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Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 08:33
von Anne-Mette
In Schleswig-Holstein werden Zeugnisse auf die Namen ausgestellt, queere Jugendliche abgelegt haben. Bundesweit machen zahlreiche Behörden es anders.

https://taz.de/Queere-Jugendliche-in-Sc ... /!6195608/

Wir haben uns das genau angeguckt; wir haben überlegt, ob wir da nicht großzügig sein können, aber es macht keinen Sinn, an der Stelle großzügig zu sein. Wir werden das nicht machen

Landesbildungsministerin Dorit Stenke (CDU)


Sie setzt die unensible und in vielen Bereichen katastrophale Politik ihrer Vorgängerin fort.
Setzen - 6!

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 09:49
von Val44721
Manchmal kriegt man das Gefühl CDU-Minister (und ihrer Wähler) ziehen ihre Lebenskraft daraus anderen das Leben schlechter zu machen.

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 15:01
von Beatrixtg
Es war schon früher so. Wer sich Christlich schimpft, hat meist den Christlichen Gedanken nicht ganz verstanden. Rechthaberisch und anderen vorschreiben wie sie zu sein und zu denken haben, ist es sicher nicht!

Sorry, ein Gedanke aus der Schweiz. Ich beobachte die Deutschen Parteien schon lange. Ich bin ab und zu ziemlich schockiert

Liebe Grüsse Beatrix

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 15:35
von Anne-Mette
Moin,

das Problem ist, dass Schulen "eigentlich" frei sind in der Entscheidung, den neuen/richtigen Namen zu verwenden - es sei denn, es kommt ein Erlass "von oben".
Ungünstig ist auch, wenn eine Schulleitung die vorgesetzte Behörde von sich aus fragt, weil sie nichts falsch machen will.
Ich war in positive Entscheidungen involviert, aber wir haben leider nicht jedes Mal gewonnen.

Meistens half ein erklärendes Scheiben und der Verweis auf die Abhandlung, die Rechtsanwältin Augstein 2013 geschreiben hat.

Gruß
Anne-Mette

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 16:01
von heibo
Liebe Beatrix,
ich habe das Gefühl, dass das "C" bei der CDU nicht mehr für christlich steht, sondern für "Capital"!
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Liebe Grüße
heibo 👍

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 16:39
von Annette
Da gibt es ein sehr effizientes Mittel dagegen: Vornamens- und ggf auch Personenstandsänderung!

War bei mir auch nicht anders, auf allen offiziellen Dokumenten befand sich einst immer noch mein alter Deadname, obwohl ich in der Öffentlichkeit längst als Annette bekannt gewesen bin. Nach der rechtlichen Änderung meines Namens und Geschlechtes lief es dann richtig. Man kann sich also gut selbst helfen.

Ähnlicher Auffassung bin ich auch in anderen Bereichen, aber das sind andere Themen.

LG, Annette

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 18:44
von Violetta-TransFlower
Anne-Mette hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 08:33 In Schleswig-Holstein werden Zeugnisse auf die Namen ausgestellt, queere Jugendliche abgelegt haben.
...
Landesbildungsministerin Dorit Stenke (CDU)

Sie setzt die unensible und in vielen Bereichen katastrophale Politik ihrer Vorgängerin fort.
Setzen - 6!
Beschämend finde ich das.
Vor Allem, weil der Ministerpräsident die Schirmherrschaft für die CSDs im Land übernommen hat.
Aber Wie sagt man so, "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm."
Ist zwar ein Familien Sprichwort, passt aber auch hier.
Und wieder zeigen Mitglieder dieser Partei ihr wahres Gesicht.
Anne-Mette hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 15:35 Ich war in positive Entscheidungen involviert, aber wir haben leider nicht jedes Mal gewonnen.
Dankeschön 💜, daß Du Dich auch in dieser Weise engagierst.
Junge Menschen sind überaus wichtig.
Ich bin stolz auf Dich.

Dankbar
Deine Violetta 💜🌺

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 19:14
von Val44721
Annette hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 16:39 Man kann sich also gut selbst helfen.
Das ist alles nicht so einfach wenn man auf beide seine Eltern angewiesen ist da minderjährig. Ich musste deswegen auch meine Transition nach meinen 18. Geburtstag schieben. Wenn beide das Sorgerecht haben ist das alles recht schwierig leider. Selbst eine Namensänderung, auch wenn das Elternteil bei dem man lebt da voll hinter einem steht.

Re: Queere Jugendliche in Schleswig-Holstein: Ministerin besteht auf „Deadnames“ | taz

Verfasst: Di 14. Jul 2026, 19:44
von Annette
Val44721 hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 19:14 Das ist alles nicht so einfach wenn man auf beide seine Eltern angewiesen ist da minderjährig.
Stimmt, daran hab ich nicht mal gedacht. Und ich möcht gar nicht wissen wie es diesbezüglich mir ergangen wäre, damals unter der Fuchtel meiner "Erzeugerin".

LG