Statista: "Tausende Deutsche ändern Geschlechtseintrag nach Reform"
Verfasst: Do 28. Mai 2026, 22:55
Statista hat eine Meldung mit Infografik zu den Änderungen per SBGG; https://de.statista.com/infografik/3622 ... nderungen/
"Insgesamt änderten fast 19.000 Menschen in diesen 14 Monaten ihren Geschlechtseintrag".
Schöne Grafik, die Zahlen stammen allerdings vom statistischen Bundesamt und die von 2025 sind vorläufig: "Endgültige Ergebnisse zu Geschlechtseintragsänderungen im Jahr 2025 werden im Sommer 2026 veröffentlicht. Vorläufige Ergebnisse können bis Dezember 2025 zur Verfügung gestellt werden."
Was dabei aber auch wichtig zu wissen ist: Für die Zeit vor November 2024 gibt es keine verlässlichen Zahlen, denn die Standesämter hatten keine Berichtspflicht. Die qualifizierten Schätzungen gehen allerdings von ca. 3500 Änderungen pro Jahr aus. Dazu kommt, dass 2024 und tw sogar schon seit 2023 viele Menschen auf das SBGG gewartet haben und deshalb keine Änderung nach TSG gestartet haben. Dazu kommt das Drittel an nichtbinärer Änderungen, die vorher quasi gar nicht amtlich ändern konnten. Beides zusammen erzeugt die Welle zu Beginn.
Wenn sich das bei ~700 Änderungen pro Monat einpendelt, sind das 8400 pro Jahr, also 0,01% der Bevölkerung oder, bezogen auf die etwas über 650.000 Geburten pro Jahr, ungefähr 1,3% der neu Volljährigen. Ist also ziemlich genau innerhalb den bisherigen Häufigkeits-Studien der kommenden Generation. Die überzähligen 11.000 von 2025, die "Welle", wären gerade mal 30% über dem Jahreesschnitt. Also kein Grund zur Beunruhigng - auch wenn Statista eine -hm- irgendwie ziemlich tendenziöse Überschrift im "Welt"-Empöritis-Stil drüber geschrieben hat.
Schöne Grafik, die Zahlen stammen allerdings vom statistischen Bundesamt und die von 2025 sind vorläufig: "Endgültige Ergebnisse zu Geschlechtseintragsänderungen im Jahr 2025 werden im Sommer 2026 veröffentlicht. Vorläufige Ergebnisse können bis Dezember 2025 zur Verfügung gestellt werden."
Was dabei aber auch wichtig zu wissen ist: Für die Zeit vor November 2024 gibt es keine verlässlichen Zahlen, denn die Standesämter hatten keine Berichtspflicht. Die qualifizierten Schätzungen gehen allerdings von ca. 3500 Änderungen pro Jahr aus. Dazu kommt, dass 2024 und tw sogar schon seit 2023 viele Menschen auf das SBGG gewartet haben und deshalb keine Änderung nach TSG gestartet haben. Dazu kommt das Drittel an nichtbinärer Änderungen, die vorher quasi gar nicht amtlich ändern konnten. Beides zusammen erzeugt die Welle zu Beginn.
Wenn sich das bei ~700 Änderungen pro Monat einpendelt, sind das 8400 pro Jahr, also 0,01% der Bevölkerung oder, bezogen auf die etwas über 650.000 Geburten pro Jahr, ungefähr 1,3% der neu Volljährigen. Ist also ziemlich genau innerhalb den bisherigen Häufigkeits-Studien der kommenden Generation. Die überzähligen 11.000 von 2025, die "Welle", wären gerade mal 30% über dem Jahreesschnitt. Also kein Grund zur Beunruhigng - auch wenn Statista eine -hm- irgendwie ziemlich tendenziöse Überschrift im "Welt"-Empöritis-Stil drüber geschrieben hat.