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arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 09:35
von Jaddy
Als Efrat Tilma (*1947), eine der ersten Transgender-Personen Israels, nach Jahren im Exil nach Hause zurückkehrt, muss sie dort erleben, wie sich der Kreislauf der Diskriminierung, dem sie einst entkam, unter der Regierung Netanjahu wiederholt. Doch diesmal flieht sie nicht, sondern wird zur mutigen Vorkämpferin gegen den gesellschaftlichen Rückschritt.
Der Film erzählt ihre Lebensgeschichte, beginnend Anfang der 60er, als sie noch unter 14 ist.

Info & Trailer: https://www.arte.tv/de/videos/113182-00 ... what-i-am/
Mediathek: https://mediathekviewweb.de/#query=I%20 ... 0zu%20sein
HD Download: https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptw ... 1DKGaD.mp4

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 21:53
von Dietlind
Dieser Film ist schon recht seltsam! Ich habe auch die Israelische Staatsangehörigkeit, und alle meine Verwandten leben in der Nähe von Tel Aviv, deswegen kenne ich die Stadt recht gut. Natürlich mögen rund 70% der Israelis Netanyahu nicht, aber das land ist eine Demokratie und es muss bis zur nächsten Wahl gewartet werden, um ihn aus der Regierung zu werfen. Aber das hat eigentlich nichts mit dieser Frau zu tun, sie scheint mir nur recht komisch und kompliziert zu sein! Ich war schon oft in Israel und bin dort noch nie belästigt worden. Ich fühle mich dort genau so sicher wie in den USA oder in Deutschland (wie gesagt, es ist ein westliche geführter Staat mit einer demokratisch gewählten Regierung)!
Ich finde diese Frau halt nur komisch, und sie macht eventuell alle nur negativ auf sich aufmerksam!

Linde

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 22:11
von Val44721
Dietlind hat geschrieben: Sa 15. Nov 2025, 21:53 Ich fühle mich dort genau so sicher wie in den USA
Stand der USA:
https://www.whitehouse.gov/presidential ... overnment/

https://www.nytimes.com/2025/04/07/us/p ... orida.html

Die schmeißen da trans Personen für die Toilettennutzung ins Gefängnis. Wenn man sich dort als trans Person genauso wie in den USA fühlen kann dann ist wohl Israel ziemlich transphob.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: So 16. Nov 2025, 07:12
von Jaddy
Dietlind hat geschrieben: Sa 15. Nov 2025, 21:53 Dieser Film ist schon recht seltsam! [...] Aber das hat eigentlich nichts mit dieser Frau zu tun, sie scheint mir nur recht komisch und kompliziert zu sein! Ich war schon oft in Israel und bin dort noch nie belästigt worden. Ich fühle mich dort genau so sicher wie in den USA oder in Deutschland (wie gesagt, es ist ein westliche geführter Staat mit einer demokratisch gewählten Regierung)!
Deine Erfahrungen und Empfindungen sind zweifellos valide - ihre allerdings auch. Ich habe in ihrer Lebensgeschichte sehr sehr viele Parallelen zu persönlichen Freund*innen und vielen bekannten trans Biografien gefunden, die jene Jahrzehnte erlebt haben, in ganz unterschiedlichen "westlichen" Staaten. Betonung auf "jene Jahrzehnte". Die typischen Erfahrungen sind: Rausgeworfen aus der Familie, verprügelt, obdachlos, Polizeigewalt, Einknastung wegen "Sittlichkeit", Vergewaltigungen und andere sexualisierte Gewalt, keine Job-Möglichkeiten, Prostitution (weil sonst nichts zu kriegen), illegale unter der Hand Transition (Efrat berichtet von DIY Hormonspritzen und OP in Casablanca) usw. Folgen dieser traumatischen Erlebnisse häufig Alkohol- und andere Süchte, psychische Erkrankungen und hohe Suizidraten. Das kannst du nachlesen für europäische Staaten, USA und offenbar auch für Israel.

