sind doch Theorien (und Rollenvorstellungen!) von vorgestern. Spätestens seit den Medienauftritten von Kim Petras ist dieses Thema sogar in der Öffentlichkeit aufgetaucht.
Und btw, wieso macht nicht mal jemand ein Psychologisches Attest vom Vater? Ich wette, da kommt was ganz interessantes dabei raus. Insbesondere deshalb, weil bei solchen Fällen traditionell der Vater nicht damit zurecht kommt.
Was mich auch beschäftigt: Warum steht das Jugendamt hier sofort auf der Matte, aber wenn irgendwo ein Kind verhungert oder so etwas, dann haben sie überhaupt nichts mitgekriegt ("Dei Familie war doch so unauffällig!")? Irgenwie scheint in dem ganzen System der Wurm drin zu sein.
Cybill hat geschrieben:den aktuell zuständigen Behördenmitarbeitern: drei Wochen Dünnschiss und weit und breit kein Klopapier, dem Vater: unheilbare Hodenfäule und ein Prostatakarzinom!
Die sollten sich lieber in der Psychologie auf den neuesten Stand bringen lassen und sich vor allem in Menschlichkeit und Mitleid üben.
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Sa 21. Jan 2012, 14:25
von Bianca D.
Moin,
Ich stell hier mal einen Link zum Thema ein,den ich im TSO-Forum gefunden habe.Dort haben wir das Thema auch schon diskutiert.
http://atme-ev.de/index.php?option=com_ ... n&Itemid=2
Gruß Bianca
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: So 22. Jan 2012, 16:17
von exuser-12-02-2013
Habe gerade gemerkt, dass mein Beitrag doppelt aufgetaucht ist. Ich dachte meinen ersten versuch hätte der Computer gelöscht, deshalb hab ich einen zweiten geschrieben.
Peinlich, peinlich... bitte wahlweise den ersten oder zweiten ignorieren.
Wenn ich grad angemeldet bin:
In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass das mädchen, um das sich die Geschichte dreht, von Zuhause ausgerissen ist, um sich der einweisung in die Geschlossene zu entziehen.
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Di 31. Jan 2012, 15:40
von Anne-Mette
Queer.de greift das Thema auf: "Petition für elf Jahre alte Transsexuelle aus Berlin"
International für Aufsehen sorgt das Schicksal der elfjährigen transsexuellen Alexandra aus Berlin. Ihr Vater lehnt Transsexualität generell ab und will sie daher als Jungen erziehen. Ihre Mutter will sie statt dessen so nehmen, wie sie ist. Wegen dieses Streits ging die Ehe des Paares bereits in die Brüche. Das Jugendamt spielt sogar mit dem Gedanken, das Mädchen in eine geschlossene Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es nach Angaben des Vaters selbstmordgefährdet sei.
http://www.queer.de/detail.php?article_id=15856
Re: Die TAZ: Transsexualität im Kindesalter
Verfasst: Di 31. Jan 2012, 18:01
von Bianca D.
Moin,
Das Problem liegt wohl auch in der Person des Prof. Dr. K.M. Beier,der an der Charité das Sagen auf diesem Gebiet hat.Wer Interesse hat,kann sich
hier und
hier mehr Informationen über den Herrn Professor holen.
Gruß Bianca