Katie geht ihren Weg
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Katie
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Katie geht ihren Weg

Post 1 im Thema

Beitrag von Katie »

Hallo ihr Lieben,

ich möchte hier einfach mal ein neues Thema aufmachen und meinen Weg in loser Folge beschreiben. Ich möchte mich hier auf mich und meine Gefühle beschränken und es als eine Art Tagebuch nutzen, an dem ich Euch gerne teilhaben lassen möchte.
Wie ich schon in meinem anderen Thema beschrieben habe, bin ich nur noch mit Kleidung aus der Damenabteilung unterwegs, auch im beruflichen Umfeld. Hier allerdings mit unauffälligen Teilen wie Blusen, Shirts, Pullover und Hosen (vor allem Jeans). Irgendwelche besondere Bemerkungen habe ich noch nicht erhalten und fühle mich auch akzeptiert.
Röcke und Kleider ziehe ich nur zu Hause an und gehe damit nicht vor die Tür, das wäre auch für meinen Schatz einen Schritt zu viel.

Trotzdem, sind mir in letzter Zeit (letzte Monate), einige schöne Dinge aufgefallen, die ich hier einfach festhalten möchte, damit ich sie mir auch im Nachhinein wieder vor Augen führen kann, denn im Beruf und Familie ist genug Aktion, da geht schon mal was vergessen (so).

Anfangen möchte ich mit meinen Friseurbesuchen, die ich jetzt viel lieber wahrnehme als früher. Ich besuche seit unserem Umzug einen lokalen Friseur hier im Ort, der noch eine Trennung zwischen Männern und Frauen hat. Also wurde ich bisher im Männerbereich bedient, was immer ein ungutes Gefühl hinterließ, da ich auch längere Haare mir habe wachsen lassen. Meine damalige Friseuse hat mich immer korrekt bedient, aber ich habe gefühlt das sie auch nicht so recht, was mit mir anfangen konnte (flow).
Seit einiger Zeit ist sie jetzt in Elternzeit und ich habe eine neue Friseuse zugeteilt bekommen, was echt ein Glücksgriff war. Als ich das erstmal von ihr bedient wurde, hat sie mich nur angesehen und meinte, mit den lagen Haaren möchte sie mich nur im Frauenbereich bedienen. (fwe3). Seitdem werde ich immer dort bedient und fühle mich auch tausendmal besser aufgehoben, als vorher. Auch alle anderen aus dem Friseurteam behandeln mich total lieb und haben auch mal ein Kompliment für das Outfit übrig.

Was mir auch auffällt, dass ich seit einiger Zeit viel offener von Menschen angesprochen werde und andere Frauen mir beim Begegnen einfach mal nett zulächeln, was mir früher nie passiert ist. Das Einzige, was sich bei mir geändert hat, ist das ich mich mittlerweile mehr akzeptiere und mich so gebe wie ich bin. Habe mir immer überlegt, woher das kommt und wie die Menschen mich wahrnehmen und da bin ich einfach von ausgegangen, dass sie mich als Mann wahrnehmen. Aber seit etwa zwei Wochen denke ich, es kann auch anders sein.

Im nächsten Beitrag möchte ich über meinen Skiurlaub mit meinem Schatz berichten, der auch ein bisschen was in mir bewegt hat.

Wünsche Euch noch ein schönes Wochenende
Katie
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Re: Katie geht ihren Weg

Post 2 im Thema

Beitrag von Katie »

Wie angedroht, möchte ich nun von meinem kürzlichen Skiurlaub erzählen. Es war der erste Urlaub ohne Kinder, sei 20 Jahren nur ich mit meinem Schatz. Leider fährt sie kein Ski, sodass ich mich auf der Piste richtig auspowern konnte und die Pisten runterdüsen konnte, die mir gefallen. (snow)

Mein Skioutfit stammt auch komplett aus der Damenwelt, weil es besser aussieht und sowieso tausendmal besser passt. Auch auf der Piste und in den Berghütten bin ich immer viel netter behandelt worden, als früher. Das sind so kleine Dinge gewesen, wie z.B. ein Wiedererkennen in der Berghütte, obwohl es nur eine flüchtige Begegnung am Tag vorher war oder einfach das man am Skilift rücksichtsvoller ist, obwohl zum Glück eh nicht viel los war.

