Notfallreform lässt Versorgungslücken rund um Geburt und Schwangerschaft unberücksichtigt
Verfasst: Mi 9. Sep 2026, 12:28
Deutscheer Hebammenverband
Heute findet im Bundestag die Anhörung zum Gesetz zur Reform der Notfallversorgung statt. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) begrüßt die grundsätzlichen Ziele der Reform ausdrücklich, sieht aber große Lücken in der Notfallversorgung von Schwangeren und Gebärenden.
Dazu äußert sich Andrea Köbke, Beirätin für den Angestelltenbereich im DHV-Präsidium, wie folgt:
„Dass die Notfallversorgung in Deutschland reformiert werden muss, steht für uns außer Frage. Der vorgelegte Entwurf ist an vielen Stellen vielversprechend, weist jedoch einen großen blinden Fleck bei der Notfallversorgung von Schwangeren und Gebärenden auf. Das ist kritisch, da das gerade erst beschlossene Spargesetz weitere Lücken in die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett reißt. Umso wichtiger ist es jetzt, die Notfallrettung so aufzustellen, dass sie längere Anfahrtszeiten und volle Kreißsäle abfedern, notfalls also auch Schwangere und Gebärende betreuen kann. Ob im Rettungswagen, im Integrierten Notfallzentrum oder beim aufsuchenden Dienst: Hebammen sind eine vielseitige Ressource, die einfach genutzt werden kann. Wir müssen unbedingt vermeiden, dass Geburten im Rettungswagen oder, noch schlimmer, unbegleitet auf dem Parkplatz, zunehmen. Hebammen sind vor Ort. Setzt sie ein!“
https://hebammenverband.de/notfallreform
Heute findet im Bundestag die Anhörung zum Gesetz zur Reform der Notfallversorgung statt. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) begrüßt die grundsätzlichen Ziele der Reform ausdrücklich, sieht aber große Lücken in der Notfallversorgung von Schwangeren und Gebärenden.
Dazu äußert sich Andrea Köbke, Beirätin für den Angestelltenbereich im DHV-Präsidium, wie folgt:
„Dass die Notfallversorgung in Deutschland reformiert werden muss, steht für uns außer Frage. Der vorgelegte Entwurf ist an vielen Stellen vielversprechend, weist jedoch einen großen blinden Fleck bei der Notfallversorgung von Schwangeren und Gebärenden auf. Das ist kritisch, da das gerade erst beschlossene Spargesetz weitere Lücken in die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett reißt. Umso wichtiger ist es jetzt, die Notfallrettung so aufzustellen, dass sie längere Anfahrtszeiten und volle Kreißsäle abfedern, notfalls also auch Schwangere und Gebärende betreuen kann. Ob im Rettungswagen, im Integrierten Notfallzentrum oder beim aufsuchenden Dienst: Hebammen sind eine vielseitige Ressource, die einfach genutzt werden kann. Wir müssen unbedingt vermeiden, dass Geburten im Rettungswagen oder, noch schlimmer, unbegleitet auf dem Parkplatz, zunehmen. Hebammen sind vor Ort. Setzt sie ein!“
https://hebammenverband.de/notfallreform