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Teresa Enke über Tod ihres Mannes | t„online
Verfasst: Mo 11. Nov 2024, 12:30
von Anne-Mette
"Robbie war ein sehr starker Mensch — aber die Krankheit kam, wann sie wollte"
https://www.t-online.de/sport/fussball/ ... kopf-.html
Re: Teresa Enke über Tod ihres Mannes | t„online
Verfasst: Mo 11. Nov 2024, 13:41
von ExUserIn-2026-04-08
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als das in den Nachrichten kam. Durch seinen Tod wurde mir klar, dass Depression auch ein Thema für mich war. Danach habe ich begonnen, mich da heraus zu arbeiten. Mir hat es geholfen und das macht mich ziemlich betroffen. Sein Tod war für mich ein wichtiger Anstoß für mich, mein Leben zu hinterfragen. Der Zwiespalt fühlt sich nicht wirklich gut an ...
Re: Teresa Enke über Tod ihres Mannes | t„online
Verfasst: Mo 11. Nov 2024, 16:37
von missy
Die Frau von Nationalkeeper Robert Enke über eine Aussage ihres Mannes zum Thema Depression:
Er sagte dann: "Es ist so, wie wenn alles schwarz ist in Deinem Kopf. Es gibt keine Sonne, kein Licht. Und wenn Du Glück hast, siehst Du ganz am Ende des Tunnels ein ganz kleines Lichtchen flackern. Wenn Du zwei Minuten in meinen Kopf wärst, würdest Du durchdrehen."
WOW.
Ok.
Ich habe keine Depression. So nicht.
missy
Re: Teresa Enke über Tod ihres Mannes | t„online
Verfasst: Di 12. Nov 2024, 16:15
von Lavendellöwin
Hey...
eine Depression, besonders die schweren Grade, kann niemand ohne eigenes Erleben wirklich erfassen.
Ich fühle das halbe Jahr Dunkelheit, das ich hatte, noch heute und habe wahnsinnig Angst davor da wieder
reinzurutschen..
Dunkelheit, Schwindel, Nebel..ich kann das so sehr nachfühlen.
Aber wenn im Herzen noch ein Funken ist, ist es wie beim kleinen Prinzen.
Ein kleines Stück habe ich hier mal gesprochen
https://www.dropbox.com/scl/fi/dsc4kpsb ... 0axhw&dl=0
mir haben die kleinen Lichtblicke dann doch sehr geholfen. Und liebevolle Kontakte, ohne die geht es nicht...
Habt es gut, Marie

Re: Teresa Enke über Tod ihres Mannes | t„online
Verfasst: Di 12. Nov 2024, 18:50
von Anja61
Hallo,
Ich kann mich noch gut an die Nachricht damals erinnern, zumal ich als Fußballfan so etwas noch nie auf dieser Ebene mitbekommen hatte.
Die Depression kam bei mir selbst dann ca. 10 Jahre später und dauerte etwa zwei Jahre. Ich weiß bis heute nicht, warum ich endlich die Energie aufbrachte, mich um eine Psychotherapie zu bemühen. Diese hat mir bis jetzt sehr geholfen.
Dennoch habe ich Angst, dass die Depression irgendwann zurückkommen könnte. Allerdings bin ich inzwischen so stabil, dass mich mehr oder weniger kleine Rückschläge nicht mehr beeindrucken.
Auch Lektüre hilft. Der "Kleine Prinz" ist sehr schön. Musikhören hilft ebenfalls, gerade in dieser dunklen und unattraktiven Jahreszeit.
Viele Grüße
Anja