Neben diesen kleinen netten Dingen, gab es auch zwei Begebenheiten, die mich ein bisschen zum Nachdenken brachten.

Abends sind wir immer essen gegangen und hatten neben unserem langjährigen Stammrestaurant am Skiort auch mal ein anderes aufgesucht, an dem man uns nicht kannte. Hier wurden wir auch nett begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Unsere Bedienung war schon etwas älter und bestimmt nicht die modernste, hat uns aber beide als Damen begrüßt, was mich überraschte und mein Schatz etwas komisch gucken ließ. (sym). Bis wir gegangen sind, hat sie entweder den "Fehler" nicht bemerkt oder wollte ihn nicht korrigieren. Das war so das Erste, was mich freute und auch nachdenklich machte, ob ich nicht doch eher weiblich gelesen werde. Wohlgemerkt war ich wie immer im Frauenoutfit unterwegs, aber weder auffällig noch geschminkt oder mit irgendwelchen Hilfsmitteln als Frau erkennbar, ich war einfach ich.

Das zweite war eine Bergfahrt nach einer herrlichen Talfahrt in einer 8er-Umlaufgondel. Wer die kennt, weiß, dass diese automatisch funktionieren und auch die Türen automatisch schließen und von Personal nur überwacht werden.
Also Katie hat die Abfahrt richtig genossen (harte herrlich griffige Piste, gegenüber dem Sulz von den ersten zwei Tagen). Also entspannt in die Gondel gestiegen, in dem noch 2 Männer und ein Kind mit drin war. Dann relaxt die Handschuhe ausgezogen und wollte die zur Seite legen, nur manchmal bin ich etwas schusselig und einer der Handschuhe fiel aus der Tür. Ich versuchte noch aus der noch langsam laufenden Gondel nach dem zu Greifen und lehnte mich aus der Tür und hatte auch ein Bein damit draußen. Als ich merkte, dass ich es nicht mehr schaffte, schlossen sich die Türen und ich hatte noch den Skischuh draußen. Die beiden Männer haben noch versucht, die Tür etwas aufzudrücken, aber keine Chance. So sind wir mit etwas geöffneter Tür und eingeklemmten Skischuh zur Bergstation gefahren und da es schneite, kam der auch rein. (cow). Der Gesichtsausdruck der Männer war wirklich besorgt, aber ich konnte ihnen sagen, dass alles ok war. Da war kein Lästern oder sonstiges, einfach nur Sorge, habe ich so auch noch nicht erlebt. Naja, aber Handschuh war weg und an dem Tag war es kalt. Vor dem Aussteigen, meinten sie noch, ich könnte ja an der Bergstation nachfragen, ob sie den Handschuh unten fanden, was ich auch tat. (sym)

Wie gesagt beim Aussteigen habe ich dann direkt nachgefragt, ob unten der Handschuh gefunden worden ist, was der nette Mann auch direkt tat. Leider hatten sie ihn nicht gefunden, hatte schon befürchtet den heutigen Skitag beenden zu müssen.
Als ich dann zum Ausgang gegangen bin und meine Ski wieder anlegen wollte, tippte mich der nette Mann vom Lift auf der Schulter und meinte 2 Gondeln weiter hätte der Handschuh drin gelegen. Fand ich total lieb von ihm, das er in die Gondeln geschaut hat und mir nachgelaufen ist. (sym)

Was mir auch aufgefallen ist, dass ich beim Einsteigen in den Skibus immer etwas komisch/überrascht angeschaut worden bin. Und zwar hatte man einen digitalen Pass, mit dem man als Gast, kostenlos den Skibus nutzen kann, den musste man immer beim Einsteigen vorzeigen. Auf dem Pass war auch der Name des Benutzers sichtbar, der natürlich auf meinen männlichen Namen lautete, vielleicht hat sie das irritiert?