Ich zitiere mal einen Artikel zu einer anderen bekannten Biografie, einer Person, die trotzdem an ein paar Stellen das entscheidende Quentchen mehr Glück hatte als Efrat:
Edouard, 1948 in Scheveningen geboren, stellte früh fest, im falschen Körper zu stecken. Der Vater schlug den hübschen, schüchternen Eduard und schleifte ihn auf den Fußballplatz, um einen Mann aus ihm zu machen. Vergebens: Der Junge fühlte sich als Mädchen, ausgelacht von Mitschülern, missbraucht von einem katholischen Priester ebenso wie von einer Nachbarin - ausgerechnet jener Frau, der sich das Kind in seiner Not anvertraut hatte.

Mit zwölf brannte Edouard erstmals durch, Richtung Paris, um die legendäre Coccinelle zu sehen, eine transsexuelle französische Entertainerin. Edouard legte die alte Identität ab, ließ sich Hormone spritzen und erfand sich neu: als Schönheitstänzerin. Wunderschön, verrucht, männlich nur noch zwischen den Beinen - eine geschlechtsangleichende Operation erst mit Mitte 30.

Die Exotin verdrehte in den Sechzigern halb Paris den Kopf. [...] Und beglückte am Rande einer Gruppensex-Party den Schah von Persien - der habe sie mit einem Samtbeutel voller Edelsteine entlohnt. Die Nachtklub-Schönheit, allseits bewundert, ständig auf der Hut: In Frankreich war es damals verboten, als Frau auf die Straße zu gehen, wenn man, rein juristisch, ein Mann war. Und da Transsexuelle kein USA-Visum bekamen, musste die Entertainerin erst mit dem Botschaftsmitarbeiter schlafen.

"Ich wollte nie ein Freak sein, ich wollte Respekt". Ein "Walk on the Wild Side", bei dem sich Party an Demütigung, Glamour an Gosse reihte.
Auch das eine Ausnahmeperson. Geburtsname Edouard Frans Verbaarsschott, bekannt als Romy Haag.
Wie die 1960er zum Beispiel in den USA eher aussahen, für diejenigen, die nicht das Glück hatten, zeigt der Film "Screaming Queens".
Wie gesagt: Ich kenne reichlich ähnliche Lebensgeschichten von Freund*innen hier aus West-Deutschland, nur ein paar Jahre später, mit Geburtsjahren 1958-1980.
Efrats Freundin Vika, geboren 1974, Suizid 2015, hat eine ähnliche düstere Geschichte.
Im TransCafe höre ich aktuell trans Kids zwischen 15 und 18, die zuhause rausgeworfen wurden und heute immerhin mit Jugendamt und Sozialbehörde um Unterhalt, Unterbringung, Schule und Ausbildung kämpfen und um ihre Transition, ganz allein, und ich denke wie obszön privilegiert ich es hab und hatte und halte meinen Mund, weil ich nichts sinnvolles dazu sagen könnte.

Es ist schon sukzessive besser geworden. In den 60ern oder 70ern war es überall mörderisch. Spätestens wenn eins als trans bzw "geschlechtsabweichend" erkannt wurde. Ich weiss nicht, wie du diesbezüglich aufgestellt bist.

Ich denke, wer solche Lebensgeschichten nicht kennt, nicht weiss wie verbreitet diese Erfahrungen unter trans Personen sind oder eigene Erfahrungen solcher Ausgrenzung hat, kann kaum nachvollziehen, wie diese Menschen fühlen - wenn sie noch leben -, warum ihre Leben so aussehen und viele irgendwann keine Kraft mehr haben.

Es ist dann auch schwer zu verstehen, warum sie ganz besonders sensibel auf steigende Anfeindungen reagieren.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 06:33
von Dietlind
Das sind Sachen, die erst unter Trump aufkamen, und auch noch nicht verbreitet sind! Hoffentlich ist dieser Typ wieder ganz schnell weg vom Fenster, und mit ihm seien dummen Vorschriften!

