Ein paar Gedanken zu Trans*
Verfasst: Mo 17. Mär 2025, 23:34
Es werde sich wohl einige gefragt haben, was wäre, wenn ich als Mädchen auf die Welt gekommen wäre. Das habe ich mich auch schon öfters gefragt….nun die Antwort darauf ist müßig….ich bin es nunmal nicht, und das wird sich auch nicht ändern.
Und daher kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, wie es da in mir aussehen würde. Nun muß ich mich damit abfinden, daß mein Körper sämtliche männliche Merkmale aufweist. Da ich nun schon über 65 Jahre damit lebe, komme ich auch ganz gut damit klar.
Nur hat sich da in meinem Wesen etwas eingeschlichen, das sich zuerst in der Volkschulzeit langsam eröffnete. Die Anziehungskraft weiblicher Kleidung. Zuerst – fast natürlich – Strumpfhosen. Dann weiter Kleider und Röcke, in den frühen 70ern ziemlich kurz. Diese Vorliebe ist mir geblieben. Auch verspielte Unterwäsche und Straps fingen mir an zu gefallen.
Und das Verlangen, das auch an mir zu spüren.
Das wurde mit der Zeit immer stärker und mußte lange im Verborgenen bleiben.
Und ich habe festgestellt, das geht nicht mehr weg.
Das kann man sich nicht abgewöhnen wie das Rauchen oder sonstige Angewohnheiten.
Da konnte ich mehrmals meinen ganzen Fundus in Reue und Scham verpackt wegwerfen……ich habe es einfach wieder nachgekauft.
Schlußendlich habe ich das große Glück, daß meine Liebste und Lebensmensch, der Weg zueinander war mit einigen Hindernissen verbunden, mir diese Freiheiten läßt, Violetta ausleben zu können. Da bin ich ihr sehr dankbar…das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Aber einige Wünsche – die leider unerfüllbar bleiben werden – hätte ich gerne erfüllt. Trotz allen männlichen Attributen, die ich im Prinzip nicht missen möchte, würden die Wünsche an eine gute Fee so aussehen:
Ich hätte gerne eine Schuhgröße nicht mehr als 41 (ok. Zur Not auch 42) – da findet man alles, was so gefällt.
Auf Körperbehaarung an Beinen und Armen könnte ich locker verzichten.
Auch wäre ein so schütterer Bartwuchs wie der meines Sohnes eigentlich für mich ideal.
Gut, da die Achsel- und Schambehaarung auch Frauen betrifft kann das vernachlässigt werden.
Ich bin zwar kein Bass, aber eine etwas höhere Stimme würde ich bevorzugen.
Mit 177 cm bin ich keine Riesin, aber bei so 1,70 wären so ziemlich alle Optionen mit Highheels auch ohne großes Herausragen möglich.
Das führt mich aber unweigerlich zu einem Thema, das mich auch berührt. Und offensichtlich viele, die sich fragen, wohin ihr Weg führen soll.
Wie würde es für mich aussehen, wenn ich so weit ginge, mein Geschlecht ändern zu lassen ? Wie würde da mein Leben aussehen?
Auf jeden Fall nicht einfach.
Wie sicher ist eine angleichende Operation, funktioniert es auch danach mit den einfachen körperlichen Bedürfnissen?
Auf jeden Fall müsste ich lebenslang Medikamente und Hormone nehmen.
Auf eine tägliche Rasur müsste man sich auch einstellen.
Die Stimme anzugleichen kann auch nur selten gelingen.
Und ganz wesentlich: Wie würde die Beziehung dann aussehen und würde sie gelingen. Wenn ich von der momentanen Situation ausginge wohl nicht.
Aber auch Familie, Freunde und Bekannte würde diese Entscheidung sehr beeinflussen.
Und die Frage – will ich das auf mich nehmen – kann ich mit einem klaren NEIN beantworten.
