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Queere Berliner Bildungsprojekte vor dem Aus? „Man kann von Kulturkampf sprechen“

Verfasst: So 16. Mär 2025, 18:22
von Anne-Mette
Berliner Zeitung:

Die Berliner CDU-Bildungssenatorin kürzt massiv bei queeren Projekten. Sebastian Walter von den Grünen sieht darin ein „fatales Signal“. Wir haben mit ihm gesprochen.

https://www.berliner-zeitung.de/kultur- ... li.2306533

Re: Queere Berliner Bildungsprojekte vor dem Aus? „Man kann von Kulturkampf sprechen“

Verfasst: So 16. Mär 2025, 22:23
von MiriamR
Na ja.
Es soll gespart werden, aber bloß nicht bei mir. Diese Projekte kosten doch nicht so viel(Kleinvieh macht aber auch Mist), das kann man auch anderswo einsparen.
Bei der Infrastruktur oder im sozialen Wohnungsbau??
Sorry, aber ich denke das gerade Berlin andere Probleme hat, als das Image um als Queer-Hauptstadt dazustehen.
Zumal ich denke das die Queer-Hauptstadt in Deutschland seid Jahrzehnten eh Köln ist....

Miriam )))(:

Re: Queere Berliner Bildungsprojekte vor dem Aus? „Man kann von Kulturkampf sprechen“

Verfasst: So 16. Mär 2025, 23:14
von Lana
MiriamR hat geschrieben: So 16. Mär 2025, 22:23 das kann man auch anderswo einsparen.
Es muss doch gar nicht gespart werden. Geld wie Heu ist auf einmal vorhanden.
Leider nur fürs östliche Ausland und für Waffen? Ein Trostpflästerchen für Klima und Infrastruktur?

Aber bitte, das Volk hatte die Wahl...

LGL

Re: Queere Berliner Bildungsprojekte vor dem Aus? „Man kann von Kulturkampf sprechen“

Verfasst: Mo 17. Mär 2025, 08:42
von Anne-Mette
Moin,

ich denke nicht, dass das "in kurzen Schlagworten" diskutiert werden kann.

Einsparungen wird es geben und hat es leider schon so lange gegeben, wie ich denken kann.
Viele Einrichtungen stehen schon seit Jahrzehnten "auf der Kippe" und müssen immer wieder Angst haben, geschlossen zu werden, weil die Förderung durch den Senat nicht ausreicht
und eher weniger wird. "Ehrenamtliche Arbeit" kann nicht hauptamtliche Kräfte (d/m/w) ersetzen, sondern höchstens unterstützen.
Viele, die hauptamtlich arbeiten, haben "unsichere Stellen", die teilweise von Jahr zu Jahr gefördert werden - oder auch nicht.

Ich denke, es geht um Unterstützung, einerseits politisch und andererseits auch durch Einsatz (Geld oder tatkräftige Mithilfe).
Wir sollten die Augen offenhalten, wenn dazu aufgerufen wird.

Gruß
Anne-Mette