Linde

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 06:42
von Dietlind
Ich lebe nun schon über 50 Jahre in den USA, und bin von der holländischen Grenze zu hause. Ich habe in den USA Medizin Studiert, und dort auch als Medizinerin Doktorin) gearbeitet. In meiner ganzen Zeit sind mir keine solchen Fälle untergekommen!

Linde

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 08:38
von Knäckebrötchen
Dietlind hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 06:42 Ich lebe nun schon über 50 Jahre in den USA, und bin von der holländischen Grenze zu hause. Ich habe in den USA Medizin Studiert, und dort auch als Medizinerin Doktorin) gearbeitet. In meiner ganzen Zeit sind mir keine solchen Fälle untergekommen!

Linde
Hallo Dietlind,

das ist ja auch total ok. Schön sogar. Deine Erfahrung ist sicher genau so legit, wie das, was Jaddy beschreibt oder der Film/die Biographie von Efrat Tilma.

Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen, gehen unterschiedlich damit um. Jemand, der keine oder wenig Widerstand erfährt, kaum oder keine Ablehnung, wird sich vermutlich auch weniger Unterstützung suchen (müssen), weniger in Foren und Communities um Rat und Hilfe fragen und solche Sachen.

Da bin ich für mich auch ganz ehrlich: ich würde mich auch manchmal gerne mehr engagieren. Hier lokal Unterstützung anbieten, mitmachen. Ich bin sehr privilegiert, was mein Leben als trans* Mensch angeht, suche also auch kaum nach anderen Menschen, trage auch keine Wut oder Scham oder andere negative Emotionen mit mir herum. Ich muss keine wütenden Anklageschriften gegen die Gesellschaft schreiben, weil ich keine Ablehnung erlebe.

Andere nehmen das anders war, werden vielleicht aus welchen Gründen auch immer tatsächlich angefeindet, abgelehnt.

Vielleicht können wir einfach beide Biographien neben einander stellen und so stehen lassen? Ohne der einen oder der anderen mehr oder weniger Legitimität zuzusprechen?

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 10:09
von Lina
Interessant ... wegen Geo-Blocking darf ich den Film nicht sehen.

Aber downloaden kann ich. Seltsames System.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 10:24
von Susi T
Danke Lina, gut zu wissen.
Habe mich schon oft geärgert wenn ich was nicht schauen durfte, nur weil ich keinen TV habe.

@Linde: schön was von dir zu hören, vor allem nach deiner Gehirnblutung war ja nicht klar wie es weiter geht. Schon vorher hat dir deine Altersvergesslichkeit große Probleme gemacht.
Zur Erinnerung: du warst schon vor Jahren am überlegen aus den USA auszuwandern, denn in Florida ist ja schon einiges länger im argen. Warst in Israel als der Wahnsinn dort los brach.
Finde es auch schön das du das mit der Professur als Angabe gerade nicht machst, fand immer das einer Pharmareferentin zwar ein Doktortitel gut zu Gesicht steht, aber mit Ende 70 dann die Professur, nur weil man in einem Vortrag über Inter* ein Anteil bekommen hat fast schon wie davon zu erzählen das man die Kaiserin von China ist.
Also danke für deine dezente Äusserungen.
Grüße, Susi

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 11:51
von Lina
Das Geoblocking macht keinen Unterschied, ob du es über den Fernseher schaust oder auf dem PC.

