„Von Fremd„ zu Eigenbezeichnungen: Intersex*„Identitäten in deutschen und amerikanischen Sprachgemeinschaften.“
Verfasst: Fr 17. Jan 2025, 11:15
Es handelt sich um STUDIE: Unterstützung für ein Master-Projekt
(Ich weiß, der Beitrag würde auch im Thema "Umfragen, Hilfe bei Abschlusarbeiten" passen)
ich bin Michelle (alle Pronomen), 30 Jahre alt, nicht-binär, Student*in der Philosophie und Anglistik, Lehramtsanwärter*in und aktuell als Werkstudent*in tätig. In meinem Job unterstütze ich die Koordination von Materialien und Redner*innen für ein Queer-Linguistics-Seminar an der Universität Duisburg-Essen.
Hoffentlich ist es in Ordnung, dass ich diese Nachricht an mehrere verlinkte Stellen sende, es ist mir wichtig für meine Forschung eine große repräsentative Gruppe zu finden, sodass ich meine Daten für mehr Aufklärung und Sichtbarkeit verwenden kann.
Ich schreibe gerade meine Masterarbeit in Linguistik mit dem Titel:
„Von Fremd- zu Eigenbezeichnungen: Intersex*-Identitäten in deutschen und amerikanischen Sprachgemeinschaften.“
Ich habe bereits 30 amerikanische intersex* Personen finden können, die sich meiner Sache anschließen, jedoch mangelt es mir an deutschen Freiwilligen. Ich habe ausgiebig nach Onlinegemeinschaften gesucht, doch verstehe, dass es oft ungewünscht ist dort seine Forschungsvorhaben zu veröffentlichen.
Gerne wollte ich mich bei euch melden um mir Tipps einzuholen oder eventuell eine Anlaufstelle zu finden um intergeschlechtliche Interviewpartner*innen zu finden. Ich habe auch zwei Bilder mit einer Übersicht generiert, die geteilt oder aufgehangen werden können.
Worum es in meiner Arbeit geht
Meine Forschung untersucht, wie sich die Eigenbezeichnungen von intergeschlechtlichen Menschen von medizinischen, rechtlichen und offiziellen Begriffen unterscheiden. Einige der Fragen, die ich beantworten möchte, sind:
Wie unterscheiden sich Eigenbezeichnungen von medizinischen/rechtlichen Begriffen?
Welche Auswirkungen haben offizielle Begriffe auf die Identität und das Selbstbild von intergeschlechtlichen Menschen?
Fördern oder behindern offizielle Begriffe die soziale Akzeptanz und Sichtbarkeit von Intergeschlechtlichkeit in Deutschland und den USA?
Dafür analysiere ich medizinische/rechtliche Definitionen, Bücher von intergeschlechtlichen Menschen und Medien, die sie geschaffen haben. Außerdem entwickle ich einen Fragebogen, um besser zu verstehen, wie sich intergeschlechtliche Menschen selbst identifizieren, wie sie offizielle Definitionen wahrnehmen und wo sie Lücken oder Probleme sehen. Mein Ziel ist es, authentische intergeschlechtliche Erfahrungen sichtbar zu machen und die offiziellen Definitionen kritisch zu hinterfragen und zu verbessern.
Wie man mir helfen kann
Ich suche intergeschlechtliche Menschen aus Deutschland, die bereit sind:
An einem ~30-40-minütigen Zoom-Interview teilzunehmen.
Fragen zu Eigenbezeichnungen und offiziellen Definitionen von Intergeschlechtlichkeit zu beantworten.
Wichtige Hinweise:
Die Partizipant*innen müssen weder einen echten Namen noch eine Kamera oder ihre echte Stimme verwenden. Sie können völlig anonym bleiben, auch mit einem Stimmenverzerrer.
Die Interviews werden für meine Masterarbeit aufgezeichnet und transkribiert, aber die Personen können jederzeit abbrechen.
Eine Vergütung kann bei Bedarf privat besprochen werden.
Der Fragebogen ist noch in Arbeit, aber ich möchte gerne schon jetzt mit Interessierten in Kontakt treten. Man kann sich gerne vorab mit mir per E-Mail austauschen oder telefonieren, damit die Personen sich wohlfühlen.
Ich hoffe es lassen sich auch deutsche Personen finden, die dazu beitragen, dass diese Forschung so inklusiv und wirkungsvoll wie möglich wird.
