Trans-Mann Marlon (25) ist nach Operation genitalverstümmelt | RTL
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Anne-Mette
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Trans„Mann Marlon (25) ist nach Operation genitalverstümmelt | RTL

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Es geht uim einen längeren Lebens- und Leidensweg und mögliche "Risken und Nebenwirkungen" bei geschlechtsangleichenden Operationen - hier beschrieben durch persönliches Erleben und Empfinden:

https://www.rtl.de/ratgeber/gesundheit/ ... 88199.html
Helga
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Re: Trans„Mann Marlon (25) ist nach Operation genitalverstümmelt | RTL

Post 2 im Thema

Beitrag von Helga »

Es ist furchtbar zu lesen, was Menschen auf sich nehmen in der Hoffnung zu sich selbst zu finden.
Wir müssen endlich dahinkommen, dass geschlechtsangleichende Maßnahmen nicht mehr von allen Seiten als Vorzugslösung dargestellt werden.
Der Leidensdruck, der Marlon dazu bewegt hat diese OP trotz der (für ihn besonders hohen) Risiken auf sich zu nehmen ist zum großen Teil von außen getriggert.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Nico
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Re: Trans„Mann Marlon (25) ist nach Operation genitalverstümmelt | RTL

Post 3 im Thema

Beitrag von Nico »

Helga hat geschrieben: Fr 6. Sep 2024, 22:41 Der Leidensdruck, der Marlon dazu bewegt hat diese OP trotz der (für ihn besonders hohen) Risiken auf sich zu nehmen ist zum großen Teil von außen getriggert.
Klar, kann es vorkommen, dass es von Außen getriggert wird.
In diesem Fall ist es aber eine reine Mutmaßung deinerseits und nicht aus dem Artikel ersichtlich.
Anders sogar: Er hat sich selber 2 Jahre Zeit gelassen, um zu schauen, ob er den Schritt gehen möchte. Zudem erwähnt er, dass für jeden der Weg woanders lang führt. Für mich sieht "von Außen getriggert" anders aus.
LG Nico
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Lavendellöwin
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Re: Trans„Mann Marlon (25) ist nach Operation genitalverstümmelt | RTL

Post 4 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nico hat geschrieben: Sa 7. Sep 2024, 00:27 Anders sogar: Er hat sich selber 2 Jahre Zeit gelassen, um zu schauen, ob er den Schritt gehen möchte. Zudem erwähnt er, dass für jeden der Weg woanders lang führt. Für mich sieht "von Außen getriggert" anders aus.
Hey...

ganz genau.

Und es ist ja auch keine typische "i regret" Story, wie sie Buck Angel oder Marcus Dib gerne mal besprechen.
Wobei der Stil von RTL geht etwas in die Richtung.

Die Pseudomonas-Infektion ist das wirklich tragische, auch die Thrombose, das hätte nicht passieren dürfen
und hier sollte die Klinik in der Pflicht sein, andererseits wissen wir auch nicht was rekonstruktiv überhaupt noch möglich ist.
Es ist einfach gar nicht schön...
Helga hat geschrieben: Fr 6. Sep 2024, 22:41 um großen Teil von außen getriggert
hmm, ich finde tatsächlich das trans maskuline Personen da anders aufgestellt sind.
Was ich total angenehm an den Männern finde, ist das die Kleidung nicht so wahnsinnig überhöht wird.
Das finde ich bei den femininen Personen meist etwas anstrengend und sehr nach aussen für das Aussen gerichtet.
Helga hat geschrieben: Fr 6. Sep 2024, 22:41 geschlechtsangleichende Maßnahmen nicht mehr von allen Seiten als Vorzugslösung dargestellt werden
Wird es doch nicht, besonders für den Personenkreis den ich eben angesprochen habe, gehts dir um die Kleidung oder
darum Rollenbilder zu brechen, dann sind die Massnahmen nicht wirklich angebracht.
Leidest du unter deinem real existierenden Körper, dann ist es etwas anderes und da gibt es mehr als einen Weg.
Was aber immer bleiben wird, ist das "Ursprungsgeschlecht" und diesen Schmerz kann man nur eindämmen nicht auflösen.
Das ist auch dann so, wenn du dich am äussersten Rand des Sonnensystems befindest...

Habt es gut, Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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