Studie Max„Planck„Institut zu Transsexualität
Verfasst: Di 8. Nov 2011, 08:51
Folgende Anfrage erreichte unsere SHG in Nürnberg:
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Projekt: Hintergründe der Transsexualität
Sehr geehrter Damen und Herren,
Aktuell wird am Max Plack Institut für Psychiatrie in der Abteilung für Endokrinologie eine neue Studie zum Thema "Genetische Hintergründe der Transsexualität" durchgeführt, die es erlauben könnte, neue Erkenntnisse über die Ursachen dieses in der Allgemeinbevölkerung äußerst seltenen Phänomen zu gewinnen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben sich im Bereich der genetischen Forschung insbesondere durch die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts rasante Technik- und Wissensfortschritte ergeben, die es uns nun ermöglichen neue Einblicke in die Gene und deren Einflüsse auf die Vorgänge in unserem Körper zu erlangen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.
Beim Thema der Transsexualität stellt insbesondere der Prozess der eigenen Identitätsfindung für die Betroffenen häufig einen schwierigen, oft Jahre- oder sogar Jahrzehnte andauernden beschwerlichen Weg dar, bei dem es neben der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit auch viele bürokratische Hürden zu überwinden gilt. Sollte es uns nun gelingen einen genetischen "Marker" zu identifizieren, der das Vorliegen einer andersgeschlechtlichen Identität nicht nur anhand von psychiatrischen Stellungnahmen dokumentiert, könnte dies u.a. eine erhebliche Vereinfachung des gutachterlichen Prozesses auf dem Weg zur Erlangung der neuen Identität ermöglichen. Auch im Hinblick auf eine individuellere und damit möglicherweise besser verträgliche medikamentöse Therapie könnte die geplante Studie auf lange Sicht zu weitreichenden Verbesserungen führen.
Für die genetischen Analysen wäre die einmalige Abnahme von 7,5 ml Blut (ein kleines Röhrchen) notwendig, aus dem dann die genetische Information (DNA) gewonnen werden kann. Gerne kann diese Blutentnahme auch von Ihrem niedergelassenen Hausarzt durchgeführt werden. Zusätzlich würden wir uns freuen wenn Sie sich noch die Zeit zur Beantwortung eines kurzen, dreiseitigen Fragebogens nehmen würden. Die erhobenen Daten werden natürlich wie immer hochvertraulich behandelt und nach der initialen Datenerhebung anonymisiert, sodass diese nicht mehr persönlich auf sie zurückzuverfolgen sind.
Sollten Sie prinzipiell Interesse an der Teilnahme dieser Studie haben, würden wir Ihnen gerne ein entsprechendes vorfrankierten Versandpakets mit allen nötigen Unterlagen inklusive des Blutentnahmeröhrchens und der Einverständniserklärung zukommen lassen. Dazu müssten sie nur Ihre Kontaktdaten in die unten stehende Vorlage eintragen und als Brief (Vermerk "Gebühr bezahlt Empfänger") oder als Email an uns zurückschicken. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit gerne kontaktieren.
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Projekt: Hintergründe der Transsexualität
Sehr geehrter Damen und Herren,
Aktuell wird am Max Plack Institut für Psychiatrie in der Abteilung für Endokrinologie eine neue Studie zum Thema "Genetische Hintergründe der Transsexualität" durchgeführt, die es erlauben könnte, neue Erkenntnisse über die Ursachen dieses in der Allgemeinbevölkerung äußerst seltenen Phänomen zu gewinnen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben sich im Bereich der genetischen Forschung insbesondere durch die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts rasante Technik- und Wissensfortschritte ergeben, die es uns nun ermöglichen neue Einblicke in die Gene und deren Einflüsse auf die Vorgänge in unserem Körper zu erlangen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.
Beim Thema der Transsexualität stellt insbesondere der Prozess der eigenen Identitätsfindung für die Betroffenen häufig einen schwierigen, oft Jahre- oder sogar Jahrzehnte andauernden beschwerlichen Weg dar, bei dem es neben der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit auch viele bürokratische Hürden zu überwinden gilt. Sollte es uns nun gelingen einen genetischen "Marker" zu identifizieren, der das Vorliegen einer andersgeschlechtlichen Identität nicht nur anhand von psychiatrischen Stellungnahmen dokumentiert, könnte dies u.a. eine erhebliche Vereinfachung des gutachterlichen Prozesses auf dem Weg zur Erlangung der neuen Identität ermöglichen. Auch im Hinblick auf eine individuellere und damit möglicherweise besser verträgliche medikamentöse Therapie könnte die geplante Studie auf lange Sicht zu weitreichenden Verbesserungen führen.
Für die genetischen Analysen wäre die einmalige Abnahme von 7,5 ml Blut (ein kleines Röhrchen) notwendig, aus dem dann die genetische Information (DNA) gewonnen werden kann. Gerne kann diese Blutentnahme auch von Ihrem niedergelassenen Hausarzt durchgeführt werden. Zusätzlich würden wir uns freuen wenn Sie sich noch die Zeit zur Beantwortung eines kurzen, dreiseitigen Fragebogens nehmen würden. Die erhobenen Daten werden natürlich wie immer hochvertraulich behandelt und nach der initialen Datenerhebung anonymisiert, sodass diese nicht mehr persönlich auf sie zurückzuverfolgen sind.
Sollten Sie prinzipiell Interesse an der Teilnahme dieser Studie haben, würden wir Ihnen gerne ein entsprechendes vorfrankierten Versandpakets mit allen nötigen Unterlagen inklusive des Blutentnahmeröhrchens und der Einverständniserklärung zukommen lassen. Dazu müssten sie nur Ihre Kontaktdaten in die unten stehende Vorlage eintragen und als Brief (Vermerk "Gebühr bezahlt Empfänger") oder als Email an uns zurückschicken. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit gerne kontaktieren.