So genug vom Skiurlaub diese Woche ist hier eher der Frühling ausgebrochen als Winter!
Katie
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Re: Katie geht ihren Weg

Post 3 im Thema

Beitrag von Katie »

Jetzt noch das heutige Erlebnis, was auf jeden Fall kürzer wird, mich aber auf die Idee brachte hier meine Erlebnisse/Erfahrungen mit Euch zu teilen.

Ich war heute bei unserem lokalen Lebensmitteldealer einkaufen und beim Bezahlen hatte ich eine junge Kassiererin gehabt. Wie ich schon gesehen hatte, hat jede Frau eine Rose (flo) zum Weltfrauentag bekommen und als ich nach dem Zahlen ganz normal gehen wollte, gab sie mir auch eine Rose. Da war kein Zögern oder komischer Blick, sondern ich wurde wie jede andere Frau behandelt, wohlgemerkt diesmal von einer jungen, modernen Kassiererin.

Wie immer war ich in meinem normalen Outfit unterwegs, ungeschminkt und ohne sonstigen weiblichen Attributen.
Vielleicht werde ich doch eher weiblich gelesen, als ich bisher dachte, auf jeden Fall tut es gut. (he)
Katie
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Re: Katie geht ihren Weg

Post 4 im Thema

Beitrag von Katie »

Hier nochmal mein Beitrag aus dem "Was tragt ihr heute" Thread, damit ich es auch wieder finden kann (he)

Heute hatte sich mein Sohn eine 16 km Wanderung mit 540 Höhenmetern gewünscht, hier im Schwarzwald. Es war eine sehr schöne, aber auch anstrengende Wanderung, da die ersten ca. 7 km teilweise steil bergauf und auf schmalen, teilweise felsigen Pfaden gingen. Es war die empfohlene Wanderrichtung, weil bergab, kann man sehr leicht ausrutschen.
Angehabt hatte ich natürlich ein sportliches Outfit, wenn auch mit meiner langen Jogging Leggins um die Zecken abzuwehren. Auch sind die Pfade teilweise sehr zugewachsen, da ist was Langes an den Beinen besser.
Anbei sogar mit Bild, natürlich vorher aufgenommen (cow) und nicht verschwitzt (im Tal ca.35 Grad, aber auf dem Berg und im Wald gut auszuhalten) nachher.
Wie immer war ich so wie ich bin unterwegs, natürlich ohne Schminke oder sonst was, ich glaube da wäre ich endgültig gestorben. Denn zum Ende hin war jeder zusätzlich Höhenmeter eine Qual.

Bild

Jetzt genieße ich die noch vorhandene kühle im Haus.

Liebe Grüße
Katie
Katie
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Re: Katie geht ihren Weg

Post 5 im Thema

Beitrag von Katie »

Nach der Wanderung gestern, war heute Beine schonen angesagt, zumindest bis ich mich auf machen musste um beruflich in die Schweiz zu reisen, wo ich bis Mittwoch sein werde.
Bis zu meiner Abreise hatte ich das im Bild gezeigten Outift an, was ich dann auf Jeans und T-Shirt reduziert, weil so kann ich mich, denke ich, nicht in der Firma zeigen.
Da ich ja unsere Deutsche Bahn kenne, buche ich dienstlich nur Flex Ticket, was sich heute wiedermal als Segen herausgestellt hat. Ich möchte nicht zu sehr auf die DB einschlagen, da im Moment halt viele (bau) sind, was es halt schwieriger macht. Kann mich erinnern, vor einigen Jahren (Jahrzehnte, war es mit der topgelobten Schweizer Bahn auch nicht toll. Da hatten sie halt auch viele Baustellen und jetzt klappt es wirklich gut).
Aber auch das Wetterradar im Auge gehabt und mich entschieden, eine Stunde eher zu starten um noch trocken zum Bahnhof zu kommen. Auch war die Auslastung von meinem ICE mehr als 100%, da hatte ich keine Lust drauf. Kleine Anmerkung der ICE kam auch nur bis Basel SBB, statt Zürich SBB, da die Schweizer bei starker Verspätung den ICE In Basel aufhalten (Daumen drücken das es wenigstens bis Basel SBB klappt. Hatte auch schon gehabt das der ganze ICE von Basel Badischer Bahnhif bis Basel SBB sich in eine S-Bahn quetschen musste :((a ).

