Meine ersten Schritte – ein kleines Update
Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 11:05
Hallo zusammen,
ich fange mal an, ein wenig von meinen Schritten zu schreiben – zum einen, um es zu teilen, zum anderen, weil ich hoffe, dass es mir hilft, für mich selbst klarer zu werden, wohin mich mein Weg führt.
Was ist seit meiner Vorstellung passiert?
Ich habe vorletzte Woche vormittags – obwohl meine Frau zu Hause war – mein blaues Sommerkleid angezogen. Sie hat es gesehen, aber nicht kommentiert. Ich habe im Homeoffice gearbeitet und war daher nicht ständig in ihrem Blickfeld. Fürs Homeoffice ist das Kleid tatsächlich ganz praktisch, weil das Oberteil im Kameraausschnitt wie ein normales T-Shirt aussieht. (Nur aufstehen sollte ich besser nicht.)
Am Sonntag habe ich bei einer Wanderung dann das Thema angesprochen. Das hat mich schon einiges an Überwindung gekostet. Meine Frau meinte, dass es für sie in Ordnung ist, wenn ich das zu Hause mache. In der Öffentlichkeit wäre es vielleicht schwieriger – wobei sie damit vermutlich eher unser direktes Umfeld meinte. Aber so weit bin ich selbst momentan ohnehin noch nicht.
Sie sagte auch, dass sie nicht weiß, wie unser Sohn reagieren würde. Für mich ist aber klar, dass er vorerst nichts wissen muss bzw. soll. Ich habe daher gesagt, dass die Sache erst einmal unter uns bleibt. Das ist für sie auch in Ordnung. Sie meinte zum Thema unter uns dann noch: „Du hast das doch bestimmt mit … (meiner besten Freundin) geteilt.“ Und ja, das habe ich bekanntlich. Die beiden können allerdings nicht wirklich miteinander, was ich wirklich schade finde.
Zu Hause habe ich meiner Frau dann auch meinen kleinen Fundus gezeigt. Das blaue Kleid kannte sie ja bereits, die beiden anderen noch nicht – einmal eher Sommer-, einmal Herbst-/Winterstil. Sie findet das blaue Kleid übrigens auch am schönsten.
Dadurch ermutigt habe ich mir weitere Kleidung bestellt. Ich bewege mich dabei erst einmal eher im Budgetbereich, einfach um ein Gefühl für Schnitte, Größen und Kombinationen zu bekommen. Wenn ich mich besser auskenne, darf es später vielleicht auch mal etwas Hochwertigeres sein.
Bei Zalando habe ich mir einen Doppelpack Bleistiftröcke in zwei Farben, eine Hemdbluse, ein Strickkleid, Strumpfhosen, Riemchen-Ballerinas und ein Paar Pumps bestellt. Von Bonprix kommen noch ein Stufenrock, ein Strickrock, ein Shirt und – als etwas „verrückteres“ Teil – vielleicht ein Maxikleid mit Paillettenstickerei. Eigentlich möchte ich meinen Fokus eher auf einen alltagstauglichen Casual-Look legen, aber das Kleid sah einfach zu schön aus.
Insgesamt ist das wahrscheinlich erst einmal etwas übertrieben, und ich befürchte auch, dass einiges zurückgehen wird. Aber um sich langsam an Größen, Formen und Stil heranzutasten, ist es vermutlich eine gute Basis. Und im schlimmsten Fall muss ich eben alles behalten.
Der zweite Punkt neben der Kleidung ist das Thema Make-up bzw. passende Hilfe dafür zu finden. Ich habe regional recherchiert, und es gibt wohl Schminkberatungen bzw. optionale Einsteigerseminare in Langen bei Petra Sickenius oder bei Sandra Heene in Ludwigshafen. Beides wäre von uns aus gut erreichbar.
In Frankfurt gibt es außerdem noch „GET UR LOOK“, optional wohl auch mit Fotoshooting. Laut Homepage scheint das aber eher in Richtung Drag Queen zu gehen. Ob dort auch Erfahrung mit Crossdressern besteht, die eher ein schlichtes, feminines Alltags-Make-up suchen, muss ich noch herausfinden.
Kennt jemand von euch eine der genannten Adressen oder hat vielleicht noch andere Tipps?
Die Kombination aus schöner Garderobe und einer geschminkten Verwandlung würde mich schon sehr interessieren.
So, das war es erst einmal. Ich berichte weiter.