Ich musste den Film downloaden, auf ein USB Drive ziehen und an den Fernseher stecken. Ich dachte auch, dass ARTE überhaupt kein Geoblocking hat, aber offenbar verbirgt die ARTE-App in der Android-Box Programme mit Geoblocking - anders als ARD, ZDF, DR usw.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 14:57
von Lina
Dietlind hat geschrieben: Sa 15. Nov 2025, 21:53 Dieser Film ist schon recht seltsam! Ich habe auch die Israelische Staatsangehörigkeit, und alle meine Verwandten leben in der Nähe von Tel Aviv, deswegen kenne ich die Stadt recht gut. Natürlich mögen rund 70% der Israelis Netanyahu nicht, aber das land ist eine Demokratie und es muss bis zur nächsten Wahl gewartet werden, um ihn aus der Regierung zu werfen. Aber das hat eigentlich nichts mit dieser Frau zu tun, sie scheint mir nur recht komisch und kompliziert zu sein! Ich war schon oft in Israel und bin dort noch nie belästigt worden. Ich fühle mich dort genau so sicher wie in den USA oder in Deutschland (wie gesagt, es ist ein westliche geführter Staat mit einer demokratisch gewählten Regierung)!
Ich finde diese Frau halt nur komisch, und sie macht eventuell alle nur negativ auf sich aufmerksam!

Linde
Du hast vielleicht auch nicht in einer Gesellschaft und in einer Zeit gelebt, wo du verhöhnt, geschlagen oder eingesperrt wurdest. Dann ist das ja leicht zu sagen, aus dem Sessel heraus, nach zwei Weizen.
Und falls doch, dann erzähl doch aus deiner Weisheit, wie man das übersteht, voller Lebenskraft und mit vollem vertrauen in die Gesellschaft und in Regierungsorganen.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Di 18. Nov 2025, 03:51
von Dietlind
Das ist nun mal das Problem! Ich bin fast 83 Jahre alt, und daher eigentlich alt genug, ähnliche Erfahrungen wie diese Frau gemacht zu haben, habe ich aber nicht! Weder in Israel, noch in Deutschland oder den USA! Ich bin von Beruf Medizinerin (PhD in Biomedical Sciences), und habe sowohl praktiziert als auch an Unis gelehrt, also bin schon etwas rumgekommen! Allerdings habe ich mich nie so auffallend verhalten und ins Zentrum gedrängt, wie diese Frau es scheinbar gemacht hat, und aus diesem Grund bin ich auch nie bedrängt oder belästigt worden, in keinem der Laender in denen ich gelebt habe.
Ich habe auch versucht einige Zeit als Mann zu leben, hat aber nicht sonderlich gut funktioniert, und daher habe ich damit aufgehört, und mein Leben ist ganz normal weitergegangen!

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Di 18. Nov 2025, 11:29
von Jaddy
Dietlind hat geschrieben: Di 18. Nov 2025, 03:51Ich bin fast 83 Jahre alt, und daher eigentlich alt genug, ähnliche Erfahrungen wie diese Frau gemacht zu haben, habe ich aber nicht! Weder in Israel, noch in Deutschland oder den USA! Ich bin von Beruf Medizinerin (PhD in Biomedical Sciences), und habe sowohl praktiziert als auch an Unis gelehrt, also bin schon etwas rumgekommen! Allerdings habe ich mich nie so auffallend verhalten und ins Zentrum gedrängt, wie diese Frau es scheinbar gemacht hat, und aus diesem Grund bin ich auch nie bedrängt oder belästigt worden, in keinem der Laender in denen ich gelebt habe.
Mit passenden Voraussetzungen und entsprechendem Umfeld war und ist das durchaus möglich. Bekanntes Beispiel Maria Sabine Augstein, Tochter von Spiegel-Gründer Rudolf Augstein. Kleine Biografie hier in der Welt, in der altertümlich wirkenden Sprache von 2007.

Wir sind bei Privilegien. Im Sinne von "Dinge, um die du dir nicht auch noch Sorgen machen musst". Der Unterschied von Efrat und Romy gegenüber Maria Sabine Augstein: Trotz schwieriger Kindheit aufgefangen und unterstützt von der wohlhabenden Familie. Transition etc bezahlt, ebenso Ausbildung und Studium. Dazu die Verbindungen und der Name des Vaters, der Türen öffnet. Ich habe bei Personen in meinem Umfeld gesehen, welchen Unterschied das ausmacht.

