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50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 08:39
von Anne-Mette
Evangelische Zeitung
Kritische Bilanz: Die Aktion Lebensrecht für Alle fordert ein Umdenken beim Thema Abtreibungen. Sie sieht das Lebensrecht Ungeborener nicht ausreichend geschützt.
https://evangelische-zeitung.de/50-jahr ... rswechsel/
Re: 50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 09:31
von Jade
Ich weiß immer garnicht wo hin mit mir wenn ich so etwas lese.
KEINE Frau entscheidet sich leichtfertig für eine Abtreibung. Ich bin nicht direkt selbst betroffen aber sowohl meine Mutter (war damals gut über 40 und hatte medizinische Gründe) wie auch meine Tochter (war 16, ich denke, da muss man nicht mehr erklären) haben das hinter sich.
Beide kommen gut damit klar, fragen sich aber immer wieder: was wäre gewesen wenn...
Das nimmt niemand leichtfertig auf sich und darum denke ich, das jede Frau ganz alleine das Recht hat über ihre Situation zu entscheiden.
Wobei natürlich auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen.
So. Das musste kurz raus. Auf das Thema Abtreibung reagiere ich etwas empfindlich.
Gruß
Jade
Re: 50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 10:10
von Susi T
Jade hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 09:31
Ich weiß immer garnicht wo hin mit mir wenn ich so etwas lese.
KEINE Frau entscheidet sich leichtfertig für eine Abtreibung. Ich bin nicht direkt selbst betroffen aber sowohl meine Mutter (war damals gut über 40 und hatte medizinische Gründe) wie auch meine Tochter (war 16, ich denke, da muss man nicht mehr erklären) haben das hinter sich.
Beide kommen gut damit klar, fragen sich aber immer wieder: was wäre gewesen wenn...
Das nimmt niemand leichtfertig auf sich und darum denke ich, das jede Frau ganz alleine das Recht hat über ihre Situation zu entscheiden.
Wobei natürlich auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen.
So. Das musste kurz raus. Auf das Thema Abtreibung reagiere ich etwas empfindlich.
Gruß
Jade
Danke Jade, da bin ich 100% bei dir und das obwohl ich Überlebende einer Abtreibung bin und die Auswirkungen der Hormonüberdosis mein Leben lang zu spüren hatte.
Verbote fördern nur die Illegalität und machen es für das Leben und die Gesundheit nur schlimmer. Meine Abtreibung war illegal, das Mittel nicht zugelassen und meine Mutter schon deutlich im 4ten Monat, außerdem massiv unter psychischen Druck von ihrem Mann und schwer gezeichnet durch eine Fehlgeburt nach Vergewaltigung 5 Monate vorher(und wer mit rechnet kann sich auch meine Entstehung vorstellen).
Sowas gehört Medizinisch betreut und dafür gehört es sich eingesetzt. Stattdessen sind Heutzutage die Frauenärzt/innen hier völlig überlaufen und medizinischer Zugang stark erschwert. Ich hab fast 1,5h Fahrweg zu meiner neuen Frauenärztin, mein alter war aufgrund meines Umzugs auf 2h weit weg gewachsen und mein ganz alter Frauenarzt hat schon vor vielen Jahren aufgehört, wäre aber mit 2,5h Fahrwegzeit viel zu weit weg.
In direkter Umgebung ist überall Aufnahmestopp, so eine Unterversorgung gehört bekämpft und dann sollte man sich um Angebote für Kinder kümmern anstatt zuzulassen das alles aus Geldmangel geschlossen wird und den Frauen das Leben schwer zu machen.
Grüße Susi

Re: 50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 10:15
von Jade
Puh Susi, das ist aber auch starker Tabak bei/ mit dir.
Und: ja - total meine Meinung! Die Frauen in die Illegalität zu drängen macht das ganze nur schlimmer.
Re: 50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 10:56
von Anne-Mette
Deshalb sind wir auch immer wieder unterwegs, um zu informieren und zu protestieren.
Die nächste große Kundgebung ist für den 28.2. angemeldet.
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Re: 50 Jahre Abtreibungsregelung – Lebensrechtler verlangen Kurswechsel
Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 01:34
von Michi
Dass es den selbsternannten "Lebensrechtlern" nicht um die Kinder geht, sondern um die Fremdbestimmung der Frauen, zeigt sich immer wieder daran, dass sie sich nur so lange dafür interessieren, so lange das Kind noch im Mutterleib ist. Keine Unterstützung für die Mütter, keine Rechte für die Kinder, wenn sie auf der Welt sind.
