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Selbstbestimmungsgesetz: Weniger Menschen lassen anderes Geschlecht eintragen | MDR
Verfasst: Mo 10. Feb 2025, 18:02
von Anne-Mette
In Sachsen-Anhalt haben seit Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes vor 100 Tagen mehr als 500 Menschen ihren Geschlechtseintrag ändern lassen. Nun berichten einige Städte von einem rückläufigen Trend.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... t-100.html
Re: Selbstbestimmungsgesetz: Weniger Menschen lassen anderes Geschlecht eintragen | MDR
Verfasst: Mo 10. Feb 2025, 18:27
von Olivia
Laut ndr haben aber mehrere Hundert Menschen im Norden davon schon Gebrauch gemacht. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) unter den größten Städten im Norden ergeben.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... dium=email
Re: Selbstbestimmungsgesetz: Weniger Menschen lassen anderes Geschlecht eintragen | MDR
Verfasst: Di 11. Feb 2025, 00:16
von Inga
Hallo, miteinander,
Ich finde, bei den derzeitigen Nachrichten ist es ja auch ein politisches Statement für die Selbstbestimmung, sich zu trauen.
Liebe Grüße
Inga
Re: Selbstbestimmungsgesetz: Weniger Menschen lassen anderes Geschlecht eintragen | MDR
Verfasst: Di 11. Feb 2025, 10:33
von Wally
Bis zur Rechtsgültigkeit hat sich da gewaltig Bedarf angestaut. Logisch, dass diese Zahlen anfangs relativ hoch waren und erst im Lauf von ein paar Jahren auf ihr endgültiges Niveau sinken werden.
Re: Selbstbestimmungsgesetz: Weniger Menschen lassen anderes Geschlecht eintragen | MDR
Verfasst: Mi 19. Feb 2025, 17:18
von Jaddy
Ich war am Montag beim Standesamt Bremen-Mitte, um auch mein "D" komplett streichen zu lassen, sprich: Ich bin "ausgetreten aus dem amtlichen Gender-Spiel".
Dort war die (subjektive) Aussage der Beamtin, dass die Zahlen noch nicht rückläufig sind; anders als sie es erwartet hätten. Also fast gleichbleibend hohes Niveau. Ob das alles Eintragungen von in Bremen geborenen sind oder auch solche, die jetzt in Bremen wohnen und es an ihr Geburts-Standesamt schicken lassen, weiss ich allerdings nicht. Bremen ist immerhin Uni-Stadt und gilt als recht lieberal und queerfreundlich.
Ich weiss aus meinen Netzen auch, dass etliche Menschen sich noch ausführlich Gedanken machen über die Namen und Optionen. Einige warten, bis sie die Kostenübernahmen der Kasse haben, während andere wegen der Kasse zunächst auf einen binären eintrag wechseln und später einen nichtbinären wollen.
Fun fact am Rande: Diese Kassen-Problematik mit der Begutachtungsanleitung und dem ganzen aktuellen Schlamassel mit dem BSG-Urteil, dem GBA und so weiter war den Amtsleuten gar nicht bekannt. Reaktion auf meine Erläuterung: "Das ist ja schlimm!".