Also mein ICE in Offenburg auch so 7 Minuten Verspätung (weil Zugführer in Karlsruhe verspätet war). Aber kein Problem, Anschlußzeit in Basel SBB hätte gereicht). Hätte......, wäre scheinbar die Schnellfahrstrecke nach Freiburg nicht gesperrt gewsen (um) und die Regionalbahnen hätten keine Verspätung wegen (bau). So rutschte die Ankukunftszeit in Basel SBB im Endefekt auf 1 Minute nach dem mein Zug weitergefahren ist.

Aber was richtig gut klappt, ist die DB App, also neue Verbindung (funktioniert auch in der Schweiz) gefunden und jetzt sitze ich im Hotel und kann Euch teilhaben lassen.

Liebe Grüße
Katie
20250615_093639.jpg
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Katie verpeilt

Post 6 im Thema

Beitrag von Katie »

Hallo Ihr Lieben,

heute mal ein kurzer Bericht aus der idyllischen Schweiz.
Ich rolle den Tag mal von hinten auf, auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel (ist in der Nachbarstadt/Dorf von der Firma), sind mir zwei jüngere Frauen begegnet. Es tut so gut, wenn sie einen anlächeln, ohne dass es eigentlich einen Grund dafür gibt, da schenkt man direkt ein freundliches Lächeln zurück. Warum mir das in letzter Zeit öfter passiert, ist mir ein Rätzel. Weil ich wüsste nicht, ob ich einer, den ganzen Tag nicht rasierten Person, ein Lächeln schenken würde. Es ist aber einfach schön.

Das nur zur Einleitung. Heute nach der Arbeit hatte ich mich mit anderen Kollegen aus der Schweiz noch zu einem netten Gespräch in der Nähe der Firma getroffen (Ist eine Eventlocation, wo früher die Produktion war), wirklich super gemacht aber halt Schweizer Preise trotz Selbstbedienung).
Wir haben uns nett unterhalten und ich denke das zweite Bier war eins zu viel. (Kleine Anmerkung unsere schwedischen Kollegen habe ich dort auch mit einem Kunden getroffen, zum Glück mussten sie zum Abendessen mit dem Kunden. Warum? Ihre Trinkfreudigkeit und Ausdauer sind legendär und ich wäre jetzt nicht im Hotel.....).

Also um was geht es, wir sitzen halt nett zusammen und unterhalten uns und ich hatte meine Reisetasche mit Notebook unter dem Tisch und natürlich meine Handtasche dabei). Dachte noch, denke bloß dran die Notebooktasche mitzunehmen (Handtasche ist Gen, kein Problem). Naja, wir sind dann uns angeregt unterhaltend zum Bahnhof gegangen, ich habe artig mein Billet (Ticket) gekauft und auf dem Weg zum Bahnsteig, auf dem Weg nach oben, fällt mir plötzlich siedeheiß an, wo ist Deine Notebooktasche???
Naje, verpeilt ich war habe ich die am Tisch vergessen. Also kurzer Sprint (~500m) zurück und zum Glück stand sie noch genau da. Also wieder erleichtert zurück zum Bahnhof und Dank der engen Taktung noch in dem Gültigkeitszeitraum des Tickets angekommen, mit der oben erwähnten angenehmen Begegnung.

Naja, wie gesagt in Kürze, wenn man auf Reisen ist, gibt es tausend Geschichten.

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen und erholsamen Abend!
LG Katie
Katie
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Post 7 im Thema

Beitrag von Katie »

Hi,

mal wieder ein etwas längerer Bericht, den ich aber in zwei Teile aufteile.

