Aktionstag mit entsprechenden Gegendemos zum "Marsch für das Leben"
Verfasst: Mi 9. Sep 2026, 10:50
Repro News: Im September findet erneut in Berlin und Köln der "Marsch für das Leben" – eine Veranstaltung der sogenannten "Lebensschutzbewegung" – statt. Hinter dieser Bewegung steckt ein breites Bündnis an Organisationen, die ein extrem konservatives und patriarchales Familienbild eint. Die Bewegung setzt sich gezielt gegen Schwangerschaftsabbrüche und das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung ein.
Die deutsche Anti-Abtreibungs-Lobby ist professionell organisiert, sehr gut finanziert und international vernetzt. Ihre Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft hat sie durch gezielte Lobbyarbeit in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut.
Auch ihre Verbindungen zur rechtsextremen Politik sind längst kein Geheimnis mehr: Auf Veranstaltungen des Bundesverband Lebensrecht, dem Veranstalter des "Marsch für das Leben" waren in der Vergangenheit auch Mitglieder der AfD präsent – eine Partei, die sich als "Lebensschutz" Partei inszeniert. Finanziert wird die Anti-Abtreibungs-Lobby in Deutschland unter anderem von adelig geführten Stiftungen, deren Mitglieder z. T. persönliche Verbindungen zu AfD-Mitgliedern pflegen. Dies zeigt u. a. eine aktuelle Recherche des European Parliamentary Forum for Sexual & Reproductive Rights “The Next Wave: How Religious Extremism Is Regaining Power.”
Doch wir können und dürfen das nicht so stehen lassen. Am 19.09. organisiert das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung einen Aktionstag mit entsprechenden Gegendemos zum "Marsch für das Leben" in Berlin und Köln. Auch wir werden dabei sein. Seid auch dabei und lasst uns uns gemeinsam für das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche einsetzen!
Textquelle: Doctors For Choice Germany via Facebook
Die deutsche Anti-Abtreibungs-Lobby ist professionell organisiert, sehr gut finanziert und international vernetzt. Ihre Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft hat sie durch gezielte Lobbyarbeit in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut.
Auch ihre Verbindungen zur rechtsextremen Politik sind längst kein Geheimnis mehr: Auf Veranstaltungen des Bundesverband Lebensrecht, dem Veranstalter des "Marsch für das Leben" waren in der Vergangenheit auch Mitglieder der AfD präsent – eine Partei, die sich als "Lebensschutz" Partei inszeniert. Finanziert wird die Anti-Abtreibungs-Lobby in Deutschland unter anderem von adelig geführten Stiftungen, deren Mitglieder z. T. persönliche Verbindungen zu AfD-Mitgliedern pflegen. Dies zeigt u. a. eine aktuelle Recherche des European Parliamentary Forum for Sexual & Reproductive Rights “The Next Wave: How Religious Extremism Is Regaining Power.”
Doch wir können und dürfen das nicht so stehen lassen. Am 19.09. organisiert das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung einen Aktionstag mit entsprechenden Gegendemos zum "Marsch für das Leben" in Berlin und Köln. Auch wir werden dabei sein. Seid auch dabei und lasst uns uns gemeinsam für das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche einsetzen!
Textquelle: Doctors For Choice Germany via Facebook