Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.
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*Jessie*
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Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 1 im Thema

Beitrag von *Jessie* »

Die Haare werden weniger 😢 Deshalb wollte ich mal in die Runde fragen, ob jemand von euch eigene Erfahrungen mit folgenden Mitteln gegen Haarausfall gemacht hat, wie z. B. Minoxidil, Finasterid oder Alfatradiol?

Mich würden persönliche Erfahrungen interessieren: Kann Frau damit den Status quo halten? Hat es vielleicht sogar mehr bewirkt? Nach wie langer Zeit konntet ihr eine Veränderung feststellen? Welche Nebenwirkungen hattet ihr (wenn überhaupt)?

Mir ist absolut klar, dass ärztliche Begleitung bei solchen Medikamenten sehr wichtig ist und dass Erfahrungen individuell sind. Ich will hier keine medizinische Beratung ersetzen, sondern einfach ein Gefühl bekommen, ob es überhaupt sinnvoll ist.

Zusätzlich: Habt ihr Fachärzte im Raum München (Dermatologen / Haarspezialisten / spezialisierte Kliniken), die ihr empfehlen könnt? Gerne auch per PM.

Danke schon mal für alle Rückmeldungen! 🙌
Liebe Grüße
Jessie
Andrea-Maria
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 2 im Thema

Beitrag von Andrea-Maria »

Hi Jessi,

hatte fast ein Jahr Finastrerid genommen, hatte die von einer Bekannten rezeptfrei aus Spanien bekommen, Habe außer Brustspannen, Jucken in den Brustwarzen keine nennenswerte Wirkung bekommen. Habe es eingestellt. Nebenwirkung war Gewichtszunahme, Haarwuchs gleich null. für mich auf die Dauerauch zu teuer.
In München gibt es eine Privatklinik Dr. Funk für Transgender & Co. in Waldperlach. Frau-Holle-Straße 32, München, 81739
Telefon: 089 605157 Kenne diese persönlich nicht, habe sie nur im Internet unter Brustvergrößerung mit Eigenfett gefunden.

LG Andrea-Maria
Susi T
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 3 im Thema

Beitrag von Susi T »

Ja, Ja, Nein

Aber ich persönlich bin nur begrenzte Hilfe, da bei mir Aufgrund von Stoffwechselerkrankungen und Intergeschlechtlichkeit vieles anders sein kann.
Also Minoxidil bewirkt eine bessere Durchblutung der Kopfhaut, so das die Haarversorgung verbessert wird. Das kann Haarausfall bis zu 5 Jahren zum Teil rückgängig machen.
Bei mir war das Gegenteil der Fall. Die Erklärung dazu könnte lauten das in den ersten Tagen/Wochen bei manchen das alte Fell abgeworfen wird, bevor das neue wächst. Ich hatte nur Haarverlust und das neu wachsen hat weniger statt gefunden als ich Verluste hatte.
Bei Finasterid wird die Wirkung vom Dht blockiert, das stärkere Testosteron, das für Haarausfall und vor allem den Geheimratsecken verantwortlich ist. Ich hab vom Dht Aufgrund meiner Intergeschlechtlichkeit sehr viel und benötige deswegen auch die starke Dosierung von 5mg(ist bei Intergeschlechtlichkeit auch beschrieben), die extra für Frauen ist. Die 1mg Dosierung für Männer wirkt bei mir nicht. Dieses Zeug ist allerdings in Nebenwirkung(auch männliche Impotenz gehört dazu, mit der Gefahr das sie über Jahre nach dem Absetzen bestehen bleibt) sehr stark, bei mir vergleichbar einer beginnenden Schwangerschaft, mit morgendliche Übelkeit- Kotzerei, Kaffee der dich schon vom Geruch würgen läßt und das über Wochen. Die körperliche Schwäche war extrem und hat mich Treppen regelrecht hinauf kriechen lassen. Die Probleme waren deutlich länger anhaltend als üblicherweise gesagt und dauerten nicht Wochen, sondern Monate. Leider hat es auch sehr lange gedauert bis die Wirksamkeit sich bemerkbar machte und mein Haarausfall deutlich reduziert wurde.
Ich blicke Heute auf 3 große Haarausfall Wellen zurück, 3 Sommer in Folge in denen ich massiv Haare verloren habe. Der erste Sommer war von meinem Versuch mit Minoxidil geprägt, der zweite könnte auf den Testoblocker Androcur zurück zu führen sein, der mein System Richtung Dht geschoben hat. Der dritte könnte mit meinem Versuch Finasterid zu reduzieren zu tun haben, nachdem ich die GaOp hatte und alle meinten, das nun keine Gefahr mehr sein könnte.
Mein Glück das die Phasen nur immer ein paar Monate gingen und dann wieder neues Wachstum statt fand. Heute scheint alles gut zu sein, meine Geheimratsecken bleiben wohl, denn den ersten Haarausfall hatte ich vor 40 Jahren, den zweiten vor 20-25. Aber der letzte Verlust könnte Rückgängig gemacht werden. Mein Finasterid bezahl ich selber über Privatrezept.
Für die Durchblutung der Kopfhaut kann auch Sport und entsprechende Übungen wie z.b eine "Kerze" aus dem Joga helfen.
Das Minoxidil ist aber eh frei verkäuflich (Vorsicht bei Katzen, für die ist es tödlich).
Finasterid ist sehr gefährlich für Frauen im gebährfähigen Alter, da es männliche Nachkommen/Embryos verkrüppeln kann.
Liebe Grüße, Susi (flo)
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
Lana
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 4 im Thema