Da ich keinen Leidensdruck verspüre, mein komplettes Leben als Frau zu gestalten, ist das auch nie für mich ernsthaft zur Diskussion gestanden.
Eine gute Zeit
Violetta
Und daher kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, wie es da in mir aussehen würde. Nun muß ich mich damit abfinden, daß mein Körper sämtliche männliche Merkmale aufweist. Da ich nun schon über 65 Jahre damit lebe, komme ich auch ganz gut damit klar.
Nur hat sich da in meinem Wesen etwas eingeschlichen, das sich zuerst in der Volkschulzeit langsam eröffnete. Die Anziehungskraft weiblicher Kleidung. Zuerst – fast natürlich – Strumpfhosen. Dann weiter Kleider und Röcke, in den frühen 70ern ziemlich kurz. Diese Vorliebe ist mir geblieben. Auch verspielte Unterwäsche und Straps fingen mir an zu gefallen.
Und das Verlangen, das auch an mir zu spüren.
Das wurde mit der Zeit immer stärker und mußte lange im Verborgenen bleiben.
Und ich habe festgestellt, das geht nicht mehr weg.
Das kann man sich nicht abgewöhnen wie das Rauchen oder sonstige Angewohnheiten.
Da konnte ich mehrmals meinen ganzen Fundus in Reue und Scham verpackt wegwerfen……ich habe es einfach wieder nachgekauft.
Schlußendlich habe ich das große Glück, daß meine Liebste und Lebensmensch, der Weg zueinander war mit einigen Hindernissen verbunden, mir diese Freiheiten läßt, Violetta ausleben zu können. Da bin ich ihr sehr dankbar…das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Aber einige Wünsche – die leider unerfüllbar bleiben werden – hätte ich gerne erfüllt. Trotz allen männlichen Attributen, die ich im Prinzip nicht missen möchte, würden die Wünsche an eine gute Fee so aussehen:
Ich hätte gerne eine Schuhgröße nicht mehr als 41 (ok. Zur Not auch 42) – da findet man alles, was so gefällt.
Auf Körperbehaarung an Beinen und Armen könnte ich locker verzichten.
Auch wäre ein so schütterer Bartwuchs wie der meines Sohnes eigentlich für mich ideal.
Gut, da die Achsel- und Schambehaarung auch Frauen betrifft kann das vernachlässigt werden.
Ich bin zwar kein Bass, aber eine etwas höhere Stimme würde ich bevorzugen.
Mit 177 cm bin ich keine Riesin, aber bei so 1,70 wären so ziemlich alle Optionen mit Highheels auch ohne großes Herausragen möglich.
Das führt mich aber unweigerlich zu einem Thema, das mich auch berührt. Und offensichtlich viele, die sich fragen, wohin ihr Weg führen soll.
Wie würde es für mich aussehen, wenn ich so weit ginge, mein Geschlecht ändern zu lassen ? Wie würde da mein Leben aussehen?
Auf jeden Fall nicht einfach.
Wie sicher ist eine angleichende Operation, funktioniert es auch danach mit den einfachen körperlichen Bedürfnissen?
Auf jeden Fall müsste ich lebenslang Medikamente und Hormone nehmen.
Auf eine tägliche Rasur müsste man sich auch einstellen.
Die Stimme anzugleichen kann auch nur selten gelingen.
Und ganz wesentlich: Wie würde die Beziehung dann aussehen und würde sie gelingen. Wenn ich von der momentanen Situation ausginge wohl nicht.
Aber auch Familie, Freunde und Bekannte würde diese Entscheidung sehr beeinflussen.
Und die Frage – will ich das auf mich nehmen – kann ich mit einem klaren NEIN beantworten.
Da ich keinen Leidensdruck verspüre, mein komplettes Leben als Frau zu gestalten, ist das auch nie für mich ernsthaft zur Diskussion gestanden.
Eine gute Zeit
Violetta