Vielen Dank fürs Lesen, ich freue mich auf eure Rückmeldung!
Michelle
(Ich weiß, der Beitrag würde auch im Thema "Umfragen, Hilfe bei Abschlusarbeiten" passen)
ich bin Michelle (alle Pronomen), 30 Jahre alt, nicht-binär, Student*in der Philosophie und Anglistik, Lehramtsanwärter*in und aktuell als Werkstudent*in tätig. In meinem Job unterstütze ich die Koordination von Materialien und Redner*innen für ein Queer-Linguistics-Seminar an der Universität Duisburg-Essen.
Hoffentlich ist es in Ordnung, dass ich diese Nachricht an mehrere verlinkte Stellen sende, es ist mir wichtig für meine Forschung eine große repräsentative Gruppe zu finden, sodass ich meine Daten für mehr Aufklärung und Sichtbarkeit verwenden kann.
Ich schreibe gerade meine Masterarbeit in Linguistik mit dem Titel:
„Von Fremd- zu Eigenbezeichnungen: Intersex*-Identitäten in deutschen und amerikanischen Sprachgemeinschaften.“
Ich habe bereits 30 amerikanische intersex* Personen finden können, die sich meiner Sache anschließen, jedoch mangelt es mir an deutschen Freiwilligen. Ich habe ausgiebig nach Onlinegemeinschaften gesucht, doch verstehe, dass es oft ungewünscht ist dort seine Forschungsvorhaben zu veröffentlichen.
Gerne wollte ich mich bei euch melden um mir Tipps einzuholen oder eventuell eine Anlaufstelle zu finden um intergeschlechtliche Interviewpartner*innen zu finden. Ich habe auch zwei Bilder mit einer Übersicht generiert, die geteilt oder aufgehangen werden können.
Worum es in meiner Arbeit geht
Meine Forschung untersucht, wie sich die Eigenbezeichnungen von intergeschlechtlichen Menschen von medizinischen, rechtlichen und offiziellen Begriffen unterscheiden. Einige der Fragen, die ich beantworten möchte, sind:
Wie unterscheiden sich Eigenbezeichnungen von medizinischen/rechtlichen Begriffen?
Welche Auswirkungen haben offizielle Begriffe auf die Identität und das Selbstbild von intergeschlechtlichen Menschen?
Fördern oder behindern offizielle Begriffe die soziale Akzeptanz und Sichtbarkeit von Intergeschlechtlichkeit in Deutschland und den USA?
Dafür analysiere ich medizinische/rechtliche Definitionen, Bücher von intergeschlechtlichen Menschen und Medien, die sie geschaffen haben. Außerdem entwickle ich einen Fragebogen, um besser zu verstehen, wie sich intergeschlechtliche Menschen selbst identifizieren, wie sie offizielle Definitionen wahrnehmen und wo sie Lücken oder Probleme sehen. Mein Ziel ist es, authentische intergeschlechtliche Erfahrungen sichtbar zu machen und die offiziellen Definitionen kritisch zu hinterfragen und zu verbessern.
Wie man mir helfen kann
Ich suche intergeschlechtliche Menschen aus Deutschland, die bereit sind:
An einem ~30-40-minütigen Zoom-Interview teilzunehmen.
Fragen zu Eigenbezeichnungen und offiziellen Definitionen von Intergeschlechtlichkeit zu beantworten.
Wichtige Hinweise:
Die Partizipant*innen müssen weder einen echten Namen noch eine Kamera oder ihre echte Stimme verwenden. Sie können völlig anonym bleiben, auch mit einem Stimmenverzerrer.
Die Interviews werden für meine Masterarbeit aufgezeichnet und transkribiert, aber die Personen können jederzeit abbrechen.
Eine Vergütung kann bei Bedarf privat besprochen werden.
Der Fragebogen ist noch in Arbeit, aber ich möchte gerne schon jetzt mit Interessierten in Kontakt treten. Man kann sich gerne vorab mit mir per E-Mail austauschen oder telefonieren, damit die Personen sich wohlfühlen.
Ich hoffe es lassen sich auch deutsche Personen finden, die dazu beitragen, dass diese Forschung so inklusiv und wirkungsvoll wie möglich wird.
Vielen Dank fürs Lesen, ich freue mich auf eure Rückmeldung!
Michelle