das ist sicherlich nicht so einfach für Dich, gut, dass Du darüber sprichst
Es ist die Frage, ob er das tatsächlich so gemeint hat. Soweit ich weiß, ist in vielen Klinken jegliche "Ausübung der Sexualität" unerwünschtich bin gefragt worden ob ich meine SEXUALTITÄT
Sicherlich meint er die Kleiderfrage (?) - aber die hat ja nichts mit Sexualität zu tun.
Ich wil keinesfalls gegen die Therapiepläne wettern; denn aus der Ferne lässt sich die Leistung einer Klinik schlecht beurteilen.
Du hast Recht - es geht in erster Linie darum, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen. Dafür werden auch die Kosten übernommen.
Eine ganzheitlich arbeitende Klinik würde sicherlich größeren Wert darauf legen, wie Deine Persönlichkeitsstruktur aussieht und welchen Stellenwert Dein "Crossdressing(?)" einnimmt.
Es könnte ja sein, dass diese Eigenschaft (auch) etwas mit Deinen Problemen zu tun hat - ganz wertfrei geäußert.
Die Klinik kann allerdings sicherlich nicht "nebenher" abklären, ob Du (nur) Crossdresser bist oder ob da mehr dahinter steckt. So werden sie sich auf das konzentrieren wollen, was in der Eingangsuntersuchung festgestellt wurde und was der Arzt, der die Maßnahme verordnete, geschrieben hat.
Nun ist die Frage, wie Du verfahren solltest. In einigen Fällen, z.B. wenn es um Sorgerechtsverfahren geht, würde ich zunächst auf Anpassung plädieren.
Bei dieser Reha-Maßnahmen-Frage bin ich etwas ratlos.
Viele Grüße
Anne-Mette