Kurze Vorstellung
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 14:55
Hallo in die Runde. Ich bin Tamina aus Peine und möchte mich hier kurz vorstellen.
Ich bin mittlerweile 55 Jahre alt und verheiratet. Seit meinem 12. Lebensjahr weiß ich, dass ich anders bin. Es finge alles mit dem Tragen von Kleidern meiner Schwester an, was immer sehr erregend war. Später, als ich mit Ausbildung und Arbeit anfing wuchs der Wunsch nach Zweisamkeit und der Drang, mich verwandeln zu wollen, rückte etwas in den Hintergrund, da meine damaligen Bekanntschaften mit wirklich tollen Frauen mich vor das allseits bekannte Problem stellte, dass ich Sorge vor dem Entdeckt werden hatte und so versuchte, der Mann zu sein, der ich eigentlich sein sollte. Nach zwei kürzeren Beziehungen war ich dann erstmal alleine und der Wunsch weiblich zu werden wuchs weiter, bis ich meine heutige Frau kennenlernte. Wieder versteckte ich meine Neigung bis zu dem Tag, als ich nicht mehr anders konnte. Wir wollten heiraten und ich hatte den Entschluss gefasst sie mit meinem zweiten Ich, dass mittlerweile einen Namen hatte - Tamina, zu konfrontieren. Ich hatte mich also entsprechend gestylt und überraschte sie so. Überraschenderweise war es gar nicht so schlimm für sie. In der Folge lebt sie dann mit Tamina an ihrer Seite und half, sie zu entwickeln und zu formen. Da meine Frau, genau wie ich, einen Hang zum Thema BDSM hatte, ergänzten wir uns dahingehend prächtig, bis zu dem Tag, an dem dunkle Wolken über uns aufzogen und mir die Beine unter dem Hintern wegzogen. Meine Frau war unheilbar an Krebs erkrankt und nun müssen wir die Zeit, die uns gemeinsam bleibt, so gut es geht nutzen. Das ist sehr schwer für mich, da neben dem täglichen Arbeitsalltag Einkäufe, Hundespaziergänge, Arztbesuche und andere Dinge zu bewältigen sind.
Trotz alledem habe ich vor einem dreiviertel Jahr mit einer Hormontherapie begonnen und erste Erfolge sind bereits sichtbar. Richtig Ausleben kann ich die weibliche Seite aber noch nicht, da mir für Styling einfach die Zeit fehlt. Eines Tages werde ich jedoch als Frau leben. Das wird jedoch bedeuten, dass wir den Kampf gegen den Krebs verloren haben. Ich sehne es mir daher nicht so wirklich herbei und bin für jeden gemeinsamen Tag mit der Liebe meines Lebens dankbar. Ich gehe dezent weiblich gekleidet vor die Tür, da ungestylt mit Rock und und entsprechenden Accessoires nicht so richtig gut an mir aussieht. Als richtige Frau war ich aber schon mehrfach outdoor unterwegs und habe nette Menschen dabei kennengelernt. Ich musste feststellen, dass es viele tolerante Menschen gibt, denen es egal ist, wie du aussiehst oder was du anhast.
Nun folge ich den Beiträgen hier und werde sicher meinen Senf zu dem ein oder anderen dazu geben
. Liebe Grüße 
Ich bin mittlerweile 55 Jahre alt und verheiratet. Seit meinem 12. Lebensjahr weiß ich, dass ich anders bin. Es finge alles mit dem Tragen von Kleidern meiner Schwester an, was immer sehr erregend war. Später, als ich mit Ausbildung und Arbeit anfing wuchs der Wunsch nach Zweisamkeit und der Drang, mich verwandeln zu wollen, rückte etwas in den Hintergrund, da meine damaligen Bekanntschaften mit wirklich tollen Frauen mich vor das allseits bekannte Problem stellte, dass ich Sorge vor dem Entdeckt werden hatte und so versuchte, der Mann zu sein, der ich eigentlich sein sollte. Nach zwei kürzeren Beziehungen war ich dann erstmal alleine und der Wunsch weiblich zu werden wuchs weiter, bis ich meine heutige Frau kennenlernte. Wieder versteckte ich meine Neigung bis zu dem Tag, als ich nicht mehr anders konnte. Wir wollten heiraten und ich hatte den Entschluss gefasst sie mit meinem zweiten Ich, dass mittlerweile einen Namen hatte - Tamina, zu konfrontieren. Ich hatte mich also entsprechend gestylt und überraschte sie so. Überraschenderweise war es gar nicht so schlimm für sie. In der Folge lebt sie dann mit Tamina an ihrer Seite und half, sie zu entwickeln und zu formen. Da meine Frau, genau wie ich, einen Hang zum Thema BDSM hatte, ergänzten wir uns dahingehend prächtig, bis zu dem Tag, an dem dunkle Wolken über uns aufzogen und mir die Beine unter dem Hintern wegzogen. Meine Frau war unheilbar an Krebs erkrankt und nun müssen wir die Zeit, die uns gemeinsam bleibt, so gut es geht nutzen. Das ist sehr schwer für mich, da neben dem täglichen Arbeitsalltag Einkäufe, Hundespaziergänge, Arztbesuche und andere Dinge zu bewältigen sind.
Trotz alledem habe ich vor einem dreiviertel Jahr mit einer Hormontherapie begonnen und erste Erfolge sind bereits sichtbar. Richtig Ausleben kann ich die weibliche Seite aber noch nicht, da mir für Styling einfach die Zeit fehlt. Eines Tages werde ich jedoch als Frau leben. Das wird jedoch bedeuten, dass wir den Kampf gegen den Krebs verloren haben. Ich sehne es mir daher nicht so wirklich herbei und bin für jeden gemeinsamen Tag mit der Liebe meines Lebens dankbar. Ich gehe dezent weiblich gekleidet vor die Tür, da ungestylt mit Rock und und entsprechenden Accessoires nicht so richtig gut an mir aussieht. Als richtige Frau war ich aber schon mehrfach outdoor unterwegs und habe nette Menschen dabei kennengelernt. Ich musste feststellen, dass es viele tolerante Menschen gibt, denen es egal ist, wie du aussiehst oder was du anhast.
Nun folge ich den Beiträgen hier und werde sicher meinen Senf zu dem ein oder anderen dazu geben