Mein ältester Sohn, hat kurzfristig beschlossen, mit seiner Freundin zusammen zuziehen und ins schöne Allgäu nach Memmingen umzuziehen. Eine passende Wohnung hatten sie, mit unserer Hilfe (mein Schatz und mich), relativ schnell gefunden und eine passende Arbeitsstelle/Ausbildungsstelle für beide konnte auch gefunden werden. Wie es bei jungen Leuten so ist, musste der Umzug zügig durchgeführt werden. Er selbst hatte schon eine eigene Einzimmerwohnung bewohnt und seine Freundin lebte noch im Elternhaus in ihrem eigenen Reich.

Für den Umzug war der 2.8 vorgesehen. Jetzt stellt sich natürlich die logistische Herausforderung, wie planen. Klar haben wir sie dabei unterstützt, mit tatkräftiger Hilfe unserer Tochter (etwas jünger als der Bruder).
Ich habe dann für Freitag Urlaub genommen und einen Transporter für den Umzug gemietet. Das größte genommen was es gab für PKW Führerschein. Die Tage vorher immer gehofft, dass bloß alles hineinpasst, weil Erfahrung hatte ich natürlich nicht....

Dann am Freitagmorgen, zum Mietunternehmen, um den Transporter abzuholen. Mit dem hatten wir wirklich Glück, weil er neu war und 12 m³ Ladevolumen hatte. Danach zu seiner Wohnung (auf einer Schwarzwaldhöhe, was etwas herausordern von der Fahrt und dem Rangieren war). Aber glücklich und ohne Rempler angekommen und das Tetris spielen konnte beginnen.... Zum Glück war alles schon in Kisten verpackt und soweit es ging zerlegt. Also wurde unter meiner ahnungslosen Anleitung der Wagen langsam beladen und ich nutzte schon jede Lücke und alles was an Raum nach oben zur Verfügung stand um möglichst Platzschaffend zu verladen.

Die Herausforderung und die challange war: Es mussten auch zwei E-Pianos und zwei Fahrräder mit...
Also erstes E-Piano war auch verladen und alle anderen Sachen auch, und die ersten Muskeln merkte ich auch schon (has-o).

Achja, eine weiter Herausforderung, gab es ja noch, das Wetter. Schon beim Abholen des Transporters hat es geschüttet, was ging. Zum Glück war das Einladen dann halbwegs trocken möglich (noch...).
Nachdem alles verladen war, ging es von der Schwarzwaldhochstraße wieder runter um die Sachen von seiner Freundin zu verladen, da war ich noch zuversichtlich alles problemlos unterzubringen, bis wir dann bei ihr waren und ich gesehen hatte was sonst noch alles mit sollte. Aber Bangemachen gilt nicht, also weiterhin kräftig geschleppt und alles möglichst Platzsparend verladen.
Leider mussten wir dann eine ca. 1 h Pause einlegen, da es geschüttet hat als würden Badewannen in Massen ausgekippt. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hat, weiter verladen (2. E-Piano und Schränke waren neben Kisten, Decken, ect. auch drin). Dann die finale Herausforderung, da sind ja noch 2 Fahrräder, wohin damit? Also ihr Fahrrad habe ich oben auf einige Kisten gelegt, um die Chance für das zweite zu haben, was ich hoffte noch ganz ans Ende quer hineinzubekommen.

Abfahrt zu uns um das andere Fahrrad einzuladen und die Nacht zu verbringen und was zu essen, die Mägen waren leer. Mein Schatz hat in der Zeit für das Abendessen gesorgt, da sie nicht mit auf die Schwarzwaldhöhe kommen kann (Höhenangst).
Jetzt die Kür, das zweite Rad, wie geplant, nach Abbau des Sattels bekamen wir es wie geplant rein (aber eine Ladetür durfte man nicht mehr öffnen, ohne dass einem was entgegen kommt. (gitli)

Egal alles verladen, Spanngurte wurden nicht gebraucht, da dort einfach nichts verrutschen konnte.
Der Tag war vorbei, 12 m³ verladen und der 2.Teil stand am Samstag an.
Achja, an dem Freitag sind bei uns 50l/m² runtergekommen (wo), nicht das idealste Wetter...

