Jaddy hat geschrieben: Mo 4. Aug 2025, 10:29
Dass politisch Aktive, Lobbys, Medien etc gezielt damit spielen - Ablenkung vs reale Probleme - macht das ganze noch viel schwieriger.
Hallo Jaddy.
Da gebe ich Dir völlig Recht. Mir scheint es das die Wahrnehmung nur noch auf solche "Schlaglichter" gerichtet ist (oder gerichtet wird) um von der eigentlichen Unfähigkeit unserer gesamten Politikerkaste
abzulenken. Politik heutzutage bedeutet anscheinend nur noch das verwalten des "Status Quo". Mir scheint es, das die Politik dazu verdammt ist in dem gesetzlichen Rahmen zu agieren, der vor Jahrzehnten einmal
geschaffen wurde. Was erst mal ja nicht verkehrt ist, aber auch keinen Fortschritt zulässt. Niemand ist (verständlicher Weise) bereit etwas aufzugeben oder gar zu verändern. Auf der anderen Seite ist anscheinend niemand mehr in der Lage
seine Positionen/Politik, seine Ideen und Ziele entsprechend mitzuteilen.
Dazu kommt, das niemand mehr wirklich (anscheinend) bereit ist sich mit Politik zu befassen, die über diese "Schlaglichter" hinaus geht. Und was die Folgen dieser Politik wäre. Das sehen wir ja in den USA und auch im UK.
Und, ich fürchte, auch bald in Deutschland.
Natürlich kann man sich in den plakativen und polarisierenden Aussagen der AfD in Teilen wieder finden, aber um die Konsequenzen wird sich keine Gedanken gemacht. Es ist halt einfach, einfach alles nach zu plappern.
Wie ein gut trainierter Papagei.
Dieses Land benötigt seit 40 Jahren Reformen und nichts ist passiert. Und wenn etwas angedacht wird, wird es sogleich in der Luft zerrissen. Egal in welchem Bereich. Und ich sehe nicht,
das sich an dieser Situation irgendetwas ändern wird, in naher Zukunft. (Auch nicht mit der Nicht-Queeren-Lesbe)
Miriam
