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Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 12:22
von Tanja Stöckel
Hallo ihr Lieben,
ich habe heute beim Zappen im Internet den Trailer eines Films gefunden, der als Thema hat, wie ein Junge, der sich als Mädchen fühlt und es ausleben will, in seinem familiären Umfeld behandelt wird. Da ich bisher nur den Trailer gesehen habe schwanke ich noch, ob es sich "nur" um eine Komödie handelt, die das Thema als lustigen Einstieg für eine Familienkomödie nutzt, oder ob es eine ernstgemeinte sozialkritische Behandlung des Themas ist.
Hat jemand von euch den Film schon ganz gesehen und kann hier eine Einschätzung abgeben?
Alles Liebe, Tanja
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 12:24
von Bibi Melina
hallo tanja
mein schatz und ih haben den film auf DVD und der ist wirklich empfehlenswert
da der film zeigt wie manch Elternteile auf dieses Thema reagieren
mit lieben grus
Die Bibi Melina
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 12:29
von Anne-Mette
Schaust du hier:
viewtopic.php?t=25967
Da gibt es schon etliche Beiträge.
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 13:50
von Annette
Moin Moin
Ich habe den Film gesehen, gleich als er vor etwa 2 Jahren bei uns im Kino lief. Es war eine Sondervorstellung mit anschließender öffentlicher Debatte zum Thema trans. Ich war Teil davon und auch Ansprechperson für die vielen Fragen der geladenen Gäste. Sehr schöner Abend.
Was den Film betrifft, ja, den kann ich sehr empfehlen. Er erzählt die Geschichte eines Familienvaters mit seiner trans Tochter und wie er, trotz seiner Liebe und Toleranz, mit der Situation maßlos überfordert ist. Der Film beinhaltet einige witzige Gags, ist jedoch keineswegs als Komödie zu bewerten. So spricht er die inneren Zerwürfnisse des Vaters an, und zum Schluss wird es dramatisch (keine Spoiler von meiner Seite).
Der Film beschäftigt sich nicht so sehr mit dem eigentlichen Thema trans, sondern sehr viel mehr mit den familiären Konflikten, die die Thematik mit sich bringt. Alles in allem doch ein kurzweiliger und unterhaltsamer Film, als "Lehrfilm" zum Thema transgender vielleicht nicht so sehr geeignet.
Eine ganz ähnliche Geschichte erzählt auch der deutsche Film "Mein Sohn Helen", allerdings ist dieser viel ernster und hat teilweise auch sehr dramatische Züge. Ich habe ihn während meiner Transition gesehen, und viele Tränen dabei vergossen.
Beide Filme kann ich sehr empfehlen!
Liebe Grüße,
Annette
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 17:11
von Momo58
Ich hab den Film im Kino gesehen und danach als DVD gekauft. Der Film hat sozialkritische Elemente mit absichtlich übertriebenen Szenen, die zum Nachdenken und gleichzeitig zum Lachen über sich selbst anregen. Absolut sehenswert.
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 17:29
von Penelope
Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Ein schöner Film wo gezeigt wird wie Betroffene damit umgehen und teilweise völlig überfordert sind. Auf jeden Fall sehenswert. Leider gibt es ihn nur auf DVD und nicht als Blu Ray.
Penelope
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 17:40
von Tanja Stöckel
Anne-Mette hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 12:29
Schaust du hier: viewtopic.php?t=25967
Da gibt es schon etliche Beiträge.
Hallo Chefin, danke für den Hinweis. Ich hatte den Ort bei der vorangegangenen Suche nicht gefunden. Du weist aber schon, dass solche wie auch immer gemeinten Hinweise, eine Diskussion, auch wenn sie schon einmal geführt wurde, abrupt beenden kann.
Trotzdem danke an alle die geantwortet haben, ich glaube, ich werde mir die DVD auch kaufen. Eure Meinungen haben mich tatsächlich neugierig gemacht!
Alles Liebe, Tanja

Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: So 2. Mär 2025, 18:01
von Anne-Mette
Tanja Stöckel hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 17:40
Du weist aber schon, dass solche wie auch immer gemeinten Hinweise, eine Diskussion, auch wenn sie schon einmal geführt wurde, abrupt beenden kann.
Was meinst du damit?
Re: Film: Oskars Kleid
Verfasst: Mi 5. Mär 2025, 15:45
von Tanja Stöckel
Dass man durch die Umlenkung auf einen bereits bestehenden Thread kaum noch Antworten auf seine Frage bekommt, weil ja vermeidlich dort schon alles gesagt wurde. Was ist so negativ daran, an mehreren Stellen über das Gleiche zu sprechen, davon lebt die Kultur, so ist das Leben?
Nichts für ungut, dass ist nur meine Meinung, ich wollte dir nur eine Antwort auf deine Frage zukommen lassen.
LG
