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Über 80.000 Euro Prozesskosten-Spenden für Joachim Volz | ifw

Verfasst: Di 23. Dez 2025, 09:13
von Anne-Mette
Prof. Joachim Volz kämpft gegen das katholische Abtreibungsverbot an seiner Klinik, das auch für seine Privatpraxis gilt. Erstinstanzlich hat er verloren, doch er will den juristischen Weg weitergehen und erfährt dabei große Solidarität. Der nächste Verhandlungstermin steht nun fest.

https://hpd.de/artikel/ueber-80-000-eur ... volz-23674

Re: Über 80.000 Euro Prozesskosten-Spenden für Joachim Volz | ifw

Verfasst: Do 15. Jan 2026, 16:09
von Olivia
Newsletter der Giordano-Bruno-Stiftung vom 15.01.2026:

"Am 5. Februar findet in Hamm die nächste Demo gegen das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in christlichen Kliniken statt

Der vielbeachtete Rechtsstreit zwischen dem Gynäkologen Prof. Dr. Joachim Volz und dem »christlichen Krankenhaus Lippstadt«, der weitreichende Konsequenzen haben könnte, geht in die nächste Runde. Am 5. Februar steht die Revisionsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm an (Verhandlungsbeginn: 12:15 Uhr). Wie bei der ersten Instanz in Lippstadt ist auch vor der Verhandlung in Hamm eine Großdemo gegen das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in christlichen Kliniken geplant.

Die Demo am Donnerstag, dem 5. Februar, wird um 10 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz Hamm beginnen und mit einer Abschlusskundgebung vor dem Landesarbeitsgericht Hamm enden. Dabei werden Redebeiträge u.a. von Joachim Volz, Kristina Hänel, Michael Schmidt-Salomon und Ricarda Lang erwartet.

Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt die Demo und lädt alle Interessierten dazu ein, öffentlich für die Stärkung der Frauenrechte zu streiten. Denn es kann nicht hingenommen werden, dass religiöse Dogmen mehr zählen als die körperliche und psychische Gesundheit der Patientinnen, die sich (etwa wegen einer schwerwiegenden Fehlbildung des Fetus) für einen medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Immerhin investieren die kirchlichen Träger keinen Cent in den Betrieb »ihrer« Krankenhäuser (diese werden zu 100 Prozent von öffentlichen Zuschüssen und den Leistungen der Krankenversicherungen getragen). Daher ist es überfällig, konfessionelle Krankenhäuser zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen zu verpflichten (siehe hierzu den entsprechenden Beschluss der SPD-Bundestagsfraktion im vergangenen Jahr). Weitere Infos zur Demo folgen in den nächsten Tagen und Wochen auf der Website bzw. den Social-Media-Kanälen der Giordano-Bruno-Stiftung."