Ja Ihr Lieben, ein sehr unbequemes Thema.
Ich habe jahrelang Besuche in Alten/Pflege - heimen gemacht. Diese angesprochene Einsamkeit ist allgemein.
Ich sehe nur eine Möglichkeit - wieder in der Gesellschaft zusammenstehen.
Schilderung einer kurzen Begegnung dazu: Ich spazierte mit Mama im Rolli durch den Stadtwald. Entgegen kam eine Mama mit ihrem Kind im Rollstuhl (heißt dann "Kinderwagen"). Das Kind schaute mit großen Augen herüber, die Mama mochte nicht so direkt schauen. Ich grüßte dann und sagte, später kehrt sich das meist um, wer geschoben werden darf. Bei der Mama gabs ein gequältes Lächeln, meine Mutter lachte laut auf (war damals 97).
Ein Freund von mir hat ein Hof/Heuhotel im Wendland. Seine Mutter lebte in der Hofgemeinschaft mit und hatte bis kurz vor ihrem Ableben regen Anteil, trotz starker Vergesslichkeit. Meist (er)kannte sie mich als Michel. Wenn ich als Stina da war und sie das durchschaut hatte, gabs häufig einen verwunderten Lacher, der auch ein bißchen bewundernd klang. Als CD bin ich zumeist "festlich" gekleidet und das fand bei ihr Anklang.
Unter den Hofleuten ist auch ein älterer langhaariger Bienenwatcher. Ab und an hat dieser Mensch ein Kleid an. Unklar ob Arbeitskittel oder Kleid eben. Hab mal nachgefragt - ein Lächeln, Schulterzucken, und .....mir stünde die lange graue Perücke ganz gut...aber Echthaar ist halt wirklicher. Tja, vielleicht werd ich auf meine alten Tage auch beewatcher und helfe auf so einem Hof?? ...und mir wird auch geholfen...dass ich sein kann wie ich bin??
HINWEIS: Kulturelle Land Partie im Wendland >Himmelfahrt bis Pfingstmontag<, seit 35 Jahren so.
HINWEIS: CSD Wendland (Lüchow) am 28.6.25 seit einigen Jahren.

Ganz liebe Grüße Euch........und viel Erfolg beim Finden einer lebenswerten Vision