Beitrag von Lana »

Gibt es hier vielleicht jemanden, der Erfahrungen hat mit Finasterid als Spray, also direkt auf die Kopfhaut gesprüht?
Mich interessiert besonders, inwiefern Wirkung und Nebenwirkungen sich von der Tabletteneinnahme unterscheiden.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 5 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Hier gibt es sehr viel Material zu dem allen, zusammen mit vielen Bildern und Vergleichen: https://www.reddit.com/r/tressless/

Die 1mg Dosierung ist normalerweise für Haarverlust, 5mg für DHT-sensitiven Krebs oder bei vergrößerter Prostata. Wer HRT nimmt oder eine GaOP hatte braucht normalerweise keinen DHT Blocker wie Finasterid, da DHT aus Testosteron hergestellt wird und das ja entfernt wurde.

Das stärkste Mittel um Haare wiederherzustellen (was bekannt ist) ist übrigens Östrogen. Das wollen nur halt Männer nicht nehmen.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 6 im Thema

Beitrag von girlnamedliz »

Ich habe eine zeitlang Minoxidil als Schaum probiert. Ich fand die Anwendung ziemlich schwierig, denn ich wollte es dahin schmieren, wo langsam die Badekappe herausschaut. Als Ergebnis landete viel zu viel von dem Zeug in den Haaren und nicht auf der Kopfhaut. Das ist zum einen Verschwendung, zum anderen sehen die Haare danach ziemlich bescheiden aus.

Also bin ich auf Minoxidil in Pillenform (2.5mg taeglich) umgestiegen. Das ist einfach und unkompliziert. In der Tat kann ich eine Menge neuen Haarwachstum beobachten. Am Haaransatz, am Hinterkopf - aber auch an anderen Stellen, an denen das weniger gewuenscht ist. Es ist dabei natuerlich schwer zu trennen, wieviel davon den Hormonen und wieviel dem Minoxidil zuzuschreiben ist - aber fuer mich passts.

LG, Liz
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 7 im Thema

Beitrag von *Jessie* »

Danke euch allen für die hilfreichen Rückmeldungen. Dann werde ich mich mal auf die suche nach einem Arzt machen der mir weiterhilft. ))):s
Liebe Grüße
Jessie
Beatrixtg
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Re: Erfahrungen mit Minoxidil, Finasterid & Co.

Post 8 im Thema

Beitrag von Beatrixtg »

girlnamedliz hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 18:12 Ich habe eine zeitlang Minoxidil als Schaum probiert. Ich fand die Anwendung ziemlich schwierig, denn ich wollte es dahin schmieren, wo langsam die Badekappe herausschaut. Als Ergebnis landete viel zu viel von dem Zeug in den Haaren und nicht auf der Kopfhaut. Das ist zum einen Verschwendung, zum anderen sehen die Haare danach ziemlich bescheiden aus.
Aha.
Ich habe von meiner Ex-Frau ein Mittel geschenkt bekommen (Trinity, Caffein Tonic).
Auswirkung noch unbekannt.
Auslöser war meine Haare wachsen zu lassen, und einen femininen Haarschnitt zu zu lassen).
Wir waren zusammen bei Ihrer Coiffeuse. Vermutlich in 2 -3 Wochen zum ersten mal einen Haarschnitt.
Aber Dein (Als Ergebnis landete viel zu viel von dem Zeug in den Haaren und nicht auf der Kopfhaut.) hat mich auch berührt. Den gleichen Eindruck habe ich auch.
Zum Glück bin ich trotz meinen 77 Jahren, mit zwar dünnen Haaren, aber immer noch genug, gesegnet.
Deine Entscheidung für Pillen, denke ich, war goldrichtig. Und ein guter Denkanstoß für einige von uns.
Danke, und weiter so und Toi toi toi.

Liebe Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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