Liebe Grüße
ich fange mal an, ein wenig von meinen Schritten zu schreiben – zum einen, um es zu teilen, zum anderen, weil ich hoffe, dass es mir hilft, für mich selbst klarer zu werden, wohin mich mein Weg führt.
Was ist seit meiner Vorstellung passiert?
Ich habe vorletzte Woche vormittags – obwohl meine Frau zu Hause war – mein blaues Sommerkleid angezogen. Sie hat es gesehen, aber nicht kommentiert. Ich habe im Homeoffice gearbeitet und war daher nicht ständig in ihrem Blickfeld. Fürs Homeoffice ist das Kleid tatsächlich ganz praktisch, weil das Oberteil im Kameraausschnitt wie ein normales T-Shirt aussieht. (Nur aufstehen sollte ich besser nicht.)
Am Sonntag habe ich bei einer Wanderung dann das Thema angesprochen. Das hat mich schon einiges an Überwindung gekostet. Meine Frau meinte, dass es für sie in Ordnung ist, wenn ich das zu Hause mache. In der Öffentlichkeit wäre es vielleicht schwieriger – wobei sie damit vermutlich eher unser direktes Umfeld meinte. Aber so weit bin ich selbst momentan ohnehin noch nicht.
Sie sagte auch, dass sie nicht weiß, wie unser Sohn reagieren würde. Für mich ist aber klar, dass er vorerst nichts wissen muss bzw. soll. Ich habe daher gesagt, dass die Sache erst einmal unter uns bleibt. Das ist für sie auch in Ordnung. Sie meinte zum Thema unter uns dann noch: „Du hast das doch bestimmt mit … (meiner besten Freundin) geteilt.“ Und ja, das habe ich bekanntlich. Die beiden können allerdings nicht wirklich miteinander, was ich wirklich schade finde.
Zu Hause habe ich meiner Frau dann auch meinen kleinen Fundus gezeigt. Das blaue Kleid kannte sie ja bereits, die beiden anderen noch nicht – einmal eher Sommer-, einmal Herbst-/Winterstil. Sie findet das blaue Kleid übrigens auch am schönsten.
Dadurch ermutigt habe ich mir weitere Kleidung bestellt. Ich bewege mich dabei erst einmal eher im Budgetbereich, einfach um ein Gefühl für Schnitte, Größen und Kombinationen zu bekommen. Wenn ich mich besser auskenne, darf es später vielleicht auch mal etwas Hochwertigeres sein.
Bei Zalando habe ich mir einen Doppelpack Bleistiftröcke in zwei Farben, eine Hemdbluse, ein Strickkleid, Strumpfhosen, Riemchen-Ballerinas und ein Paar Pumps bestellt. Von Bonprix kommen noch ein Stufenrock, ein Strickrock, ein Shirt und – als etwas „verrückteres“ Teil – vielleicht ein Maxikleid mit Paillettenstickerei. Eigentlich möchte ich meinen Fokus eher auf einen alltagstauglichen Casual-Look legen, aber das Kleid sah einfach zu schön aus.
Insgesamt ist das wahrscheinlich erst einmal etwas übertrieben, und ich befürchte auch, dass einiges zurückgehen wird. Aber um sich langsam an Größen, Formen und Stil heranzutasten, ist es vermutlich eine gute Basis. Und im schlimmsten Fall muss ich eben alles behalten.
Der zweite Punkt neben der Kleidung ist das Thema Make-up bzw. passende Hilfe dafür zu finden. Ich habe regional recherchiert, und es gibt wohl Schminkberatungen bzw. optionale Einsteigerseminare in Langen bei Petra Sickenius oder bei Sandra Heene in Ludwigshafen. Beides wäre von uns aus gut erreichbar.
In Frankfurt gibt es außerdem noch „GET UR LOOK“, optional wohl auch mit Fotoshooting. Laut Homepage scheint das aber eher in Richtung Drag Queen zu gehen. Ob dort auch Erfahrung mit Crossdressern besteht, die eher ein schlichtes, feminines Alltags-Make-up suchen, muss ich noch herausfinden.
Kennt jemand von euch eine der genannten Adressen oder hat vielleicht noch andere Tipps?
Die Kombination aus schöner Garderobe und einer geschminkten Verwandlung würde mich schon sehr interessieren.
So, das war es erst einmal. Ich berichte weiter.
Liebe Grüße