Im August hatte die Spitzenradsportlerin Clara Koppenburg ihr coming Out zum Thema Magersucht und Leistungssport aufgrund der Diskussion über die amtierende Olympiasiegerin.
In der aktuellen Tour gibt's deswegen ein Interview mit ihr, bei dem es auch um dieses Thema geht.
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Nicht ungewöhnlich und deswegen umso erschreckender.
Andererseits ist es auch ein Thema außerhalb des Leistungssport. Jede Frau kommt irgendwann in die Wechseljahre und ist dadurch häufig mit verringerter Leistungsfähigkeit aufgrund nachlassender Hormonregelung betroffen. Das kann auch deutliche Wirkung im Hobbybereich oder sogar nur ganz normal im Alltag haben und damit auch schnell zu deutlichen Einschnitten, bis hin zu Ausgrenzung, wenn du früher als andere oder stärker betroffen bist. Bei Unterleibs OPs kann das ganz plötzlich geschehen und die Frage aufwerfen ob Hormone eine richtige Maßnahme sind, oder irgendwelche frei verkäuflichen Mittel schon reichen.
Das ich als augenscheinlich sportliche Frau mit entsprechender Leidenschaft, aber auch schwieriger Vergangenheit, häufiger Ansprechpartnerin bin ist scheinbar so. Was bei mir komplizierter ist, oder von der Norm abweicht braucht dabei keinen Extraplatz und bring ich auch nicht zur Sprache, würde es nur verkomplizieren.
Ich selbst achte auch auf meinen Zyklus bzw. hab gelernt das es mir ungemein helfen kann, auch wenn es ohne Blutung, ohne regelmäßige Hormonuntersuchung, nur mit Kalender und Schmerzanfälligkeit/Trainingsfähigkeit deutlich schwerer ist.
Aber ohne dem wäre alles deutlich problematischer, trotz gleichmäßiger Hormongaben von Östro und Progesteron.
Da würden ich zu schnell und oft zusammen klappen und achte deswegen entweder drauf, oder zahle den Preis, wenn ich mal nicht drauf achte^^.
Liebe Grüße, Susi
