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Früher Schwangerschafts­abbruch mit Medikamenten ohne Ultraschallnachweis effektiv und sicher | Ärzteblatt

Verfasst: Mi 20. Nov 2024, 09:02
von Anne-Mette
Stockholm — Ein Schwangerschaftsabbruch mit Mifepriston und Misoprostol kann auch dann sicher durch-­geführt werden, wenn eine ektopische Schwangerschaft im Ultraschall noch nicht sicher ausgeschlossen werden konnte. Dies kam in einer internationalen randomisierten Studie heraus, deren Ergebnisse im New England Journal of Medicine (2024; DOI: 10.1056/NEJMoa2401646) publiziert wurden.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... und-sicher

Re: Früher Schwangerschafts­abbruch mit Medikamenten ohne Ultraschallnachweis effektiv und sicher | Ärzteblatt

Verfasst: Mi 20. Nov 2024, 11:02
von Jaddy
Da musste ich doch mal "ektopische Schwangerschaft" nachschlagen:
Eine ektopische Schwangerschaft liegt vor, wenn sich eine befruchtete Eizelle an einer anderen Stelle des Körpers als in der Gebärmutterschleimhaut einnistet; daher wird eine solche Schwangerschaft auch extrauterine Schwangerschaft genannt. In diesem Fall erfolgt die Einnistung in der Regel im Eileiter, seltener auch im Eierstock, im Gebärmutterhals oder in der Bauchhöhle.
Normale Schwangerschaften entwickeln sich in der Gebärmutter, nachdem eine befruchtete Eizelle durch den Eileiter gewandert ist und sich an der Gebärmutterschleimhaut festgesetzt hat. Eine ektopische Schwangerschaft muss abgebrochen werden.
Heisst: Ein medikamentöser Abbruch ist auch dann sicher, wenn eine solche Schwangerschaft vorliegt, bevor das per Ultraschall erkannt werden kann. Und sonst eh. Das wäre also kein Ausschlussgrund.