Auf der anderen Seite geht es um Menschen, die als Kind bzw Jugendliche mittellos, familienlos und ohne Unterstützung waren, als es noch keine Anlaufstellen und Hilfe für Menschen wie sie gab. Dafür weniger Toleranz der Mitmenschen und restriktive Staatsgewalt. Wir hatten in Westdeutschland regelmässige Razzien gegen queere Menschen wegen §175, die auch gender-nonkonforme Menschen (trans, Crossdresser, Transvestiten) betrafen, weil die "Flüsterkneipen" vor allem der Schwulen auch von ihnen genutzt wurden. Genauso in USA. Die Stonewall Riots, Startpunkt der CSDs, war ein Aufbegehren vor allem von armen, nicht-weissen trans* Personen gegen planmässige Polizei-Drangsalierungen.

Es ist also beides wahr, Dietlind. Du und einige andere konnten aufgrund persönlicher Umstände und reinem Glück relativ problemfrei ihr Leben gestalten, während etliche andere (sehr viele!) ohne Support und Glück richtig viel Sch...e erlebt haben. Es steht uns nicht an, ihre Erfahrungen in Zweifel zu ziehen oder als "selbst schuld" abzutun.

Übrigens hat sich Efrat bis vor kurzem keineswegs "ins Zentrum gedrängt". Offen aktiv geworden ist die erst nach 2015. Nach dem Tod ihrer Freundin.

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mi 19. Nov 2025, 03:44
von Dietlind
Susi T hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 10:24 Danke Lina, gut zu wissen.
Habe mich schon oft geärgert wenn ich was nicht schauen durfte, nur weil ich keinen TV habe.

@Linde: schön was von dir zu hören, vor allem nach deiner Gehirnblutung war ja nicht klar wie es weiter geht. Schon vorher hat dir deine Altersvergesslichkeit große Probleme gemacht.
Zur Erinnerung: du warst schon vor Jahren am überlegen aus den USA auszuwandern, denn in Florida ist ja schon einiges länger im argen. Warst in Israel als der Wahnsinn dort los brach.
Finde es auch schön das du das mit der Professur als Angabe gerade nicht machst, fand immer das einer Pharmareferentin zwar ein Doktortitel gut zu Gesicht steht, aber mit Ende 70 dann die Professur, nur weil man in einem Vortrag über Inter* ein Anteil bekommen hat fast schon wie davon zu erzählen das man die Kaiserin von China ist.
Also danke für deine dezente Äusserungen.
Grüße, Susi
Ach, das ist mir aber neu, dass ich schon jahrelang große Altersvergesslichkeit habe, die mir große Probleme gemacht hat, da musst du mir etwas von Erzählen! Bist du dir sicher, dass du von der gleichen Person redest? Denn Pharmareferentin bin ich nie gewesen! Mit der pharmazeutischen Industrie habe ich nie etwas zu tun gehabt!!
Mit dem Anderen Zeugs weiß ich leider auch nicht wovon du redest!
Viele Grüße!
Linde

Re: arte: I Am What I Am Stolz, eine Frau zu sein

Verfasst: Mi 19. Nov 2025, 13:07
von Susi T
Aber du weißt noch das du im Februar einen Gehirnschlag hattest, 3 Tage Koma, 1 Woche Intensiv, nach 2 Wochen Reha?
Wie sagtest du? "Ich habe noch etliche Gedächnislücken, da ein erheblicher Teil meines Gehirns abgestorben ist".
1 Jahr hatten die Ärzte gesagt wird's dauern und nun schreibst du hier, ist doch prima.
Erzähle doch einfach Mal deine Trans Geschichte, wie es so war, wie du es so erlebt hast, wenn das wieder greifbar sein sollte
Das wir beide schon lange und weit vorher das "täglich grüßt das Murmeltier" spielen ist ja ok, so oft haben wir auch nicht miteinander Videokonferenz gehabt, als das du das noch weißt.
Aber wichtige Emotionale Erlebnisse bleiben viel länger erhalten und lassen sich abrufen, Versuch es einfach mal.
Wenn du also alles anders erlebt hast als Efrat, wäre es schön mehr als nur eine solche leere Erklärung zu hören.
Gruß Susi