Morgen geht es weiter, für heute Abend ist erstmal entspannen angesagt.
Katie
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Re: Katie geht ihren Weg

Post 8 im Thema

Beitrag von Katie »

Und weiter geht es mit dem 2. Tag.

Am Morgen mussten noch Restsachen wie Bettdecken, Kissen, Teppich und sonstiger Kleinkram verladen werden. Mit dem vorsichtigen Öffnen einer Tür und entsprechender Wurf- und Stopf-technik konnten auch diese noch problemlos verladen werden. Nachdem wir auch die Freundin abgeholt hatten, ging es los. Im Transporter war ich als Fahrer und mein Sohn mit seiner Freundin. Ist halt nicht so komfortable der Passgierraum und wir sahen bestimmt wie drei Hühner auf der Stange aus (ist ja nur eine Reihe). Mein Schatz ist mit unserer Tochter in dem kleinen Wagen vom Sohn, getrennt gefahren.
Wie befürchtet war die Fahrt neben den Regenschauern auch sehr stauanfällig, des es war das erste Ferienwochenende in Baden-Württemberg. Die Strecke auch die klassische Urlaubsroute mit den Stau Hotspots (Karlsruhe -> Pforzheim -> Stuttgart -> Albaufstieg -> Ulm -> Memmingen). Aber wir sind sicher durchgekommen und als wir eintrafen, kam auch gerade die sehr nette Vermieterin an.

Die Kinder haben dann das formale mit der Vermieterin geregelt und wir anderen starteten schonmal das ausladen. Zum Glück geht ausladen schneller, als einladen und vor allem in der neuen Wohnung ist mehr als genug Platz. Es war nur ausladen aber kein Aufbauen geplant. Auch hier hat das Wetter immer wieder leichte und kräftige Regenschauer für uns parat gehabt. (wema)
Am späten Nachmittag war es endlich geschafft und meine Beine und Armen haben auch Feierabend geschrien.

Also letzter Akt, die Kinder (incl. unserer Tochter) haben natürlich Wildcampen in der neuen Wohnung betrieben. Ich hatte für uns beide ein Hotel in der Nähe gebucht, was gut zu Fuß erreichbar ist. Da auch eine Vermieterstation der Autovermietung ein paar Meter weiter war, hatte ich gedacht stellste die große Kiste da ab und wir gehen zu Fuß.
Tja, dann kamen wir an der Station vorbei und das war eine ganz kleine, wo kein Platz mehr war. Also einen Parkplatz in Stadtnähe gesucht und gefunden, nur leider viel weiter weg als gedacht. Also mussten wir etwa 20 Minuten zu Fuß zum Hotel. Eigentlich kein Ding, aber es hat leider stark geregnet. Also trotz Schirm nass im Hotel angekommen und erstmal duschen.
Am Abend dann aus Faulheit im Hotel ins Restaurant gegangen und was gegessen (endlich).

Für den nächsten Morgen hatte ich einen Tisch für uns alle 5 reserviert, damit die Kinder auch was zum Frühstück haben. Es war ein kleines Hotel, also ohne Buffet, sondern für uns massig an Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Croissant usw. Viel zu viel!

Die Bedienung war eine ganz Liebe und wir hatten auch etwas small talk mit ihr. Beim Gehen hat sie den Kindern alle übriggebliebenen Backwaren mitgegeben, das können sie einfrieren und haben erstmal was.

Rest ist schnell erzählt, zu Fuß dann zu den Kindern und Sohn noch beim Zerlegen eines Eckschranks aus der Küche geholfen, den sie nicht mehr brauchten (Küche war vom Vormieter übernommen). Unsere Tochter hat uns dann mit dem Auto zum Transporter gefahren und wir konnten den Rückweg antreten. Meine Tochter ist noch ein paar Tage geblieben, um beim Aufbau zu helfen.

Wir sind sicher zurückgekommen, wenn auch, trotz Sonntag, vielen Staus. Dann nur noch Mietwagen abstellen, Schlüssel in die Box und der Sonntag war fast um.

Liebe Grüße
Katie
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